DE307335C - - Google Patents
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- Publication number
- DE307335C DE307335C DENDAT307335D DE307335DA DE307335C DE 307335 C DE307335 C DE 307335C DE NDAT307335 D DENDAT307335 D DE NDAT307335D DE 307335D A DE307335D A DE 307335DA DE 307335 C DE307335 C DE 307335C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- contact
- teeth
- handle
- rotary switch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/28—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction
- H01H19/32—Driving mechanisms allowing angular displacement of the operating part to be effective or possible in only one direction acting with snap action
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
- Switches With Compound Operations (AREA)
Description
KAI
ICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Schalter mit toter
Linksdrehung sind für diese letztere, mit einer
> besonderen Einrichtung versehen. Deren Teile erfordern genaue Bearbeitung, können,
wenn der Schalter nicht schwerfällig aussehen soll, nicht dauerhaft ausgeführt Werden, und.
machen den. Schalter kompliziert. :
Ein Schalter mit toter Linksdrehung,, welcher
die Vorteile der bisher bekannten aufweist, jedoch aus nur wenigen einfachen und
kräftigen Teilen besteht, daher von großer ' Lebensdauer ist, bildet den Gegenstand der
Erfindung. Auf einen mit, Kronverzahnung versehenen, mit dem Griff verbundenen Kränz
wird ein Schalt- oder Kontaktring mittels •Kontaktfedern bekannter Art angedrückt."
Hierbei sind in bekannter Weise Griff und Isolierkörper zu einem einzigen Drehkörper
vereinigt, die Lagerung der Drehachse auf konischer Sitzfläche angeordnet und die Zähne
der beiden Stirnseiten des Kontaktringes zueinander versetzt.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele ■■ des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. , \
Fig. ι zeigt einen Mittelschnitt durch eines derselben nach.der Linie.1-1,.der Fig. 5, Fig. 2
eine Seitenansicht des Drehkörpers mit, dem Kontaktring, Fig. 3 den ■ Kontaktring in
Draufsicht, und Fig. .4 den abgewickelten' Kontaktring in Seitenansicht;
Fig. 5 ist eine Draufsicht des, Drehschalters t>ei abgenommenem Gehäusedeckel, und. Fig. 6
teilweise eine Ansicht,- teilweise ein Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5; .
Fig. 7 bis 9 stellen je eine andere Ausführungsform dar. ·
Der Dosenboden ι (Fig. 1 bis 6) besitzt eine
kreisrunde Vertiefung 2, die auf ihrem Grunde in der Mitte eine kegelförmige Erhöhung 3
aufweist. Deren Spitze ist mit einer metallenen Linse 4 überdeckt, die einem auf ihr ruhenden,
aus Isolierstoff bestehenden Drehkörper 5 als " Spurplatte dient. Ein zylindrischer Teil 6 des ■':.
Drehkörpers 5 läuft an dem aus dem Dosendeckel 7 herausragenden Ende in einen Griff 8 :-..
aus und hat am unteren Ende einen Kranz 9. An der unteren Stirnseite ist der Drehkörper 5:
mittels einer der Erhöhung 3, entsprechenden ■■.
Ausnehmung 10 zentrisch in der Vertiefung2 gelagert. Die obere Stirnfläche des Kranzes 9
ist mit einer Schaltzahnung von vier Zähnen versehen und dient einem metallenen Kronring
(Schalt- oder Kontaktring) 11 als Sitzfläche.,
Damit dieser Kontaktring trotz seitlichen: Spieles ohne weitere Hilfsmittel stets zentrisch
auf dem Drehkörper sitzt, sind die Sitzflächen konisch ausgebildet. Der Ring 11 besitzt
.unter den Zahnlücken des ^Kranzes 9 entsprechende Zähne und oben vier gleichgerichtete
Zähne,' die zur Erzielung einer geringeren Höhe . des Ringes zu den unteren versetzt sind und von denen der eine (bei einfachen
Schaltern zwei) mit einer Isolierschicht 12 belegt ist. Auf jedem dieser Zähne
liegt mit ihrem freien Endteil eine Schleifkontaktfeder
13, 1.4, 15 bzw. 16 (Fig. 5) auf.
Hierdurch wird der Kontaktring auf seine Sitzfläche und dadurch zugleich der Drehkörper
s auf sein Spurlager 4 gedrückt. Die
Kontaktfedern liegen mit ihren unbeweglichen Enden in einer zur. Vertiefung konzentrischen
. Kreisnut 17 des. Dosenkörpers 1, so daß zu
ihrer unverrückbaren Befestigung nur je eine 5. Schraube 18 nötig ist, welche zugleich als Anschlußklemme
ausgebildet ist. 19 bezeichnet \ zwei Bohrungen im Dosenkörper, um ihn in
] üblicher Weise, z. B. an einer Wand, anr
schrauben zu können.
Die Wirkungsweise, des Schalters ist folgende:
: Wird der Drehkörper 5 mittels des Griffes 8 im Uhrzeigersinne gedreht, so wird
der Ring 11 durch die Verzahnung des Kranzes 9 mitgenommen, wobei sich der bzw. die
Isolierzähne 12 des Schaltringes bei jeder :■ Vierteldrehung unter eine der Kontaktfedern
stellen. Ist z: B. bei der Ausführung als Umschalter mit vier Kontaktfedern 13 bis 16 die
Zuleitung, an 13 angeschlossen, so sind die anderen
Kontaktfedern 14 bis 16 stromlos, wenn
12 unter 13 sich befindet, es können also an
diesen Umschalter drei Verbrauchsstellen angeschlossen werden. Bei der Verwendung als
einfacher Ausschalter sind nur zwei Kontaktes federn notwendig, der Kontaktring besitzt
aber dann zwei sich gegenüberliegende isolierte Zähne 12. Sind also z. B. nur die zwei Kontaktfedern
.13 und 15 montiert, so befinden sich bei ausgeschalteter Stellung die zwei
isolierten Zähne unter 13 und 15;. bei einer
Vierteldrehung nach rechts kommen die blanken Teile des Kontaktringes unter 13 und
IS:..zu liegen und der Stromschluß des einfachen
Ausschalters ist hergestellt.
,35 Wird der Schaltergriff 8 entgegengesetzt'
zur Uhrzeigerbewegung gedreht, so verhindern die Kontaktfedern 13 bis 16 den Kontaktring
an seiner Drehung, die Zähne des Kranzes 9
■' ■; gleiten unter denen des Ringes hindurch und
4P heben diesen entgegen der Wirkung der Kontaktfedern
um doppelte Zahnhöhe. Das tote Drehen ist also ohne besondere Mittel gewährleistet,
. '' . ,
Während bei dem beschriebenen Beispiel der Kontaktring 11 von der Griffseite aus an
■ den Kranz 9 angedrückt wird, liegt er bei den
■.. ■ Ausführungsformen nach Fig. 7 bis 9 auf der
entgegengesetzten Stirnseite an. Der die Kontaktfedern tragende Dosenboden ist hier
der Einfachheit wegen nicht gezeichnet. Der Kranz 9' ist auf beiden Stirnseiten abgeschrägt
und wird durch die Kontaktfedern an einen Gleitring 20 angedrückt, welcher an der
konischen inneren Stirnfläche des Dosendeckeis 21 anliegt, so daß der Drehkörper auch
bei seitlichem Spiel zentrisch in der Durchbrechung des Dosendeckels lagert. Dieser
Dösendeckel ist von der Wand vorspringend gedacht, während er nach Fig. 8 in eine Wand
zu versenken und zu diesem Zwecke mit einer Deckplatte 22 versehen ist. Im übrigen ent-'
spricht diese Ausführungsform genau der letztbeschriebenen. . Im Gegensatz zu den beschriebenen
Ausführungsformen, welch.e keine
metallene Drehachse aufweisen, -nimmt in Fig. 9 der Drehkörper eine metallene Vierkantachse
23' auf und durchsetzt die Deckplatte 22 nicht. Die Achse 23 rrjit der zylindrischen Verlängerung 24 ist in einer zentrischen
Bohrung von 22 gelagert und trägt einen Metallgriff 25.
: Das Spurlager des Drehkörpers kann auch
in anderer Weise als dargestellt ausgebildet sein, beispielsweise könnte der Drehkörper
oder der Boden des Dosenkörpers mit.einem Spurzapfen versehen sein. Auch könnte der
Schaltring aus Isoliermaterial bestehen und an drei oder zwei Zähnen der oberen Verzahnung
mit einer zusammenhängenden Metallbelegüng versehen sein.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche: .
- I. Drehschalter mit toter Linksdrehung, dadurch gekennzeichnet, daß an einen aus Isoliermaterial bestehenden, mit Kronver-Zähnung versehenen Kranz (9) ein Kontaktring (11) mittels Kontaktfedern (13 bis 16) bekannter Art angedrückt ist.
■ 2. Drehschalter nach Anspruch 1, bei welchem der Drehkörper an seiner zum Griff entgegengesetzten Stirnseite mittels : ' eines Spurlagers zentrisch gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring (11) auf der dem Griff zugekehrten Stirnseite des Kranzes (9) an diesen angedrückt ist (Fig. 1 bis 6),. ' - 3. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß der Kontakt-' ring (11) auf der dem Griff abgekehrten Stirnseite des Kranzes (9') angedrückt wird, dessen entgegengesetzte' Stirnseite konisch gestaltet ist und an der ebenfalls , konischen Innenstirnwand des Dosendeckels (21) unter Zwischenlage eines Gleitbeleges (20) anliegt (Fig. 7 bis 9).
- 4. Drehschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -der metallene* Kontaktring (11) an beiden Stirnseiten Kronverzahnung aufweist und an einem oder zwei seiner mit den Kontaktfedern (13 bis 1.6) in -Verbindung stehenden Zähnen mit Isolierschicht belegt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307335C true DE307335C (de) |
Family
ID=560680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307335D Active DE307335C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307335C (de) |
-
0
- DE DENDAT307335D patent/DE307335C/de active Active
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