DE302111C - - Google Patents

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DE302111C
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paper sheets
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/02Toothed members; Worms
    • F16H55/06Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Für Getriebe mit hoher Umdrehungszahl wurden zur Erzielung eines geräuschlosen Ganges an Stelle von Eisenzahnrädern bereits solche aus Rohhaut, Fiber, Baumwolle usw., ferner auch aus Papierstoff verwendet, welche aber durchweg den Nachteil aufweisen, daß sie im Laufe der Zeit durch die schädliche Einwirkung der Schmierung-, der Feuchtigkeit und Wärme, durch Abnutzung und nament-Hch zufolge-Alterserscheinungen in rasch steigendem Maße immer schlechter werden und dadurch Betriebsstörungen sowie Betriebsund Materialunkosten verursachen.
Anderenteils wurde bereits die Anwendung der harzartigen Kondensationsprodukte von Phenolen und Formaldehyd für gewisse mechanische Zwecke in Vorschlag gebracht. So wurde z. B. die Verwendung einer Masse, bestehend aus einer Mischung von Papierstofffasern und den erwähnten Kondensationsprodukten als Material für mechanische Apparate, ferner die Anwendung von mit diesen Kondensationsprodukten imprägnierten Papierblättern als Dichtungsmittel (Stopfbüchsenpackung) vorgeschlagen; es wurde schließlich auch bekannt eine Masse aus diesem Kondensationsprodukt, in welche Metall oder Graphit einverleibt wurde, als Anüfriktionsmaterial zur Verminderung· der Reibung an gleitenden Teilen zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der durchaus nicht naheliegenden Erkenntnis, daß die Eigenschaft des synthetischen harzartigen Zwischenproduktes der Kondensation von Phenolen und Formaldehyd, daß es durch Wärme und Druck bzw. Zeiteinwrrkung immer härter wird, im besonderen für Zahnräder namentlich in den Fällen hoher Umdrehungszahlen, wo das Eisen zufolge seines geräuschvollen Ganges nicht mehr erfolgreich verwendet werden kann und eine Geräuschlosigkeit unter Innehaltung einer entsprechenden Bruchfestigkeit und möglichst langer Lebensdauer erforderlich ist, im Verein mit Papierlagen (die dem Rade in an und für sich bekannter Weise Geräuschlosigkeit, Elastizität und Zähigkeit verleihen) äußerst nutzbar verwertet werden kann, indem das Rad im Betriebe eben zufolge des· Nachhärtens des erwähnten Kunstharzproduktes an den Berührungssteilen der Zahnräder sich immer besser gestaltet. Durch diese besondere neue Anwendung erhält man Zahnräder, welche Geräuschlosigkeit, Elastizität und Zähigkeit bzw. entsprechende Bruchfestigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegen chemische und physikalische bzw. mechanische Einflüsse gleichzeitig aufweisen, so daß die Lebensdauer des Getriebes außerordentlich erhöht wird und demnach sehr bedeutende Ersparnisse an Betriebsunterhaltungskosten ermöglicht werden.
Den Gegenstand der Erfindung bilden demnach Zahnräder, die aus mit Phenol-Aldehyd-Kondensationsprodukten. überzogenen und in einer Presse durch Druck und Wärme miteinander vereinigten Papierblättern bestehen. Zweckmäßig werden diese Zahnräder — um im Betriebe ein seitliches Ausweichen der Zähne zu verhindern — noch mit beiderseits 70' angebrachten Scheiben, z. B. aus Schmiedeeisen, versehen.
(2. Auflage, ausgegeben am /5. Juli
Das Verfahren der Herstellung dieser
Zahnräder kann hinsichtlich der Einzelheiten in verschiedener Weise ausgeführt werden.
Eine vorteilhafte Ausführungsart des Verfahrens besteht gemäß der Erfindung darin, daß das Papier ''mittels geheizter Rollen, an hartem, noch schmelzbarem Zwischenprodukt vorbeigeführt und auf diese Weise der Überzug hergestellt wird.
ίο Nach erfolgtem Überziehen wird das Papier -geschnitten, die geschnittenen Blätter • werden aufeinander gelegt und nun in einer geeigneten Presse je nach der Beschaffenheit des verwendeten Papiers längere oder kürzere Zeit gebrannt, wobei vorteilhaft darauf zu achten- ist, daß das Brennen nicht bis zur vollständigen Bildung dej? Endproduktes der Kondensation durchgeführt werde. Aus den in dieser Weise erhaltenen Platten werden die Zähne in bekannter Weise ausgefräst.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Zahnrad, besonders für schnellaur fende und geräuschlöse Getriebe, bestehend aus zusammengepreßten, mit Phenol- Aldehyd - Kondensationsprodukten überzogenen Papierblättern.
2. Verfahren zur Herstellung von Papierblättern für die Fabrikation von Zahnrädern gemäß Ansprüchi, dadurch gekennzeichnet, daß man Papier mittels geheizter Rollen am harten, schmelzbaren Zwischenprodukt der Phenol - Aldehyd-Kondensation vorbeiführt.
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