DE3025880C2 - Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl. - Google Patents
Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsvorrichtung
für eine elektrische Leitung oder dgl., die aus einer eine Aufnahme für die Leitung oder dgl. bildenden
Kunststoff-Befestigungsklammer und einem die Befestigungsklammer in der Spannstellung verriegelnden
Spannstück besteht, bei der die beiden Klemmerarme der Kunststoff-Befestigungsklammer parallel zur Leitung
oder dgl. gelenkig miteinander verbunden und auf den einander zugekehrten Innenflächen als Aufnahme
für die Leitung oder dgl. ausgebildet sind und bei der mit dem durchsichtigen Spannstück ein Beschriftungsschild
abgedeckt und festgehalten ist.
Eine derartige Kcnn/eichnungsvorrichtung ist durch
die DK-AS 20 20 383 bekannt. Die beiden Klammerarmc
dor Kutistsioff-Befestigungsklammer sind dabei
über ein Filmscharnier einstückig miteinander verbunden, das gleichzeitig auch die Gelenkstelle für die beiden
Kleinmerarme bildet. An den Klammerarmen sind etwa
senkrecht abstehend Winkelhebel angeformt, die in der Schließstellung aufeinander ausgerichtet eine Befestigungsplatte
zur rastenden Aufnahme einer durchsichtigen Abdeckplatte bilden. Diese Abdeckplatte wird unter
Zwischenlage des Beschriftungsschildi:s auf der in der
Schließstellung gehaltenen Kunsistoff-Befestigungsklammer aufgerasteL Diese Anbringung der Abdeckplatte
mit dem dazwischen liegenden Beschriftungsbild ist sehr schwierig, da gleichzeitig auch noch die
Befestigungsklammer in der Schließstellung an der Leitung oder dgl. gehalten werden muß.
Aus dem DE-GM 75 39 285 ist ein zweiteiliges Kennzeichnungsschild bekannt, das ein Schieber- und
ein Führungsteil umfaßt. Das Schieberteil und das Führungsteil können ineinandergeschoben und leicht an
einem Draht unterschiedlichen Querschnittes angebracht werden. Dabei wird über einen Rastnocken, der
in eine Verzahnung eingreift, die eingestellte Klemmstellung aufrechterhalten. Bei diesem Kennzeichenschild
ist das Anbringen am Draht einLch, es muß aber vorher das Beschriftungsschüd an dem Steg des
Schieberteiles festgeklebt werden, um einen ausreichenden Halt im Zusammengesetzten Kennzeichnungsschild
zu erhalten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kennzeichnungs- J5
schild der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, daß unter Beibehaltung der leichten und geschützten
Festlegung des Beschriftungsschildes eine ebenso einfache Handhabung beim Anlegen an einen Draht wie
beim Kennzeichnungsschild nach dem DE-GM ω 75 39 285 ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Klammerarme getrennt als
Federstück und Klemmstück ausgebildet sind, die mittels Lagerbolzen und Rastaufnahme drehbar mitein- i">
ander verbindbar sind, daß das Federstück elastische Federarme aufweist, die die Aufnahme für die Leitung
oder dgl. bilden, daß das Klemmstück zu beiden Seiten der Federarme des Federstüekes Klemmstege aufweist,
die die Aufnahme begrenzen, daß das Federstück und das Klemmstück seitliche Führungssiege aufweisen, die
in der Spannstellung von Federstück und Klemmstück aufeinander ausgerichtet sind, so daß ein durchsichtiger
Schieber als Spannstück auf diese Führungsstege aufschiebbar ist und daß dieser Schieber eine erste
Aufnahme für diese Führungsstege und zwischen dieser Aufnahme und der Vorderwand des Schiebers eine
zweite Aufnahme für das Beschriftungsschild aufweist.
Das Beschriftungsschild kann vorab in die dafür vorgesehene Aufnahme des Schiebers eingebracht 3t>
werden, so daß danach lediglich noch der Schieber auf die Befestigungsklammer aufgeschoben werden muß.
Dies kann vor dem Anlegen der Befestigungsklammer an die Leitung oder dgl. schon so weit erfolgen, daß das
Federstück in den Schieber eingeschoben wird. Dann wird das Federstück mit dem eingerasteten Klemmstück
und dem teilweise aufgeschobenen Schieber an die Leitung oder dgl. angelegt, das Klemmstück in die
Schließstellung verdreht und der Schieber auch noch auf das Klemmstück aufgeschoben. Die Kennzeichnungs- w>
vorrichtung kann also entsprechend vorgerichtet werden, so daß an der Leitung oder dgl. nur noch das
Eindrehen des Klemmstückes und Weiterschieben des Schiebers vorgenommen werden maß. Dabei braucht
auf das Beschriftungsschild gar nicht geachtet zu f'1
werden. Dies ist gegenüber der bekannten Kennzeichnungsvorrichtung,
bei der alle Maßnahmen an der Leitung oder dgl. vorzunehmen sind, eine ganz wesentliche Vereinfachung der Handhabung.
Nach einer weiteren Ausgestaltung kann das Beschriftungsschild im Schieber dadurch zusätzlich
gesichert werden, daß zwischen den Aufnahmen des Schiebers eine Sperrzunge angeordnet ist, die durch die
in den Schieber eingeschobene zweiteilige Befestigungsklammer ausgelenkt ist und das Beschriftungsschild in
der zweiten Aufnahme festlegt.
Die Bildung von zwei Aufnahme;:· im Schieber wird nach einer Ausgestaltung einfach dadurch erreicht, daß
der Schieber im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, daß die Enden der Seitenschenkel rechtwinklig eingebogene
Haltestege aufweisen und daß die beiden Aufnahmen durch Stege an den Innenseiten der
Seitenschenke! des Schiebers abgeteilt sind.
Die Festlegung des Beschriftungsschildes in seiner Aufnahme des Schiebers wird bei einer derartigen
Ausbildung des Schiebers dadurch erhalten, daß zwischen den Aufnahmen ein von Seitenschenkel zu
Seitenschenkel reichender Steg angeformt ist, daß sich von diesem S'eg aus in Längsrichtung der Aufnahmen
die Sperrzunge erstreckt und daß die Sperrzunge sich mit einem Betätigungsansatz in die Aufnahme für die
Befestigungsklammer erstreckt.
Das Federstück ist nach einer Ausgestaltung so ausgeführt, daß das Federstiick aus einer Grundplatte
besteht, deren Längskanten als abgesetzte Führungsstege ausgebildet sind, daß die Federarme auf der
Oberseite der Grundplatte angeformt sind und über eine Schmalseiie der Grundplatte vorstehen und daß die
Grundplatte unterhalb der vorstehenden Federarme als Lageransatz verlängert ist, der die P.astaufnahme für
den am Klemmstück angebrachten Lagerbolzen aufweist. Dabei ist vorgesehen, daß der Lageransatz auf die
Breite der Federarme ausgelegt ist und am freien Ende an der Unterseite einen Anschlag zur Begrenzung der
Drehbewegung des Klemmstückes aufweist.
Das Klemmstück ist nach einer Ausgestaltung so ausgebildet, daß die parallel und im Abstand zueinander
angeordneten Klemmstcge des Klemmstückes im Bereich der Klemmkanten der Klemmsiege mittels des
einstückig angeformten Lagerbolzens miteinander verbunden sind, daß an den Außenseiten der Klemmstcge
die Führungsstege für den Schieber angeformt sind und daß die den Klemnikanten abgekehrten Enden der
Klemmstege mittels eines als Anschlag dienenden einstückigen L-förmigen Quersteges miteinander verbunden
sind.
Damit das Aufschieben des Schiebers auf die Befestigungsklammer erleichtert wird, ist nach einer
weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die einander zugekehrten Enden der Führungsstege von Federstück
und Klemmstück an der Unterseite abgeflacht sind.
Um einen spielfreien Sitz des Schiebers auf der Befestigungsklammer zu gewährleisten, ist die Ausgestaltung
weiterhin so, daß die erste Aufnahme im Schieber für die Befestigungsklammer auf den Querschnitt
der Grundplatte mit den seitlichen, abgesetzten Führungsstegen ausgelegt ist, wobei der lichte Abstand
der Haltestege am Schieber der Abmessung der Grundplatte über den Führungsstegen des Federstüekes
und dem Außenabstand der beiden Klemmstcge des Klemmstückes entspricht.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert. Ks
zeigt
F i g. 1 das Federstück in Seitenansicht,
F i g. 2 das Federstück auf die Unterseite gesehen.
F i g. 3 die Seitenansicht des Klemmstiickes,
F i g. 4 die Ansicht auf die Klemmkanten der Klemmstege des Klemmstückes,
Fig. 5 einen Schnitt zwischen den Klemmstegen des
Klemmstückes,
F i g. 6 die Draufsicht auf das Klemmstück,
F i g. 7 die Ansicht des Schiebers auf die Vorderseite gesehen,
F i g. 8 eine Seitenansicht mit geschnittenem Schieber, der bereits auf das Federstück aufgeschoben ist,
während sich das mit dem Federstück gelenkig verbundene Klemmstück noch in der öffnungsstellung
zur Einführung der Leitung oder dgl. befindet,
F i g. 9 die Ansicht auf die Stirnseite des Schiebers mit dem Federstück und dem Klemmstück nach F i g. 8,
Fig. 10 einen Schnitt, der die Kennzeichnungsvorrichtung
in der Spannstellung erkennen läßt,
F i g. 11 die Ansicht auf die Stirnseite des Klemmstükkes in der Spannstellung der Kennzeichnungsvorrichtung
nach Fi g. 10 und
F i g. 12 die Ansicht auf die Stirnseite des Federstükkes in der Spannstellung der Kennzeichnungsvorrichtung
nach Fig. 10.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Federstück 10 besteht aus elastischem Kunststoff und umfaßt eine
Grundplatte 18, die seitlich als Führungsstege 16 und 17 abgesetzt ist. Die Grundplatte 18 trägt auf der Oberseite
einstückig angeformt die Federarme 13 und 14, wobei der erste den zweiten abstützt und der zweite die
Aufnahme 15 für die Leitung oder dgl. bildet. Die Grundplatte 18 bildet unterhalb der an einer Schmalseite
vorstehenden Federarme 13 und 14 einen Lageransatz 11, der in der Breite auf die Breite der Federarme 13
und 14 ausgelegt ist und auf seiner Oberseile eine Rastaufnahme 12 aufweist, die quer zur Längsrichtung
des Federstückes 10 verläuft. Der Lageransatz 11 bildet
an seiner Unterseite am Ende einen Anschlag 19. Die Führungsstege 16 und 17 sind an der Unterseite an den
dem Lageransatz 11 zugekehrten Enden 20 und 21 abgeflacht, damit das Spannen des Klemmstückes 30
nach F i g. 3 bis 6 beim Aufschieben des Schiebers 50 nach F i g. 7 erleichtert wird.
Das Klemmstück 30 nach den F i g. 3 bis 6 besteht im wesentlichen aus den beiden parallelen Klemmstegen 31
und 32, die einen lichten Abstand zueinander aufweisen,
der der Breite des Lageransatzes 11 und der Federarme 13 und 14 entspricht. Die dem Federstück 10
zugekehrten vorderen Seiten des Klemmstückes 30 sind als Klemmkanten 34 und 35 ausgebildet, die sich in die
zu verspannende Leitung eindrücken und das Gegenlager bilden. Im Bereich der Klemmkanten 34 und 35 sind
die beiden Klernrnstege 3! und 32 mittels eines
Lagerbolzens 33 einstückig miteinander verbunden. Dieser Lagerbolzen 33 wird in die Rastaufnahme 12 des
Federstückes 10 eingerastet so daß beide Teile drehbar miteinander verbunden sind, wie der Fig.8 zu
entnehmen ist. An den Außenseiten tragen die Klemmstege 31 und 32 ebenfalls Führungsstege 38 und
40, die an den dem Führungsstück 10 zugekehrten Enden 39 und 41 abgeflacht sind. Diese Führungsstege
38 und 40 sind in der Spannstellung auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10
ausgerichtet, so daß der Schieber 50 nach F i g. 8 und 10
mit seiner Aufnahme 58 auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10 und die Führungsstege 38 und 40
des Klemmstückes 30 aufgeschoben werden kann. An den dem Federstück 10 abgekehrten Enden sind die
Klemmstege 31 und 32 mittels eines L-förmigen Quersteges, der aus den Schenkeln 36 und 37 besteht,
einstückig miteinander verbunden. Dieser Quersteg dient in Verbindung mit dem Anschlag 19 des
Federstückes 10 zur Begrenzung der Spannbewegung ί des Klemmstückes 30, wie der Fig. 10 zu entnehmen ist.
Der Schieber 50 nach F i g. 7 besteht aus durchsichtigem Material und ist zur Vorderseite hin mittels der
Wand 52 geschlossen. Mit den Seitenschenkeln und den abgewinkelten Haltestegen 51 am Ende der Seitenschenkel
bildet der Schieber 50 zwei Aufnahmen 58 und 59, die durch die seitlichen Stege 53 und 54 an den
Innenseiten der Seitenschenkel und den Steg 57 abgeteilt sind. In di» Aufnahme 59 wird vor dem
Aufschieben des Schiebers 50 auf das Federstück 10 das Beschriftungsschild 60 eingeschoben, wie Fig. 8 zeigt.
Dabei liegt der Steg 57 mit einer angeformten
Sperrzunge 55 über dem Beschriftungsschild 60. Die Sperrzunge 55 trägt aui" der Oberseite einen Betätigungsansatz
56, der in die Aufnahme 58 des Schiebers 50 ragt. Beim Aufschieben des Schiebens 50 auf die
Führungsstege 16 und 17 an der Grundplatte 18 des Federstückes 10 wird die Sperrzunge 55 daher in
Richtung des eingeschobenen Beschriftungsschildes 60 ausgelenkt, so daß dieses gegen die Wand 52 des
Schiebers 50 verspannt und festgehalten wird.
Wie Fig. 8 zeigt, kann das Bezeichnungsschild 60 in Richtung A in die Aufnahme 59 des Schiebers 50
eingeschoben werden. Dann wird der Schieber 50 auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10
aufgeschoben. Wie F i g. 9 erkennen läßt, ist die Grundplatte 18 mit den Führungsstegen 16 und 17 auf
den Querschnitt der Aufnahme 58 ausgelegt, wobei die Grundplatte 18 über den Führungsstegen 16 und 17 auf
den lichten Abstand der Haltestege 51 des Schiebers 50 abgestimmt ist. Ist das Federstück 10 in den Schieber 50
eingeschoben, dann kann das mit dem Federstück 10 verbundene Klemmstück 30 in Richtung B hochgeschwenkt
werden. Dabei wird die in der Aufnahme 15 des Federstückes 10 eingelegte Leitung 25 verspannt,
wie die F i g. 10 erkennen läßt. Die Klemmkanten 34 und
35 der Klemmstege 31 und 32 bilden zu beiden Seiten der Federarme 13 und 14 Gegenlager für die Leitung 25.
Die Federarme 13 und 14 werden je nach Stärke der Leitung 25 mehr oder weniger ausgelenkt. Auf alle Fälle
ist die Leitung 25 in der Aufnahme 15 verspannt, wobei sich die Klemmkanten 34 und 35 zu beiden Seiten der
Federarme 13 und 14 in die Leitung 25 eindrücken. Die Schwenkbewegung des Klemmstückes 30 an dem
Federstück 10 ist begrenzt, wenn der L-förmige
so Quersteg aus den Schenkeln 36 und 37 des Klemmstükkes 30 an dem Anschlag 19 des Lageransatzes 11 des
Federstückes !0 anliegt, !st das Klemmstück 30 hochgeschwenkt, dann wird der Schieber 50 weiter
aufgeschoben, so daß auch die Führungsstege 38 und 40 in die Aufnahme 59 des Schiebers 50 eingeführt werden.
Da diese Führungsstege 38 und 40 an den dem Federstück 10 zugekehrten Enden 39 und 41 an der
Unterseite abgeflacht sind, wird beim Aufschieben des Schiebers 50 das Klemmstück 30 zwangsweise in die
Spannstellung gebracht und damit der Spannvorgang zwischen der aus dem Federstück 10 und dem
Klemmstück 30 bestehenden Befestigungsklammer und der Leitung 25 ausgeführt.
In der Spannstellung wird die Sperrzunge 55 über den
Betätigungsansatz 55 durch die Grundplatte 18 des Federstückes 10 ausgelenkt, und gegen das Beschriftungsschild
60 gedrückt, wie die Ansichten nach F i g. 11
und 12 erkennen lassen. Die Fi g. 11 läßt auch erkennen.
daß der Außenabstand der Klcinmstege 31 und 32 des Klemmstückes 30 auf den lichten Abstand der
Haltestege 51 des Schiebers 50 ausgelegt ist und daß die Führungsstege 38 und 40 im Querschnitt den Führungsstegen 16 und 17 entsprechen und mit diesen in der
Spannstellung fluchten. Das Federstück 10 und das Klemmstück 30 stützen sich an den Stegen 53 und 54 des
Schiebers 50 ab, die die Aufnahme 58 zum Beschriftungsschild 60 hin begrenzen. Das Beschriftungsschild
60 ii;t dementsprechend etwas schmäler und auf die
schmälere Aufnahme 59 ausgelegt. In F i g. 12 ist auch zu
sehen, wie die Klemmkanten 34 und 35 der Klemmstege 31 und 32 als Gegenlager an der Leitung 25 anliegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung oder dgl., bestehend aus einer eine
Aufnahme für die Leitung oder dgl. bildenden Kunststoff-Befestigungsklammer und einem die
Befestigungsklammer in der Spannstellung verriegelnden Spannstück, bei der die beiden Klammerarme
der Kunststoff-Befestigungsklammer parallel zur Leitung oder dgl. gelenkig miteinander verbunden
und auf den einander zugekehrten Innenflächen als Aufnahme für die Leitung oder dgl. ausgebildet sind
und bei der mit dem durchsichtigen Spannstück ein Beschriftungsschild abgedeckt und festgehalten ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Klammerarme getrennt als Federstück (10) und Klemmstück (30) ausgebildet sind, die
mittels Lagerbolzen (33) und Rastaufnahme (12) drehbar miteinander verbindbar sind,
daß das Federstück (10) elastische Federarme (13, 14) aufweist, die die Aufnahme (15) für die Leitung (25) oder dgl. bilden,
daß das Federstück (10) elastische Federarme (13, 14) aufweist, die die Aufnahme (15) für die Leitung (25) oder dgl. bilden,
daß das Klemmstück (30) zu beiden Seiten der Federarme (13,14) des Federstückes (10) Klemmstege
(31, 32) aufweist, die die Aufnahme (15) begrenzen,
daß das Federstück (10) und das Klemmstück (30) seitliche Führungsstege (16, 17 bzw. 38, 40)
aufweisen, die in der Spannstellung von h'ederstück (10) und Klemmstück (30) aufeinander ausgerichtet
sind, so daß ein durchsichtiger Schieber (50) als Spannstück auf diese Führungsstege (16, 17, 38, 40)
aufschiebbar ist und
daß dieser Schieber (50) eine erste Aufnahme (58) für
diese Führungsstege (16, 27, 38, 40) und /wischen dieser Aufnahme und der Vorderwand (52) des
Schiebers (50) eine zweite Aufnahme (59) für das Beschriftungsbild (60) aufweist.
2. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auf nahmen
(58, 59) des Schiebers (50) eine Sperrzunge (55) angeordnet ist, die durch die in den Schieber (50)
eingeschobene zweiteilige Befestigungsklammer ausgelenkt ist und das Beschriftungsschild (60) in der
zweiten Aufnahme (59) festlegt.
3. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (50) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist,
daß die Enden der Seitenschenkel rechtwinklig eingebogene Haltestege (51) aufweisen und
daß die beiden Aufnahmen (58, 59) durch Stege (53,
54) an den Innenseiten der Seitenschenkel des Schiebers (50) abgeteilt sind.
4. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Aufnahmen (58, 59) ein von Seitenschenkel zu Seitenschenkel reichender Steg
(57) angeformt ist,
daß sich von diesem Steg (57) aus in Längsrichtung
der Aufnahmen (58, 59) die Sperrzunge (55) erstreckt und
daß die Sperrzunge (55) sich mit einem Betätigungsansatz (56) in die Aufnahme (58) für die Befestigungsklammer
erstrenkt.
5. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federstück (10) aus einer Grundplatte (18) besteht, deren Langskanten als abgesetzte Führungsstege
(16,17) ausgebildet sind,
daß die Federarme (13, 14) auf der Oberseite der Grundplatte (18) angeformt sind und über eine Schmalseite der Grundplatte (18) vorstehen und
daß die Federarme (13, 14) auf der Oberseite der Grundplatte (18) angeformt sind und über eine Schmalseite der Grundplatte (18) vorstehen und
daß die Grundplatte (18) unterhalb der vorstehenden Federarme (13, 14) als Lageransatz (11) verlängert
ist, der die Rastaufnahme (12) für den am Klemmstück (30) angebrachten Lagerbolzen (33)
ίο aufweist.
6. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageransatz (11)
auf die Breite der Federarme (13, 14) ausgelegt ist und am freien Ende an der Unterseite einen
Anschlag (19) zur Begrenzung der Drehbewegung des Klemmstückes (30) aufweist.
7. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die parallel und im Abstand zueinander angeordneten Klemmstege (31, 32) des Klemmstükkes
(30) im Bereich der Klemmkanlen (34, 35) der Klemmstege (31,32) miteinander verbunden sind,
daß an den Außenseiten der Klemmstege (31,32) die Führungsstege (38, 40) für den Schieber (50) angeformt sind und
daß an den Außenseiten der Klemmstege (31,32) die Führungsstege (38, 40) für den Schieber (50) angeformt sind und
aaß die den Klemmkanten (34, 35) abgekehrten Enden der Klemmstege (31, 32) mittels eines als
Anschlag dienenden einstückigen L-förmigen Quersteges (36,37) miteinander verbunden sind.
μ
8. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Enden (20, 21 bzw. 39, 41) der
Führungsstege (16, 17 bzw. 38, 40) von Federstück (10) und Klemmstück (30) an der Unterseite
)5 abgeflacht sind.
9. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Aufnahme (58) im Schieber (50) für die Befestigungsklammer auf den Querschnitt der
*'■" Grundplatte (18) mit den seitlichen, abgesetzten
Fiiiirungsstegen (16, 17) ausgelegt ist, wobei dnr
lichte Abstand der Haltestegc (51) am Schieber (50) der Abmessung der Grundplatte (18) über den
FiJhrungsstegcn (16, 17) des Federstückes (10) und
v' dem AulSenabstand der beiden Klemmstege (31, 32)
des Klemmstückes (30) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803025880 DE3025880C2 (de) | 1980-07-09 | 1980-07-09 | Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803025880 DE3025880C2 (de) | 1980-07-09 | 1980-07-09 | Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3025880A1 DE3025880A1 (de) | 1982-01-28 |
| DE3025880C2 true DE3025880C2 (de) | 1982-05-19 |
Family
ID=6106713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803025880 Expired DE3025880C2 (de) | 1980-07-09 | 1980-07-09 | Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3025880C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932066C1 (en) * | 1989-09-26 | 1990-11-29 | Phoenix Elektrizitaetsgesellschaft H. Knuemann Gmbh & Co Kg, 4933 Blomberg, De | Clamping identification tabs for leads - can be retro-fitted by clamping jaws on rear of recessed label carrier |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2020383C3 (de) * | 1970-04-25 | 1980-12-04 | Friedrich 7050 Waiblingen Luetze | Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung |
| DE7539285U (de) * | 1975-12-10 | 1976-06-16 | Murr-Elektronik Gmbh, 7155 Oppenweiler | Bezeichnungsschild für elektrische Geräte an Drahtenden |
-
1980
- 1980-07-09 DE DE19803025880 patent/DE3025880C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3932066C1 (en) * | 1989-09-26 | 1990-11-29 | Phoenix Elektrizitaetsgesellschaft H. Knuemann Gmbh & Co Kg, 4933 Blomberg, De | Clamping identification tabs for leads - can be retro-fitted by clamping jaws on rear of recessed label carrier |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3025880A1 (de) | 1982-01-28 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |