DE245540C - - Google Patents

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DE245540C
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DE
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sealing
housing
sealing surfaces
pressure
movably arranged
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DENDAT245540D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/34Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
    • F16J15/3436Pressing means
    • F16J15/3448Pressing means the pressing force resulting from fluid pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/003Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by packing rings; Mechanical seals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 245540 — KLASSE 14 c. GRUPPE
in BERLIN.
Es sind Abdichtungsvorrichtungen an umlaufenden Maschinen bekannt, bei denen die mit Dichtungsflächen versehenen Dichtungsringe bei eingetretener Abnutzung nachgestellt bzw. durch Federn o. dgl. beständig gegen die umlaufende Abdichtungsfläche oder -flächen gepreßt werden.
Es ist nun augenscheinlich, daß derartige Vorrichtungen große Reibungsarbeiten ergeben, ίο die den Wirkungsgrad der Maschine beeinträchtigen und eine rasche Zerstörung der Dichtungsfiächen verursachen. Zur Vermeidung dieser Übelstände ist es demnach notwendig, den Flächendruck zwischen den Dichtungen bei allen Betriebsverhältnissen bis auf eine leise Berührung herabzumindern.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dies
nun dadurch erreicht, daß durch das zwischen den umlaufenden und den feststehenden Dichtungsflächen auftretende Reibungsmoment der
Anpressungsdruck selbsttätig geregelt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Ausführungsformen veranschaulicht.
In Fig. ι und 2 ist eine Stopfbüchsenanas Ordnung dargestellt, bei welcher ein mit Entlastungskolben α versehener Dichtungsring b durch eine tangential wirkende Druckfeder c gegen einen auf der Welle d sitzenden Bund e gepreßt wird. Der Entlastungskolben a, dessen hintere Seite mit dem Räume höheren Druckes P1 durch einen Kanal f in Verbindung steht, ist mit Gewinde versehen und in dem Gehäuse g eingeschraubt. Bei zu starkem Anpressungsdrucke bewirkt das zwischen dem Dichtungsring b und dem Wellenbund e auftretende Reibungsmoment ein Herausschrauben des Entlastungskolbens und damit ein Abdrücken des Dichtungsringes von dem Bund e. Da ferner durch Verdrehung des Dichtungsringes ein Anspannen der entgegen der Umlaufrichtung der Welle wirkenden Druckfeder c stattfindet, wird bei zu geringem Anpressungsdruck ein Rückschrauben des Ausgleichkolbens α und somit selbsttätig eine Vergrößeruug des Ahpressungsdruckes eintreten, so daß für alle Betriebsverhältnisse eine vollkommene Abdichtung der Räume verschiedenen Druckes P1 und p2 bei verhältnismäßig geringem Anpressungsdruck erreicht wird. Um ein leichtes Verdrehen des Ausgleichkolbens zu ge-. währleisten, kann derselbe anstatt durch Gewinde mittels in entsprechenden Spiralnuten laufenden Kugeln in seinem Gehäuse geführt werden.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Stopfbüchsen anordnung steht der Raum h hinter . dem Entlastungskolben α nicht wie bei dem in Fig. ι und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Kanal f mit dem Räume höheren Druckes P1 unmittelbar, sondern unter Zwischen wirkung eines Steuerschlitzes i in Verbindung.
Dieser Steuerschlitz ist nun so ausgeführt, daß bei nach rechts gedrehtem Kolben der Kanal f mehr oder weniger abgesperrt ist, so daß der sich zwischen dem Raum px und h
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(2. Auflage, ausgegeben am /5. Oktober
einstellende Druckunterschied als Anpressungsdruck wirkt. Erreicht nun dieser Anpressungsdruck eine bestimmte Größe, so wird der Aus-, gleichskolben α durch den Wellenbund e mitgenommen und entgegen der Wirkung der Feder c nach links gedreht, so daß der Steuerschlitz * mehr oder weniger geöffnet wird. Hierdurch tritt infolge der im Räume h eintretenden Druckerhöhung eine Entlastung des
Ίο Kolbens α und daher Verminderung des Anpressungsdruckes ein. Durch entsprechende Wahl bzw. Einstellung der Feder c kann ein beliebiger Anpressungsdruck erreicht werden.
Gemäß der in Fig. 5 und 6 dargestellten Stopfbüchsenanordnung ist der Dichtungsring b umlaufend angeordnet. Hier wird der in diesem Falle nicht entlastete Dichtungsring außer durch schwache Hilfsfedern k noch durch den im Räume px herrschenden Dampfdruck gegen eine feststehende Dichtungsfläche gepreßt. Bei verstärktem Reibungsmoment wird nun der Kolben b in bezug auf sein ebenfalls umlaufend angeordnetes Gehäuse g um einen gewissen Betrag gedreht, so daß die Dampfzufuhr zu der Druckkammer h durch den Steuerschlitz i gedrosselt und infolgedessen der Anpressungsdruck vermindert wird. Im übrigen findet genau wie bei den bereits beschriebenen Ausführungsformen eine Rückführung des Dichtungsringes in seine ursprüngliche Stellung bei Verringerung des Anpressungsdruckes durch eine tangential wirkende Druckfeder c statt.
Der Erfindungsgegenstand ist endlich in Fig. 7 und 8 noch an einer Stopfbüchsenanordnung mit radialen Dichtungsflächen veranschaulicht. In diesem Falle besteht der Dichtungsring in an sich bekannter Weise aus einzelnen, beispielsweise durch Bund und Nut ineinandergreifenden Ringsegmenten, welche durch eine Feder I zusammengehalten werden. Die einzelnen Ringsegmente sind mit Stiften m versehen, welche in Spiralnuten η von geringer Steigung des Stopfbüchsengehäuses bzw. der Zwischenwände geführt sind. Tritt eine zu starke Reibung zwischen Welle d und innerer Umfläche des oder der Dichtungsringe ein, so werden die einzelnen Segmente von der Welle ein Stück mitgenommen, so daß dieselben sich infolge ihrer Spiralführung um einen geringen Betrag von der Welle abheben.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: *5
1. Verfahren zur Abdichtung umlaufender Maschinenteile, wie Dampfturbinenwellen , durch Anpressung umlaufender Dichtungsflächen auf feststehende, dadurch gekennzeichnet, daß durch das zwischen den Dichtüngsflächen auftretende Reibungsmoment der Anpressungsdruck selbsttätig geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der gegeneinander gepreßten Dichtungskörper in seinem Gehäuse entgegen der Wirkung einer Gegenkraft drehbar und verstellbar zu seiner Gegenfläche angeordnet ist.
3. Dichtungsvorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in seinem Gehäuse beweglich angeordnete Dichtungskörper mit Gewinde versehen und abhängig von dem jeweils zwischen den Abdichtungsflächen auftretenden Reibungsmomente durch Verschraubung in seinem Gehäuse achsial verschiebbar angeordnet ist. .
4. Dichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei welcher der Druck des Treibmittels der Maschine das Anpressen der Dichtungsflächen aufeinander bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der in seinem Gehäuse beweglich angeordnete Dichtungskörper mit einem Steuerschlitz versehen ist, welcher bei der durch Veränderung des Anpressungsdruckes erfolgten Verdrehung des Kolbens das eine Anpressung der Dichtungsflächen bewerkstelligende Treibmittel entsprechend drosselt.
5. Vorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei radial angeordneten Dichtüngsflächen der beweglich in seinem Gehäuse angeordnete Dichtiangskörper in einzelne durch Federdruck zusammengehaltene Ringsegmente unterteilt ist, die mit in Spiralnuten des umgebenden Gehäuses geführten Stiften versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt m der keichsdruckerei.
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