DE3025880C2 - Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl. - Google Patents

Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung o.dgl.

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DE3025880C2
DE3025880C2 DE19803025880 DE3025880A DE3025880C2 DE 3025880 C2 DE3025880 C2 DE 3025880C2 DE 19803025880 DE19803025880 DE 19803025880 DE 3025880 A DE3025880 A DE 3025880A DE 3025880 C2 DE3025880 C2 DE 3025880C2
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Franz 7155 Oppenweiler Hafner
Helmut 7157 Murrhardt Laible
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Murr-Elektronik 7155 Oppenweiler De GmbH
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Murr-Elektronik 7155 Oppenweiler De GmbH
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/36Insulated conductors or cables characterised by their form with distinguishing or length marks
    • H01B7/368Insulated conductors or cables characterised by their form with distinguishing or length marks being a sleeve, ferrule, tag, clip, label or short length strip

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  • Labeling Devices (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung oder dgl., die aus einer eine Aufnahme für die Leitung oder dgl. bildenden Kunststoff-Befestigungsklammer und einem die Befestigungsklammer in der Spannstellung verriegelnden Spannstück besteht, bei der die beiden Klemmerarme der Kunststoff-Befestigungsklammer parallel zur Leitung oder dgl. gelenkig miteinander verbunden und auf den einander zugekehrten Innenflächen als Aufnahme für die Leitung oder dgl. ausgebildet sind und bei der mit dem durchsichtigen Spannstück ein Beschriftungsschild abgedeckt und festgehalten ist.
Eine derartige Kcnn/eichnungsvorrichtung ist durch die DK-AS 20 20 383 bekannt. Die beiden Klammerarmc dor Kutistsioff-Befestigungsklammer sind dabei über ein Filmscharnier einstückig miteinander verbunden, das gleichzeitig auch die Gelenkstelle für die beiden Kleinmerarme bildet. An den Klammerarmen sind etwa
senkrecht abstehend Winkelhebel angeformt, die in der Schließstellung aufeinander ausgerichtet eine Befestigungsplatte zur rastenden Aufnahme einer durchsichtigen Abdeckplatte bilden. Diese Abdeckplatte wird unter Zwischenlage des Beschriftungsschildi:s auf der in der Schließstellung gehaltenen Kunsistoff-Befestigungsklammer aufgerasteL Diese Anbringung der Abdeckplatte mit dem dazwischen liegenden Beschriftungsbild ist sehr schwierig, da gleichzeitig auch noch die Befestigungsklammer in der Schließstellung an der Leitung oder dgl. gehalten werden muß.
Aus dem DE-GM 75 39 285 ist ein zweiteiliges Kennzeichnungsschild bekannt, das ein Schieber- und ein Führungsteil umfaßt. Das Schieberteil und das Führungsteil können ineinandergeschoben und leicht an einem Draht unterschiedlichen Querschnittes angebracht werden. Dabei wird über einen Rastnocken, der in eine Verzahnung eingreift, die eingestellte Klemmstellung aufrechterhalten. Bei diesem Kennzeichenschild ist das Anbringen am Draht einLch, es muß aber vorher das Beschriftungsschüd an dem Steg des Schieberteiles festgeklebt werden, um einen ausreichenden Halt im Zusammengesetzten Kennzeichnungsschild zu erhalten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kennzeichnungs- J5 schild der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, daß unter Beibehaltung der leichten und geschützten Festlegung des Beschriftungsschildes eine ebenso einfache Handhabung beim Anlegen an einen Draht wie beim Kennzeichnungsschild nach dem DE-GM ω 75 39 285 ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die beiden Klammerarme getrennt als Federstück und Klemmstück ausgebildet sind, die mittels Lagerbolzen und Rastaufnahme drehbar mitein- i"> ander verbindbar sind, daß das Federstück elastische Federarme aufweist, die die Aufnahme für die Leitung oder dgl. bilden, daß das Klemmstück zu beiden Seiten der Federarme des Federstüekes Klemmstege aufweist, die die Aufnahme begrenzen, daß das Federstück und das Klemmstück seitliche Führungssiege aufweisen, die in der Spannstellung von Federstück und Klemmstück aufeinander ausgerichtet sind, so daß ein durchsichtiger Schieber als Spannstück auf diese Führungsstege aufschiebbar ist und daß dieser Schieber eine erste Aufnahme für diese Führungsstege und zwischen dieser Aufnahme und der Vorderwand des Schiebers eine zweite Aufnahme für das Beschriftungsschild aufweist.
Das Beschriftungsschild kann vorab in die dafür vorgesehene Aufnahme des Schiebers eingebracht 3t> werden, so daß danach lediglich noch der Schieber auf die Befestigungsklammer aufgeschoben werden muß. Dies kann vor dem Anlegen der Befestigungsklammer an die Leitung oder dgl. schon so weit erfolgen, daß das Federstück in den Schieber eingeschoben wird. Dann wird das Federstück mit dem eingerasteten Klemmstück und dem teilweise aufgeschobenen Schieber an die Leitung oder dgl. angelegt, das Klemmstück in die Schließstellung verdreht und der Schieber auch noch auf das Klemmstück aufgeschoben. Die Kennzeichnungs- w> vorrichtung kann also entsprechend vorgerichtet werden, so daß an der Leitung oder dgl. nur noch das Eindrehen des Klemmstückes und Weiterschieben des Schiebers vorgenommen werden maß. Dabei braucht auf das Beschriftungsschild gar nicht geachtet zu f'1 werden. Dies ist gegenüber der bekannten Kennzeichnungsvorrichtung, bei der alle Maßnahmen an der Leitung oder dgl. vorzunehmen sind, eine ganz wesentliche Vereinfachung der Handhabung.
Nach einer weiteren Ausgestaltung kann das Beschriftungsschild im Schieber dadurch zusätzlich gesichert werden, daß zwischen den Aufnahmen des Schiebers eine Sperrzunge angeordnet ist, die durch die in den Schieber eingeschobene zweiteilige Befestigungsklammer ausgelenkt ist und das Beschriftungsschild in der zweiten Aufnahme festlegt.
Die Bildung von zwei Aufnahme;:· im Schieber wird nach einer Ausgestaltung einfach dadurch erreicht, daß der Schieber im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, daß die Enden der Seitenschenkel rechtwinklig eingebogene Haltestege aufweisen und daß die beiden Aufnahmen durch Stege an den Innenseiten der Seitenschenke! des Schiebers abgeteilt sind.
Die Festlegung des Beschriftungsschildes in seiner Aufnahme des Schiebers wird bei einer derartigen Ausbildung des Schiebers dadurch erhalten, daß zwischen den Aufnahmen ein von Seitenschenkel zu Seitenschenkel reichender Steg angeformt ist, daß sich von diesem S'eg aus in Längsrichtung der Aufnahmen die Sperrzunge erstreckt und daß die Sperrzunge sich mit einem Betätigungsansatz in die Aufnahme für die Befestigungsklammer erstreckt.
Das Federstück ist nach einer Ausgestaltung so ausgeführt, daß das Federstiick aus einer Grundplatte besteht, deren Längskanten als abgesetzte Führungsstege ausgebildet sind, daß die Federarme auf der Oberseite der Grundplatte angeformt sind und über eine Schmalseiie der Grundplatte vorstehen und daß die Grundplatte unterhalb der vorstehenden Federarme als Lageransatz verlängert ist, der die P.astaufnahme für den am Klemmstück angebrachten Lagerbolzen aufweist. Dabei ist vorgesehen, daß der Lageransatz auf die Breite der Federarme ausgelegt ist und am freien Ende an der Unterseite einen Anschlag zur Begrenzung der Drehbewegung des Klemmstückes aufweist.
Das Klemmstück ist nach einer Ausgestaltung so ausgebildet, daß die parallel und im Abstand zueinander angeordneten Klemmstcge des Klemmstückes im Bereich der Klemmkanten der Klemmsiege mittels des einstückig angeformten Lagerbolzens miteinander verbunden sind, daß an den Außenseiten der Klemmstcge die Führungsstege für den Schieber angeformt sind und daß die den Klemnikanten abgekehrten Enden der Klemmstege mittels eines als Anschlag dienenden einstückigen L-förmigen Quersteges miteinander verbunden sind.
Damit das Aufschieben des Schiebers auf die Befestigungsklammer erleichtert wird, ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die einander zugekehrten Enden der Führungsstege von Federstück und Klemmstück an der Unterseite abgeflacht sind.
Um einen spielfreien Sitz des Schiebers auf der Befestigungsklammer zu gewährleisten, ist die Ausgestaltung weiterhin so, daß die erste Aufnahme im Schieber für die Befestigungsklammer auf den Querschnitt der Grundplatte mit den seitlichen, abgesetzten Führungsstegen ausgelegt ist, wobei der lichte Abstand der Haltestege am Schieber der Abmessung der Grundplatte über den Führungsstegen des Federstüekes und dem Außenabstand der beiden Klemmstcge des Klemmstückes entspricht.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels naher erläutert. Ks zeigt
F i g. 1 das Federstück in Seitenansicht,
F i g. 2 das Federstück auf die Unterseite gesehen.
F i g. 3 die Seitenansicht des Klemmstiickes,
F i g. 4 die Ansicht auf die Klemmkanten der Klemmstege des Klemmstückes,
Fig. 5 einen Schnitt zwischen den Klemmstegen des Klemmstückes,
F i g. 6 die Draufsicht auf das Klemmstück,
F i g. 7 die Ansicht des Schiebers auf die Vorderseite gesehen,
F i g. 8 eine Seitenansicht mit geschnittenem Schieber, der bereits auf das Federstück aufgeschoben ist, während sich das mit dem Federstück gelenkig verbundene Klemmstück noch in der öffnungsstellung zur Einführung der Leitung oder dgl. befindet,
F i g. 9 die Ansicht auf die Stirnseite des Schiebers mit dem Federstück und dem Klemmstück nach F i g. 8,
Fig. 10 einen Schnitt, der die Kennzeichnungsvorrichtung in der Spannstellung erkennen läßt,
F i g. 11 die Ansicht auf die Stirnseite des Klemmstükkes in der Spannstellung der Kennzeichnungsvorrichtung nach Fi g. 10 und
F i g. 12 die Ansicht auf die Stirnseite des Federstükkes in der Spannstellung der Kennzeichnungsvorrichtung nach Fig. 10.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Federstück 10 besteht aus elastischem Kunststoff und umfaßt eine Grundplatte 18, die seitlich als Führungsstege 16 und 17 abgesetzt ist. Die Grundplatte 18 trägt auf der Oberseite einstückig angeformt die Federarme 13 und 14, wobei der erste den zweiten abstützt und der zweite die Aufnahme 15 für die Leitung oder dgl. bildet. Die Grundplatte 18 bildet unterhalb der an einer Schmalseite vorstehenden Federarme 13 und 14 einen Lageransatz 11, der in der Breite auf die Breite der Federarme 13 und 14 ausgelegt ist und auf seiner Oberseile eine Rastaufnahme 12 aufweist, die quer zur Längsrichtung des Federstückes 10 verläuft. Der Lageransatz 11 bildet an seiner Unterseite am Ende einen Anschlag 19. Die Führungsstege 16 und 17 sind an der Unterseite an den dem Lageransatz 11 zugekehrten Enden 20 und 21 abgeflacht, damit das Spannen des Klemmstückes 30 nach F i g. 3 bis 6 beim Aufschieben des Schiebers 50 nach F i g. 7 erleichtert wird.
Das Klemmstück 30 nach den F i g. 3 bis 6 besteht im wesentlichen aus den beiden parallelen Klemmstegen 31 und 32, die einen lichten Abstand zueinander aufweisen, der der Breite des Lageransatzes 11 und der Federarme 13 und 14 entspricht. Die dem Federstück 10 zugekehrten vorderen Seiten des Klemmstückes 30 sind als Klemmkanten 34 und 35 ausgebildet, die sich in die zu verspannende Leitung eindrücken und das Gegenlager bilden. Im Bereich der Klemmkanten 34 und 35 sind die beiden Klernrnstege 3! und 32 mittels eines Lagerbolzens 33 einstückig miteinander verbunden. Dieser Lagerbolzen 33 wird in die Rastaufnahme 12 des Federstückes 10 eingerastet so daß beide Teile drehbar miteinander verbunden sind, wie der Fig.8 zu entnehmen ist. An den Außenseiten tragen die Klemmstege 31 und 32 ebenfalls Führungsstege 38 und 40, die an den dem Führungsstück 10 zugekehrten Enden 39 und 41 abgeflacht sind. Diese Führungsstege 38 und 40 sind in der Spannstellung auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10 ausgerichtet, so daß der Schieber 50 nach F i g. 8 und 10 mit seiner Aufnahme 58 auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10 und die Führungsstege 38 und 40 des Klemmstückes 30 aufgeschoben werden kann. An den dem Federstück 10 abgekehrten Enden sind die Klemmstege 31 und 32 mittels eines L-förmigen Quersteges, der aus den Schenkeln 36 und 37 besteht, einstückig miteinander verbunden. Dieser Quersteg dient in Verbindung mit dem Anschlag 19 des Federstückes 10 zur Begrenzung der Spannbewegung ί des Klemmstückes 30, wie der Fig. 10 zu entnehmen ist. Der Schieber 50 nach F i g. 7 besteht aus durchsichtigem Material und ist zur Vorderseite hin mittels der Wand 52 geschlossen. Mit den Seitenschenkeln und den abgewinkelten Haltestegen 51 am Ende der Seitenschenkel bildet der Schieber 50 zwei Aufnahmen 58 und 59, die durch die seitlichen Stege 53 und 54 an den Innenseiten der Seitenschenkel und den Steg 57 abgeteilt sind. In di» Aufnahme 59 wird vor dem Aufschieben des Schiebers 50 auf das Federstück 10 das Beschriftungsschild 60 eingeschoben, wie Fig. 8 zeigt. Dabei liegt der Steg 57 mit einer angeformten Sperrzunge 55 über dem Beschriftungsschild 60. Die Sperrzunge 55 trägt aui" der Oberseite einen Betätigungsansatz 56, der in die Aufnahme 58 des Schiebers 50 ragt. Beim Aufschieben des Schiebens 50 auf die Führungsstege 16 und 17 an der Grundplatte 18 des Federstückes 10 wird die Sperrzunge 55 daher in Richtung des eingeschobenen Beschriftungsschildes 60 ausgelenkt, so daß dieses gegen die Wand 52 des Schiebers 50 verspannt und festgehalten wird.
Wie Fig. 8 zeigt, kann das Bezeichnungsschild 60 in Richtung A in die Aufnahme 59 des Schiebers 50 eingeschoben werden. Dann wird der Schieber 50 auf die Führungsstege 16 und 17 des Federstückes 10 aufgeschoben. Wie F i g. 9 erkennen läßt, ist die Grundplatte 18 mit den Führungsstegen 16 und 17 auf den Querschnitt der Aufnahme 58 ausgelegt, wobei die Grundplatte 18 über den Führungsstegen 16 und 17 auf den lichten Abstand der Haltestege 51 des Schiebers 50 abgestimmt ist. Ist das Federstück 10 in den Schieber 50 eingeschoben, dann kann das mit dem Federstück 10 verbundene Klemmstück 30 in Richtung B hochgeschwenkt werden. Dabei wird die in der Aufnahme 15 des Federstückes 10 eingelegte Leitung 25 verspannt, wie die F i g. 10 erkennen läßt. Die Klemmkanten 34 und 35 der Klemmstege 31 und 32 bilden zu beiden Seiten der Federarme 13 und 14 Gegenlager für die Leitung 25. Die Federarme 13 und 14 werden je nach Stärke der Leitung 25 mehr oder weniger ausgelenkt. Auf alle Fälle ist die Leitung 25 in der Aufnahme 15 verspannt, wobei sich die Klemmkanten 34 und 35 zu beiden Seiten der Federarme 13 und 14 in die Leitung 25 eindrücken. Die Schwenkbewegung des Klemmstückes 30 an dem Federstück 10 ist begrenzt, wenn der L-förmige
so Quersteg aus den Schenkeln 36 und 37 des Klemmstükkes 30 an dem Anschlag 19 des Lageransatzes 11 des Federstückes !0 anliegt, !st das Klemmstück 30 hochgeschwenkt, dann wird der Schieber 50 weiter aufgeschoben, so daß auch die Führungsstege 38 und 40 in die Aufnahme 59 des Schiebers 50 eingeführt werden. Da diese Führungsstege 38 und 40 an den dem Federstück 10 zugekehrten Enden 39 und 41 an der Unterseite abgeflacht sind, wird beim Aufschieben des Schiebers 50 das Klemmstück 30 zwangsweise in die Spannstellung gebracht und damit der Spannvorgang zwischen der aus dem Federstück 10 und dem Klemmstück 30 bestehenden Befestigungsklammer und der Leitung 25 ausgeführt.
In der Spannstellung wird die Sperrzunge 55 über den Betätigungsansatz 55 durch die Grundplatte 18 des Federstückes 10 ausgelenkt, und gegen das Beschriftungsschild 60 gedrückt, wie die Ansichten nach F i g. 11 und 12 erkennen lassen. Die Fi g. 11 läßt auch erkennen.
daß der Außenabstand der Klcinmstege 31 und 32 des Klemmstückes 30 auf den lichten Abstand der Haltestege 51 des Schiebers 50 ausgelegt ist und daß die Führungsstege 38 und 40 im Querschnitt den Führungsstegen 16 und 17 entsprechen und mit diesen in der Spannstellung fluchten. Das Federstück 10 und das Klemmstück 30 stützen sich an den Stegen 53 und 54 des
Schiebers 50 ab, die die Aufnahme 58 zum Beschriftungsschild 60 hin begrenzen. Das Beschriftungsschild 60 ii;t dementsprechend etwas schmäler und auf die schmälere Aufnahme 59 ausgelegt. In F i g. 12 ist auch zu sehen, wie die Klemmkanten 34 und 35 der Klemmstege 31 und 32 als Gegenlager an der Leitung 25 anliegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

1 Patentansprüche:
1. Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung oder dgl., bestehend aus einer eine Aufnahme für die Leitung oder dgl. bildenden Kunststoff-Befestigungsklammer und einem die Befestigungsklammer in der Spannstellung verriegelnden Spannstück, bei der die beiden Klammerarme der Kunststoff-Befestigungsklammer parallel zur Leitung oder dgl. gelenkig miteinander verbunden und auf den einander zugekehrten Innenflächen als Aufnahme für die Leitung oder dgl. ausgebildet sind und bei der mit dem durchsichtigen Spannstück ein Beschriftungsschild abgedeckt und festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Klammerarme getrennt als Federstück (10) und Klemmstück (30) ausgebildet sind, die mittels Lagerbolzen (33) und Rastaufnahme (12) drehbar miteinander verbindbar sind,
daß das Federstück (10) elastische Federarme (13, 14) aufweist, die die Aufnahme (15) für die Leitung (25) oder dgl. bilden,
daß das Klemmstück (30) zu beiden Seiten der Federarme (13,14) des Federstückes (10) Klemmstege (31, 32) aufweist, die die Aufnahme (15) begrenzen,
daß das Federstück (10) und das Klemmstück (30) seitliche Führungsstege (16, 17 bzw. 38, 40) aufweisen, die in der Spannstellung von h'ederstück (10) und Klemmstück (30) aufeinander ausgerichtet sind, so daß ein durchsichtiger Schieber (50) als Spannstück auf diese Führungsstege (16, 17, 38, 40) aufschiebbar ist und
daß dieser Schieber (50) eine erste Aufnahme (58) für diese Führungsstege (16, 27, 38, 40) und /wischen dieser Aufnahme und der Vorderwand (52) des Schiebers (50) eine zweite Aufnahme (59) für das Beschriftungsbild (60) aufweist.
2. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Auf nahmen (58, 59) des Schiebers (50) eine Sperrzunge (55) angeordnet ist, die durch die in den Schieber (50) eingeschobene zweiteilige Befestigungsklammer ausgelenkt ist und das Beschriftungsschild (60) in der zweiten Aufnahme (59) festlegt.
3. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (50) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist,
daß die Enden der Seitenschenkel rechtwinklig eingebogene Haltestege (51) aufweisen und
daß die beiden Aufnahmen (58, 59) durch Stege (53,
54) an den Innenseiten der Seitenschenkel des Schiebers (50) abgeteilt sind.
4. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Aufnahmen (58, 59) ein von Seitenschenkel zu Seitenschenkel reichender Steg (57) angeformt ist,
daß sich von diesem Steg (57) aus in Längsrichtung der Aufnahmen (58, 59) die Sperrzunge (55) erstreckt und
daß die Sperrzunge (55) sich mit einem Betätigungsansatz (56) in die Aufnahme (58) für die Befestigungsklammer erstrenkt.
5. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federstück (10) aus einer Grundplatte (18) besteht, deren Langskanten als abgesetzte Führungsstege (16,17) ausgebildet sind,
daß die Federarme (13, 14) auf der Oberseite der Grundplatte (18) angeformt sind und über eine Schmalseite der Grundplatte (18) vorstehen und
daß die Grundplatte (18) unterhalb der vorstehenden Federarme (13, 14) als Lageransatz (11) verlängert ist, der die Rastaufnahme (12) für den am Klemmstück (30) angebrachten Lagerbolzen (33)
ίο aufweist.
6. Kennzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lageransatz (11) auf die Breite der Federarme (13, 14) ausgelegt ist und am freien Ende an der Unterseite einen Anschlag (19) zur Begrenzung der Drehbewegung des Klemmstückes (30) aufweist.
7. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die parallel und im Abstand zueinander angeordneten Klemmstege (31, 32) des Klemmstükkes (30) im Bereich der Klemmkanlen (34, 35) der Klemmstege (31,32) miteinander verbunden sind,
daß an den Außenseiten der Klemmstege (31,32) die Führungsstege (38, 40) für den Schieber (50) angeformt sind und
aaß die den Klemmkanten (34, 35) abgekehrten Enden der Klemmstege (31, 32) mittels eines als Anschlag dienenden einstückigen L-förmigen Quersteges (36,37) miteinander verbunden sind.
μ
8. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Enden (20, 21 bzw. 39, 41) der Führungsstege (16, 17 bzw. 38, 40) von Federstück (10) und Klemmstück (30) an der Unterseite
)5 abgeflacht sind.
9. Kennzeichnungsvorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aufnahme (58) im Schieber (50) für die Befestigungsklammer auf den Querschnitt der
*'■" Grundplatte (18) mit den seitlichen, abgesetzten Fiiiirungsstegen (16, 17) ausgelegt ist, wobei dnr lichte Abstand der Haltestegc (51) am Schieber (50) der Abmessung der Grundplatte (18) über den FiJhrungsstegcn (16, 17) des Federstückes (10) und
v' dem AulSenabstand der beiden Klemmstege (31, 32) des Klemmstückes (30) entspricht.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3932066C1 (en) * 1989-09-26 1990-11-29 Phoenix Elektrizitaetsgesellschaft H. Knuemann Gmbh & Co Kg, 4933 Blomberg, De Clamping identification tabs for leads - can be retro-fitted by clamping jaws on rear of recessed label carrier

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