DE304923C - - Google Patents
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- DE304923C DE304923C DENDAT304923D DE304923DA DE304923C DE 304923 C DE304923 C DE 304923C DE NDAT304923 D DENDAT304923 D DE NDAT304923D DE 304923D A DE304923D A DE 304923DA DE 304923 C DE304923 C DE 304923C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/04—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents of internal-axis type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES .
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 304923 ~ KLASSE 14 #. GRUPPE
HUGO HEINRICH in ZWICKAU ι. S. Maschine mit umlaufendem Kolben.
Zusatz zum Patent 285701.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1916 ab. Längste Dauer: 28. November 1928.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung in der Anordnung des Widerlagers
an Maschinen mit einem oder mehreren umlaufenden Kolben nach Art des Patentes 285701,
durch die eine Entlastung des Widerlagers in der Weise herbeigeführt wird, daß die Drücke
,auf das Widerlager in beiden Arbeitsräumen sich ausgleichen, so daß mit Drücken beliebiger
Höhe gearbeitet werden kann..
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform der Maschine im Querschnitt,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform im Querschnitt.
Die Maschine in der Ausführung nach Fig. 1
und 2 besitzt zwei Kolben α und b mit dazwischen
angeordnetem, feststehendem Zylinder c im Gehäuse u. Das Widerlager d ist
zwischen den beiden Kolben α und b als selbständiges Glied so angeordnet, daß sein
Fuß auf dem Kolben α gleitet und unter ■ Trennung der Arbeitsräume die Kolbenbewegungen
in radialem Hin- und Rückgange begleitet, indem es durch die Bewegung der
beiden Kolben gesteuert wird. Das Widerlager d ist mit der Walze r verbunden, so
daß letztere an jeder Bewegung des Widerlagers teilnehmen muß. Die Walze. r ist in
Gleitschuhen s gelagert, die in dem feststehenden Zylinder c geführt sind.
Bei dieser Ausbildung der Maschine können die in den einzelnen Arbeitsräumen auftretenden
Drücke des Treibmittels keinen Einfluß auf die aufeinander gleitenden Dichtflächen
von Widerlager und Kolben ausüben, da sie
sich nun ausgleichen. So wirkt beispielsweise der im inneren Arbeitsraum auf der Seite des
Steuerorganes g herrschende Druck sowohl auf den Fuß des Widerlagers d nach unten als
auch auf den Gleitschuh s nach oben. Da aber diese Teile durch die Walze r miteinander
verbunden sind, werden diese Drücke aufgehoben, es tritt also keine zusätzliche
Belastung der Dichtflächen und damit auch keine Vergrößerung der Reibungsarbeit auf.
Wirksam bleiben dagegen noch die auf die Längswände des Widerlagers wirkenden Seitendrücke.
Um auch diese Drücke in unschädlichen Grenzen zu halten, kann die Walze r
auf dem Widerlager so angeordnet werden, daß ihr Mittelpunkt dem Fuße des Widerlagers
genähert ist, und zwar in solchem Verhältnis, wie es dem Druckunterschiede in den
Arbeitsräumen entspricht.
In Fig. 2 ist eine Dampfmaschine dieser Bauweise mit selbständigem Widerlager dargestellt,
die mit Verbundwirkung arbeitet, indem der innere Arbeitsraum wie bei einem
Hochdruckzylinder, der äußere wie bei einem Niederdruckzylinder "wirken. Auf der Seite
des Steuerschiebers g herrscht im Innenraum1 die Admissionsspannung des Dampfes, ent-
gegengesetzt dagegen nur die Receiverspannung. Der Druckunterschied zwischen diesen
Dampfspannungen ist bestrebt, das -Wider-' lager d zu verdrehen. Im Außenraum herrscht
dagegen nur der Druckunterschied zwischen der Receiverspannung und der Spannung in
der Dampfniederschlagsanlage, der ebenfalls bemüht ist, das Widerlager in entgegengesetztem
Sinne zu verdrehen. Da der im Außenraum vorhandene Druckunterschied bedeutend
geringer ist als der im Innenraum, so ist es notwendig, dort eine entsprechend größere
Angriffsfläche vorzusehen, so daß sich die auf beiden Seiten des Drehpunktes wirkenden
Kräfte ganz oder wenigstens angenähert ausgleichen. Dies wird erreicht durch Verschiebung
der Walze r in Richtung des Halbmessers, d. h. nach dem Kolben α hin. Die
Bewegungen der Gleitschuhe s und des Widerlagers d (Fig. 2) können dabei durch Antrieb
von der Hauptwelle gesteuert werden, und zwar mit Hilfe von Scheibenkurbeln u. dgl.
Claims (2)
1. Maschine mit, umlaufendem Kolben nach Art des Patentes 285701, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager (d) mit der Walze (ή zu einem einheitlichen, die
Arbeitsräume scheidenden Organe vereinigt ist und die Verschiebbarkeit des Widerlagers
(d) in der Wandung des feststehenden Zylinders (c) durch Gleitschuhe (s) vermittelt
wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Ausgleichs der
Druckwirkungen des Treibmittels der Drehpunkt (Walze r) des Widerlagers (d) entspechend
dem der Druckunterschiede in den Arbeitsräumen in Richtung des Halbmessers
verlegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304923C true DE304923C (de) |
Family
ID=558485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304923D Active DE304923C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304923C (de) |
-
0
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