DE307705C - - Google Patents

Info

Publication number
DE307705C
DE307705C DENDAT307705D DE307705DA DE307705C DE 307705 C DE307705 C DE 307705C DE NDAT307705 D DENDAT307705 D DE NDAT307705D DE 307705D A DE307705D A DE 307705DA DE 307705 C DE307705 C DE 307705C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
hood
cylinder
jacket
coolant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307705D
Other languages
English (en)
Publication of DE307705C publication Critical patent/DE307705C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/18Arrangements or mounting of liquid-to-air heat-exchangers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Durch die Heißkühlung gemäß Patent 301286 kann infolge der erreichbaren Temperaturdifferenz mit sehr kleiner Kühlfläche gearbeitet werden. Diese . Kühlfläche mußte bisher, 5. namentlich bei wassergekühlten Automobilmotoren eine solche G/öße erhalten, daß ein Haubenkühler nicht denkbar war, vielmehr ein von der Maschine getrennter Kühler angeordnet werden mußte, der entweder mit Thermosiphonkühlung oder mit Pumpenumlaufkühlung arbeitete. Beide Kühlarten bedingten Verbindungsleitungen zwischen Zylinder und Kühler sowie Schlauchverbindungen, die zu vielen Beanstandungen Veranlassung gaben. Die Beanstandungen wurden bei Heißkühlung vermittels Öles im Sinne des Hauptpatentes noch größer, indem sich im heißen öl die Gummischlauchverbindungen auflösten, auch die Pumpenstopfbüchse leicht undicht
ao wurde und bei sehr hohen Temperaturen auch der weichgelötete Kühler in den Lötstellen zu schmelzen begann.
Man hat, wie erwähnt, schon bei Wasserkühlung, versucht, Haubenmotoren, die keine Pumpe und keine Rohrleitungen nötig hatten, durchzubilden, es gelang aber nicht, weil die Temperaturdifferenz zwischen Luft und Kühlwasser zu gering war, die Haube also eine zu große Fläche erhalten haben würde. Hätte man aber die Windgeschwindigkeit des Ventilators entsprechend erhöhen wollen, so wäre eine unwirtschaftlich hohe Ventilatorarbeit:
entstanden. Es ist bereits bei Rotationsmotoren (Patent 281617) der Versuch gemacht, bei Flugzeugen die hohe Windgeschwindigkeit auszunutzen, und ist nicht ausgeschlossen, daß bei den niederen. Temperaturen der Wasserkühlung dann die Oberfläche der Kühlhaube genügt. Beim Automobilmotor hingegen liegen die Windgeschwindigkeitsverhältnisse ungünstiger und deshalb gelang es bisher nicht, trotz verschiedener Versuche, einen Motor mit Kühlhaube durchzubilden, bei welcher nicht verdampfendes Wasser als Kühlmittel Anwendung findet.
Die vorliegende Erfindung nutzt nun die Vorteile, welche die Heißkühlung gemäß dem Hauptpatent bietet, aus, die Kuhlerfläche soweit zu verkleinern, daß man bei mäßiger Ventilatorarbeit die Kühlmantelwärme ledig-Hch durch die Kühlhaube abführen kann. Zu dem Zweck kreist im Sinne des Hauptpatentes innerhalb einer über den Zylinder gezogenen Kühlhaube ein schwersiedendes Kühlmittel, welches die Wärme von den Zylinderwandungen abnimmt, um sie im Eigenkreislauf an die äußere Kühlhaut zu führen, woselbst sie vom Ventilatorluftzug abgenommen wird. Die Ventilatorarbeit kann umso kleiner sein, je höher die Temperatur des kreisenden Kühlgutes gehalten werden kann.
Diese Temperatur liegt stets über der Temperatur bei welcher Wasser zu sieden beginnt, aber -unter der Temperatur des Siede-
punktes des Kühlmittels selbst. Würde man also ein Kühlöl nehmen, welches bei 350° siedet, so könnte man unbedenklich im Kühlmantel die Temperatur bis nahezu an dieren Punkt steigern, unter Umständen sind schwersiedende Salzlösungen oder leicht schmelzba e Metallegierungen den ölen noch vorzuziehen, da ihre Wärmeleitfähigkeit und ihr Gewicht günstiger liegen.
Es mag nun an einigen Ausführungsbeispielen das Wesen des Erfindungsgedankens schematisch erläutert werden:
In Fig. ι stelle 1 einen schematischen Schnitt durch den Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine, in welcher der Kolben 2 arbeitet, dar. Über den Zylinder ist ein Mantel 4 gezogen, welcher einen Hohlraum 7 bildet, innerhalb welches eine schwersiedende Flüssigkeit mit Temperaturen umläuft, wie sie im Hauptpatent festgelegt sind. Die Zylinderwand 3 möge das Kühlmittel außen auf eine Temperatur von z. B. 3000 bringen, es möge in Pfeilrichtung hochsteigen und an der Außenwand 4 herabfallen, wobei es sich auf 250° abkühlen möge. Man ersieht, daß, wenn Kühlluft von z. B. 200 an dieser Haube vorbeigeblasen wird, eine Temperaturdifferenz von 250 — 20 = 230° entsteht, während bei fast siedendem Wasser höchstens eine Differenz von 80 ° äußerst möglich wäre.
Die Kühlhaube 4 ist zweckmäßig abhebbar und durch die Dichtung 5 befestigt.
In Fig. 2 ist eine ähnliche Ano dnung dargestellt, bei welcher jedoch noch ein Führungstrichter 6 den Flüssigkeitskreislauf im Kühl- mantel 7 in Pfeilrichtung regelt.
Will man nun im Sinne des Anspruches 2 des Hauptpatentes bestimmte Temperaturen im Kühlmittel einhalten, beispielsweise um bestimmte Effekte, z. B. Schwerölverbrennung/ durchführen zu können, so könnte man die Kühlfläche der Kühlhaube durch Heben und Senken eines Scbutzmantels 8 verändern und in bestimmten Grenzen halten. Der Schutzmantel 8 kann im Beispiel um die Höhe H verschoben werden. '
Daß man natürlich die Kühlhaube auch mit Rippen 4 gemäß Fig. 3 ausstatten könnte, sei erwähnt. Jedenfalls liegt das Wesen des vorliegenden Erfindungsgedankens darin, daß man durch Steigerung der Tempera tür differenz beim Kühlvorgang und bei mäßiger Ventilatorarbeit mit so kleinen Kühlflächen auskommen möchte, daß der Kühler haubenartig direkt über die Zylinder gezogen werden kann/ ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verbrennungskraftmaschinenkühlung nach Patent 301286, dadurch gekennzeichnet, , daß die Kühlfläche des Rückkühlers nicht mehr getrennt vom Zylinder angeordnet, sondern in bekannter Weise als, gegebenenfalls mit Rippen versehener, Mantel direkt über den Zylinder gezogen ist und als Kühlmittel eine schwer siedende Flüssigkeit innerhalb dieses Mantels mit mindestens 100° C, ohne zu verdampfen, umläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT307705D Active DE307705C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE307705C true DE307705C (de)

Family

ID=561022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT307705D Active DE307705C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE307705C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0787929B1 (de) Vorrichtung zur Temperierung des Getriebeöls eines Kraftfahrzeuges
DE2825870A1 (de) Verbrennungsmotor
DE68903686T2 (de) Kuehlungsanlage einer brennkraftmaschine.
DE307705C (de)
DE112004001923B4 (de) Hochdruck-Wärmebehandlungsofen
DE112023002419T5 (de) Elektrische Antriebseinheit mit einem Wärmetauscher
DE2242947A1 (de) Einrichtung zur kuehlung von thermisch hochbeanspruchten stellen an verbrennungskraftmaschinen
DE2751306A1 (de) Kolben-zylinder-baugruppe fuer brennkraftmaschinen
DE842559C (de) Schmiermittelkuehlung an fluessigkeitsgekuehlten, insbesondere schnellaufenden Brennkraftmaschinen
DE1950704C3 (de) Zylinderkopf für eine luftgekühlte Hubkolbenbrennkraftmaschine
DE293302C (de)
DE4313918A1 (de) Vorrichtung zur spanlosen Umformung eines Werkstücks
DE941881C (de) Fluessigkeitsgekuehlte Brennkraftmaschine
EP1849973B1 (de) Kühlmittelkreislauf für eine Brennkraftmaschine
DE864477C (de) Waermeaustauscheinrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE301286C (de)
DE2744918A1 (de) Kuehlvorrichtung fuer maschinenteile, insbesondere wellen und wellenlager
DE102019209911A1 (de) Wasserumhüllung eines motors und motorkühlungssystem mit einem solchen
DE654846C (de) Einrichtung zur Kuehlung elektrischer Maschinen mittels Fremdluefter
DE2035835A1 (de) Anordnung eines Ölkühlers für das Schmiermittel von flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen
DE553571C (de) Kuehlanlage fuer Brennkraftmaschinen
DE560166C (de) Kolben fuer Brennkraftmaschinen
DE1907719A1 (de) Wasch- bzw.Trockenmaschine
DE267317C (de)
DE834925C (de) Regelung der Kuehlung von Waermekraftmaschinen