DE307485C - - Google Patents

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DE307485C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Kaiserliches
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 307485 - Ζ KLASSE 74d. GRUPPE
SIGNAL GESELLSCHAFT m.b.H. in KIEL.
Sendeanordnung für Unterwasserschallsignale.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Sendeanotdnung zur Abgabe von Unterwasserschallsignalen, insbesondere solchen, die für kurze Reichweiten bestimmt sind. Es sind bereits Sendeanordnungen bekannt, bei denen im Innern eines Schiffes ein teilweise mit Flüssigkeit gefüllter Behälter angeordnet ist, der innerhalb der Flüssigkeit eine Glocke und einen schallverstärkenden Körper enthält. Im Falle der
ίο Erfindung ist ebenfalls- ein an die Bordwand o. dgl. anstoßender, mit Flüssigkeit gefüllter Behälter vorgesehen, indessen ist das Schwingungsgebilde in seiner Gesamtheit außen auf die Behälterwandung, und zwar vorzugsweise die Rückwandung aufgesetzt. Diese Wandung wird in Schwingungen versetzt; die unter Vermittlung der Flüssigkeit auf die Bordwand o. dgl. und weiter auf das Außen wasser übert tragen werden.
Dabei ist natürlich Bedingung, daß zwischen der betreffenden Behälterwandung und der Bordwand ausreichend. Flüssigkeit, die als
Kopplung dient, vorhanden ist. . ..
Eine solche Anordnung kann entweder feststehend oder tragbar ausgebildet sein. Im ersteren Falle wird man die Behälterwandung beispielsweise als Membrane benutzen und den so geschaffenen Membransender z. B. auf elektromagnetischem Wege periodisch erregen, im letzteren Falle wird man zu einfachen mechanischen Mitteln greifen. Beispielsweise sieht die Erfindung ein durch ein Uhrwerk angetriebenes Hammerwerk vor, das auf ein besonderes Schwingungsgebilde einwirkt, das seinerseits auf die freie Wandung gesetzt ist. Als ein solches Schwingungsgebilde kann vorteilhaft in bekannter Weise eine Stimmgabel verwendet werden. Insbesondere bei vorübergehendem seltenen Gebrauch, beispielsweise also zur Abgabe von Notsignalen, wird sich eine solche selbständige Einrichtung mit mechanischem Antrieb gut verwenden lassen.
Es kann nun der Fall eintreten, daß diese Anordnung hängend befestigt werden muß; um dann die Flüssigkeitskopplung zwischen Behälterwandung und Bordwand sicherzustellen, ist gemäß der Erfindung in dem Behälter oder einem mit diesem in Verbindung stehenden Gefäß ein in seinem Volumen von außen her regelbarer Körper vorgesehen, durch dessen Dehnung, die also beispielsweise durch Aufblasen eines Balles erfolgen kann, die angegebene FJüssigkeitsverbindung zwischen den beiden Wänden hergestellt wird. Es muß natürlich dafür Sorge getragen werden, daß der einmal gewonnene Zustand auch während der Gebrauchsdauer erhalten bleibt.
Auf diese Weise ist die Anbringung besonderer Wasseranschlüsse vermieden, die unter Umständen mit Schwierigkeiten verknüpft sein kann.
Auf der Zeichnung ist eine solche hängende * Sendeanordnung als Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt; es ist dabei angenommen, daß als Schwingungsgebilde eine Stimmgabel verwendet wird, die durch , ein Uhrwerk periodisch angeschlagen wird.
α ist die an das Außenwasser stoßende Wand, an die innen ein Behälter b unter Zwischenschaltung von Dichtungsmitteln angepreßt ist, so daß die in dem Behälter enthaltene Flüssigkeit d nicht austreten kann. Auf die Rück-
wanü des Behälters ist außen eine Stimmgabel β gesetzt, die durch einen von dem Uhrwerk f angetriebenen Hammer g angeschlagen werden kann und die Longitudinalschwingungen ihres Stieles auf die Behälterwand und unter Vermittlung der Flüssigkeit auf die Außenwand überträgt. Die Stimmgabel ist mit dem zugehörigen Uhrwerk in einem besonderen Gehäuse h eingeschlossen, das als
ίο Fortsetzung des Behälters ausgebildet ist. Die ganze Serideanordnung bildet dadurch einen einheitlichen Körper und die empfindlicheren Senderteile sind vor irgendwelchen Beschädigungen geschützt.
In den Flüssigkeitsbehälter ragt seitlich ein Rohr i hinein, an dessen in dem Behälter befindlichen Ende. ein dehnbarer Körper k befestigt ist, der in aufgeblasenem Zustande eine Kugelform annimmt. Am anderen Ende der Röhre ist ein Hahn I vorgesehen, durch den die Verbindung mit der Speisevorrichtung abgeschlossen werden kann.
Zwecks Anbringen der Anordnung wird zunächst der Behälter so weit als möglich mit Wasser gefüllt und dann die ganze Vorrich- * tung durch Anklemmen oder sonst in geeigneter Weise befestigt. Der freie Zwischenraum, der sich in diesem Falle zwischen der Flüssigkeitsoberfläche und der an das Außenwasser stoßenden Wand bilden wird, wird dadurch beseitigt, daß der elastische Körper durch Luft oder Wasser aufgeblasen wird. Das Wasser wird dadurch an die Außenwand gedrängt, und es ist damit eine geschlossene Flüssigkeitsverbindung zwischen der Außenwand und der Rückwand des Behälters gewährleistet.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    r. Sendeanordnung für Unterwasserschallsignale, bei welcher die Schallwellen mittels einer die Außenwand eines Schiffes, o. dgl. innen berührenden Flüssigkeit auf diese Wand und das Außenwasser übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schallwellen erzeugende Gebilde in seiner Gesamtheit außen auf die Wand des die Flüssigkeit aufnehmenden Behälters aufgesetzt ist.
  2. 2. Sendeanordnung nach Anspruch 1, insbesondere zur Verwendung auf kurze Reichweiten, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Behälterwand ein in bekannter Weise durch ein Schlagwerk, beispielsweise durch einen mittels eines Uhrwerkes angetriebenen Hammer, in Schwingungen versetztes Gebilde (Stimmgabel) gesetzt ist.
  3. 3. Sendeanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie in ihrer Gesamtheit, tragbar , und der Flüssigkeitsbehälter abdichtend an die Bordwand o. dgl. andrückbar ausgebildet und mit einer die Herstellung, Konstanthaltung oder Volumenänderung der Flüssigkeitskopplung in allen Lagen von außen ermöglichenden Hilfsvorrichtung versehen ist. '■■.....
  4. 4. Sendeanordnung snach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Flüssigkeitsbehälter ein in seinem Volumen von außen her regelbarer Körper, hineinragt, durch dessen Dehnung die Flüssigkeit an die Wandungen gepreßt und somit die Flüssigkeitsverbindung auch bei hängender Anbringung gewährleistet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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