DE307786C - - Google Patents

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DE307786C
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internal combustion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/12Arrangements for cooling other engine or machine parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Die Kühlung von Verbrennungskraftmaschinen verursacht an manchen Stellen nach neuerer Beobachtung außerordentliche Schwierigkeiten, gleichgültig, ob dieselbe mit ver-. dampfenden oder nicht verdampfenden' Flüssigkeiten beliebigen Siedepunktes erfolgt oder ob dieselbe im geschlossenen oder nicht geschlossenen Kreislauf arbeitet.
Besonders gefährdete Teile sind beispielsweise die unteren Zylinderdeckel stehender Verbrennungskraftmaschinen oder die Auspuffventilgehäuse großer, liegender Verbrennungskraftmaschinen, weil bei diesen die Tendenz besteht, daß die eingeführte Kühl-' flüssigkeit die in ihr enthaltene Luft, da sie leichter ist (indem sie auf der Flüssigkeit schwimmt), nach oben führt, so daß sie sich an der heißen Kühlfläche hoch überhitzen kann, und ein Berühren der heißen Fläche mit der Kühlflüssigkeit verhindert.
Nach dem Leidenfrostschen Phänomen bildet sich aber auch zwischen glühender Platte und Kühlwasser eine Dampfschicht, die sich hoch erhitzen kann und. dadurch ein Glühendwerden der Platte begünstigt.
Daß hierdurch auch die Abscheidung von Kesselstein bei Anwendung von Seewasser, Bachwasser, Quellwasser oder rückgekühltem Wasser ohne geschlossenen Kreislauf begünstigt wird, ist-allgemein bekannt. In obigen Fällen soll nun das vorliegende Verfahren neuerdings helfend, eingreifen. Es mag zunächst an einfachen, schematischen Ausführungsbeispielen das Wesentliche des Erfindungsgedankens erläutert werden.. . ..
In Fig. ι ist 4 ein stehender Gasmaschinenzylinder, dessen unterer Deckel schematisch (unter Fortlassung der Ventile und Stofrbüchse) dargestellt ist.
Es möge in diesem Deckel Kühlwasser bei 5 eintreten, während es entweder bei 8 oder bei 7 in bisher bekannter Weise abgeführt wurde. Da es schwierig war, den Stutzen 1J so hoch anzuordnen, daß keine Dämpfschicht verblieb, schob man vielfach ein schräg äbgeschnittenes Überlaufrohr 8 ein, welches das Wasser möglichst hoch abführen sollte.
Die vielen Brüche solcher Zylinderdeckel sind bekannt. Die Ursache liegt häufig darin begründet, daß, wenn das Wasser auch mit größter Geschwindigkeit und möglichst kalt durch den Hohlraum geführt wird, Luft ausgeschieden wird, die sich oberhalb des Wasserspiegels 2 schwimmend ansammelt und den Hohlraum 1 ausfüllt. Da die Wand in ihrer Außenhaut 3 glühend ist, wird sie diese Luft hoch erhitzen und dauernd den Wasserspiegel von der Kühlfläche abdrücken. Dasselbe geschieht, wenn man namentlich bei Siedekühlung die Abführungsstelle z. B. des Siederohr es 8 nicht hoch genug legt. Schon dadurch sinkt der Wasserspiegel und eine Dampfschicht schwimmt auf dem Wasser.
Der Dampf überhitzt sich stark und die Platte gerät ins Glühen. Man konnte eben bisher das Wasser nicht hoch genug abführen. Bei ' Anwendung des geschlossenen Kreislaufes war der überhitzte Dampf schädlich, bei Anwendung von frischem Wasser setzte sich außerdem noch Kesselstein ab, der auch
Sprungbildung begünstigte. Hier kann nun durch eine äußerst einfache Vorrichtung Wandel geschaffen werden, und zwar dadurch, daß man gemäß Fig. 2 das Abflußrohr 8
5 oder, eine krümmerartige andere Auslaufanordnung dergestalt anbringt, daß in der liegenden Wand 3 eine Aussparung angebracht wird, deren Grund α höher liegt wie die Haut 3. Man läßt mit entsprechender Durchtrittsöffnung den Überlauf 8 jetzt höher anordnen, wie die Haut 3 ist, welcher man vorteilhaft eine leichte Steigung nach α hin gibt. Auf diese Weise erreicht man, da jetzt der Rand b oberhalb 3 liegt, daß die Kühlflüssigkeit unbedingt eine Berührung mit der Platte 3. haben muß, und daß sich infolge der Strömung an der etwas geneigten Platte 3 Dampf oder Luft nicht festsetzen kann. Man könnte die Wirkung noch unterstützen, indem man gegen die besonders gefährdeten Teile, beispielsweise gegen die Hälse der Ventilgehäuse, einen Spühlstrahl 9 (möglichst kochenden) Kühlgutes spült. . .

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Kühlung von Verbrennungskraftmaschinen, bei denen das Kühlmittel ungefähr horizontal liegende Teile von unten bespült, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile eine nach oben gerichtete Ausnehmung (α) besitzen, aus der der Abfluß des Kühlmittels zweckmäßig durch einen in die Ausnehmung hineinragenden Rohrstutzen erfolgt.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gefährdete Wand (3) nach der Vertiefung (a) hin ansteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reicMsdruckereI.
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DE (1) DE307786C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4009693A (en) * 1972-05-19 1977-03-01 Caterpillar Tractor Co. Air purging and cooling system for internal combustion engines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4009693A (en) * 1972-05-19 1977-03-01 Caterpillar Tractor Co. Air purging and cooling system for internal combustion engines

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