DE301649C - - Google Patents

Info

Publication number
DE301649C
DE301649C DENDAT301649D DE301649DA DE301649C DE 301649 C DE301649 C DE 301649C DE NDAT301649 D DENDAT301649 D DE NDAT301649D DE 301649D A DE301649D A DE 301649DA DE 301649 C DE301649 C DE 301649C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
propeller
wood
center
now
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT301649D
Other languages
English (en)
Publication of DE301649C publication Critical patent/DE301649C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/02Hub construction
    • B64C11/04Blade mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 24. JULI 1919
Luftschrauben, welche in der Regel aus . Holz bestehen, werden bekannterweise in der Mitte durchbohrt und mit einer Stahlnabe versehen, welche ihrerseits auf die Motorwelle' paßt und so' die Verbindung des Motors mit der "Luftschraube herstellt. Die Befestigung der Stahlnabe am Holze geschieht bekanntlich durch Anziehen eines Kranzes in achsialer Richtung liegender Schrauben. \
Besondere Schwierigkeiten entstehen jedoch dann, wenn die geometrische Mittellinie der Stahlnabe, welche die Drehachse der Luftschraube wird, nicht durch den Schwerpunkt der letzteren geht. In diesem Falle treten
*5 einseitige Zentrifugalkräfte auf, welche bei der außerordentlich hohen Umdrehungsgeschwindigkeit solcher Schrauben zu gefährlichen Beanspruchungen führen. Außerdem sind sie Veranlassung von Erzitterungen und Wirbelbildungen, welche den Wirkungsgrad der Luftschraube ungünstig beeinflussen.
Solche Fehler entstehen aber leicht aus folgenden Gründen. Erstens ist es sehr schwierig, im Holze eine Bohrung herzustellen, welche dauernd genau zentrisch ist, weil das Holz nach den verschiedenen Richtungen zur Faser-" richtung dem Bohrer verschiedenen Widerstand bietet und sich auch häufig in Folge einer Änderung des Feuchtigkeitsgehaltes nach den verschiedenen Richtungen in verschiedener Weise verzieht. Vor Allem aber fällfzweitens der Schwerpunkt einer Holzluftschraube nie mathematisch mit ihrem Mittelpunkt zusammen, weil das spezifische Gewicht des Holzes von
3S Stelle zu Stelle wechselt und sich deshalb die Massen trotz größter Sorgfalt nicht genau , gleichmäßig um den Mittelpunkt verteilen lassen.
Diese Übelstände hat man bisher nicht zu vermeiden gewußt. Die vorliegende Erfindung gibt nun eine ■ Nabenbefestigung an, die es ermöglicht, die Nabe zunächst in die richtige Lage zu bringen und dann in derselben dauernd unverrückbar festzustellen.
In der zugehörigen Figur ist der mittlere Teil einer Luftschraube in der Weise gezeichnet, daß die Nabe aufgeschnitten gedacht ist, so daß man an dieser Stelle einen Schnitt durch die Nabe sieht, in dessen Ebene die Drehachse fällt. Die Flügel sind abgebrochen gezeichnet.
Während nun für gewöhnlich die Bohrung^ des Holzes nur so groß gemacht wird, daß de? Schaft b der Metallnabe gerade hineinpaßt, wird nach der Erfindung die Bohrung α etwas größer gehalten, so daß um b herum ein HohlraünTentsteht, welcher eine Verschiebung der Nabe und damit der Drehachse gestattet. Die Löcher für die Bolzen c werden vorerst noch nicht gebohrt. "^*"
Nunmehr wird die Nabe in α eingeführt und ihr Deckel d auf ihr so weit festgeklemmt, daß die NaBe" inTder Luftschraube zwar noch durch leichte Schläge verschoben werden kann, aber fest genug sitzt, um in diesem Zustande auf einer horizontalen Welle ausbalanziert zu werden. Dieses Festklemmen des Deckels kann durch eine Verschraubung bewirkt werden, welche an einem im Nabenschafte vorgesehenen Gewinde angreift oder aber auch in anderer geeigneter Weise.
Das Ausbalan zieren geschieht nun in der
Weise, daß die Nabe in der Luftschraube so lange verschoben wird, bis sie genau im Schwerpunkt sitzt, was daran erkannt wird, daß die Luftschraube in jeder Stellung im Gleichgewicht ist.
Nachdem so die richtige Lage der Nabe ermittelt wurde, wird der Hohlraum um b durch ein erhärtendes flüssiges Mittel z. B. Gips oder JZement ausgefüllt, zu welchem Zwecke vorher ίο eine seitliche Bohrung e im Holze angebracht wurde. Nachdem dieses Mittel hart geworden, ist die Lage der Nabe in der Luftschraube dauernd festgelegt. Nunmehr können auch die Löcher für die Bolzen c gebohrt und die Bolzen selbst eingeführt und festgeschraubt werden. Die Vorrichtung zum ersten Anklemmen des Deckels kann jetzt entfernt werden. Um das Anziehen der Bolzen c zu ermöglichen, ist es notwendig, daß das erhärtende Ausfüllmittel nicht bis dicht unter den Deckel d ao reicht. Zu diesem Zwecke wird die Stelle unmittelbar unter dem Deckel vor Aufsetzen desselben zweckmäßig durch einen Ring f aus elastischem Material wie Hanf, Leder, Gummi o. dgl. ausgefüllt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nabenbefestigung für Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Nabenschaft und Luftschraube vorgesehener Hohlraum nach Ermittlung der richtigen Lage durch eine erhärtende Flüssigkeit ausgefüllt wird.
2. Nabenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar unter dem Nabendeckel liegende Teil des Hohlraumes vorher durch einen Ring aus elastischem Material ausgefüllt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301649D Active DE301649C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE301649C true DE301649C (de)

Family

ID=555507

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT301649D Active DE301649C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE301649C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0591116A1 (de) * 1992-09-28 1994-04-06 Aktiebolaget Electrolux Membranmodul und Verfahren zu seiner Herstellung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0591116A1 (de) * 1992-09-28 1994-04-06 Aktiebolaget Electrolux Membranmodul und Verfahren zu seiner Herstellung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3705477C1 (de) Haltevorrichtung fuer das Aufbringen einer Huelse auf einen Zylinder
DE3331708C3 (de) Vorrichtung zur Kontrolle und/oder Eichung einer Drehmomentmeßvorrichtung
DE1626261B1 (de) Druckluftturbine mit Luftlagerung fuer den direkten Antrieb eines Werkzeuges
DE301649C (de)
DE826332C (de) Schaufelbefestigung fuer axial beaufschlagte Kreiselradmaschinen
DE2222209A1 (de) Schiffsschraube mit steuerbarer Blattsteigung
DE1921337B2 (de) Einrichtung zur winkeleinstellbaren Befestigung eines Propellerblattes an einer Propellernabe, insbesondere bei Schiffspropellern
DE4311936A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum verschiebesicheren Positionieren eines Bauteils
DE841107C (de) Einrichtung zum Festklemmen von Ringkoerpern auf Zylindern, insbesondere auf Lenkerrohren von Fahr- und Kraftraedern
DE523980C (de) Hilfsmittel zur Verhinderung der gegenseitigen Verdrehung von zwei durch Verschraubung zu verbindenden Maschinenteilen
DE2524911C2 (de) Vorrichtung zur Führung und Lagerung einer Rührerwelle für Labor-Glasgeräte
DE4036005A1 (de) Rotor einer ultraschallpruefeinrichtung fuer rotationssymmetrische pruefstuecke mit mindestens einer bohrung fuer einen pruefkopftraeger
DE2852376A1 (de) Vorrichtung zum auswuchten von rotierenden koerpern
CH677148A5 (de)
DE2259190C2 (de) Vorrichtung zum Auswuchten von Hohlwellen
DE2461084A1 (de) Druckmittelbetriebenes stellorgan fuer kombinierte bewegung
DE4121635A1 (de) Einstellbare propellerbefestigung
DE2942530C2 (de) Vorrichtung zum Abisolieren von isolierten Leitungen
DE596348C (de) Einrichtung zur Ausuebung des Verfahrens zur Untersuchung fertiger technischer Gebilde, wie Bruecken, Schiffe, Tuerme, in ihrem Gebrauchszustand hinsichtlich ihres dynamischen Verhaltens
DE298760C (de)
DE2649270C2 (de) Anordnung zum Justieren eines Richtungswertgebers einer Navigationsanlage
CH662280A5 (de) Abseilvorrichtung.
DE2338373C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Dichtungsringen, insbesondere für die Stevenrohrabdichtungen von Schiffen
DE551568C (de) Propeller
AT30732B (de) Maschine zur Herstellung von Gegenständen aus formbaren Stoffen durch Schleudern und Absaugen.