DE308191C - - Google Patents
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- DE308191C DE308191C DENDAT308191D DE308191DA DE308191C DE 308191 C DE308191 C DE 308191C DE NDAT308191 D DENDAT308191 D DE NDAT308191D DE 308191D A DE308191D A DE 308191DA DE 308191 C DE308191 C DE 308191C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B9/00—Engines characterised by other types of ignition
- F02B9/06—Engines characterised by other types of ignition with non-timed positive ignition, e.g. with hot-spots
- F02B9/08—Engines characterised by other types of ignition with non-timed positive ignition, e.g. with hot-spots with incandescent chambers
- F02B9/10—Chamber shapes or constructions
Landscapes
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- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Bei Glühkopf-Verbrennungskraftmaschinen,
besteht bisher die Schwierigkeit, daß sich ein einwandfreier Betrieb mit hoher ,Brennstoff-"
ausnutzung und hohem mittlerem Druck nicht
5 ohne Wassereinspritzung bewirken läßt, daß" diese Wassereinspritzung aber für viele Anwendungsarten,
insbesondere bei auf hoher See fahrenden Booten, Betriebsschwierigkeiten
bietet.
ίο Die Erfindung beseitigt diesen Übelstand.
Sie besteht darin, daß man die Formgebung des Glühkopfes und seine Temperaturverhältnisse
in ein richtiges Verhältnis bringt zu den. Einzelströmen von Brennstoff und Luft,
die die Ladungsbildung und Entflammung bedingen. Es werden in der Mitte des Glühkopfes
eine oder mehrere Stellen höherer Temperatur gebildet, und es wird der Brennstoffstrom
so gerichtet, daß er diese Stellen trifft, der Luftstrom dagegen so, daß er sie nicht
berührt. Dadurch, daß man die Stellen hoher Temperatur möglichst in den Kern der Glühhaube
verlegt, statt sie als flache Ausbuchtungen oder Vorsprünge der Wandung auszubilden,
wie es bisher ausgeführt und vorgeschlagen ist, vermeidet man möglichst Strahlung
und Leitung nach außen und ermöglicht daher einen' starken Temperaturunterschied
gegenüber der' Wandung, die vorteilhaft dadurch auf einer mäßigen Temperatur gehalten
κ- wird, daß sie zwischen zwei gekühlten Teilen
eingebaut ist. Um die vom Zylinder in den Glühkopf einzuführende Luft mit Sicherheit
von den heißesten, im Innern des Glühkopfes liegenden Stellen fernzuhalten, wird sie vom
Zylinderdeckel in den Glühkopf durch schräge Bohrungen eingeleitet. .!.·..,....,, ; :
...'„..Die. .Zeichnung veranschaulicht drei verschiedene
Äusführungsformen. ""Tin" Fig. iTund ia besteht der Glühkopf aus
einem kugelförmigen üngekühlten Unterteil S, "
der in einen gekühlten Oberteil C übergeht und
an den gekühlten Zylinderdeckel angeschlossen ist. Der Teil B wird von einein Rohr E
durchsetzt, auf das der aus der Brennstoffdüse D tretende. Brennstoffstrahl unmittelbar
trifft. Der Verbrennungsraum ist durch seitlich gerichtete Bohrungen F, F derart mit
dem Glühkopf B verbunden, daß die in den Glühkopf eintretende Luft das Rohr E nicht
unmittelbar treffen und abkühlen kann. Dieses
kann zur Inbetriebsetzung durch eine Lampe G geheizt werden. Während des Betriebes bleibt
es genügend warm, um die darauf spritzenden Brennstoffteilchen sofort zu verdampfen, zumal
es während des Verdichtungshubes vor unmittelbar auf treffenden Luftströmen geschützt
ist. Immerhin ist die glühende Fläche nur so gering, daß sie durch den. flüssigen-,
Brennstoffstrom vor jeder neuen Zündung wirksam gekühlt wird undyisich daher keine ,
zu frühe heftige, sondern weiche Verdichtungszündung nach Einführung der ganzen Ladung
und gehöriger Verdampfung derselben einstellt, so daß sowohl bei voller Belastung wie bei
Leerlauf ein stoßfreier Garig ohne die Notwendigkeit
von Wassereinspritzung erzielt wird. Das Zündrohr E kann statt mit der Haube
aus einem Stück gegossen zu sein, aus einem anderen Metall oder widerstandsfähigen Stoff
hergestellt und in den Gußkörper eingesetzt sein.
Fig. 2 und 2 a zeigen an Stelle des in den Glühkopf vordringenden Zündrohres eine bis
in die Zylindermitte vordringende Einbuchtung E, die ebenfalls von außen beheizt werden
kann. Bei dieser Ausführungsform ist nur ein Verbindungskanal F angebracht, der zur
Vermeidung der Berührung des Luftstromes mit dem Vorsprung E ebenfalls schräg gerichtet
ist. ■
Fig. 3 und 3 a zeigen einen Glühkopf, dessen oberer, die Düse D tragender Abschlußteil C
als besonderes, wassergekühltes Gußstück ausgeführt ist. Als Zündkörper dienen zwei in
das Innere bis nahe an die Mitte reichende kegelförmige Vorsprünge E, E, die von außen
mittels Flamme angeheizt werden können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Zündkopf für Verbrennungskraftmaschinen mit von außen heizbarem Zünd-' körper, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkörper, welcher im Verhältnis zur ganzen Wandung einen kleinen Teil bildet, in die Mitte der Haube hineinragt, so daß er auch nach Abstellen der äußeren Zündung die zur dauernden Zündung nötige hohe Temperatur behält, und daß ein Teil des eingeführten Brennstoffstrahles unmittelbar auf den Zündkörper trifft, die Luft jedoch vom Zylinder her durch enge Bohrungen so geführt wird, daß die Luft- >. strahlen nicht auf den Zündkörper treffen, aber zur Zerstäubung des Brennstoffes beitragen. *
- 2. Zündkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkörper durch eine oder zwei kegelförmige, bis nahezu in die Mitte eindringende Einbuchtungen gebildet wird (Fig. 2 und 3), gegen die der Brennstoff aus einer gekühlten Düse gespritzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308191C true DE308191C (de) |
Family
ID=561471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT308191D Active DE308191C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308191C (de) |
-
0
- DE DENDAT308191D patent/DE308191C/de active Active
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