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Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Der bekannte Sammelbehälter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist mit einem Verschlußteil in Form eines Stutzens aus gummielastischem Material versehen, und die muldenförmige Einbuchtung hat gemeinsam mit einer in das Gefäßinnere gerichteten hohlzylindrischen Aussparung die Aufgabe, eine leicht durchstechbare Zone zu bilden, durch welche eine Kanüle hindurchgestochen werden kann. Die Kanüle bildet in diesem Falle keinen Bestandteil des Sammelbehälters, sondern sie wird erst dann durch die durchstechbare Zone des Stopfens gestochen, wenn der Sammelbehälter mit Blut gefüllt werden soll. Zu diesem Zweck ist das äußere Ende der Kanüle an einen Schlauch angeschlossen, der über eine Punktionskanüle mit einem Blutgefäß in Verbindung steht. Sobald das Gefäß gefüllt ist, wird die Kanüle aus dem Stopfen herausgezogen, und das Einstichloch schließt sich selbsttätig. Zur Entnahme des Blutes aus dem Gefäß wird der Stopfen abgenommen und das Blut ausgegossen.
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Zur Entnahme des Behälterinhaltes aus einem verschlossenen Gefäß ist es bekannt (US-PS 36 08 550), ein Kanülengerät zu benutzten, das aus zwei unter Belassung von Luftkanälen ineinandergesteckten Hohlkörpern und zwei koaxialen Kanülen besteht, die durch eine als Gefäßverschluß dienende durchstechbare Abdichtung hindurchgestochen werden. An das nach oben ragende Ende des Kanülengerätes wird der Kegelansatz einer Spritze angeschlossen, in die die Flüssigkeit aus dem Sammelbehälter aufgezogen werden soll. Diese bekannte Anordnung ist zur wiederholten dosierten Entnahme eines in dem Gefäß steril aufbewahrten flüssigen Medikamentes bestimmt. Die Anordnung ist nicht geeignet als Sammelbehälter für biologische Flüssigkeiten, z. B. Urin u. dgl., weil zu diesem Zweck das Gefäß leicht öffenbar bzw. verschließbar sein und eine für den Anwender einfach durchführbare kontaminationsfreie Entnahme von Flüssigkeit ermöglichen muß.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Sammelbehälter der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß die vorstehenden Forderungen erfüllt werden. Dies wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale erreicht.
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Auf diese Weise wird ein Sammelbehälter zur Aufnahme gefährlicher biologischer Flüssigkeiten geschaffen, dessen Gefäß jeder angemessenen Größe mit einem Deckel von dem Patienten verschließbar ist, und der durch die in den Deckel inkorporierte Entnahmevorrichtung eine sterile und trotzdem einfache Probenentnahme ermöglicht. Die mit dem Deckel des Gefäßes bleibend verbundene Kanüle dient als Steigleitung, durch die die gesammelte Flüssigkeit selbsttätig und nach außen vollkommen abgedichtet in das evakuierte Rohr aufsteigt, dessen Stopfen von dem spitzen Ende der Kanüle durchstochen ist. Der Flüssigkeitstransfer wird ohne Ausgießen oder Pipettierung bei geschlossenem Deckel durchgeführt, wobei der Inhalt des Sammelbehälters ohne Kontaminierung der Umgebung auf mehrere Rohre verteilt werden kann. Die schachtförmige Einbuchtung des Deckels führt das Ende des Rohres verkantungsfrei, wodurch der Einstechvorgang beim Durchstechen des Stopfens erleichtert und die abgedichtete Flüssigkeitsübertragung gewährleistet wird. Da die nach oben gerichtete Spitze der mit dem Grund der Einbuchtung abgedichtet verbundenen Kanüle in bezug auf die Oberfläche des Deckels versenkt ist, wird die Spitze gegen Verbiegen geschützt, und es kann sich niemand an ihr verletzen. Dieser Vorteil wird durch die im Anspruch 2 aufgeführten Merkmale verstärkt.
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Mit Hilfe der kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 5 und 6 ist der Deckel mit dem Rand des Gefäßes fest und abgedichtet zusammenspannbar, und außerdem kann er eine Stellung einnehmen, in der das Gefäß ausgeschüttet werden kann, ohne daß der Deckel abgenommen wird.
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Der Sammelbehälter besteht aus nur wenigen Einzelteilen, die für die Übertragung der in ihm enthaltenen Flüssigkeit einfach separat gehandhabt werden können. Sammelbehälter und Entnahmevorrichtung lassen sich als Wegwerfprodukt preisgünstig herstellen.
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Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
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Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Behälters mit Deckel,
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Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Behälter und Deckel nach Fig. 1,
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Fig. 3 in gleicher Darstellung wie Fig. 2 den Behälter, bei dem die Kappe an der Stelle der Kanüle vom Deckel entfernt und ein evakuiertes Rohr über die Nadelstelle drückt und in einer Ausnehmung des Deckels festgelegt ist,
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Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform des Behälters,
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Fig. 5 eine perspektivische Darstellung des Deckels und seiner Komponenten bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4,
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Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Behälters nach Fig. 4 beim Gebrauch,
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Fig. 7 einen Längsschnitt durch den zusammengesetzten Deckel nach Fig. 5,
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Fig. 8 eine Ansicht der Unterseite des Deckels nach Fig. 7,
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Fig. 9 eine Ansicht des oberen Endes oder Lippenteiles des Behälters nach Fig. 4, bei abgenommenem Deckel,
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Fig. 10 eine Ansicht des Randes des Bechers in abgerolltem Zustand und
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Fig. 11 eine Ansicht des mit dem Rand des Bechers nach Fig. 10 zusammenwirkenden und verriegelbaren Deckelteiles in abgerolltem Zustand.
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In den Fig. 1 und 2 ist ein Gefäß 10 dargestellt, in dem Urin oder andere biologische Flüssigkeitsproben gesammelt werden können, wonach der Patient oder die Krankenschwester den Becher mit einem Deckel 11 verschließt. Der Becher kann im Boden eine Ausbuchtung 12 aufweisen, um zu erreichen, daß sich bei geringen Flüssigkeitsmengen im Becherboden möglichst viel Flüssigkeit ansammelt.
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Der Deckel 11 weist um seinen äußeren Rand einen Flansch 13 auf, der so bemessen ist, daß beim Aufsetzen des Deckels auf das Gefäß 10 ein abdichtender Sitz entsteht. Am Deckel ist eine Kanüle 14 angebracht, die durch den Deckel hindurchgeht und deren unteres Ende 14 a dicht über dem Boden des Bechers liegt und in dem Fall, daß eine Ausbuchtung 12 am Becherboden vorhanden ist, in diese Ausbuchtung hineinragt. Das obere Ende der Kanüle ragt durch den Deckel hindurch, so daß eine Spitze 14 b der Kanüle imstande ist, einen Stopfen 15 a eines luftleeren oder evakuierten Rohres 15 zu durchstechen, so daß Flüssigkeit aus dem Behälter in das Rohr 15 eingesogen werden kann. Zur festen Anbringung der Kanüle an den Deckel ist an dem Deckel eine Dichtungsbuchse 16 oder eine andere abdichtende Halterung vorgesehen, die vom Deckel aus in das Behälterinnere hineinragt. Der Deckel ist mit einer zentralen Einbuchtung 17 versehen, die so groß ist, daß sie das Ende des evakuierten Rohres 15 aufnimmt, wenn der Stopfen des Rohres 15 von der Spitze 14 b der vom Boden der Einbuchtung aus nach oben vorstehenden Kanüle 14 durchstochen wird. Die Einbuchtung 17 dient zur Positionierung des evakuierten Rohres 15 bei dem Durchstechen mit der Nadelspitze. Wenn die Einbuchtung 17 fortgelassen wird, ragt die Spitze 14 b der Kanüle von der ebenen Oberfläche des Deckels aus hinreichend weit nach oben, so daß sie den Stopfen des Rohres 15 durchstechen kann. Wenn der im Becher enthaltenen Flüssigkeit keine Probe entnommen wird, ist die Spitze 14 b der Kanüle mit einer Kappe 18 abgedeckt, um das Auslaufen von Flüssigkeit durch die Kanüle zu verhindern.
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Wenn eine Probe der Flüssigkeit aus dem Becher entnommen werden soll, muß lediglich das evakuierte Rohr 15 auf die Spitze 14 b aufgeschoben werden, so daß die Kanüle den Stopfen 15 a des Rohres 15 durchstößt. Da der Deckel 11 nicht abgenommen werden muß, tritt keine Außenverschmutzung des Rohres 15 auf. Ferner läuft auch beim Schütteln oder Mischen der Flüssigkeit keine Flüssigkeit an der Außenseite des Bechers entlang, wie dies bei solchen Bechern der Fall ist, bei denen zur Probenentnahme der Deckel abgenommen werden muß. Wenn das evakuierte Rohr 15, das entweder ein Urin-Konservierungsmittel oder ein Sputum digestans enthält, auf die Nadel aufgeschoben wird, erfolgt keine Kontamination des Probenbehälters oder Rohres 15 beim Transport in ein Labor. Hierdurch wird die Möglichkeit der Kontamination der Krankenschwester und des Laboranten mit infektiösen Bestandteilen, die in der Probe vorhanden sein können, reduziert, indem die Notwendigkeit des Ausgießen oder des Pipettierens von Teilen in verschiedenen Abteilungen des Labors eliminiert wird.
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Die oben beschriebene Vorrichtung kann im Rahmen der Erfindung auf mannigfache Weise abgewandelt werden. Beispielsweise ist in Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel des Gefäßes 20 im Längsschnitt dargestellt. Das Gefäß 20 besteht aus einem Becher 22 und einem abnehmbaren Deckel 24. Der Becher 22 besteht aus einem rohrförmigen Behälter mit durchgehenden, sich nach oben erweiternden Seitenwänden 26 zwischen einem oberen offenen Ende 28 und einem geschlossenen Boden 30. Der Deckel 24 wird auf das offene Ende 28 des Bechers 22 abnehmbar aufgedrückt. Der Becher 22 bildet zusammen mit dem Deckel 24 eine Sammelkammer 32, in der biologisch gefährliche Materialien festgehalten werden können. Der Becher 22 und der Deckel 24 können aus bekannten geeigneten Materialien, wie zum Beispiel einem polymeren Harz, hergestellt sein. Zu solchen polymeren Harzen gehören z. B. Polyaethylen, Polycarbonat, Polystyrol u. ä. polymere Harze.
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Der Deckel 24, der in Fig. 5 perspektivisch dargestellt ist, besteht aus einem im wesentlichen scheibenförmigen Verschlußteil mit einem außen umlaufenden Randbereich 34 und einem Innenbereich 36. Der Randbereich 34 weist mehrere mit Abständen angeordnete Öffnungen 35 auf, die durch den Randbereich 34 des Deckels 24 hindurchgehen. Im Mittelbereich 36 ist eine Einbuchtung 38 angeordnet (Fig. 6). Die Öffnung der Einbuchtung 38 ist normalerweise mit einem Verschluß 40 (Fig. 5), versehen. Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, besteht die mittig angeordnete Einbuchtung aus Seitenwänden 42 und einer unteren Stirnwand 44, die dem Deckel 24 einstückig angeformt sind. Die Einbuchtung 38 erstreckt sich in die Kammer 32 des Bechers 22 hinein, wenn der Deckel 24 auf das offene Ende 28 des Bechers 22 aufgedrückt ist. Durch den Mittelbereich der unteren Stirnwand 44 des Schachtes ragt eine rohrförmige Kanüle 46 hindurch, die an der Stirnwand 44 abdichtend befestigt ist, vorzugsweise mit einem Kleber vom Epoxydharztyp. Das eine Ende der Kanüle 46 befindet sich unmittelbar über dem Boden 30 des Bechers 22, während die nach oben ragende Spitze 48 der Kanüle der Einbuchtung 38 endet. Die Kanüle steht in offener Kommunikation mit der Kammer 32 und der Einbuchtung 38. Im Innern der Kammer 32 ist um die Kanüle herum ein Schutzmantel vorgesehen, der als Schutz bei der Handhabung dient.
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Der Verschluß 40 für die Einbuchtung weist gemäß Fig. 6 einen die Öffnung der Einbuchtung 38 verschließenden Stopfen 52 auf. An der Unterseite des Stopfens 52 befindet sich die Kappe 54, die aus einem rohrförmigen Teil besteht und über die von der Stirnwand 44 der Einbuchtung aus ansteigende Spitze 48 der Kanüle 46 geschoben wird. Bei aufgesetztem Verschluß 40 ist nicht nur die Einbuchtung 38 an ihrem oberen Ende verschlossen, sondern durch den Einfluß der Spitze 48 in der Kappe 54 wird auch der Durchfluß durch die Kanüle 46 unterbunden.
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Am Verschluß 40 ist ferner eine Griffschlaufe 56 angebracht, die durch Einstecken eines Fingers zum Abnehmen des Verschlusses 40 von der Einbuchtung 38 gemäß Fig. 6 hochgezogen werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch, wie in Fig. 6 dargestellt ist, eine Handhabung mit nur einer Hand ermöglicht wird. Der Laborant kann den Becher 22 in einer Hand halten, einen Finger durch die Griffschlaufe 56 hindurchstecken und durch Anheben des Fingers den Verschluß 40 von seiner Halterung in der Einbuchtung 38 abziehen. Damit liegt die Einbuchtung 38 mit der in ihr befindlichen Spitze 48 der Kanüle 46 offen. Mit der anderen Hand kann der Laborant in der anhand des vorherigen Ausführungsbeispiels beschriebenen Weise einen evakuierten rohrförmigen Behälter in die Einbuchtung 38 einsetzen. Auf diese Weise werden auf einfache und ungefährliche Weise biologisch gefährliche Materialien aus der Kammer 32 in den aufgesetzten evakuierten rohrförmigen Behälter hineinbefördert. Wenn ein hinreichender Teil des biologisch gefährlichen Materials aus der Kammer 32 über die Kanüle 46 in den evakuierten Behälter eingezogen worden ist, kann der Laborant den Behälter von der Einbuchtung 38 abnehmen und den Verschluß 40 wieder aufsetzen. Hierdurch wird der Durchgang vom Innern der Kammer 32 durch die Kanüle 46 hindurch wieder verschlossen. Die integrale (einstückige) Struktur des Sammelbehälters 20 trägt dazu bei, zu verhindern, daß der Laborant unnötigerweise biologischen Materialien ausgesetzt wird, die sich in der Kammer 32 befinden, und die durchaus gefährlich sein können.
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Fig. 7 sind weitere Einzelheiten des Deckels 24 zu entnehmen. Diese Darstellung zeigt einen Längsschnitt durch den Deckel 24 bei von der Einbuchtung 38 abgenommenen Verschluß 40. Aus Fig. 7 erkennt man, daß von dem Randbereich 34 des Deckels 24 ein ringförmiger Dichtungsflansch 58 nach unten ragt, und die Unterseite des Deckels 24teilweise verbirgt. An der Innenfläche des Dichtungsflansches 58 befinden sich Verriegelungszapfen 66, die in periodischen Abständen angeordnet sind. Der Dichtungsflansch 58 umschließt mit Abstand eine zweite oder innere Randleiste 60. Diese bildet zusammen mit dem äußeren Dichtungsflansch 58 einen am Ende offenen Kanal 62, der so angeordnet und bemessen ist, daß er eine Lippe 64 (Fig. 9) am oberen Ende 28 des Bechers 22 aufnimmt.
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In Fig. 8 ist eine Ansicht der Bodenfläche des Deckels 24 dargestellt. Man erkennt die Beziehungen zwischen den oben beschriebenen Merkmalen, zu denen auch Keile 68 gehören, die an dem geschlossenen Ende des Kanales 62 an der Innenseite des äußeren Dichtungsflansches 58 vorgesehen sind. Die Funktion der Keile 68 wird nachfolgend noch im einzelnen erläutert.
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In Fig. 9 ist das obere offene Ende 28 des Bechers 22 dargestellt. Die Lippe 64 ist durch eine der Außenseite des Bechers 22 einstückig angeformte Zone 70 begrenzt, die in den oben erwähnten Kanal 62 eindringt. Der Zone 70 sind reliefartig Verriegelungselemente 72, 74 angeformt. Jedes der Verriegelungselemente 72, 74 weist eine Nockenfläche 76 bzw. 78 und einen von dem Ende der Nockenfläche nach unten abstehenden Anschlag 80 bzw. 82 auf. Jedes zweite Verriegelungselement 72 ist außerdem auf der der Nockenfläche 76 abgewandten Seite mit einem Anschlag 84 versehen.
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Anhand von Fig. 10, wo eine Abwicklung der Randleiste des Bechers 22 gemäß Fig. 9 dargestellt ist, ersieht man die abwechselnde Anordnung der Verriegelungselemente 72, 74. Diese Verriegelungselemente dienen dazu, den Deckel 24abdichtend auf die Lippe 64 des Bechers 22 zu drücken, so daß zwischen Deckel 24 und Becher 22 keine Flüssigkeit auslaufen kann.
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Anhand von Fig. 11 wird nun die Wirkungsweise des Verriegelungsmechanismus für den Deckel 24 und den Becher 22 beschrieben. In Fig. 11 ist derjenige Teil des Deckels 24, der mit dem in Fig. 10 dargestellten Rand des Bechers 22 zusammenwirkt, in Abwicklung dargestellt.
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Wenn der Deckel 24 so aufgesetzt ist, daß die Lippe 64 im Kanal 62 sitzt und die Verriegelungselemente 72, 74 direkt unter den Öffnungen 35 liegen, ergibt sich die in Fig. 11 mit A bezeichnete Beziehung der Verriegelungselemente 72, 74. Wenn nun der Deckel nach rechts gedreht wird, werden die Verriegelungselemente 72, 74 von den gegen die Nockenflächen 76 und 78 drückenden Verriegelungszapfen 66 hochgedrückt, so daß sich der in Fig. 11 mit B bezeichnete Zustand ergibt. Wird der Deckel noch weiter nach rechts gedreht, greifen die Verriegelungselemente 72, 74 mit ihren Nockenflächen voll über die Verriegelungszapfen 66, wie dies im Abschnitt C von Fig. 11 der Fall ist. In dieser voll verriegelten Stellung wird eine Unterseite 88 des Deckels 24 nach unten gezogen und abdichtend gegen die Lippe 64 des Bechers 22 gedrückt. Der Deckel 24 kann ausschließlich dadurch abgenommen werden, daß er nach links gedreht wird, wobei die Verriegelungselemente 72, 74 außer Eingriff mit den Verriegelungszapfen 66 gelangen.
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Wenn der Deckel 24 ganz nach links gedreht wird, greifen die Verriegelungszapfen 66 unter die Unterseite eines Anschlagteiles 84, das in jedem zweiten Verriegelungselement 72 vorgesehen ist, was in Fig. 11 unter D dargestellt ist. In dieser Stellung kann der Inhalt der Kammer 32 durch den losen Eingriff zwischen Deckel 24 und Becher 22 ausgegossen werden, weil keine feste Abdichtung mehr vorhanden ist. Der Deckel 24 kann jedoch nicht von dem Becher 22 abgezogen werden, so daß nicht die Gefahr besteht, daß der in der Kammer 32 befindliche Inhalt insgesamt verschüttet oder fremden Einwirkungen ausgesetzt wird.
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Wenn die Verriegelungselemente 72, 74 in vollem Eingriff mit den Verriegelungszapfen 66 sind, treiben die Keile 68 die Lippe 64 gegen die innere Randleiste 60, wodurch eine zusätzliche hermetisch dichte Abdichtung zwischen der Lippe 64 und den den Kanal 62 an der Unterseite des Deckels 24 bildenden Komponenten erreicht wird. Diese hermetische Abdichtung ist insbesondere beim Aufbewahren biologisch gefährlicher Materialien in der Kammer 32 von Vorteil.
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Der Behälter 20 kann in gleicher Weise wie der Behälter 10 in Verbindung mit einem evakuierten rohrförmigen Behälter für die Probenentnahme benutzt werden, dessen Stopfen von der Nadelspitze durchstochen wird.