DE304577C - - Google Patents

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DE304577C
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knitting machine
row
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 304577 KLASSE 25 a. GRUPPE
MORITZ BARTH in THUM i. Erzgeb.
Lamb'sche Strickmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1916 ab.
An Strickmaschinen ist es bekannt, zum Zweck der Herstellung beuteiförmiger Erweiterungen die Nadeln in einem Nadelbett außer Tätigkeit zu setzen und sie dabei entsprechend tief zu stellen, während die Maschen auf den Nadeln hängen. Dabei ist aber jede Nadel auf einer besonderen Platine gelagert, mit Hilfe welcher das Senken und Heben der Nadeln erfolgt, so daß eine sehr komplizierte Bauart
ίο der Maschine unter Hinzunahme vieler neuer Teile zur Erreichung des Zweckes erforderlich ist. Diesem Mangel hat man dadurch abzuhelfen gesucht, daß man Teile beider Nadelbetten verstellbar einrichtete, so daß diese Teile tief gestellt werden können, wenn die von ihnen getragenen Nadeln außer Tätigkeit kommen und später wieder zur Mitarbeit herangezogen werden sollen. Dabei ist es aber nicht möglich, vom vollen Schlauch, mit nur einem Fadenführer, zum einseitigen Arbeiten von glatter Ware und dann wieder zur Herstellung des Schlauches überzugehen, ohne daß der Faden unterbrochen wird. Beim Arbeiten besonderer Waren auf der Strickmaschine, wie z. B. bei Herstellung eines Strumpfes, müssen während der Arbeit die Maschen auf den Nadeln der einen Reihe hängen bleiben, während mit der anderen, gegenüberliegenden Nadelreihe weiter gearbeitet, also glatte Strickware erzeugt wird. Diese fertiggestellte Ware muß aber abgezogen werden. Da die Maschenhenkel, welche auf der nicht mitarbeitenden Nadelreihe ruhend hängen, nicht mit tief gehen können, so würden sie zerreißen. Dies zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Strickmaschine schematisch im Querschnitt dargestellt, und zwar sind dabei die Nadeln und alles andere, was durch die Erfindung keine Änderung erleidet, weggelassen worden.
Um zu vermeiden, daß die auf den Nadeln der ruhenden Reihe hängenden Maschen zerreißen, müssen diese mit tief gehen und um dies zu bewerkstelligen, ist dasjenige Nadelbett ι, dessen Nadeln zeitweise außer Arbeit kommen, mit seiner Lageplatte 2 um Bolzen 3 drehbar angeordnet, derart, daß es sich in seiner ganzen Länge mit seinem Vorderteil 4 auf und ab bewegen kann. Diese Bewegung wird dem Nadelbett durch ein Exzenter 5 erteilt, das auf einen Hebelarm 6 einwirkt, welcher mit der Lagerplatte 2 des Nadelbettes ι in Verbindung steht. Dieser Hebelarm 6 wird durch eine Feder 7 gegen das Exzenter 5 gezogen. Der Tiefgang des Vorderteiles vom Nadelbett 1 erfolgt schrittweise, entsprechend dem Tiefgang des Rechens, der die Maschen der gegenüberliegenden Nadelreihe, welche weiter arbeitet, nach und nach aufnimmt und damit tief geht. Dadurch, daß das Nadelbett 1 mit tief geht, erhalten die ruhenden Maschen keinerlei Spannung und, sobald wie der Rechen, welcher die Maschen der weiter arbeitenden Reihe aufgenommen hat, wieder hoch geht, folgt dieser Bewegung auch
das Nadelbett ι, so daß es, um mit beiden Nadelreihen weiter arbeiten zu können, wieder in normaler Lage steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lamb'sche Strickmaschine mit Einrichtung zum Tiefstellen der Nadeln mit dem sie tragenden Nadelbett, zur Herstellung ίο von Schlauchware mit beuteiförmigen Erweiterungen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine ganze Nadelbett, dessen Nadeln - außer Arbeit kommen, um eine Längsachse (3) derart drehbar angeordnet ist, daß dieses Nadelbett (1) unter Vermittlung von einem Exzenter, Hebelarm o. dgl. mit seinem Vorderteil (4) [Abschlag] der ganzen Länge nach im Verhältnis zum feststehenden Nachbarnadelbett tief- und wieder hochstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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