DE3033591C2 - Puffereinrichtung zum Bremsen eines in einem Kernreaktor vertikal angeordneten Linear-Bewegungsantriebs - Google Patents
Puffereinrichtung zum Bremsen eines in einem Kernreaktor vertikal angeordneten Linear-BewegungsantriebsInfo
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Description
dadurch gekennzeichnet,
30
— daß der Pufferkolben (41) einen oberen Flansch (46), Jer auf einem Abschnitt (47) mit vermindertem
Durchmesser r'er Pufferwelle (29) gleitet, und einen unteren Flansch (43) aufweist, der
auf einem Abschnitt M4) mit vergrößertem
Durchmesser der Pufferwelle (29) gleitet, wobei axial zwischen den Flanschen (43,46) ein Ringraum
(48) zwischen der Pufferwelle (29) und dem Pufferkolben (41) gebildet ist,
— daß die Pufferwelle (29) zwischen ihren Abschnitten (44, 47) unterschiedlicher Durchmesser
eine Schulter (51) bildet, an der der obere Flansch (46) des Pufferkolbens (41) im Scr-Heßzustand
dichtend anliegt,
— daß die langgestreckte Bohrung (31) im Bereich der kleinen radialen Bremslöcher (54(l)-54(9))
einen oberen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser und im Bereich der radialen Bohrung
(59) einen unteren Abschnitt mit größerem Durchmesser aufweist und
— daß in der langgestreckten Bohrung (31) der Pufferwelie (29) zwischen dem oberen und unteren
Abschnitt ein Sperrstopfen (56) angeordnet ist.
55
2. Puffereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nahe oberhalb der Schulter (51)
der Pufferwelle (29) ein radialer Strömungskanal (53) durch die Pufferwelle (29) hindurchführt, der in
axialen Ausnehmungen (52) im Abschnitt (47) mit vermindertem Durchmesser der Pufferwelle (29)
mündet.
65
Die Erfindung bezieht sich auf eine Puffereinrichtung zum Bremsen eines in einem Kernreaktor vertikal angeordneten
Linear-Bewegungsantriebs gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei bekannten Kernreaktoren, beispielsweise beim Kernkraftwerk Dresden Nuclear Power Station bei
Chicago, Illinois, weist der Reaktorkern eine Anzahl im Abstand angeordneter Brennelemente auf, die in einer
Gruppierung angeordnet sind, die eine Kettenkernspaltung ermöglicht Der Kern ist in einem Druckbehälter in
ein Arbeitsfluid, beispielsweise Leichtwasser, eingetaucht, welches sowohl als Kühlmittel wie auch als Neutronenmoderator
dient. Zwischen den Brennelementen können Steuerstäbe wahlweise in und aus dem Kern
gefahren werden, wobei der Neutronenfluß und dadurch die Kernleistung durch Einfangen von Neutronen
durch das neutronenabsorbierende Material in den Steuerstäben gesteuert werden kann.
Während des normalen Kraftbetriebs des Reaktors ist eine größere Anzahl Steuerstäbe, beispielsweise die
Hälfte oder mehr, aus dem Reaktorkern gezogen. Die übrigen Steuerstäbe sind in verschiedenem Maße eingefahren,
um die Reaktorleistung zu steuern.
Wenn es erforderlich wird, den Reaktor plötzlich abzuschalten,
werden die Steuerstabantriebe betätigt, um alle Steuerstäbe schnell mit ihrer ganzen Länge in den
Kern einzufahren. Dieser Vorgang wird normalerweise als Schnellabschaltung bezeichnet
Bei der Schnellabschaltung erfolgt eine schnelle Beschleunigung dei Antriebe und Steuerstäbe sowie ein
Einfahren mit hoher Geschwindigkeit und infolgedessen ein schnelles Abbremsen der bewegten Massen am Ende
des EinfahrbuJbes. Beispielsweise kann die Schnellabschaltgeschwindigkeit
bei bekannten Systemen 150 cm/ Sekunde betragen. Solche Steuerstabantriebe weisen
gewöhnlich eine Dämpfer- oder Puffervorrichtung (siehe US-PS 30 20 888) auf, wie beispielsweise hydraulische
Puffer, um eine übermäßige mechanische Aufprallbeanspruchung
der Antriebsvorrichtung zu verhindern.
Eine Puffereinrichtung der eingangs genannten Art ist in der DE-OS 27 05 836 beschrieben. Dort trägt ein
hohles Rohr einen hohlen Haup\ oder Antriebskolben, welcher für eine Linear-Bewegung in den Zylinder eingepaßt
ist. Im Antriebskolben und Hohlrohr befindet sich ein Anschlagskolbenrohr und an dessen oberem
Ende ein Anschlagkolben. Dichtringe sind zwischen dem Antriebskolben und dem Anschlagkolbenrohr sowie
zwischen dem Antriebskolben und dem Zylinder angeordnet.
Der bekannte Dämpfer weist eine Reihe von vertikal mit Abstand angeordneten Fluidöffnungen im Anschlagkolbenrohr,
gerade unterhalb des Anschlagkolbens, nahe dem Ende des Bewegungsweges des Antriebskolbens
auf. Diese öffnungen werden fortschreitend verschlossen, wenn der Antriebskolben sich dem
Ende seines Hubes nähert. Dadurch wird der Strömungswiderstand des aus dem Hohlrohr ausströmenden
Fluids progressiv erhöht, wodurch eine entsprechende Bremskraft auf den Antriebskolben ausgeübt
wird.
Hierbei erzeugen die Verzögerungskräfte eine relativ hohe Druckdifferenz an den Dichtringen. Neuere Vorschriften
für schnellere Schnellabschaltzeiten erfordern eine noch größere Beschleunigung und höhere Einfahrgeschwindigkeit
beispielsweise in der Größenordnung von 300 cm/Sekunde. Dadurch ergeben sich höhere
Verzögerungskräfte und infolgedessen noch größere Druckdifferenzen an den Dichtringen, wodurch die Gefahr
eines frühzeitigen Versagens der Dichtringe besteht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Puffereinrichtung der eingangs genannten Gattung derart auszugestalten,
daß sie den hohen Drücken beim Schnellabschalten moderner Kernreaktoren sicher standzuhalten vermag.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere dari.i, daß in der Puffereinrichtung vor
einer Schnellabschaltung ein Strömungsmittel, wie beispielsweise Wasser, in dem Pufferzylinder abgedichtet
eingeschlossen ist.
Hierbei sorgt der Eingriff des oberen Pufferkolbenflansches mit der Pufferwelienschulter für eine selbstdichtende
Wirkung. Wenn der Pufferkolben bei einer Schnellabschaltung durch den Antriebskolben in den
Pufferzylinder geschoben wird, muß das Strömungsmittel sich entlang gewundenen und in gewünschter Weise
bemessenen Strömungskanälen entspannen, wobei der Strömungswiderstand bei fortschreitender Verschiebung
des Pufferkoibens in den Pufferzylinder zunimmt.
Durch die fornischlüssigen Eingriffe der verschiedenen
Teile der Puffereinrichtung gemäß der Erfindung können höhere Drücke mit der erforderlichen Sicherheit
beherrscht werden.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung und Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 eine Längsschnitt-Ansicht einer vereinfachten
Antriebsvorrichtung und
F i g. 2 eine Längsschnitt-Ansicht einer Antriebs-Puffer-
oder Dämpfervorrichtung.
In F i g. 1 ist ein stark vereinfachter Steuerstabantrieb
dargestellt, der eine Puffer- oder Bremsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung aufweist.
Wie dargestellt, weist der Antrieb !1 einen Haupt-Antriebszylinder
12 auf, der ein unteres Flanschteil 13 besitzt, durch welches er in einem Gehäuserohr 14 getragen
wird, das (zum Beispiel mittels Schweißen) in einem Loch oder einer Öffnung im Boden 16 eines Druckbehälters
oder dergleichen befestigt ist.
Ein Linear-Bewegungsantrieb oder Haupt-Antriebskolben
17 ist bewegbar im Haupt-Antriebszylinder 12 angeordnet und mit Kolbenringdichtungen 18 versehen.
Ein Indexrohr 21 verbindet den Antriebskolben 17 mit einem Kupplungspaßstück 19 für den Steuerstabantrieb.
Das Indexrohr 21 weist eine Serie voneinander mit Abstand angeordneter Rastkerben 22 auf, die von (hier
nicht dargestellten, jedoch im US-Patent 30 20 887 gezeigten) Rasten in Eingriff genommen werden, um das
Indexrohr 21 schrittweise zu positionieren.
In die Bohrung des Indexrohres 21 ist ein Anschlagkolben 23 eingepaßt, der mit Kolbenringdichtungen 24
versehen ist. Der Anschlagkolben 23 wird durch Verbindung mit einem Anschlagkolbenrohr 26, das an seinem
unteren Ende in einer Bohrung im unteren Ende des Hauptantriebszylinders 12 angebracht und mittels eines
Stopfens 27 verschlossen ist, in einer festen Stellung gehalten. Kolbenringe 35 bilden eine Flüssigkeitsdichtung
zwischen dem Anschlagkolbenrohr 26 und dem Antriebskolben 17. Der Anschlagkolben 23 ist mit dem
oberen Ende des Anschlagkolbenrohres 26 über eine Puffer- oder Bremsvorrichtung 28 verbunden, die im
folgenden unter Bezug auf F i g. 2 beschrieben ist. Die Vorrichtung 28 weist einen Pufferbolzen 29 auf, welcher
eine Bohrung 31 und ein Querloch 32 aufweist, die einen Flüssigkeitsdurchgang zwü.-hen dem Inneren des Anschlagkolbenrohres
26 und einem Ringraum 33 zwischen dem Kolbenrohr 26 und dem Indexrohr 21 bilden.
Die Arbeitsweise des Antriebs 11 ist kurz wie folgt:
Für eine Aufwärtsbewegung wird eine Druckflüssigkeit, wie beispielsweise Wasser, durch eine Aufwärts-Antriebs-Leitung
34 zum Boden des Antriebskolbens 17 geführt Gleichzeitig ist eine Abwärts-Antriebs-Leitung
36 für einen geringeren Druck geöffnet. Wenn das Druckwasser den Antriebskolben 17 nach oben treibt,
ίο wird das Wasser im Ringraum 33 durch das Querloch 32
und die Bohrung 31 im Kolbenrohr 26 nach unten und aus der Leitung 36 getrieben.
Für eine Abwärtsbewegung des Antriebs steht die Aufwärts-Antriebs-Leitung 34 unter geringem Druck,
während der Abwärts-Antriebs-Leitung 36 Druckwasser zugeführt wird. Das Druckwasser strömt durch das
Kolbenrohr 26, die Bohrung 31 und das Querloch 32 zum Ringraum 33, in dem es zwischen dem Anschlagkolben
23 und der Oberseite des Antriebskolbens 17 unter Druck gesetzt wird, um den Antriebskolben 17 nach
unten zu treiben.
Üblicherweise erfolgt die Abwärtsbewegung des Antriebes
(zum Herausziehen des Steuerstabes) schrittweise (Rastkerbe für Rastkerbe) und mit geringer Geschwindigkeit
Andererseits erfolgt der Antrieb nach oben (zum Einfahren des Steuerstabes) manchmal (wie
beispielsweise beim Schnellschluß) durch eine kontinuierliche Bewegung hoher Geschwindigkeit Wenn der
Antriebskolben 17 sich dem Anschlagkolben 23 am Ende des Antriebskolbenhubes nähert, ist es bei dieser
schnellen Einfahrbewegung erforderlich, die Antriebskolbenbewegung zu bremsen und zumindest den wesentlichen
Teil der kinetischen Energie der bewegten Teile abzuführen, um eine übermäßige mechanische
Stoßbeanspruchung des Antriebssystems zu vermeiden. Zu diesem Zweck dient die Puffervorrichtung 28, deren
Aufbau und Arbeitsweise nun unter Bezugnahme auf F i g. 2 beschrieben wird.
Der zuvor erwähnte Pufferbolzen 29 ist εη seinem unteren Ende mit dem oberen Ende des Anschlagkolbenrohres 26, beispielsweise mittels eines Bolzens, verbunden Am oberen Ende des Pufferbolzens 29 ist, beispielsweise mittels eines Bolzens 38, der Anschlagkolben 23 angebracht. Der Pufferbolzen 29 weist eine abgesetzte Bohrung 31 auf, die sich von seinem offenen Ende am Boden über einen wesentlichen Teil seiner Länge zu einem geschlossenen Ende nahe seiner Oberseite erstreckt.
Der zuvor erwähnte Pufferbolzen 29 ist εη seinem unteren Ende mit dem oberen Ende des Anschlagkolbenrohres 26, beispielsweise mittels eines Bolzens, verbunden Am oberen Ende des Pufferbolzens 29 ist, beispielsweise mittels eines Bolzens 38, der Anschlagkolben 23 angebracht. Der Pufferbolzen 29 weist eine abgesetzte Bohrung 31 auf, die sich von seinem offenen Ende am Boden über einen wesentlichen Teil seiner Länge zu einem geschlossenen Ende nahe seiner Oberseite erstreckt.
Ein sich nach unten erstreckender, offen endender Rand des Anschiagkolbens 23 bildet einen Pufferzylinder
39. Ein ringförmiger Pufferkolben 41 weist einen inneren und sich nach außen erstreckenden unteren
Flansch 43 auf, dessen Innenfläche einen Gleitsitz des einen größeren Durchmesser aufweisenden Teils 44 des
Pufferbolzens 29 bildet. An seinem oberen Ende weist der Pufferkolben 41 ^nen sich nach innen erstreckenden
oberen Flansch 46 auf, dessen Innendurchmesser so groß ist, daß ein Gleitsitz mit dem einen kleineren
Durchmesser aufweisenden Teil 47 des Pufferbolzens 29 gebildet wird. Der Ini.endurchmesser des Hauptkörpers
des Pufferkolbans 41 ist so, daß ein Ringraum 48 für eine Flüssigkeitsströmung gebildet wird.
Eine Feder 49 im Pufferzyiinder 39 drückt den Pufferkolben
41 aus dem Zylinder, wodurch der obere Flansch 46 in Eingriff mit einer Schulter 51 gedrückt wird, die
vom Durchmesserübergnng des Pufferbolzens 29 gebildet wird. Dieser Eingriff schafft eine Dichtung, die das
Wasser im Zylinder 39 zurückhält.
Nahe seinem Durchmesseriibergang weist der Pufferbolzen
29 eine ringförmige Ausnehmung 52 auf, die zum Durchströmen einer Flüssigkeit über ein Querloch 53
mit der Bohrung 31 des Pufferbolzens 29 verbunden ist. Um die gewünschte Bremswirkung zu erzeugen, ist eine
Reihe axial beabstandeter öffnungen oder Bremslöcher
54(1)—54(9) im einen kleineren Durchmesser aufweisenden
Teil 47 des Pufferbolzens 29 im Zylinder 39 ausgebildet, weiche Flüssigkeitsströmungswege zwischen
dem Inneren des Zylinders 39 und dem oberen Teil der ι ο Bohrung 31 des Pufferbolzens 29 bilden.
Ein beispielsweise mittels eines Bolzens 57 befestigter Sperrstopfen 56 verhindert eine direkte Fluidströmung
vom oberen zum unteren Teil der Bohrung 31. Durch den Sperrstopfen 56 wird zusammen mit dem Anliegen
des Kolbenflansches 46 gegen die Schulter 51 das für die Bremswirkung erforderliche Wasser im Pufferzylinder
39 zurückgehalten. Dieses Einschließen des Wassers im Pufferzylinder 39 ist erforderlich, um ein schnelles Verdampfen
bei bestimmten Temperatur- und Druckbedingungen und infolgedessen einen Verlust an Wasser zu
vermeiden. Wie in F i g. 1 gezeigt ist, wird das Einfahren des Antriebs 11 durch Zuführen von unter Druck stehendem
Wasser über die Aufwärts-Antriebs-Leitung 34 erreicht, wobei in der Abwärts-Antriebs-Leitung 36 ein
geringer Druck herrscht, der über das Kolbenrohr 26 mit der Bohrung 31 der Pufferbolzens 29 in Verbindung
steht.
Ohne den Sperrstopfen 56 könnte das Wasser im Pufferzylinder 39 somit einem plötzlichen Druckverlust von
beispielsweise in der Größenordnung von 35 bar ausgesetzt sein. Wenn das Wasser zu diesem Zeitpunkt eine
Temperatur von 120°C oder mehr hat, tritt ein schnelles
Verdampfen und infolgedessen ein Verlust von Pufferwasser ein. Das Abdichten des Pufferzylinders 39 in der
beschriebenen Weise verhindert dieses Problem.
Die Arbeitsweise der Puffer- oder Bremsvorrichtung 28 und weitere EiiiZcihciicri sind wie ioigt: Wenn der
Haupt-Antriebskolben 17 sich beim Einfahren des Antriebes wie zuvor beschrieben dem Ende seines Hubes
nähert, kommt die obere ringförmige Fläche (in F i g. 2 mit 58 bezeichnet) des Haupt-Antriebskolbens 17 mit
dem unteren Flansch 43 des Pufferkolbens 41 in Eingriff und treibt den Pufferkolben 41 in den Pufferzylinder 39.
Dadurch wird der Flansch 46 des Pufferkolbens 41 von seinem Sitz auf der Schulter 51 abgehoben, und das
Wasser kann aus dem Zylinder, anfänglich durch die Ausnehmung 52 und dann durch die Löcher 54(1) bis
54(9) entweichen. Der Strömungsweg ist wie folgt: Durch die Löcher 54(1) bis 54(9) zum oberen Teil der
Bohrung 31, durch das Querloch 53 nach außen in den Ringraum 48, dann durch eine Querbohrung 59 zum
Bodenteil der Bohrung 31 und danach nach unten in das Anschlagkolbenrohr 26. Wenn der Pufferkolben 41 weiter
in den Pufferzylinder 39 getrieben wird, bedeckt sein oberer Flansch 46 der Reihe nach aufeinander folgend
die Bremslöcher 54(1) bis 54(8). Dadurch wird der Strömungswiderstand
des Wassers aus dem Pufferzylinder progressiv erhöht, wodurch die kinetische Energie
der bewegten Teile verbraucht und die erforderliche Bremswirkung erzielt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
65
Claims (1)
1. Puffereinrichtung zum Bremsen eines in einem Kernreaktor vertikal angeordneten Linear-Bewegungsantriebs
(17) nahe seinem Hubende mit folgenden Merkmalen:
— in einem Verbindungsrohr (21) ist ein Pufferzylinder (39) angeordnet, in dem unter Ausbildung
eines oberen Ringraumes eine Pufferwelle (29) koaxial angeordnet und am oberen Ende befestigt
ist,
— in dem Ringraum zwischen Pufferzylinder (39) und Pufferwelle (29) ist ein Pufferkolben (41)
verschiebbar angeordnet, der durch eine Feder (49) nach unten vorgespannt ist,
— in der Pufferwelle (29) ist eine langgestreckte
Bohrung (31) ausgebildet, die am oberen Ende geschlossen und am unteren Ende offen ist,
— eme radiale Bohrung (59) führt im unteren Teil
der Bohrung (3l) durch die Pufferweiie (29) hindurch,
— mehrere relativ kleine radiale Bremslöcher (54(l)-54(9)) in der Pufferwelle (29) bilden
Strömungskanäle zwischen dem oberen Teil der Bohrung (31) und ά 2m oberen Ringraum,
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