DE3022706A1 - Einloch-mischarmatur, insbesondere fuer den kuechenbereich - Google Patents

Einloch-mischarmatur, insbesondere fuer den kuechenbereich

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DE3022706A1 DE19803022706 DE3022706A DE3022706A1 DE 3022706 A1 DE3022706 A1 DE 3022706A1 DE 19803022706 DE19803022706 DE 19803022706 DE 3022706 A DE3022706 A DE 3022706A DE 3022706 A1 DE3022706 A1 DE 3022706A1
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Description

PATENTANWÄLTE DR. ULRICH OSTERTAG . (j DR. REINHARD OSTERTAG I7 n λ
ElBENWEG 10, 7000 STUTTGART 70, TELEFON O7 11/76 68 45, KABEL: OSPAT
Einloch-Mischarmatur, insbesondere für den Küchenbereich
Anmelder: Hansa-Metallwerke AG
Sigmaringerstr. 7000 Stuttgart 81
Anwaltsakte: 952
130052/0320
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Einloch-Mischarmatur, insbesondere für den Küchenbereich, mit einem Gehäuse, an dem ein Einsteckstutzen angeformt ist; mit durch den Einsteckstutzen verlaufenden Zuführungen für Kalt- und Warmwasser; mit mindestens einem außen am Gehäuse angeordneten Bedienungsglied für ein übertragungselement, mit dem ein selbständiges Absperrorgan betätigbar ist und das ebenfalls durch den Einsteckstutzen hindurchgeführt ist.
Eine derartige Mischbatterie ist in der DE-OS 28 08 348 beschrieben. Bedienungsorgan und übertragungselement dienen dazu, ein Absperrventil zu betätigen, über das ein zusätzlicher Verbraucher gesondert gespeist werden kann. Bei diesem Verbraucher kann es sich beispielsweise um eine Spüloder Waschmaschine handeln. Aus diesem Grunde finden solche Armaturen besonders im Küchenbereich, aber auch im Bad Verwendung. Beim bekannten Ventil verlaufen durch den Einsteckstutzen nur die Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser; die Auslaufleitung für das Mischwasser muß nicht durch den Einsteckstutzen hindurchgeführt werden, da siedurch den oberhalb des Spültisches bzw. Waschtisches liegenden Gehäusebereichs direkt zum Auslauf der Armatur geführt ist. Besondere Schwierigkeiten bei der Ausnutzung des Raumes, der durch den Einsteckstutzen zur Verfügung gestellt wird, ergeben sich bei diesem Ventil nicht.
Nun werden gerade im Küchenbereich häufig solche Armaturen gewünscht, bei denen der Auslauf als Handbrause ausgebildet ist, die von der Armatur selbst abnehmbar und über einen Schlauch mit der Mischwasser-Auslaufleitung verbunden ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Mischarma-
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tür der eingangs genannten Art geometrisch derart auszubilden, daß zusätzlich zu dem bzw. den übertragungselementen und den Zulaufkanälen auch ein Auslaufkanal für Mischwasser sowie ein Handbrausen-Schlauch geführt werden können, ohne daß eine Erweiterung des Außendurchmessers des Einsteckstutzens erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
a) durch den Einsteckstutzen eine exzentrische Bohrung hindurchgeführt ist, welche an einer Seite zum Umfang des Einsteckstutzens hin offen ist;
b) durch die der seitlichen öffnung der Bohrung gegenüber liegende Wand des Einsteckstutzens jeweils ein Kanal für das bzw. die übertragungselemente hindurchgeführt ist, der einerseits an einer von außen her zugänglichen Fläche des Gehäuses und andererseits an der unteren Stirnseite des Einsteckstutzens mündet;
c) die Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser, eine Auslaßleitung für Mischwasser sowie ein mit der Auslaßleitung über eine Schleife verbundener Schlauch für eine ausziehbare, als Auslauf dienende Handbrause durch die Bohrung des Einsteckstutzens verlaufen.
Bei dieser Geometrie ist es möglich, alle gewünschten Elemente innerhalb des Einsteckstutzens unterzubringen, dessen Abmessungen denjenigen eines genormten Einsteckstutzens entsprechen, Außerdem sind die übertragungselemente innerhalb des Einsteckstutzens geordnet geführt; sie können sich weder gegenseitig behindern noch durch die Bewegungen des ausziehbaren Schlauches gestört werden.
Zweckmäßigerweise befindet sich die seitliche öffnung der Bohrung des Einr.teckstutzens an der dem Benutzer zugewandten Seite, sodaß auch der Schlauch in der Nähe der seit-
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lichen Öffnung der Einsteckstutzenbohrung angeordnet werden kann. Dies ist deshalb von Vorteil, weil dann der Schlauch insbesondere im unteren Bereich durch die seitliche Öffnung der Bohrung über die ümfangsflache des Einsteckstutzens hinaustreten kann. Dies ist besonders im Hinblick auf die Bildung der Schleife von Vorteil, deren Größe unterschiedlich ist, je nachdem, ob die Handbrause ausgezogen oder an der Armatur eingesteckt ist.
Jeder Kanal ist zweckmäßigerweise innerhalb der Wand des Exzenterstutzens stumpf abgewinkelt. Er tritt dann an einer leicht geneigten, schräg nach oben zeigenden Fläche des Gehäuses aus. Dort ist das Bedienungsorgan leicht zugänglich. Außerdem ist eine einwandfreie Funktion des übertragungselements gewährleistet.
Zweckmäßigerweise verlaufen zwei Kanäle durch die Wand des Einsteckstutzens, und zwar symmetrisch zur Symmetrieebene der Armatur. Die übertragungselemente, die durch diese Kanä-Ie hindurchgeführt sind, können dann beispielsweise dazu dienen, das Ablaufventil des Spültisches und ein gesondertes Absperrorgan oder auch zwei gesonderte Absperrorgane für zwei weitere Verbraucher zu bedienen.
Günstig ist es, wenn die Kanäle in der Wand des Einsteckstutzens nach unten aufeinander zu konvergieren.
Das Bedienungsglied für das übertragungselement kann mit einer Buchse verbunden sein, die in einer Erweiterung des Kanals verschiebbar ist. Diese Buchse dient so als Führung bei der Betätigung des Ubertragungselementes.
Vorzugsweise sind der Einsteckstutzen mit der Bohrung sowie das bzw. die Bedienungsorgane und das bzw. die über-' tragungselemente an einem Sockel ausgebildet, auf dem die
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restliche Armatur aufgebaut ist. Auf diese Weise können an den erfindungsgemäß ausgebildeten Sockel unterschiedliche Armaturen, beispielsweise Eingriff- oder Zweigriffarmaturen, angesetzt werden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1: einen axialen Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße Einloch-Mischbatterie;
Fig. 2: einen gegenüber der Achse der Mischbatterie geneigten Teilschnitt gemäß Linie II-II von Fig.
Die dargestellte Spültischbatterie ist mehrteilig aufgebaut:
Sie umfaßt zunächst einen Sockel 1, an dem der noch näher zu beschreibende Einsteckstutzen 2 ausgebildet ist. Zur Montage der Spültischbatterie wird dieser Einsteckstutzen 2 in bekannter Weise durch ein Loch des Spültisches (nicht gezeigt) geführt und von unten her mit einer Mutter 3 - unter Beifügung einer Dichtung 4 (von oben) und eines Beilagerings 5 (von unten) - gesichert.
Der Sockel 1 weist eine axiale Durchgangsbohrung 6a, 6b auf, die sich in dem ,über der Spültischfläche liegenden Bereich 6a trichterförmig nach oben erweitert. Der durch den Einsteckstutzen 2 verlaufende Bereich 6b der Durchgangsbohrung ist gegenüber der Achse des Einsteckstutzens 2 so exzentrisch und besitzt einen solchen Durchmesser, daß er zur Benutzerseite hin offen liegt. Auf diese Weise besitzt der Einsteckstutzen 2 auf der dem Benutzer abgewandten Seite eine verhältnismäßig dicke Wand 7, durch welche zwei Kanäle 8 gelegt sind. Diese verlaufen spiegelsymmetrisch zur Symmetrieebene des Sockels 1 derart unter einem Winkel zur
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Achse des Sockels 1, daß sie nach unten hin konvergieren.
Einer dieser Kanäle 8 ist in Fig. 2, einem Schnitt gemäß Linie II-II von Fig. 1, dargestellt. Wie zu erkennen ist, ist der Kanal 8 innerhalb des Sockels 1 stumpf abgewinkelt. Er verläuft von einer schräg nach oben zeigenden, frei liegenden Fläche 9 des Sockels 1 bis zur unteren Stirnfläche 10 des Einsteckstutzens 2.
Durch den Kanal 8 verläuft ein Bowdenzug 11, über den in hier nicht interessierender Weise ein Zusatzventil für einen weiteren Verbraucher oder auch das Ablaufventil des Spültisches betätigt wird. Die Seele 12 des Bowdenzuges ist an einem Zugknopf 13 befestigt. Dieser ist seinerseits mit einer hohlzylindrischen Buchse 14 verbunden, z.B. verstemmt, die in einer Erweiterung 15 des Kanals 8 verschiebbar ist. Die Buchse 14 bildet so eine Führung bei der Betätigung des Zugknopfes 13. Der Mantel 16 des Bowdenzugs 11 ist mit einer Schraube 17 fixiert, die vom Außenumfang des Einsteckstutzens 2 her eingedreht ist.
In die Durchgangsbohrung 6 des Sockels 1 ist von oben her ein Adapterstück 18 eingesteckt und mit einer Schraube 19 fixiert, die von der Rückseite des Sockels 1 her eingedreht ist.
Das Adapterstück 18 enthält, symmetrisch vor bzw. hinter der Zeichenebene, zwei Wasser-Zulaufkanäle 20, einen für Kalt- und einen für Warmwasser. Außerdem ist durch das Adapterstück 18 ein in der Zeichenebene liegender Mischwasser-Auslaßkanal 21 geführt. In die unteren Enden der Kanäle 20, 21 sind in bekannter Weise Rohre 22, 23 eingelötet.
Auf das Adapterstück 18 ist eine an sich bekannte Misch-
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armatur 24 aufgesetzt. In dem dargestellten Falle handelt es sich um einen Einhebelmischer; es könnte sich selbstverständlich auch um eine Zweigriff-Armatur handeln, wobei dann ein entsprechend modifiziertes Adapterstück 18 zum Einsatz käme.
Auf dem Sockel 1 aufsitzend und das Adapterstück 18 umgebend, ist ein verdrehbares Schwenkauslauf-Gehäuse 25 vorgesehen. In dessen Schnauze 26 ist der Griff 27 einer (selbst nicht dargestellten) ausziehbaren Handbrause eingeführt, die über einen flexiblen Schlauch 28 mit dem Mischwasser führenden Rohr 22 über eine nicht dargestellte Kupplung verbunden ist. Der Schlauch 28 verläuft dabei durch den Innenraum der Auslauf-Schnauze 26, durch eine Ausnehmung 29 des AdapterStücks 18 und durch die Durchgangsbohrung 6 des Sockels 1. Die trichterförmige Erweiterung 6a der Sockel-Durchgangsbohrung 6 ermöglicht dabei eine sanfte Krümmung des Schlauches 28. Dieser ist im unteren Bereich 6b der Durchgangsbohrung 6 so geführt, daß er auf deren nach vorne offener Seite angeordnet ist.
Der Schlauch 28 wird dann über eine Schleife zum Rohr 22 zurückgeführt.
Durch die exzentrische, nach vorne offene Anordnung der Durchgangsbohrung 6b im Einsteckstutzen 2 ist es nicht nur möglich, die Bowdenzüge 11 in den Kanälen 8 unterzubringen, wo sie geordnet verlaufen und so eine zuverlässige Funktion gewährleisten. Es können außerdem durch den Einsteckstutzen 2 die vielen weiteren Komponenten (Zu- und Ablaufrohre 22, 23, Schlauch 28) hindurchgeführt werden, ohne daß der Durchmesser des Einsteckstutzens 2 vergrößert werden müßte.
Dadurch, daß der Schlauch 28 an der nach vorne offenen
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Seite der Durchgangsbohrung 6b im Einsteckstutzen 2 angeordnet ist, kann er bei Bedarf, insbesondere im unteren Bereich, über die Umfangsflache des Einsteckstutzens 2 hinaustreten. Die hierdurch erzielte Beweglichkeit erleichtert die Bildung der Schlauchschleife, deren Größe davon abhängt, ob die Handbrause in der Auslaufschnauze 26 einsitzt oder herausgenommen ist.
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Claims (10)

  1. - y- 16.5.80
    Patentansprüche
    f1.) Einloch-Mischarmatur, insbesondere für den Küchenbereich, mit einem Gehäuse, an dem ein Einsteckstutzen angeformt ist; mit durch den Einsteckstutzen verlaufenden Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser und mit mindestens einem außen am Gehäuse angeordneten Betätigungsglied für ein übertragungselement, mit dem ein selbständiges Absperrorgan betätigbar ist und das ebenfalls durch den Einsteckstutzen hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
    a) durch den Einsteckstutzen (2) eine exzentrische Bohrung (6b) hindurchgeführt ist, welche an einer Seite zum Umfang des Einsteckstutzens (2) hin offen ist;
    b) durch die der seitlichen öffnung der Bohrung (6b) gegenüber liegende Wand (7) des Einsteckstutzens (2) jeweils ein Kanal (8) für das bzw. die übertragungselemente (11) hindurchgeführt ist, der einerseits an einer von außen her zugänglichen Fläche des Gehäuses (1) und andererseits an der unteren Stirnseite des Einsteckstutzens (2) mündet;
    c) die Zuleitungen (20, 23) für Kalt- und Warmwasser, eine Auslaßleitung (21, 22) für Mischwasser sowie
    ein mit der Auslaßleitung (21, 22) über eine Schleife verbundener Schlauch (28) für eine ausziehbare, als Auslauf dienende Handbrause (27) durch die Bohrung (6b) des Einsteckstutzens (2) verlaufen. 30
  2. 2. Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die seitliche öffnung der Bohrung (6b) des Einsteckstutzens (2) sich an der dem Benutzer zugewandten Seite befindet.
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  3. 3. Mischarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlauch (28) in der Nähe der seitlichen öffnung der Einsteckstutzen-Bohrung (6b) befindet.
  4. 4. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanal (8) innerhalb der Wand (7) des Einsteckstutzens (2) stumpf abgewinkelt ist.
  5. 5. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kanäle (8) durch die Wand (7) des Einsteckstutzens (2) verlaufen, und zwar symmetrisch zur Symmetrieebene der Armatur.
  6. 6. Mischarmatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (8) in der Wand (7) des Einsteckstutzens (2) nach unten aufeinander zu konvergieren.
  7. 7. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungsglied (13) für das übertragungselement (11) mit einer Buchse (14) verbunden ist, die in einer Erweiterung (15) des Kanals (8) verschiebbar ist.
  8. 8. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet/ daß das übertragungselement ein Bowdenzug (11) ist, und daß der Mantel (16) des Bowdenzugs (11) mit einer von außen durch die Wand (7) des Einsteckstutzens (2) geführten Schraube (17) fixiert ist.
  9. 9. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrung (6b) des Einsteckstutzens (2) im darüber liegenden Gehäuse (1) als Durchgangsbohrung (6a) fortsetzt, die sich nach oben erweitert.
    130052/0320 "3 "
    952 - 3 - 16.5.80
  10. 10. Mischarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
    gekennzeichnet, daß der Einsteckstutzen (2) mit der Bohrung (6a, 6b) sowie das bzw. die Bedienungsorgane (13) und das bzw. die Übertragungselemente (11) an einem Sockel (1) ausgebildet sind, auf dem die restliche Armatur (18, 24, 25) aufgebaut ist.
    130052/0320
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