DE3045592C2 - Brennkraftmaschine - Google Patents
BrennkraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02F1/00—Cylinders; Cylinder heads
- F02F1/24—Cylinder heads
- F02F1/26—Cylinder heads having cooling means
- F02F1/36—Cylinder heads having cooling means for liquid cooling
- F02F1/38—Cylinder heads having cooling means for liquid cooling the cylinder heads being of overhead valve type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02B23/08—Other engines characterised by special shape or construction of combustion chambers to improve operation with positive ignition
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine solche Brennkraftmaschine gehört zum Stand der Technik aufgrund der nachveröffentlichten DE-OS
50 753. Bei dieser zum Stand der Technik gehörenden Brennkraftmaschine ist außer der Kante am Übergang
zwischen dem ebenen Abschnitt der Kolbenstirnfläche und der Kolbenausnehmung auch eine Kante zwischen
dem ebenen Abschnitt der Unterseite des Zylinderkopfes und der Zylinderkopfhöhlung ausgebildet. Diese
beiden Kanten sorgen für eine saubere Ablösung der aus dem Quetschbereich austretenden Quetschströmung,
die im wesentlichen senkrecht zur Zylinderachse erfolgt, weswegen der Elektrodenspalt dem Quetschbereich
diametral gegenüber angeordnet ist, damit die Quetschströmung auf die Zündkerzenelektroden trifft
Ferner ist eine Brennkraftmaschine bekannt (»Technische Rundschau« vom 14. März 1958, Seiten 1 bis 23,
insbesondere Seite 7, Bild 23), die sich von der Brennkraftmaschine gemäß dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1 dadurch unterscheidet daß die Kolbenausnehmung und die Zylinderkopfhöhl·, :ng keine
im wesentlichen übereinstimmenden Umrisse haben und nicht axial miteinander fluchten und daß die die Kante
bildende Wand der Kolbenausnehmung nicht im wesentlichen senkrecht zum ebenen Abschnitt der
Kolbenstirnfläche verläuft
Sowohl bei der bekannten Brennkraftmaschine als auch bei der zum nachveröffentlichten Stand der
Technik gehörenden Brennkraftmaschine wird die Quetschströmung erzeugt um die Turbulenz im
Brennraum zu erhöhen. Dies führt zu einer verbesserten Zündbarkeit und einer höheren Ausbreitungsgeschwindigkeit
der Flammenfront im Brennraum, was wiederum einen stabileren Betrieb der Brennkraftmaschine, die
Verwendung magerer Gemische und hohe Verdichtungsverhältnisse ermöglicht Dies wiederum ist günstig
im Hinblick auf die Abgasreinhaltung und die Kraftstoffausnutzung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Brennkraftmaschine hinsichtlich des Betriebes
mit mageren Gemischen und hohem Verdichtungsverhältnis weiter zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Brennkraftmaschine
gelöst
Bei der erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine wird die Quetschströmung aus dem Quetschbereich in die
Zylinderkopfhöhlung hineingeleitet bzw. -gezogen, so daß sie einerseits auf die gegenüberliegende zweite
Oberfläche gerichtet ist, in der sich die Zündkerzenelektroden befinden, und andererseits verhältnismäßig dicht
am Auslaßventil vorbeiströmt, so daß sie dieses kühlt, wodurch der Gefahr der Selbstzündung und des
Klopfens vorgebeugt ist.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Fläche des ebenen Abschnitts
der Unterseite des Zylinderkopfes und somit die Fläche des Quetschbereiches zwischen etwa 20% und etwa
33% der Querschnittsfläche der Zylinderbohrung beträgt. Auf diese Weise kann eine hinreichende
Quetschströmung erzeugt werden. Eine Quetschfläche von 6% weist die bekannte Brennkraftmaschine auf.
Darüber hinaus skid auch Quetschflächen im Bereich von 15% bis 35% bekannt (»Technische Rundschau«
vom 14. März 1958, Seiten 7 und 8).
Ferner kann in vorteilhafter Ausbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß das Volumen der Kolbenausnehmung
gleich oder größer als 20% des Verdichtungsraumesi ist. Dadurch kann das Verdichtungsverhältnis
auf einen geeigneten Wert festgelegt werden, ohne daß die Oberflächen der Zylinderkopfhöhlung zu steil zu
verlaufen brauchen.
Nachstehend wird anhand schematischer Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. Es zeigt
F i g;. 1 einen Vertikalschnitt entlang der Achse einer
Zylinderbohrung einer Brennkraftmaschine, wobei nur diejenigen Teile der Brennkraftmaschine gezeigt sind,
welche für das Verständnis der vorliegenden Erfindung
wesentlich sind und wobei insbesondere der Betriebszustand gezeigt ist, in dem sich ein Kolben in seinem
oberen Totpunkt in der Zylinderbohrung befindet und mit der Unterseite eines am oberen Ende der
Zylinderbohrung montierten Zylinderkopfes einen Quetschbereich bildet, und
Fig.2 eine Draufsicht auf die Unterseite des
Zylinderkopfes der Brennkraftmaschine gemäß Fig. 1,
wobei die Ebene des Zeichenpapiers senkrecht auf der Mittelachse der Zylinderbohrung steht; Fig. 1 stellt
damit einen aufgebrochenen Schnitt entlang der Linie
Γ-Ι in F ig. 2 dar.
F i g. I zeigt einen Schnitt durch eine in einem Zylinderblock 1 ausgebildete Zylinderbohrung 2 einer
Brennkraftmaschine. In der Figur am oberen Ende der Zylinderbohrung 2 ist ein Zylinderkopf 4 befestigt,
wobei zwischen dem Zylinderblock und dem Zylinderkopf aus Gründen der Abdichtung eine Zylinderkopfdichtung
3 eingelegt ist Die Unterseite des Zylinderkopfes 4 ist, wie man am besten aus der F i g. 2 ersehen
kann, die eine Ansicht des Bodens des Zylinderkopfes 4 von unten zeigt, mit einer keilförmigen Zylinderkopfhöhlung
5 versehen. Wie man aus den Figuren ersehen kann, verläuft eine erste, die Zylinderkopfhöhlung 5
definierende Oberfläche 5a mit einem relativ gemäßigten oder sanften Anstieg im Winkel zu einer zur Achse
der Zylinderbohrung 2 senkrechten Ebene, während auf der anderen Seite eine zweite, die Zylinderkopfhöhlung
5 definierende Oberfläche 5b unter einem relativ großen Winkel zu einer derartigen Ebene verläuft, die
senkrecht auf der Achse der Zylinderbohrung 2 steht. Im Bereich der ersten Oberfläche 5a mit gemäßigtem bzw.
sanftem Anstieg münden ein Einlaßkanal 6 und ein Auslaßkanal 7; das Öffnen und das Schließen dieser
Kanäle wird jeweils durch ein Einlaßventil 8 und ein Auslaßventil 9 gesteuert, welche innerhalb des Zylinderkopfes
4 auf eine an sich bekannte Weise gleitend verschiebbar montiert sind. Im Bereich der zweiten,
relativ steil geneigten, die Zylinderkopfhöhlung 5 definierenden Oberfläche 5b mündet eine Zündkerzen-Gewindebohrung
11, in die eine Zündkerze 12 mit herkömmlichem Aufbau eingepaßt bzw. eingeschraubt
ist. die einen Zündabschnitt bzw. einen zwischen den Zündelektroden ausgebildeten Elektrodenspalt an ihrem
vorderen Endabschnitt besitzt, der in die Zylinderkopfhöhlung 5 hineinragt.
Auf der — gemäß den F i g. 1 und 2 — linken Seite der Zylinderkopfhöhlung 5 ist auf der Grundfläche des
Zylinderkopfes 4 ein ebener, zur Erzeugung eines Quetscheffektes dienender Abschnitt 10 ausgebildet, vi
welcher in einer Ebene liegt, die im wesentlichen senkrecht auf der Mittelachse der Zylinderbohrung 2
steht; dieser Abschnitt 10 wird auf einer Seite durch den Umfangsabschnitt des Teilbereiches des Zylinderkopfes
4 definiert, welcher an das Innere der Zylinderbohrung 2 5S
angrenzt, und er <-ird auf seiner anderen Seite durch die Linie definiert bzw. begrenzt, bei der die relativ
gemäßigt geneigt und ansteigend verlaufende Oberfläche 5a der Zylinderkopfhöhlung 5 beginnt. In der
gezeigten Ausführungsform beträgt die Fläche des bo
ebenen Abschnitts 10 zwischen 20% und 33% der gesamten, im rechten Winkel geschnittenen Querschnittsfläche
der Zylinderbohrung 2; dieser Prozentsatz ist zur Sicherstellung des besten Betriebes der
Brennkraftmaschine zu bevorzugen. Ferner beträgt der br>
zwischen der relativ gemäßigt geneigten und ansteigenden, die Zylinderkcpfhöhlung 5 begrenzenden erstell
Oberfläche 5a und der Ebene des ebenen Abschnitts 10 eingeschlossene Winkel zwischen 160° und 165°.
Auf der Unterseite des Zylinderkopfes 4 ist im wesentlichen keine weitere Quetschungs-Erzeugungsfläche
bzw. kein weiterer Quetschungs-Erzeugungsbereich vorgesehen. Wie man aus F i g. 2 erkennt, ist in der
gezeigten Ausführungsform ein sehr kleiner Abschnitt der Unterseite des Zylinderkopfes 4 auf der rechten
Seite der relativ steil geneigten zweiten Oberfläche 5b der Zylinderkopfhöhlung 5 als Quetschbereich ausgebildet
Dieser Abschnitt ist jedoch so klein, daß durch ihn kein wesentlicher Quetscheffekt hervorgerufen wird.
Dies ist für die Funktion der Brennkraftmaschine wesentlich; für den Fall, daß neben dem Quetschungs-Erzeugungsbereich
am Abschnitt 10 auf der Seite der ersten Oberfläche 5a andere wirksame Quetschungs-Erzeugungsbereiche
vorgesehen wären, würden die in diesen Bereichen induzierten Quetschströmungen die
vorteilhaften Effekte beeinträchtigen, die sich durch die Quetschströmung ergeben, welche durch den Abschnitt
10 hervorgerufen wird. Es ist ferner zweckmäßig, wenn der Abschnitt 10 im wesentlichen symmetrisch zu einer
Ebene angeordnet ist, welche die . undkerzen-Gewindebohrung 11 und die Mittelachse der r.yiinderbohrung
2 enthält, um einen guten Quetscheffekt für das gequetschte Luft/Brennstoff-Gemisch sicherzustellen,
welches aus dem Quetschbereich herausgequetscht bzw. herauf -gespritzt« wird.
In die Zylinderbohrung 2 ist ein Kolben 13 gleitend eingepaßt, welcher in der Zylinderbohrung durch zwei
Kolbenringe 14 und 15 und durch einen ölabstreifring 16 geführt ist. Der Kolben 13 bewegt dich innerhalb der
Zylinderbohrung 2 auf eine an sich bekannte Weise nach oben und nach unten hin und her. Die in der Zeichnung
oben liegende Stirnfläche des Kolbens 13, die der Unterseite des Zylinderkopfes 2 gegenüberliegt, ist im
allgemeinen eben ausgebildet, und sie liegt in einer Ebene, die senkrecht auf der Achse der Zylinderbohrung
2 steht; in dieser Kolbenstirnfläche ist eine Kolbenausnehmung 17 eingeformt, die im wesentlichen mit der
obengenannten Zylinderkopfhöhlung 5 fluchtet und die durch eine im wesentlichen senkrechte, seitliche Wand
17a und durch einen Boden 17Z> begrenzt ist, der wiederum im wesentlichen eben ausgebildet ist und in
einer Ebene liegt, die senkrecht auf der Mittelachse der Zylinderbohrung 2 steht. Die Kolbenstirpfiäche des
Kolbens 13 besitzt somit eine Formgebung, die im allgemeinen der Formgebung der Unterseite des
Zylinderkopfes 4 entspricht, was aus F i g. 2 ersichtlich ist. In der Krone des Kolbens 13 ist die obengenannte
Kolbenausnehmung 17 mit der Wand 17a und dem Boden 176 eingeformt, der von einem erhöhten und
vorspringenden Abschnitt 18 auf der linken Seite in der F i g. I und auf der rechten Seite in der F i g. 1 von einer
kleinen und von der Funktion her unwichtigen erhöhten Obe. (liehe abgesetzt ist, die unter Zusammenwirken
mit dem obenerwähnten relativ vernachlässigbaren Abschnitt des ZylMiderkopfes 4 auf der — in den Figuren
— rechten Seite der Zylinderkopfhöhlung 5 einen relativ vernachlässigbaren Quetscheffekt hervorruft
Die Ausbildung ist so getroffen, daß, wenn der Kolben 13 innerhalb der Zylinderbohrung 2 seinen oberen
Totpunkt erreicht, der Abschnitt 18 der Kolbenstirnfläehe
sehr nahe am Abschnitt 10 des Zy.'iniierkopfes herankommt, so daß das in dem dazwischen begrenzten
Quetschbereich 19 befindliche Luft/Brennstoff-Gemisch zusammengequetscht und mit hoher Geschwindigkeit
— gemäß der Fig. 1 — in seitlicher Richtung in einer
zur Mittelachse der Zvlinderbohrune 2 senkrechten
Ebene herausgeschleudert bzw. herausgepreßt wird.
Gemäß einer bevorzugten konstruktiven Ausgestaltung kann das Volumen der Kolbenausnehmung 17 so
bemessen sein, daß es 20% oder mehr des Verdichtungsraumes ausmacht, d. h„ daß es eine Größe besitzt, die <
20% oder mehr des Volumens ausmacht, das sich als Summe der Volumina der Kolbenausnehmung 17 und
der Zylinderkopfhöhlung 5 ergibt.
Wenn sich im Betrieb der Brennkraftmaschine während des Verdichtungshubes der Kolben 13 seinem i<
> oberen Totpunkt nähert, wobei das Einlaßventil 8 und das Auslaßventil 9 geschlossen sind, so daß der
Einlaßkanal 6 und auch der Auslaßkanal 7 geschlossen sind, wird der Quetschbereich 19 plötzlich auf ein
Volumen reduziert, das beinahe Null ist, und das i>
zusammengequetschte Luft/Brennstoff-Gemisch wird in diesem Quetschbereich äußerst stark komprimiert
und in einer seitlichen Richtung in einer zur Achse der Zylinderbohrung 2 senkrechten Ebene in den Brennraum
iiiMäüsgcqüctscm. Aufgrund der Tatsache, da2 d;c -■·
Wand 17a der Kolbenausnehmung 17 im wesentlichen senkrecht zu dem an der Kolbenkrone ausgebildeten
Abschnitt 18 verläuft, zeigt dieses zusammengequetschte Luft/Brennstoff-Gemisch keinerlei Tendenz, auf der
Oberseite des Kolbens 13 haften zu bleiben oder entlang .?> dieser Oberfläche zu strömen; das Gemisch wird
vielmehr von dieser Kante weggespritzt. Durch den Coanda-Effekt zeigen diese Quetschströmungen, weil
der Winkel zwischen der relativ gemäßigt bzw. schwach geneigten und ansteigenden Oberfläche 5a der Zylinder- jo
kopfhöhlung 5 und dem Abschnitt 10 am Zylinderkopf 4 relativ schwach ausgeprägt ist, die Tendenz, einen
Bogen zu beschreiben und dieser relativ schwach geneigten Oberfläche 5a zu folgen; die Quetschströmungen
werden somit — gemäß F i g. 1 — etwas nach oben gerichtet, so daß sie nahe unter dem Einlaßventil 8 und
dem Auslaßventil 9 vorbeiführen und direkt auf den vorderen Endabschnitt 12' der Zündkerze 12 auftreffen.
Die schnelle Zündfähigkeit und der Verbrennungsverlauf des Luft/Brennstoff-Gemisches innerhalb der durch
die Kolbenausnehmung 17 und die Zylinderkopfhöhlung 5 definierten Brennkammer sind somit positiv beeinflußt.
Weil die Quetschströmung aufgrund des oben beschriebenen Coanda-Effektes nahe an der unteren
Oberfläche des Auslaßventils 9 vorbeiführt, wird ferner der unkontrollierte Temperaturanstieg des Luft/Brennstoff-Gemisches
in diesem Bereich verhindert und ein durch Vorzündung in diesem Bereich verursachtes
Klopfen wird unwahrscheinlicher.
Weil im wesentlichen alle Quetschströmungen vom Quetschbereich 19 ausgehen und auf den Zentralabschnitt
der Zylinderbohrung 2 gerichtet sind, kommt es zu keiner Kollision zwischen Quetschströmungen, die
innerhalb des Brennraumes gegeneinander gerichtet sind und aufeinander treffen. Demgemäß ist die
Quetschslrömung stabilisiert. Dadurch werden Srhwnnkungen
des durch die Brennkraftmaschine erzeugten Drehmomentes insbesondere im Leerlauf reduziert, und
die Brennkraftmaschine arbeitet im unteren Drehzahlbereich stabiler. Aufgrund dessen und aufgrund der
Tatsache, daß die Brennbarkeit des Luft/Brennstoff-Gemisches im allgemeinen innerhalb des Brennraumes
verbessert ist, ergibt sich, daß die Brennkraftmaschine mit einem Luft/Brennstoff-Gemisch betrieben werden
kann, welches, ohne dadurch nachteilige Effekte hervorzurufen, mager eingestellt werden kann, so daß
der Brennstoffverbrauch und ebenso die Reinheit der Abgase verbessert sind. Weil die Brennkraftmaschine
wenig klopfgefährdet ist, kann dss Verdichtungsverhältnis angehoben sein, ohne es dadurch notwendig zu
machen, einen Brennstoff mit hoher Oktanzahl zu verwenden.
Hierzu i Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Brennkraftmaschine mit einem innerhalb einer Zylinderbohrung hin- und herbewegbaren Kolben,
dessen Kolbenstirnfläche sich aus einem ebenen Abschnitt, der sich im wesentlichen senkrecht zur
Achse der Zylinderbohrung erstreckt, und einer Kolbenausnehmung mit einer im wesentlichen
senkrechten Wand zusammensetzt, die am Obergang zwischen dem ebenen Abschnitt und der
Kolbenausnehmung eine Kante bildet, und mit einem Zylinderkopf, dessen der Kolbenstirnfläche
zugewandte Unterseite mit einer keilförmigen Zylinderkopfhöhlung und einem Abschnitt versehen
ist, der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Zylinderbohrung verläuft und dem ebenen Abschnitt
der Kolbenstirnfläche so 2ugewandt ist, daß diese beiden Abschnitte einen Quetschbereich definieren,
wobei die Zylinderkopfhöhlung von einer in den ebenen Anschnitt der Unterseite übergehenden,
ersten Oberfläche, die in einem relativ flachen Winkel zu einer zur Achse der Zylinderbohrung
senkrechten Ebene verläuft und in die ein ventilgesteuerter Einlaßkanal und ein ventilgesteuerter
Auslaßkanal münden, und einer zweiten Oberfläche begrenzt ist, die in einem relativ großen Winkel zu
der zur Achse der Zylinderbohrung senkrechten Ebene verläuft und in die eine Zündkerze eingesetzt
ist, wobei die Kolbenausnehmung axial mit der Zylinderkopfhöhlung fluchtet und einen mit dem
Umriß der Zylinderkopfhöhlung im wesentlichen übereinstimmenden Umriß hat und wobei der
Quetschbereich überwiegei-.d auf der von der zweiten Oberfläche aogswandten Seite der Zylinderkopfhöhlung
ausgebildet .st, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen dem
ebenen Abschnitt (10) der Unterseite und der ersten Oberfläche (5a) am Übergang zwischen dem
Abschnitt (10) und der ersten Oberfläche (Sa) etwa zwischen 160° und 165° liegt
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des ebenen Abschnitts
(10) der Unterseite des Zylinderkopfes (4) zwischen etwa 20% und etwa 33% der Querschnittsfläche
der Zylinderbohrung (2) beträgt.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen der
Kolbenausnehmung (17) im wesentlichen gleich oder größer als 20% der Summe aus dem Volumen der
Kolbenausnehmung (17) und dem Volumen der keilförmigen Zylinderkopfhöhlung (5) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP15659079A JPS5681219A (en) | 1979-12-03 | 1979-12-03 | Internal combustion engine |
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| DE3045592A1 DE3045592A1 (de) | 1981-06-25 |
| DE3045592C2 true DE3045592C2 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=15631080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3045592A Expired DE3045592C2 (de) | 1979-12-03 | 1980-12-03 | Brennkraftmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPS5681219A (de) |
| DE (1) | DE3045592C2 (de) |
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| CN108798872A (zh) * | 2018-06-21 | 2018-11-13 | 江苏大学 | 燃烧室、气缸盖及小型汽油机 |
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| JPS5373302U (de) * | 1976-11-22 | 1978-06-19 | ||
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-
1979
- 1979-12-03 JP JP15659079A patent/JPS5681219A/ja active Granted
-
1980
- 1980-12-03 DE DE3045592A patent/DE3045592C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5681219A (en) | 1981-07-03 |
| JPS633130B2 (de) | 1988-01-22 |
| DE3045592A1 (de) | 1981-06-25 |
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| D4 | Patent maintained restricted | ||
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