DE305267C - - Google Patents

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DE305267C
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steam
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atomizing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30/. GRUPPE
Vorliegende Erfindung betrifft eine einfache, leicht zu handhabende und im Betrieb billige, vielseitig verwendbare Vorrichtung zum Entkeimen oder Geruchlosmachen von Räumen und Gegenständen aller Art, sowie zur Vernichtung von Ungeziefer mittels überhitzter Gemische von Wasserdampf und durch letzteren zerstäubten Entkeimungs- u. dgl. Mitteln. Zu diesem Zweck werden ein oder mehrere
ίο auswechselbare, mit Zerstäubungsrohren ausgestattete Behälter für die Entkeimungs- u. dgl. Mittel so angeordnet, daß die Spitzen der Zerstäubungsrohre in entsprechende öffnungen der Dampfleitung gepreßt werden und daß
diese zwecks Überhitzung des Gemisches über die zur Dampferzeugung dienende Heizquelle geführt wird.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung durch Fig. 1 in einem Vertikalschnitt, und durch Fig. 2 in einer Draufsicht mit teilweisem Querschnitt dargestellt. Die Fig. 3 zeigt noch einen der an die Dampfleitung a angeschlossenen, zur Aufnahme von Entkeimungs- u. dgl. Mitteln bestimmten Behälter b mit der Dampfleitung im Schnitt.
Die zur Erzeugung des notwendigen Dampfes dienende Kammer c wird in bekannter Weise durch einen Zylinder d. gebildet, der auf einem die Heizquelle e aufnehmenden Sockel f sitzt und in der Mitte den vertikalen Heizabzugskanal g besitzt. Die Dampfleitung α zweigt oben von der Kammer c ab und führt über einen oder über mehrere Behälter b hinweg nach unten zu dem Sockel f. In diesem zieht die Dampfleitung unterhalb der Dampferzeugungskammer über die Heizquelle e hinweg zu einem Überhitzer w und endigt außerhalb des Sockels in ein Anschlußstück h. An dieses kann eine beliebige, z. B. mit einem Strahlmundstück versehene Schlauchleitung oder auch der zu entkeimende oder geruchlos zu machende bzw. von Ungeziefer zu befreiende Raum, Behälter o. dgl. angeschlossen werden.
■, Der Überhitzer w kann auf verschiedene Weise, z. B. durch entsprechende Querschnittsgestaltung der Rohrfläche, durch Rohrführung in gewundenen Linien, durch eine entsprechende Rohrverzweigung o. dgl. gebildet werden.
Die Luftzuführung zur Heizquelle geschieht durch im Sockel vorgesehene, regelbare Durchbrechungen k.
Der Abzug der Heizgase erfolgt in bekannter Weise durch den Abzugskanal g. Dieser kann mit einer für gewöhnlich offen gehaltenen Haube I abgeschlossen werden, welche in zwangläufiger Verbindung mit einem über der Dampfkammer c angeordneten Sicherheits- oder Überdruckventil m derart in Verbindung steht, daß, wenn sich dieses Ventil infolge Überdruckes in der Dampfkammer öffnet, ein Schließen der Abschlußhaube I und damit eine Regelung der Heizwirkung durch ein mehr oder weniger starkes Absperren des Abzugskanals stattfindet.
Die zur Aufnahme von Entkeimungs- u. dgl. Mitteln bestimmten Behälter b sind leicht auswechselbar und besitzen in bekannter Weise
je ein mittels eines Hahnes o. dgl. ο absperrbares Saug- oder Steigrohr f. Dieses greift mit seinem konischen Mundstück q von unten in die Dampfleitung α ein und liegt mit diesem Mundstück an je einem als Blasrohr wirkenden düsenartigen Zerstäuber r, so daß aus dem Behälter, dessen Hahn ο jeweils geöffnet ist, durch den Dampf strom Entkeimungs o. dgl. Mittel angesaugt, zerstäubt und mitgeführt werden. Zweckmäßig wird die Dampfleitung α über den Behältern b aus einzelnen Rohrstutzen zusammengesetzt derart, daß auf jeden Rohrstutzen eine Zerstäubungsvorrichtung trifft. Dadurch können diese leicht gereinigt und in Wirkung gehalten werden.
Die Behälter b werden nebeneinander in einem Aufsatz t untergebracht und in diesem auf Federn u gelagert, welche die Behälter mit ihrem Saugrohrmundstück q von unten an die Dampfleitung α anpressen.
Vor den Behältern b kann die Dampfleitung α noch mit einem Hahn v versehen sein, der die abströmende Dampf menge regeln sowie absperren läßt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum Entkeimen oder Geruchlosmachen von Räumen und Gegenständen aller Art sowie zur Vernichtung von Ungeziefer mittels überhitzter Gemische von Wasserdampf und durch letzteren zerstäubten Entkeimungs- u. dgl. ' Mitteln, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere auswechselbare, mit Zerstäubungsrohren ausgestattete Behälter für die Entkeimungs- u. dgl. Mittel so angeordnet sind, daß die Spitzen der Zerstäubungsrohre in entsprechende öffnungen der Dampfleitung gepreßt werden und daß die letztere zwecks Überhitzung des Gemisches über die zur Dampferzeugung dienende Heizquelle geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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