DE307232C - - Google Patents

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DE307232C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/06Check valves with guided rigid valve members with guided stems
    • F16K15/063Check valves with guided rigid valve members with guided stems the valve being loaded by a spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. x
KLASSE Arig. GRUPPE
JULIUS MANN in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1917 ab.
Es hat sich gezeigt, daß bei den bisher üblichen Ventilkonstruktionen, besonders bei raschen Impulsen eine Verschleppung der richtigen Schlußmomente stattfindet und diese daher den Wirkungsgrad von Pumpen sowie allen Ventile benötigenden Maschinen, namentlich bei solchen, welche mit stark schwankender minutlicher Fördermenge arbeiten müssen, wie dies bei den Einspritzvorrichtungen der
ίο Verbrennungsmotoren der Fall ist, erheblich verschlechtern. Zwar hat man verschiedentlich versucht, die Ventilbewegung durch Anwendung von Bremsvorrichtungen und federnden Hubbegrenzungsorganen zu regeln, jedoch arbeiten auch diese nur mit der Geschwindigkeit wirtschaftlich, auf die sie eingestellt sind, und haben außerdem noch den Nachteil, daß die Masse infolge der mitzubewegenden Bremskolben und Teller groß wird, oder der hohe Durchgangswiderstand nachteilig auf die Förderleistung wirkt.
Diese Nachteile kommen durch vorliegende Neuerung in Wegfall.
Strömt durch den Kanal c das Leitüngsmittel, so hebt es den hohlen Ventilkegel b vom Sitz ab, nimmt aber, da der Ventilkegel dicht eingepaßt ist, seinen Weg durch die in der Sitzfläche des Ventilkegels befindlichen Bohrungen / in die Kegelhöhlung, um aus der trichterförmigen Erweiterung oben in die Ventilkammer auszutreten. Nun würde aber der Ventilkegel δ auf die Hubbegrenzung d aufstoßen, wenn hier nicht der ganze Flüssigkeitsstrom zwischen der trichterförmigen Er-Weiterung des Ventilkegels δ und der darüber befindlichen Hubbegrenzung d seinen Weg nehmen müßte; es stößt hier also die trichterförmige Erweiterung auf den, Flüssigkeitsstrom, welcher teils auf die Hubbegrenzung drückt, teils der Strömung einen gewissen Widerstand entgegensetzt, oder mit anderen Worten: im hohlen Ventilkegel & entsteht eine Drucksteigerung; somit wird die im Ringspalt, gebildet durch die trichterförmige Erweiterung ,des Kegels b mit der Hubbegrenzung d, herrsehende Geschwindigkeit augenblicklich größer als diejenige in den Bohrungen/' bzw. in der Ventilkegelhöhlung. Wie jetzt leicht ersichtlich, kann aber dieser Zustand nur so lange dauern, als das Ventil noch seinen Beschleunigungsdruck ausübt, denn die trichterförmige Erweiterung wirkt jetzt gewissermaßen als Kolben, der von eben beschriebenem Überdruck seiner Beschleunigungsrichtung entgegengesetzt gedrückt wird, und zwar so lange, bis der Druck innerhalb des Ventilkegels δ gleich dem Druck außerhalb des Ventilkegels b geworden ist. Steigert man nunmehr die einzelnen Strömungsimpulse, so steigern sich auch in demselben Verhältnis Beschleunigungsdruck des Ventilkegels, Druck im Ventilkegel, daher auch der Gegendruck, infolgedessen Öffnungsund Schlußdauer in demselben Verhältnis, also derselbe Wirkungsgrad. Ist nun die Zeitdauer des Impulses denkbar kurz, so wächst der Beschleunigungsdruck des Ventilkegels denkbar rasch, hierdurch aber ebenso die Drucksteigerung im Ventilkegel, also der Gegendruck; infolgedessen entsteht ebenso heftige Rückwärtsbewegung des Ventilkegels, welche die Schlußbewe'gung gegen den Ventilsitz einleitet, also bei der plötzlichen Umkehrung der

Claims (1)

  1. Strömungsrichtung ebenso plötzlich auch der Ventilkegel aufsitzt. Auch hier bleiben die Verhältnisse von Drück und Gegendruck dieselben, also auch der Wirkungsgrad. Es können daher diese Ventile für Pumpen u. dgl., welche den größten Betriebsschwankurigen unterworfen sind, bei stets gleichbleibendem volumetrischen Wirkungsgrad angewendet werden.
    Pate ν τ-A NSP ruch:
    Vom Leitungsmittel durchströmtes, hohles Rückschlagventil, dadurch gekennzeichnet, daß das obere, offene Ende des Ventilkegels trichterförmig, erweitert ist und mit der Hubbegrenzung (d) einen Ringspalt bildet, durch den die Flüssigkeit hindurchströmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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