DE3003154C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wenigstens be
reichsweise nach dem Prinzip des Wärmerohres arbeitende
Wärmeübertragung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie
sie beispielsweise aus der nicht vorveröffentlichten
DE-OS 28 34 838 als bekannt hervorgeht.
Mit Flächenheizkörpern in den Türen, die ihre Wärme durch
Strahlung abgeben, läßt sich im Innern von Personenkraft
wagen ein wesentlich behaglicheres Klima erzeugen als mit
zwangskonvektiver Raumbeheizung. Der Antriebsmotor des Fahr
zeuges wird für derartige Heizkörper als Wärmequelle heran
gezogen. Für die relativ lange Wärmeübertragung sind soge
nannte Wärmerohre gut geeignet, insbesondere dann, wenn der
Flächenheizkörper ebenfalls nach dem Prinzip des Wärmerohres
arbeitet und in das Wärmerohrsystem einbezogen ist.
Wärmerohre sind an sich bekannt. Hierunter soll ein evaku
ierter hermetisch dicht verschlossener und zumindest im
Bereich des Wärmeverbrauchers bzw. der Wärmequelle aus gut
wärmeleitendem Material, z. B. aus Kupfer oder aus Alumi
nium gebildeter Hohlraum vorzugsweise in Rohr- oder Plat
tenform verstanden sein, der mit einem verdampfbaren und
kondensierbaren Wärmeträgermedium zu einem Bruchteil und
im übrigen evakuiert oder mit einem Intertgas gefüllt ist.
Die Auswahl des Wärmeträgermediums richtet sich nach dem
Temperaturniveau, bei dem Wärme übertragen werden soll.
Das Wärmerohr ist im Innern teilweise mit einer Kapillar
struktur zum Rücktransport des kondensierten Wärmeträ
germediums von der wärmeabgebenden zur wärmeaufnehmenden
Stelle versehen. Dies kann z. B. in Form einer Auskleidung
des Rohres mit einem Siebgewebe oder durch eine Rillen
struktur der inneren Rohroberfläche geschehen. Als Füllung
für die Wärmerohre sind für die hier vorliegenden Zwecke
beispielsweise Ammoniak, Wasser oder ein Gemisch aus Alko
hol und Wasser geeignet. An der heißen Stelle des Wärme
rohres, an der Wärmeenergie zugeführt wird, verdampft das
eingegebene Medium und breitet sich rasch im Innern des
Wärmerohres aus. An wärmeabgebenden Stellen des Wärmeroh
res schlägt sich das verdampfte Medium nieder und konden
siert unter Abgabe seiner Wärme an die Wandung des Wärme
rohres. Das Kondensat kriecht durch Kapillarwirkung zu den
Wärmezufuhrstellen des Wärmerohres zurück. Die an der Kon
densatseite vom Medium an die Wandung des Wärmerohres ab
gegebene Wärmemenge wird auf der Außenseite durch Strah
lung, durch Konvektion oder durch Wärmeleitung abgeführt.
Da an den wärmeaufnehmenden bzw. wärmeabgebenden Stellen
des Wärmerohres eine Zustandsänderung des Wärmeträgermediums
stattfindet, wird im wesentlichen für die Zustandsände
rung erforderliche Umwandlungsenergie in Wärmeform übertra
gen. Da die Umwandlungsenergien bezogen auf die Masse des
Wärmeträgermediums wesentlich größer sind als die durch
Aufheizung eines Mediums speicherbaren Energiemengen, kann
durch den Transport relativ kleiner Mengen an Wärmeträger
medium eine große Wärmemenge auch über größere Entfernungen
hinweg und bei relativ geringem Temperaturgefälle übertragen
werden. Gegenüber zwangskonvektiven Wasserkreislaufheizungen
haben die Wärmerohre den Vorteil, bei gleicher Heizleistung
wesentlich leichter zu sein und ohne Zwangsumwälzung auskom
men zu können. Nachteilig an den Wärmerohren ist, daß sie
hohe Anforderungen hinsichtlich Sauberkeit, Dichtheit gegen
Über- und Unterdruck, hinsichtlich der Genauigkeit der Ein
waage des wärmetransportierenden Mediums sowie hinsichtlich
der Sicherheit gegen Unterbrechung der Kapillarstruktur für
den Rücktransport des Kondensates stellen.
Diese Forderungen machen es sehr schwierig, eine Wärmeüber
tragung, die nach dem Prinzip des Wärmerohres arbeitet,
über eine bewegliche Stelle wie z. B. ein Türscharnier hin
wegzuführen.
In der bereits eingangs erwähnten älteren Patentanmeldung
ist zu diesem Zweck vorgeschlagen worden, ein gleichachsig
zur Scharnierachse gelegtes Teilstück des Wärmerohrsystemes
in viele flexible Kapillaren aufzulösen, die aufgrund ihrer
Flexibilität in der Lage sind, der Türbewegung zu folgen.
Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß bei ausreichender
Flexibilität der einzelnen Kapillaren diese sehr dünn und
leicht verletzbar sind. Außerdem schließt dieser Vorschlag
große fertigungstechnische Probleme ein.
In einer anderen Patentanmeldung P 28 41 051.7 ist der
Vorschlag gemacht worden, im Bereich der Beweglichkeit in
nerhalb der Wärmeübertragung ein Schlauchstück vorzusehen.
Nachteilig an einer solchen Bauweise ist, daß sie nicht
genügend vakuumbeständig ist.
Abgesehen von den geschilderten Nachteilen haben die be
kannten Wärmeübertragungen außerdem noch den Nachteil, daß
die flexible Stelle innerhalb der Wärmeübertragung stets
im scharniernahen Bereich der Tür angeordnet sein muß.
Dies bedeutet, daß bei vertikal schwingend angeschlagenen
Türen oder Klappen die Wärmeübertragung zum Flächenheizkör
per in der Tür fallend erfolgt, was die Funktion eines Wär
merohres sehr beeinträchtigt. Es müßte nämlich bei fallen
der Wärmeübertragung das Kondensat entgegen der Schwer
kraftrichtung zurücktransportiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Wärmeübertragung so
zu gestalten, daß auf Schlauchleitungen oder Kapillarbün
del verzichtet werden kann, und daß in jedem Fall, d. h.
auch bei vertikal schwingend angeschlagenen Türen eine auf
steigende Wärmeübertragung innerhalb der Tür realisierbar
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Dank der Unterteilung
der Wärmeübertragung an einer lösbaren Kontaktierungsstel
le in zwei separate aneinander anschließbare Wärmeübertra
gungen können die beiden einzelnen Wärmeübertragungen für
sich freizügig konstruiert, angeordnet und leichter gefer
tigt werden. Die Kontaktierungsstelle braucht auch nicht
an scharniernaher Stelle angeordnet zu werden, so daß auch
bei vertikal schwingend angeschlagenen Türen eine aufstei
gende Wärmeübertragung innerhalb der Tür ohne weiteres re
alisierbar ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
Nachfolgend wird die Er
findung anhand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 ein Kraftfahrzeug mit einem Ausführungsbei
spiel einer Wärmeübertragung,
Fig. 2 eine Grundrißdarstellung einer Einzelheit
des Kraftfahrzeuges nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Kontaktierungs
stelle innerhalb der Wärmeübertragung nach
Fig. 1,
Fig. 4 eine zu einer schwingenden Hecktür eines Kraft
fahrzeuges führenden Wärmeübertragung,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kontak
tierungsstelle für eine Wärmeübertragung nach
der Erfindung und
Fig. 6-8 verschiedene Ausgestaltungsformen der wärme
übertragenden Oberflächen der Kontaktplatten
zur Vergrößerung der Übertragungsfläche.
Das in Fig. 1 dargestellte Kraftfahrzeug 1 weist einen An
triebsmotor 2 auf, der u. a. Abwärme erzeugt, mit dem das
Innere des Fahrgastraumes beheizt werden soll. Zu diesem
Zweck ist u. a. in der Tür 3 ein Flächenheizkörper 6 vor
gesehen. Die Tür ist an Scharnieren 4 angeschlagen und
vollführt beim Öffnen bzw. Schließen eine schwenkende Tür
bewegung 5. Die vom Antriebsmotor als Wärmequelle sich bis
zum Flächenheizkörper in der Tür als Wärmeverbraucher er
streckende Wärmeübertragung muß die Türbewegung ertragen
bzw. überbrücken können.
Zu diesem Zweck ist die Wärmeübertragung an türnaher
Stelle unterteilt in zwei separate Wärmeübertragungen, die
über eine Kontaktierungsstelle 8 im geschlossenen Zustand
der Tür wärmeleitend aneinander anschließen und die beim
Öffnen der Tür getrennt werden. Die Kontaktierungsstelle
besteht aus einer feststehenden (11) und einer beweglichen
Kontakteinrichtung 12. Die feststehende Kontakteinrichtung
11 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 über Heizwas
serleitungen 7 an den Kühlwasserkreislauf des Antriebsmo
tors angeschlossen; die feststehende Kontakteinrichtung ist
gewissermaßen ein kleiner Flächenwärmetauscher, der zwangs
konvektiv mit dem aufgeheizten Kühlwasser des Antriebsmo
tors beheizbar ist. Die bewegliche Kontakteinrichtung 12
ist als ein Flächenwärmetauscher ausgebildet, der nach dem
Prinzip des Wärmerohres arbeitet und der über ein Wärme
rohrstück 10 mit dem ebenfalls nach dem Prinzip des Wärme
rohres arbeitenden Flächenheizkörper 6 verbunden ist. Das
türseitige bewegliche Wärmeübertragungssystem ist also ein
Wärmerohrsystem, welches aus der beweglichen Kontaktein
richtung 12, aus dem Wärmerohrstück 10 und aus dem Flä
chenheizkörper 6 besteht. Beim Öffnen der Tür 3 heben die
einander zugekehrten wärmeübertragenden Oberflächen 14 der
Kontakteinrichtung voneinander ab. Zwar geht dadurch die
wärmeübertragende Verbindung zwischen beiden Teilen der
Wärmeübertragung verloren; dies ist jedoch während der
kurzen Zeitspannen, während denen eine Tür geöffnet ist,
ohne weiteres zulässig. Bei dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist als Berührungsschutz der heißen
Teile der Kontaktierungsstelle ein sich dehnender Falten
balg 9 vorgesehen.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eines
Kraftfahrzeuges 1′ ist in der vertikal schwingenden ange
schlagenen Hecktür 3′ ebenfalls ein Flächenheizkörper
vorgesehen. Die in dem geteilten Wärmeübertragungssystem
vorgesehene Kontaktierungsstelle ist geodätisch unterhalb
des Flächenheizkörpers angeordnet, so daß auch in diesem
Fall eine aufsteigende Wärmeübertragung in dem türseiti
gen Teil des Wärmeübertragungssystems erfolgen kann. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist auch der wagenseitige
feststehende Teil des Wärmeübertragungssystems nach dem
Prinzip des Wärmerohres ausgebildet; dementsprechend ist
die feststehende Kontakteinrichtung 11′ bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel über ein Wärmerohrteilstück 7′ mit der Wär
mequelle verbunden.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer Kontaktie
rungsstelle mit feststehender Kontakteinrichtung 11 und
beweglicher Kontakteinrichtung 12 dargestellt. Und zwar
ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 an der fest
stehenden Kontakteinrichtung eine beweglich gehalterte
nachgiebige Kontaktplatte 13 vorgesehen, die unter der
Vorspannung einer Vorspannfeder 15′ steht und an die Ober
fläche der beweglichen Kontakteinrichtung im geschlossenen
Zustand der Tür angepreßt wird. Die Beweglichkeit der Kon
taktplatte ist so groß, um Montage- und Justierungsunge
nauigkeiten der beiden Kontakteinrichtungen kompensieren
zu können, derart, daß beim geschlossenen Zustand der Tür
bzw. der Kontaktierungsstelle die Kontakteinrichtungen
vollflächig zur Anlage gelangen, so daß ein guter
Wärmeübergang gewährleistet ist. Zu diesem Zweck ist zwi
schen einem plattenförmigen Flächenwärmetauscher 18, der
an das fahrzeugseitige Wärmerohrsystem angeschlossen ist,
und der Kontaktplatte 13 ein Flüssigkeitspolster 19 zur
konvektiven Ankopplung der Kontaktplatte an den Flächen
wärmetauscher vorgesehen. Das Flüssigkeitspolster ist
durch einen elastischen Balg 17 sowie durch den bereits
erwähnten Flächenwärmetauscher und die Kontaktplatte ge
kapselt. Um axiale Verlagerungen der Kontaktplatte und
dadurch bedingte Volumenverdrängungen innerhalb des Flüs
sigkeitspolsters zu ermöglichen, ist in die Kapselung eine
Gasblase 20 mit eingebracht. Diese kann bei axialer Annä
herung der Kontaktplatte 13 an den Flächenwärmetauscher
komprimiert werden. Die Gasblase ist lediglich so groß,
daß der wärmeübertragend wirksame Teil der Kontaktplatte
nicht von der Gasblase beaufschlagt wird. Im übrigen ist in
Einbaulage und in geschlossenem Zustand der Tür die Kon
takteinrichtung mit der nachgiebigen Kontaktplatte in gro
ber Annäherung vertikal angeordnet, so daß die Gasblase
nicht im Bereich der Kontaktplatte liegt. Um die Spaltwei
te der beiden einander zugekehrten wärmeübertragenden Ober
flächen 14 im geschlossenen Zustand der Kontaktierungsstel
le und somit die übertragbare Heizleistung regulieren zu
können, ist bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbei
spiel in der feststehenden Kontakteinrichtung eine Justier
schraube 21 vorgesehen, mit der der Abstand der Kontakt
platte zur beweglichen Kontakteinrichtung justierbar ist.
Als Berührungsschutz ist bei diesem Ausführungsbeispiel
außerdem ein die Kontaktplatte 13 umgebender Balg 24 vor
gesehen, der mit dem elastischen Balg 17 zu einem einheit
lichen Teil integriert ist. Dieser schirmt die Kontaktie
rungsstelle in geschlossenem Zustand außerdem gegen Wärme
verluste ab.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Kon
taktierungseinrichtung, bei dem im Gegensatz zum Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 3, bei dem die nachgiebige Kon
taktplatte 13 in der feststehenden Kontakteinrichtung 11
angeordnet ist, die bewegliche Kontakteinrichtung 12′′
nachgiebig angeordnet ist und die entsprechende Kontakt
platte 13′ trägt. Zur nachgiebigen Anordnung ist die beweg
liche Kontakteinrichtung über ein gewundenes Wärmerohrteil
stück 16 mit dem Flächenwärmetauscher 6 verbunden. Die Win
dungen können geordnet in Schraubenlinienform oder spiralig
angeordnet sein. In jedem Fall soll ein relativ großer
Wärmerohrquerschnitt elastisch nachgiebig zu der bewegli
chen Kontakteinrichtung 12′ führen. Diese steht unter der
Vorspannung einer Vorspannfeder 15, die sich an einem ent
sprechenden Federwiderlager innerhalb der Tür 3 bzw. 3′
abstützt. Zur Führung und Halterung der beweglichen Kon
takteinrichtung ist an der Rückseite im Innern der Vor
spannfeder ein Führungszapfen angeordnet. Zum Schutz gegen
Berührung bei geöffneter Kontaktierungsstelle und zum
Schutz gegen Wärmeverlust bei geschlossener Kontaktie
rungsstelle sind bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel die bewegliche und die feststehende Kontak
tierungseinrichtung mit einem ringförmigen Abweissteg 22
bzw. 23 umgeben, die im geschlossenen Zustand der Kontak
tierungsstelle konzentrisch ineinanderliegen.
Zur Vergrößerung der wärmeübertragenden wirksamen Oberfläche
der Kontaktierungseinrichtungen können diese in einander
entsprechender Weise gewellt ausgeführt sein, wie dies
in Fig. 6 dargestellt ist (Oberflächenform 14 a). Eine an
dere in Fig. 7 dargestellte Art der Oberflächengestaltung
sieht gewölbte Oberflächen 14 b vor. Bei noch tieferer Aus
höhlung bzw. Hervorhebung der Oberflächen gelangt man
schließlich zu einer in Fig. 8 dargestellten zapfenförmi
gen Ausgestaltung der Oberfläche 14 c. In jedem Fall sollen
die einander entsprechenden Oberflächen so gestaltet sein,
daß sämtliche Oberflächenpartien einander berühren, zumin
dest aber beim Anliegen mit sehr engem Spalt einander ge
genüberstehen. Anstelle der dargestellten Oberflächenge
staltung wäre auch eine gerasterte Oberflächenform denk
bar, wobei die gegenseitigen Rasterungen zueinander ne
gativ ausgebildet sein müssen. Die Rasterung kann bei
spielsweise auch in Form eines Zapfen- oder Noppenmusters
bestehen.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur wenigstens bereichsweise nach dem Prinzip
des Wärmerohres arbeitenden Wärmeübertragung zwischen ei
ner wärmeabgebenden Stelle und einem an einer relativ da
zu beweglichen Stelle, insbesondere in einer Tür angeord
neten Wärmeverbraucher,
dadurch gekennzeichnet,
daß an türnaher Stelle eine mit der Türbewegung (5) öffen-
bzw. schließbare, in geschlossenem Zustand wärmeübertragen
de Kontaktierungsstelle (8) angeordnet ist, durch welche die
Wärmeübertragung in zwei separate aneinander anschließende
Wärmeübertragungen unterteilt ist.
2. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktierungs
stelle (8) aus einer ortsfesten Kontakteinrichtung (11)
und aus einer die Türbewegungen (5) mitmachenden korres
pondierenden beweglichen Kontakteinrichtung (12) be
steht, die in geschlossenem Zustand der Tür (3, 3′) mit
ihren einander zugekehrten Oberflächen (14) wärmeüber
tragend aneinanderliegen.
3. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens der in der
Tür (3, 3′) befindliche Teil der Wärmeübertragung als
Wärmerohrsystem ausgebildet ist, dessen wärmeaufnehmen
der Teil mit der beweglichen Kontakteinrichtung (12) ver
bunden ist.
4. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die wärmeübertragende
Oberfläche (14) wenigstens einer der beiden Kontaktein
richtungen (11, 12 oder 11′, 12′) von einer Kontaktplat
te (13, 13′) gebildet ist, die in einer Justageungenau
igkeiten od. dgl. kompensierenden Weise elastisch nach
giebig in der Kontakteinrichtung gehalten ist.
5. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die nachgiebige Kon
taktplatte (13) an der ortsfesten Kontakteinrichtung
(11) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die nachgiebige Kon
taktplatte (13′) Teil einer hohl und in sich unnachgie
big ausgebildeten jedoch beweglich gehalterten Kontakt
einrichtung (12′) ist, daß diese unter Federspannung
(15) an die andere Kontakteinrichtung (11′) andrückbar
ist und daß das Innere der Kontakteinrichtung (12′) über
ein vorzugsweise schraubenlinienförmig oder spiralig ge
wundenes Wärmerohrteilstück (16) an das zugehörige Wär
merohrsystem angeschlossen ist (Fig. 5).
7. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die nachgiebige Kon
taktplatte (13) über ein durch einen umlaufenden elasti
schen Balg (17), durch die nachgiebige Kontaktplatte
(13) und durch einen in die Wärmeübertragung einbezo
genen Flächenwärmetauscher (18) gebildetes gekapseltes Flüssig
keitspolster (19) konvektiv mit dem zugehörigen Teil
der Wärmeübertragung gekoppelt ist (Fig. 3).
8. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die das Flüssig
keitspolster (19) enthaltende Kapselung (13, 17, 18)
eine Glasblase (20) zur Aufnahme von verdrängtem Flüs
sigkeitsvolumen enthält.
9. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die
wärmeübertragenden Oberflächen der Kontaktplatten (13)
bzw. Kontakteinrichtungen (11, 12) in einander korres
pondierender Weise gewölbt (14 b), gewellt (14 a), gera
stert oder zapfenförmig (14 c) ausgebildet sind, derart,
daß alle Oberflächenpartien einander berühren.
10. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß in
einer der Kontakteinrichtungen (11, 12) wenigstens eine
die wärmeübertragende Oberfläche (14) durchdringende
Justierschraube (21) angeordnet ist.
11. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß Ab
deckeinrichtungen (9) vorgesehen sind, die wenigstens
beim Öffnen der Tür (3) die Kontakteinrichtungen (11,
12) überdecken.
12. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß we
nigstens eine der beiden Kontakteinrichtungen (11, 12,
11′, 12′) von einem Abweissteg (22, 23, 24) umgeben
ist.
13. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß we
nigstens eine der beiden Kontakteinrichtungen gegen
über der Umgebung versenkt angeordnet ist.
14. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß we
nigstens eine der Kontakteinrichtungen beim Öffnen der
Tür selbsttätig versenkbar ist.
15. Vorrichtung zur Wärmeübertragung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktierungsstelle (8) an einer geodätisch unterhalb der
Lage des Wärmeverbrauchers (6) liegenden Stelle ange
ordnet ist.
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| Publication number | Publication date |
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| DE3003154A1 (de) | 1981-08-06 |
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