DE30585C - Kartoffel-Legemaschine - Google Patents
Kartoffel-LegemaschineInfo
- Publication number
- DE30585C DE30585C DENDAT30585D DE30585DA DE30585C DE 30585 C DE30585 C DE 30585C DE NDAT30585 D DENDAT30585 D DE NDAT30585D DE 30585D A DE30585D A DE 30585DA DE 30585 C DE30585 C DE 30585C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- potato
- laying
- disc
- potatoes
- potato planter
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/04—Potato planters with bucket wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4B: Landwirthschaftliche Geräthe.
F. C. GLASER in BERLIN. Kartoffel - Legemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1884 ab.
Beiliegende Zeichnung stellt eine Kartoffel-Pflanzmaschine dar, welche drei ReihenKartoffeln
gleichzeitig (bezw. auch nur eine oder zwei Reihen) pflanzen kann, und zwar ist:
Fig. ι die Hinteransicht,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 der Grundrifs der Maschine mit abgenommenem Rumpf oder Trichter,
Fig. 4 der abgewickelte Mantel einer der Legescheiben,
Fig. 5 ein Verticalschnitt nach x-x der Legescheiben,
Fig. 6 ein Verticalschnitt nach \ - \ der
Fig· 5· ■
An eines der Hinterräder R ist ein konisches Zahnrad r auf der Innenseite befestigt,- welches
in ein auf der Legewalze α sitzendes konisches Zahnrad r1 eingreift und somit die auf α befestigten
Legescheiben b b1 £>2 in Bewegung
setzt.
Diese Legescheiben sind unter dem Rumpf oder Trichter T, welcher je einer Legescheibe
die Saatkarfoffeln zuführt, angeordnet. Diese Scheiben können aus Holz oder jedem beliebigen
dazu geeigneten Material angefertigt werden.
Zum Zweck der Führung der Saatkartoffel ist jede der Legescheiben b b1 i>2 mit zwei
kanalartigen Aushöhlungen o2 o2 'am äufseren Umfang versehen. Diese Kanäle bestehen aus
den diametral einander gegenüberliegenden Vertiefungen 0 0 mit dem oberen Füllloch χ und
dem Boden x1: Die Oeffnung 0 nimmt die Kartoffel auf und führt sie bei Drehung der
Legescheibe nach unten; die Vertiefung 0 ist derart, dafs dieselbe eine Samenkartoffel bequem
aufnehmen kann.
Sollte jedoch die Gröfse der Kartoffel eine aufsergewöhnliche sein, so dient der in Fig. 6
in g'röfserem Mafsstabe dargestellte federnde Boden λγ1 dazu, die Oeffnung 0 entsprechend
zu erweitern, und dies geschieht durch folgende Anordnungen:
Der Boden bezw. der die Vertiefung 0 ausfüllende muldenartige Schieber λ:1 ist mittelst
der Spiralfedern ρ pl und deren Führungsbolzen mm1 federnd angeordnet; die Samenkartoffel
von aufsergewöhnlicher Gröfse, welche also noch aus der Oeffnung hervorsteht, stöfst
beim Drehen der Legescheibe gegen die Gleitplatte g, welche im Rumpf oder Trichter T befestigt
und mit irgend einem weichen Material überzogen ist. Hierdurch wird der Boden χ1
nach unten gedrückt und die Vertiefung 0 erweitert.
Das Schutzblech g verhindert ein Herausfallen der Kartoffel.
Ist die Vertiefung 0 bei Drehung der Legescheibe unten angelangt und findet die Kartoffel
keinen Widerstand mehr durch das Schutzblech g, so drücken die Spiralfedern pp1 den
Boden x1 aufwärts und so die Kartoffel heraus. Die Gleitplatte g ist aus Holz angefertigt
und mit einem weichen Material überzogen, um zu verhindern, dafs durch die entstehende Reibung die Kartoffel beschädigt
wird.
Auf diese Weise transportiren die Legescheiben die zu pflanzenden Kartoffeln automatisch
in regelmäfsigen entsprechenden Ab-
ständen in die von den Scharen Cc1C2 gezogenen
Furchen.
Die Schare c c1 c2 sind derartig an den beiden
Seitenträgern und dem die ganze Anordnung tragenden Gestell D D1 und den Querschienen
A befestigt, dafs ein Aufziehen, also ein Aufserbetriebsetzen jedes einzelnen Schares
möglich ist.
Zu diesem Zweck sind an der Legewalzenwelle α drei gabelförmige Hebel e e1 e2 angeordnet,
welche beim Drehen vermittelst des Bügels £ die Schare heben und somit aufser
Function setzen.
Mit dem Heben der Schare ist ein gleichzeitiges Schliefsen des Trichters verbunden, um
die Zufuhr von Kartoffeln zur Legescheibe bei aufgezogenem Schar zu verhindern. Es geschieht
dieser Abschlufs durch die Schieber//1 und /2, welche an den Hebeln e el und e2
befestigt sind und sich beim Drehen der Hebel unter die Ausflufsöffnungen des Trichters
schieben.
Die Zustreifer k k1 k2 sind mittelst der Zugstangen
s s1 s2 mit den Winkelarmen \^ ^
verbunden. Heben nun die Winkelhebel e e1 e2
die Schare c c1 c2 aus, so werden die Zustreifer
ebenfalls gehoben und aufser Function gesetzt.
Claims (2)
1. Die Construction der Legescheibe b mit den Nuthen (Kanälen) o2, welche von der
mit beweglichem Boden x1 versehenen Höhlung ο nach der Oberfläche des
Scheibenmantels auslaufen, so dafs beim Drehen der Scheibe b unter dem Kartoffeltrichter
die Kartoffeln regelmäfsig und der Reihe nach in die Höhlungen ο ο geführt
werden, von wo sie dann beim Weiterdrehen der Scheibe in die Furche gelangen.
2. Die Combination der Ausrückhebel e e \ für die Pflugschare mit den Absperrschiebern
Z/1 und /2, um bei der Aufserbetriebsetzung
eines Schares auch die Zufuhr von Kartoffeln zur Legescheibe b abzuschneiden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30585C true DE30585C (de) |
Family
ID=306698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30585D Expired - Lifetime DE30585C (de) | Kartoffel-Legemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30585C (de) |
-
0
- DE DENDAT30585D patent/DE30585C/de not_active Expired - Lifetime
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