DE303537C - - Google Patents

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DE303537C
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camphor
lecithin
emulsions
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
    • A61K9/0019Injectable compositions; Intramuscular, intravenous, arterial, subcutaneous administration; Compositions to be administered through the skin in an invasive manner

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Zur subkutanen Injektion ist der Kampier bisher nur in Form von Kampferäther oder Kampferöl benutzt worden. Neuerdings hat man auch für diesen Zweck wäßrige Kampferlösungen benutzt, welche aber wegen der außerordentlich geringen Löslichkeit des Kampfers in Wasser sich als wenig wirkungsvoll erwiesen haben. Kampferemulsionen, welche aus Kampfer und emulgierenden Mitteln, z. B.
ίο mittels Mandelöls und arabischen Gummis hergestellt werden, eignen sich für die Injektion nicht, da sie sich beim Sterilisieren wieder entmischen und außerdem blutfremde Bestandteile enthalten. ,
Solche Emulsionen sind zudem außerordentlich grober Art, da sie sich beispielsweise nicht durch Filtrierpapier filtrieren lassen.
Es wurde gefunden, daß das Lecithin im besonderen Maße die Fähigkeit besitzt, Kampfer in feinster Weise zu emulgieren, derart, daß solche Lösungen sich ohne weiteres durch Filtrierpapier beliebig oft nitrieren lassen. Auf diese Weise kann man Emulsionen mit 5 Prozent Kampfer und mehr herstellen, welche sich' auch beim Sterilisieren nicht entmischen und eine besondere Haltbarkeit aufweisen. Zudem enthalten diese Emulsionen keine blutfremden Bestandteile und können daher, wie der Versuch gezeigt hat, ohne weiteres auch intravenös angewendet werden. Die Emulsionen mit Lecithin werden in der Weise hergestellt, daß man Lecithin unter Zusatz von etwas Methylalkohol oder Äther mit Kampfer behandelt und allmählich Wasser unter Schütteln hinzufügt. Das angewendete Lösungsmittel kann ganz oder teilweise entfernt werden.
Es ist zwar bekannt, daß das Lecithin und das Oxycholesterin sich als Emulgierungsmittel für Öle oder Fette eignen, doch war nicht vorauszusehen, daß eine Substanz, wie der Kampfer, welcher weder in chemischer noch physikalischer Hinsicht die geringste Ähnlichkeit mit den Fetten hat, sich durch Lecithin emulgieren lassen würde.
Die Kampferpräparate sollen Verwendung für therapeutische Zwecke finden.
Beispiel:
IQ g Kampfer werden in 20 g Methylalkohol oder in 20 g Äther unter Zusatz von 20 g Lecithin gelöst und zu der Lösung allmählich unter lebhaftem Schütteln 150 g Wasser zugefügt. Die sich bildende Emulsion kann direkt benutzt werden oder sie wird einige Stunden auf der Zentrifuge geschleudert und die entstandene gallertartige Masse aufs neue mit Wasser emulgiert. Vor der Verwendung wird die Lösung durch Filtrierpapier filtriert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kampferemulsionen, dadurch gekennzeichnet, daß man Kampfer in kleinen Mengen Äther, Methylalkohol o. dgl. löst und diese Lösung mit Wasser bei Gegenwart von Lipoiden, insbesondere solchen von der Art der Blutalkohole, des Lecithins oder Oxycholesterins behandelt.
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DE (1) DE303537C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2073281A1 (en) * 1969-12-18 1971-10-01 Pean Charles Fixation abscess formed by a sodium fatty - acid salt/camphorated oil emulsion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2073281A1 (en) * 1969-12-18 1971-10-01 Pean Charles Fixation abscess formed by a sodium fatty - acid salt/camphorated oil emulsion

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