DE3039833A1 - Messeranordnung fuer holzzerspanungsmaschinen - Google Patents
Messeranordnung fuer holzzerspanungsmaschinenInfo
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- DE3039833A1 DE3039833A1 DE19803039833 DE3039833A DE3039833A1 DE 3039833 A1 DE3039833 A1 DE 3039833A1 DE 19803039833 DE19803039833 DE 19803039833 DE 3039833 A DE3039833 A DE 3039833A DE 3039833 A1 DE3039833 A1 DE 3039833A1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
- B27L11/005—Tools therefor
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Description
- Messeranordnung für Holzzerspanungsmaschinen
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Messeranordnung für Holzzerspanungsmaschinen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 Bekannt sind Messeranordnungen, wie sie in Figur 1 dargestell sind, bei denen das Messer auf einem Messerträger angeordnet und mit Schrauben einstellbar gehalten wird. Bei jedem Messer wechsel ist es demzufolge notwendig, zum Wechseln des Messers zwei oder mehrere Schrauben herauszuschrauben und diese nach dem Austausch des Messers wieder hereinzuschrauben. Dies ist eine zeitaufwendige Arbeit, die entsprechend der Stückzahl eines Messersatzes bis zu 1 1/2 Stunden dauern kann. Ein weiterer Nachteil liegt in dem hohen Schraubenverschleiß, da die Schrauben innerhalb einer Messernutzungsdauer bis zu 60mal heraus- und hereingeschraubt werden müssen.
- Eine andere Messeranordnuny ist aus dem DE-Gbm 80 02 428 bekannt. Bei der dort beschriebenen Anordnung verbleibt beim Auswechseln bzw. Nachschleifen des Messers der Messerhalter in der Messerwelle, so daß nach dem Auswechseln des Messers dieses in den Messerhalter eingeschoben und dort justiert wez muß. Zu diesem Zweck sind Anschlagstücke vorgesehen, so daß der Messervorstand außerhalb der Messerwelle auf einen entsprechenden Wert eingestellt werden kann. Nach der Einstellt werden die Messer mit den Anschlagstücken eingeschoben und zwischen Messerhalter und Messerwange des Messerkopfes festgestellt. Eine Fixierung des eingeschobenen Messers mittels Ansclastucken ist nicht vorgesehen, so daß das Messer bei unachtsamen Einbau über den Flugkreis der anderen Messer hervorstehen kann.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Messeranordnung für Holzzerspanungsmaschinen zu schaffen, die unter Vermeidung der oben genannten Nachteile ein schnelles justiergenaues Auswechseln von Messern der aus der Messerwelle herausgenommenen Messerhalter ermöglicht und die in bestehende Holzzerspanungsmaschinen eingebaut werden kann, ohne daß die Messerwelse oder der Fliehkeil geändert werden müssen.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
- Mit der Erfindung wird also die stufenlose Klemmung eines Zerspanermessers in einem Messerhalter ermöglicht, wobei unter Beibehaltung des einmal eingestellten Messervorstands ein erheblich schnelleres Auswechseln der Messer außerhalb der Messerwelle möglich ist. Die Messerhalter sind dabei nicht nur in die herkömmlichen Messerwellen einsetzbar , sondern auch in Messerringzerspaner. Aufgrund des erheblich schnelleren Messerwechsels werden die Totzeiten der Holzzerspanungsmaschinen erheblich reduziert.
- Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigen: Figur 1 eine herkömmliche Messeranordnung, Figur 2 eine erfindungEemäBe Messeranordnung, Figur 3 eine Hilfsvorrichtung zum Messerwechsel, Figur 4 eine Seitenansicht des Messers und Figur 5 einen Schnitt durch das Messer.
- In den Figuren ist mit 1 der Teil einer Messerwelle bezeichnedie mit peripheren Aussparungen versehen ist, in die ein Messerhalter 6 einsetzbar ist. Der Messerhalter , der von ein Fliehkeil 2 beaufschlagt wird, trägt das Messer 3, dessen Schneidkante 11 um ein definiertes Stück aus der Oberfläche der Messerwelle 1 hervorsteht. Mit 4 ist der Messerkopf bezeichnet.
- Bei der bekannten Messeranordnung gemäß Figur 1 erfolgt die Verbindung zwischen Messerhalter 6 und Messer 3 über eine Schraube 5, die sich in ein im Messer 3 angeordnetes Gewindeloch erstreckt. Bei jedem Messerwechsel muß der Messerträger aus der Messerwelle 1 herausgenommen werden, wonach eine Trennung von Messerhalter und Messer durch Herausschrauben der Schraube 5 und nach Auswechseln des Messers eine Verbindung zwischen dem Messerträger und dem neuen Messer durch Hereindrehen der Schraube 5 erfolgt.
- Erfindungsgemäß werden nunmehr die Messer anstelle der bisherigen Gewindelöcher mit einseitig offenen Langlöchern 12 versehen, wie es in Figur 4 und 5 dargestellt ist. Die Öffnung der Langlöcher 12 ist dabei der Unterkante des Messer zugeordnet. Konzentrisch zum geschlossenen Langlochende ist eine Senkung 13 vorgesehen, die entweder kegelig oder zylindrisch ist. Insbesondere bei einer kegeligen Senkung 13 ist eine Fixierung des Messers in zwei Ebenen möglich.
- In den bisherigen Langlöchern 14 des Messerhalters 6 werden nunmehr Federelemente 7 eingelegt, die z.B. Tellerfedern seir können. Innerhalb der Tellefedern 7 ist eine Führungsbuchse 8 vorgesehen, welche ein Innengewinde aufweist, in das ein Klemmteil 9 eingeschraubt ist. Dieses Klemmteil 9 kann kegelstumpfförmig oder zylindrisch sein, je nach der Ausgestaltung der Senkung 3 in Langloch 12.
- Das Klemmteil 9 wird entsprechend der Vorspannkraft eingestellt und mittels einer nicht dargestellten Konterschraube gesichert, so daß sich das Klemmteil während der Entspann- und Spannfunktion nicht verstellt.
- Zur justiergenauen Anordnung der Messer in dem Messerhalter wird dieser mit den Federelementen in eine Vorrichtung 15 eingelegt, wie sie in Figur 3 dargestellt ist. Auf den Bereich der Federelemente wird nunmehr senkrecht zum Messerhalter 6 ein Druck in Richtung des Pfeles F ausgeübt, so daß die Federelemente 7 zusammengedrückt werden und das Klemmteil 9 aus dem versenkten Ende 13 des Langlochs 12 im Messer 3 hervorkommt. Dadurch wird das Messer 3 frei und kann entnommen werden. Ein geschärftes Messer wird nunmehr eingelegt und mit den Federelementen 7 gegen einen Anschlag 10 geschoben, wobei nach Berührung der Messerschneide 11 mit dem Anschlag 10 der Druck auf die Federelemente abfällt. Das Klemmteil 9 senkt sich nunmehr zentriert in die Senkung 13 des Langloches 12 und klemmt das Messer 3 fest auf dem Messerhalter 6, so daß das Messer justiert ist, wonach der Messerhalter in die Messerwelle 1 eingesetzt werden kann.
- Anstelle des federbelasteten Klemmteils 9 kann auch eine Schraube verwendet werden, wobei auch hier der Vorteil beibehalten wird, das Messer schnell und justiergenau zu wechseln.
- Es ist nämlich nicht mehr erforderlich, die Schraube vollständig herauszuschrauben und nach Auswechseln des Messers wieder einzuschrauben.Ein Lösen der Schraube so weit, daß der Schraubenkopf sich aus der Senkung 13 entfernt, genügt um das Messer zu entfernen.
- Der erfindungsgemäße Messerhalter zusammen mit dem mit Langlöchern versehenen Einweg- oder nachschleifbaren Messer, kann in alle herkömmlichen Holzzerspanungsmaschinen eingesetzt werden, ohne daß dort die Messerwelle oder der Fliehkeil geändert werden müssen. Es wird der Vorteil einer erheblichen Zeitersparnis beim Auswechseln des Messers erzielt sowie eine genaue Einhaltung des Messervorstandes bei erneut Einbau in die Messerwelle.
Claims (6)
- Patentansprüche 0 Messeranordnung für Holzzerspanunysmaschinen zur Halterung sowohl von Einweg- als auch nachschleifbaren Messern in einem Messerhalter, der in peripheren Auseparungen einer Messerwelle einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß da Messer mit einseitig offenen an seiner Unterkante angeordneten Langlöchern versehen ist, daß am geschlossenen Langlochende eine zentrische Senkung angebracht ist und daß der Messerhalter mit einer in die Senkung eingreifbare und aus ihr lösbaren Klemmanordnung versehen ist.
- 2. Messeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkung kegelstumpfförmiy ist.
- 3. Messeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d die Senkung zylindrisch ist.
- 4. Messeranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d.durch gekennzeichnet, daß die Klemmanordnung aus mindesten: einem Federelement, einer axialen dazu angeordneten Führung buchse mit Innengexinde und einem in das Innengewinde einschraubbaren Xlemmkegel oder Klenunzylinder besteht.
- 5. Messeranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkegel bzw. Klemmzylinder mit einer Kontetschraube arretiert ist.
- 6. Messeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmanordnung aus einer Schraube besteht.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803039833 DE3039833A1 (de) | 1980-10-22 | 1980-10-22 | Messeranordnung fuer holzzerspanungsmaschinen |
US06/215,273 US4355673A (en) | 1979-12-14 | 1980-12-11 | Cutter for wood chippers |
EP80107864A EP0031529A3 (de) | 1979-12-14 | 1980-12-12 | Verfahren zur Herstellung eines nachschleifbaren Messers für Holzzerspanungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19803039833 DE3039833A1 (de) | 1980-10-22 | 1980-10-22 | Messeranordnung fuer holzzerspanungsmaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3039833A1 true DE3039833A1 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=6114943
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19803039833 Withdrawn DE3039833A1 (de) | 1979-12-14 | 1980-10-22 | Messeranordnung fuer holzzerspanungsmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3039833A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3316754A1 (de) * | 1983-05-07 | 1984-11-08 | Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 6660 Zweibrücken | Messerhalterung fuer zerspanende zekleinerungsmaschinen |
AT397787B (de) * | 1992-04-23 | 1994-06-27 | Boehler Ybbstalwerke | Messerträger |
AT398403B (de) * | 1993-03-23 | 1994-12-27 | Boehler Ybbstalwerke | Messerwalze und kammesser für messerwellenzerspaner |
-
1980
- 1980-10-22 DE DE19803039833 patent/DE3039833A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3316754A1 (de) * | 1983-05-07 | 1984-11-08 | Pallmann Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 6660 Zweibrücken | Messerhalterung fuer zerspanende zekleinerungsmaschinen |
AT397787B (de) * | 1992-04-23 | 1994-06-27 | Boehler Ybbstalwerke | Messerträger |
AT398403B (de) * | 1993-03-23 | 1994-12-27 | Boehler Ybbstalwerke | Messerwalze und kammesser für messerwellenzerspaner |
US5456300A (en) * | 1993-03-23 | 1995-10-10 | Bohler Ybbstalwerke G.M.B.H. | Cutter block and knife for a cutter spindle chipper |
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Legal Events
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