DE304569C - - Google Patents
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- DE304569C DE304569C DENDAT304569D DE304569DA DE304569C DE 304569 C DE304569 C DE 304569C DE NDAT304569 D DENDAT304569 D DE NDAT304569D DE 304569D A DE304569D A DE 304569DA DE 304569 C DE304569 C DE 304569C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Motor Or Generator Cooling System (AREA)
Description
KAISERLICHES
■PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiIi 304569 KLASSE 20/. GRUPPE
Kühleinrichtung für elektrische Maschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor, welcher einen
elektrischen Stromerzeuger antreibt, der seinerseits einem oder mehreren in einem oder
mehreren Drehgestellen sitzenden elektrischen Antriebsmotoren Strom liefert. Bei solchen
Fahrzeugen muß die Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors in weiten Grenzen verändert
werden, um den verschiedenen Betriebsbedingungen hinsichtlich Wagengeschwindigkeit, Steigung
usw. gerecht zu werden. Gewöhnlich schwankt die Drehzahl des Verbrennungsmotors zwischen 300 und 600 Umdrehungen in der
Minute. Ferner schwankt im allgemeinen die Geschwindigkeit mit der Belastung des Verbrennungsmotors.
Die in den Antriebsmotoren während des Betriebes entwickelte beträchtliche Wärme, deren möglichste Ableitung zur
Verhütung von Überhitzung angezeigt ist, nimmt gleichfalls mit der Belastung und daher
mit der Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors zu. Auf Grund dieser Erkenntnis wird gemäß der Erfindung die Kühlung der
elektrischen Maschinen des Fahrzeuges und insbesondere diejenige der Wagenmotoren von
der Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors abhängig gemacht, derart, daß mit zunehmender
Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors die durch die elektrische Maschine getriebene
Menge des Kühlmittels wächst und dementsprechend die Kühlung bei schweren Lasten
energischer ist als bei leichten Lasten.
Zum Zwecke der Kühlung sind die Motoren in üblicher Weise mit einem Gehäuse mit einem
Lufteinlaß und einem Luftauslaß versehen, und der Luftauslaß, durch welchen die erwärmte Luft
aus dem Motor austritt, ist gemäß der Erfindung mit der Saugleitung des Verbrennungsmotors
verbunden. Die durch den Motor durchgesaugte Luftmenge ändert sich also mit der
Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors. Wenn letzterer einen Vergaser zur Mischung des Brennstoffes
mit der Verbrennungsluft besitzt, dann kann gemäß der Erfindung der Hauptlufteinlaß
des Vergasers mit dem Luftauslaß des Motors verbunden werden. Bei Benutzung eines Ölmotors mit der üblichen Ausspülpumpe
kann der Luftauslaß des Motors mit der Saugleitung der Spülpumpe verbunden werden. Im
letzteren Fall ist die durch den Motor getriebene Kühlluftmenge unabhängig von der
Belastung proportional der Geschwindigkeit des Motors. Im ersteren Falle ist sie auch
abhängig von der Belastung des Verbrennungsmotors bzw. des Antriebsmotors.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel für den ersten Fall, und zwar ist in Fig. 1
ein Teil eines Fahrzeuges im Längsschnitt bzw. in Längsansicht dargestellt, in Fig. 2
dagegen im Querschnitt.
4 bezeichnet den Wagenkasten, 5 ein Drehgestell mit den Radachsen 6, über welche die
Antriebsmotoren 7 gestülpt sind. Jeder dieser Motoren sitzt in einem Gehäuse 8 mit Luft-
einlaß 9 für die aus der Atmosphäre eintretende Kühlluft und einem Luftauslaß 10, durch
welchen die erwärmte Kühlluft austritt. 11 bezeichnet ein am Wagenkasten sitzendes
Zwischengehäuse. Das Zwischengehäuse sitzt beispielsweise an der Unterseite des Verbrennungsmotors
12, der mit seinen Füßen 13 auf den einen Teil des Wagenrahmens bildenden
I-Trägern 14 ruht. Mit Rücksicht auf die
Drehung des Drehgestelles 5 gegenüber dem Wagenkasten sind die Auslässe 10 der Motorgehäuse
mit dem Zwischengehäuse 11 durch biegsame Leitungen 15 verbunden. Vom
Zwischengehäuse führt eine Leitung 16 zum Vergaser 17 und dann durch das Mischrohr 18
und die Leitung 20 zum Verteiler 19. In der Leitung 20 liegt ein Drosselventil 21 mit Handgriff
22. Der Verbrennungsmotor besitzt beispielsweise acht Zylinder und wird beispielsweise
mit Gasolin betrieben. Er treibt einen mit ihm direkt gekuppelten Stromerzeuger 23
an, welcher den Antriebsmotoren 7 Strom liefert.
Durch die Lufteinlässe 9 tritt Kühlluft in die Motorgehäuse 8 ein und wird infolge der
Saugwirkung der Kolben des Verbrennungsmotors durch die Motoren 7 durchgesaugt und
kühlt hierdurch letztere. Die Kühlluft verläßt die Motorgehäuse bei den Auslassen 10 und
strömt durch die Leitungen 15 zum Zwischengehäuse 11, von da durch die Leitung 16 in
den Vergaser 17, wo sie mit dem Brennstoff gemischt wird, dann, gemischt mit letzterem,
durch das Mischrohr 18 und die Leitung 20 zum Verteiler 19. In der Leitung 20 unterliegt
sie der Regelung durch das Drosselventil 21. Wenn die Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors
durch das Drosselventil geregelt wird, so wird hierdurch auch die durch die Motoren gehende Luftmenge entsprechend vermehrt
oder vermindert.
Die beschriebene Einrichtung wird nicht nur eine wirksame Kühlung der Motoren erzielen,
sondern sie besitzt auch den Vorteil, daß die den Motoren entzogene Wärme die
Verdampfung des Brennstoffes fördert. Dies ist namentlich bei Benutzung geringwertiger
Brennstoffe, die schwer verdampfen, wünschenswert. Vorgenommene Versuche ergaben,
daß bei der beschriebenen Einrichtung die Mengen der durch die Motoren streichenden
Kühlluft im wesentlichen proportional der Geschwindigkeit und der Belastung des Verbrennungsmotors
sind. In dem zweiten der obenerwähnten Fälle, nämlich bei Verbindung des Luftauslasses der Motoren mit der Saugleitung
der Spülpumpe eines Ölmotors, ist dagegen die Kühlluftmenge nur proportional der
Geschwindigkeit des Verbrennungsmotors.
■ ■
Claims (2)
1. Kühleinrichtung für elektrische Maschinen, insbesondere Antriebsmotoren solcher
Fahrzeuge, die mit Verbrennungsmotoren ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftauslässe (10) der Gehäuse der elektrischen Maschine oder
Maschinen mit einer Saugleitung des Verbrennungsmotors, z. B. derjenigen des Vergasers
oder der Spülpumpe, verbunden sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftauslässe
des oder der Motorgehäuse durch biegsame Leitungen (15) mit einem am
Wagenkasten sitzenden Zwischengehäuse (11) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304569C true DE304569C (de) |
Family
ID=558165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304569D Active DE304569C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304569C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941554C (de) * | 1940-07-11 | 1956-04-12 | Aeg | Einrichtung zur Kuehlung von elektrischen Maschinen, bei denen die Kuehlluft an der einen Stirnseite angesaugt und an der anderen Stirnseite ausgestossen wird |
-
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- DE DENDAT304569D patent/DE304569C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941554C (de) * | 1940-07-11 | 1956-04-12 | Aeg | Einrichtung zur Kuehlung von elektrischen Maschinen, bei denen die Kuehlluft an der einen Stirnseite angesaugt und an der anderen Stirnseite ausgestossen wird |
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