DE302963C - - Google Patents
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- DE302963C DE302963C DENDAT302963D DE302963DA DE302963C DE 302963 C DE302963 C DE 302963C DE NDAT302963 D DENDAT302963 D DE NDAT302963D DE 302963D A DE302963D A DE 302963DA DE 302963 C DE302963 C DE 302963C
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- cell system
- relay
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06M1/00—Design features of general application
- G06M1/08—Design features of general application for actuating the drive
- G06M1/10—Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
- G06M1/101—Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by electro-optical means
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- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
- Electrotherapy Devices (AREA)
- Power Conversion In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT.
- JVl 302963 KLASSE 42p. GRUPPE
JOSEPH HUBER in DIESZEN am Ammersee.
lichtempfindlicher Zellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1916 ab.
Die Verwendung von lichtempfindlichen Zellen zum Zählen in der Weise, daß durch den
Vorbeigang eines Körpers die Zellen beeinflußt und die dadurch hervorgerufenen Stromstöße
5' auf eine Zählervorrichtung zur Wirkung gebracht werden, ist bei Uhren bekannt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren solcher Art, welches sich insbesondere zum Zählen
beliebiger Gegenstände eignet und infolge der
ίο eigenartigen Verbindung mit den Hilfsmitteln
der Schalttechnik durch zuverlässige Arbeitsweise auszeichnet.
Das neue Verfahren besteht dazu im wesentlichen darin, daß zur möglichsten Konstanthaltung
des Stromes ein Zellensystem Anwendung rindet, das mit einem Regulierwiderstand
und einem Kontrollinstrument in Verbindung steht.
Man kann dabei die Einrichtung so treffen, daß man entweder die Stromschwächung bzw.
Unterbrechung beim Eintritt von Dunkel oder die Stromverstärkung bzw. Schließung beim
Eintritt von Licht zur Arbeitsleistung oder zur Zählung ausnutzt.
In der Zeichnung ist eine Schaltung veranschaulicht, wie sie z. B. zum sicheren Betrieb
eines Zählwerkes mittels Schwefelsilber-, Selenoder Antimonitzellen eingerichtet sein kann.
Verwendet wird hierbei die Wheatstonesche Brückenschaltung. Z1-Z2 ist ein Zellensystem;
W1 und W2 sind feste Widerstände; K ist ein
Kurbelwiderstand. In der Brücke liegt ein Umschalter V, der gestattet, den Brückenstrom
entweder über das Relais R1 R2 oder über das
strommessende Kontrollinstrument / und den Zusatzwiderstand W zu leiten. Die Summe der
Widerstände von / und W ist gleich dem Widerstand des Relais. Während des Betriebes wird
der Strom über das Relais geleitet.
Durch entsprechende Einstellung des Kurbel-Widerstandes K erreicht man es leicht, daß
das ~ Relais R1 R2 stromlos ist, solange das
Licht ungeschwächt auf das Zellensystem Z1-Z2
fällt. Gleitet nun zwischen Lichtquelle und Zellensystem ein Körper hindurch, so geht
ein Strom durch das Relais. Dieses schließt mittels der Zunge A einen zweiten Stromkreis,
der aus der Stromquelle E2 und dem Zählwerk N besteht, und durch dessen Schluß
. das Zählwerk geschaltet wird.
R1R2A ist ein polarisiertes Relais bekannter
Art. R1 und R2 sitzen auf zwei gleichnamigen
Polstücken, zwischen denen die mit dementgegengesetzten
Pol in Verbindung stehende Zunge A spielt. In den Polstücken von R1
und R2 befindet sich isoliert je ein durch Schrauben verstellbarer Stift. Der im Polstück R2
befindliche Stift ist mit dem Zählwerk N leitend verbunden. Geht kein Strom durch das Relais,
so steht die Zunge A an dem Stift von R1 an, was durch eine leichte Feder oder sonstige
Mittel erreicht wird. Geht aber ein Strom durch die Brücke, so wird die Zunge A vom
Pol R2 angezogen, berührt den Stift von R2
und schließt den zweiten Stromkreis.
Ist der Körper so weit vorgerückt, daß das Zellensystem wieder belichtet wird, so wird die
Brücke mit dem .Relais wieder stromlos und
der zweite Stromkreis unterbrochen. Das Dazwischentreten des nächsten Körpers zwischen
Lichtquelle und Zellensystem erregt wieder das Relais und somit das Zählwerk usw.
Um die Funkenbildung bei A nach Möglichkeit herabzudrücken, ist noch ein Kondensator
C angebracht. Durch Drehen der Kurbel K kann man es auch leicht erreichen, daß das
Relais stromlos ist, wenn das Zellensystem im
ίο Dunkeln liegt. Es wird dann das Zählwerk
bei jeder öffnung zwischen zwei Körpern geschaltet. Es ist nur die Anbringung eines
Umschalters bei R1 R2 nötig.
Die Anwendung eines Zellensystems hat den Wert, daß die Wirkung wesentlich verstärkt
und der Strom möglichst konstant gehalten wird. Gerade letzteres ist von ganz besonderer
Bedeutung. Die lichtempfindlichen Zellen
. ändern sich nämlich manchmal mit der Zeit, wodurch der Brückenstrom eine Änderung
erfährt. Wenn nur eine einzige Zelle verwendet wird, treten Störungen auf, während
bei Anbringung eines Zellensystems, die Ände-1 rung einer einzelnen Zelle von weit geringerem
Einfluß ist.
Ein Blick auf das Kontrollinstrument / vor der jedesmaligen Inbetriebnahme der Zählvorrichtung
vergewissert darüber, ob der Apparat richtig geht. Steht das Kontrollinstrument /
nicht auf Null, so genügt ein Druck auf K zur Regulierung des Brückenstromes. Während
also das Zellensystem Z1-Z2 selbsttätig ausgleichend
wirkt, gestattet das Kurbelinstrument K durch eine kleine Drehung jederzeit
die genaueste Regulierung, falls die Kontrolle mit / die Notwendigkeit dazu ergeben
sollte. Diese Vereinigung von Zellensystem Z1-Z2, von Regulierwiderstand K und Kontrollinstrument
/ liefert eine betriebssichere Vorrichtung.
Selbstverständlich sind nicht zwei verschiedene Stromquellen Zi1 und E2 nötig; es kann
der zum Betrieb der ganzen Zählvorrichtung nötige Strom durch entsprechende Regulieranschlüsse
einer einzigen Leitung entnommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Zählen von Gegenständen und Stoffen verschiedener Art mit Hilfe einer lichtempfindlichen Zelle, deren beim Durchgang des Körpers entstehende Stromstöße auf ein Zählwerk einwirken, dadurch gekennzeichnet/ daß zur möglichsten Konstanthaltung des Stromes und der dadurch bedingten Betriebssicherheit ein Zellensystem Anwendung findet, das mit einem Regulierwiderstand und einem Kontrollinstrument in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302963C true DE302963C (de) |
Family
ID=556720
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302963D Active DE302963C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302963C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1220446B (de) * | 1959-01-21 | 1966-07-07 | Rainer Berthold Dipl Phys | Vorrichtung zum Zaehlen von in einem Stapel uebereinanderliegenden Bogen, wie Papierbogen |
-
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- DE DENDAT302963D patent/DE302963C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1220446B (de) * | 1959-01-21 | 1966-07-07 | Rainer Berthold Dipl Phys | Vorrichtung zum Zaehlen von in einem Stapel uebereinanderliegenden Bogen, wie Papierbogen |
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