DE306476C - - Google Patents
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- DE306476C DE306476C DENDAT306476D DE306476DA DE306476C DE 306476 C DE306476 C DE 306476C DE NDAT306476 D DENDAT306476 D DE NDAT306476D DE 306476D A DE306476D A DE 306476DA DE 306476 C DE306476 C DE 306476C
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- synthetic resin
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/26—Cartridge cases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM IQ. MÄRZ 1920
- KLASSE 72 d GRUPPE
Meirowsky & Co. Akt-Ges. in Porz a. Rh.
Patronenhülse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. September 1915 ab.
Patronenhülsen, deren zylindrischer Teil aus' einem gewickelten Papierstoff besteht,
sind bekannt. Eine derartige Hülse ist in hygroskopischer und chemischer Hinsicht
nicht hinreichend widerstandsfähig, um einen Metallmantel zu ersetzen. Schon mit Rücksicht
auf die mechanische Festigkeit muß die Hülse auch übermäßig dickwandig gewählt werden. Der Erfindung gemäß wird der zylindrische
Teil der Patronenhülse, gegebenenfalls aber »auch der Boden und der Verschluß, aus einem an sich — in der Elektrotechnik ■—
bekannten, mit synthetischem Harz gebundenen, zu einer zusammenhängenden Schicht
unter Druck und Wärme gewickelten Papierstoff hergestellt. Das synthetische Harz bildet
nach der Wicklung unter Druck und . Wärme Zwischenschichten, die nicht nur das mechanische Gerüst der Hülse verbessern,
sondern auch das Eindringen von Feuchtigkeit zuverlässig verhindern und den chemischen
Widerstand gegen die von der Ladung ausgehenden Einflüsse erhöhen. Die mechanische
Festigkeit ist derart groß, daß die Hülse sehr dünnwandig gestaltet werden kann.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen von Patronenhülsen wiedergegeben,
bei denen der zylindrische Teil der Hülse allein oder zusammen mit dem Boden aus dem angegebenen Stoff besteht.
In Fig. ι ist die übliche Form bei Benutzung von Papier oder Pappe gewöhnlicher
Art wiedergegeben. Dieselbe Ausbildung der
Patronenhülse kann auch bei Benutzung des angegebenen Stoffes gewählt, werden, indem.
der zylindrische Teil α aus dem angegebenen Stoff, der angebördelte Boden b aber aus Metall
besteht. Über den Boden kann ein besonderer mit Metall umgebener Fußkörper c
aus Holz ο. dgl. vorgesehen sein.
In Fig. 2 ist angedeutet, daß nicht nur der zylindrische Teil a, sondern auch der Boden b
mitsamt dem ganzen Fußkörper aus dem' angegebenen Stoff bestehen kann. Was diesen
Fußkörper anbetrifft, so sei zur Erläuterung bemerkt, daß sich die Papierschichten mit
dem synthetischen Harz zu einem Körper vereinigen lassen, der sich etwa wie hartes Holz
bearbeiten läßt, so daß man jede beliebige
Form durch Drehen, Bohren o. dgl. herstellen kann. Der Fußkörper b ist in der zylindrischen
Hülse a mit einem geeigneten Klebemittel befestigt.
Man kann den Fußkörper b aber auch aus zwei Teilen herstellen, wie dies Fig. 3 andeutet.
Er besteht dann aus einer Bodenscheibe und einem zylindrischen Stopfen, der mit der Bodenscheibe mit -Leim oder einem
anderen Klebemittel verbunden ist.
- Der Abschluß der oberen Hülsenöffnung geschieht nach erfolgter Füllung mittels
einer Scheibe d (Fig. 4), die ebenfalls aus dem angegebenen Stoff bestehen kann und in
die Hülse eingetrieben wird, nachdem sie am Rand mit etwas Klebstoff versehen worden
ist. - V ' . ■ -
Wird ein besonders fester Verschluß verlangt, so kann man einen ringförmigen Rohrabschnitt
f aus dem angegebenen Stoff auf die Scheibe d aufsetzen, wie dies Fig. 5 zeigt.
Es :kann aber auch eine Scheibe d aus wei-
Claims (1)
- cherem Material, ζ. B. aus Preßspan, mit I zeichnet, daß dieser zylindrische Teil, ge·-einem umgebördelten Rand verwendet werdei1. ! gebenenf alls auch der Boden und der Ver-(Fig. 6). ■ . I . Schluß, aus einem an sich bekannten, mitΛ ι synthetischem Harz gebundenen, zu einerFa tent-A ν Spruch: ; zusammenhängenden Schicht unter DruckPatronenhülse, deren zylindrischer Teil j und Wärme gewickelten Papierstoff be-aus Papierstoff besteht, dadurch gekenn- j steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306476C true DE306476C (de) |
Family
ID=559895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306476D Active DE306476C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306476C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097126B (de) * | 1952-02-09 | 1961-01-12 | Dynamit Nobel Ag | Verfahren zum Herstellen masshaltiger, feuchtigkeitsunempfindlicher Patronenhuelsen, insbesondere Schrotpatronenhuelsen |
-
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- DE DENDAT306476D patent/DE306476C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097126B (de) * | 1952-02-09 | 1961-01-12 | Dynamit Nobel Ag | Verfahren zum Herstellen masshaltiger, feuchtigkeitsunempfindlicher Patronenhuelsen, insbesondere Schrotpatronenhuelsen |
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