DE302840C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zum Betriebe von
Gasgeneratoren. Das Neue und Wesentliche besteht darin, daß mian statt des Dampfes
Wasser einspritzt, und zwar in so fein verteiltem Zustande, daß unter gleichzeitiger
entsprechender Verringerung des Gehaltes an Kohlensäure, Kohlenoxyd und Wasserstoff
der Methangehalt erheblich steigt.
Man hat bereite vorgeschlagen, bei Generatoren, idie mit ihrem Gas -den zugeordneten
Dampferzeuger beheizen, beim Beginn . des Betriebes, solange noch kein Dampf gebildet
ist, Wasser einzuspritzen. Aber bei diesem Anlaßverfahren ist mit keinem Worte an
Methanbildung gedacht worden, denn sonst wäre die Einspritzung des Wassers nicht bloß
als Anlaßverfahren in Vorschlag gelbracht worden. Ebenso mag man-auch schon versucht
haben, statt des Dampfes Wasser in den Generator einzuspritzen. Aber ' in keinem
Falle hat man zielbewußt die Zerstäubung des Wasserdampfes so weit getrieben, daß eine
Erhöhung des Methangehaltas eingetreten ist.
Vielmehr hat das Einblasen von Wasser infolge der geringen Zerstäubung in allen
Fällen ohne Ausnahme zu einem Festfahren des Generators geführt. Wird aber in Gemäßiheit
der vorliegenden Erfmdung\ das Wasser außerordentlich fein zerstäubt eingeführt,
dann ist die Einspritzung des Wassers nicht nur ungefährlich für den Generatorbetrieb,
sondern es ergibt sich hieraus eine außerordentlich beträchtliche Erhöhung des
Methangehaltes, die nach Angabe des· Erfinders ohne Schwierigkeiten ibis zu 23 Prozent
getrieben werden kann.
Die grundsätzliche Verschiedenheit der Wasisernebelreaktion gegenüber dem Wasserdampf
zusatz zeigt sich darin, daß bei genüigendem Feinheitsgrade des Wassernelbels
der Methangehalt des Gases, auf Kosten der Gehalte von Wasserstoff, Kohlenoxyd und
Kohlensäure erheblich zunimmt. Beispielsweise wurden in einem gewöhnlichen Braunkohlengenerator
Generatorgase mit 23 Volumprozent Methan erhalten. Da die! Methansynthese bekanntlich unter Wärmeentbindung
erfolgt, so ist die Methanbiildung wär-metheoretisch ein Verlust. Praktisch und
feuerungstechniisch stellt hingegen einmethanreiches Gas einen erheblichen Fortschritt dar,
weil als Folge 'der Vdlunwerringerung des Gases bei der Methanbiljdung der Brennwert
und damit der pyronietrische Effekt des Gases zunehmen.
Das vorliegende Verfahren bietet den Vorteil,
daß der Generator vollständig unabhängig von einer Dampfkesselanlage wirkt. Die erheblichen Aufwendungen für die
Daimpfkosten kommen in Fortfall. Der Rost wird besser gekühlt. Die Wasserkühlung der
Schachtwandungen wird infolge des1 kälteren Generatorganges entbehrlich. Durchl den
kälteren Generatorgang wird die Ammoniakausbeute wesentlich begünstigt. Der hauptsächlichste
Vorteil liegt aber in der Verbesserung des Gases· in bezug auf seinen Ka-
lorienwert und in bezug· auf seinen pyrometrisohen
Effekt.
Die Rohrleitungen können kleineren Durchmesser rieben oder aber bei bestehenden Anlagen
mehr Kolorienenergie übertragen.
Die Regelung der Heizwirkung· läßt sich in
weiten Grenzen durch die Einstellung der Zerstäubung bewirken. Der wesentlich er-
- höhte pyrometrische Effekt steigert die
ίο Leistungsfähigkeit der öfen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Verfahren zum Dauerbetrieb von Generatoren zur Erhöhung des Heizwerts des Gases, gekennzeichnet durch! die Einführung von Wassensitauib in so fein zerteiltem Zustande, daß unter gleichzeitiger entsprechender Verringerung· des Gehaltes an Kohlensäure, Kohlenoxyd und Wasserstoff der Methangehaik über 5 Prozent steigt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302840C true DE302840C (de) |
Family
ID=556605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302840D Active DE302840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302840C (de) |
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