DE299749C - - Google Patents

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DE299749C
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detonator
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crosspiece
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Entsicherung . eines Vorsteckers, der in der Längsrichtung des Zünders während seines Fluges nach vorn zu aus dem Zünder herausgeworfen wird. Die Einrichtung, die bisher in ähnlicher Weise. nicht bekanntgeworden ist, besteht darin, daß der Vorstecker α an seinem vorderen Ende mit einem Querstück b versehen ist. Zwischen dem Vorsteckerquerstück b und dem
ίο Metall des Zünderrumpfes c, ist ein Blechkörper d mit zwei ansitzenden Armen e eingesetzt. Die Scheibe des Blechkörpers d ist in ihrer Mitte durchlocht, um den Schaft des 'Vorsteckers α hindurchzulassqn. Die Arme e des Blechkörpers d tragen an ihrem oberen Ende zwei Krallen f, die in eine abgeschrägte Vertiefung g des Vorsteckerquerstücks eingreifen. Die beiden Arme e sind aus federndem Material derartig'gespreizt hergestellt, daß sie das Bestreben haben, an ihrem oberen Ende nach außen zu auseinanderzuspreizen. Dies ist bei fertiggemachtem Zustande des Zünders nicht möglich, weil eine zwischen dem Vorsteckerquerstück b und dem Zünderrumpf c eingelagerte, kräftig gespannte.-Spiralfeder/t das Vorsteckerquerstück b mit seinen Vertiefungen g fest gegen die beiden Krallen / der Federarme e nach vorn zu herandrückt. Außerdem wird auch ein Auseinanderspreizen der Federarme e durch eine übergreifende abschraubbare Schutzkappe i verhindert. Erst nach deren Entfernung wird ein Auseinanderspreizen der Arme e überhaupt möglich.
Die Wirkungsweise dieser Sicherung ist
nun folgende:
Vor Gebrauch des Zünders wird die Schutzkappe-i abgeschraubt. Setzt sich dann das Geschoß mit kräftigem Stoß von hinten her in der Minenwerfervorrichtung oder in dem Geschützrohr in Bewegung", so verharrt der Vorstecker α mit seinem Querstück b infolge seines Trägheitsmomentes in seiner besherigen Lage. Dadurch wird die kräftige Spiralfeder h noch etwas mehr zusammengedrückt. Infolgedessen entfernen sich die Krallen f der beiden federnden Arme e aus ihren Vertiefungen in dem Vorsteckerquer-■ stück b. Die federnden Arme e spreizen nach außen zu auseinander. Die gespannte.Spiralfeder h schnellt darauf durch Druck auf das Vorsteckerquerstück b dieses mit dem Vorsteckera nach vorn zuaus dem Geschoß heraus. Bei diesem Vorgange folien sowohl die Spiral- ■ feder h als auch die federnden Arme e zusammen mit dem Vorstecker α nach Trennung von dem Geschoß zu Boden. Die Anordnung kann auch ' so getroffen werden, daß der, Blechkörper d mit den federnden Armen e mit dem Zünderrumpf in geeigneter Weise fest verbunden wird. Der Blechkörper d bleibt in diesem Falle auch nach Auswerfen des Vorsteckers α an dem Zünder sitzen.. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß auch bei unachtsamer Handhabung des Zünders vor dem Gebrauch unmittelbar beim Schuß .em Herausfallen des Vorsteckers unter allen Umständen vermieden wird.. Das Auswerfen des Vorsteckers tritt während der Geschoßbewegung erst dann ein, wenn, sein Trägheitsmoment nach Aufhören des Zuwachses1 in der
Geschoßbesohleunigung aufgezehrt ist. .Erfahrungsgemäß findet bei Geschützrohren noch.bis auf einige Entfernung vor der Rohrmündung durch nachwirkende Gase der Ladung ein'Zuwachs an- Geschoßgeschwindigkeit statt. Bis dahin bleibt die Spiralfeder unter Einwirkung des Trägheitsmomentes zusammengedrückt. Das Auswerfen des Vorstekkers und damit die Entsicherung des Zünders ίο tritt also erst in einiger Entfernung von der Rohrmündung ein, wodurch hohe Sicherheit gegen vorzeitige Detonationen im Rohr gegeben wird. Das Geschoß fliegt mit entsichertem Zünder weiter; der Zünder funktioniert dann in bekannter Weise im Aufschlag.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:·.
    Geschoßzünder mit Vorsteckerentsicherung, dadurch gekennzeichnet, daß ein in, der Längsrichtung des Zünders mit einer untergreifende'n gespannten Spiralfeder gelagerter Vorstecker durch federnde Arme in seiner Stellung gehalten und nach selbsttätiger Auslösung beim Schuß durch die Spiralfeder aus dem Zünder herausgeworfen wird.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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