DE299644C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B23/00—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
- G02B23/02—Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
- G02B23/08—Periscopes
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Description
AUSGEGEBEN
AM 6. OKTOBER 1919
Den Gegenstand der Erfindung1 bildet ein Mastfernrohr mit Spindelauszug. Die Erfindung
besteht darin, daß zur Vermeidung störender Schwankungen der Sehachse des Fernrohrs die
Auszugspindel seitlich zur Sehrichtung angebracht ist. Auf der Zeichnung ist ein Mastfernrohr
dieser Art in den Fig. ι bis 3 in beispielsweiser
Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt das Gerät zum großen Teil geschnitten
in ausgezogenem Zustande. Fig. 2 stellt einen Teil des Mastes von außen gesehen dar, und
zwar nach Pfeilrichtung C (Fig. 1). Fig. 3 ist
eine Draufsicht des Mastunterteils, geschnitten , nach Linie A -B (Fig. 2).. Fig. 4 zeigt schematisch
eine andere Ausfühfungsform des Mastes. Das aus mehreren Röhren a, b, c, die teleskopisch
zusammenschiebbar sind, bestehende Mastfernrohr ruht in einer Säule d, welche auf
einer Grundplatte β um die senkrechte Ach=e
drehbar gelagert ist. Ein Zahnräderpaai" f, g, eine Spindel h und ein Handrad i dienen zum
Antrieb der drehbaren Säule d. Das dünnste Rohr des Mastes.ist bei der hier erkenntlichen
Ausführung nach unten gerichtet und in diesem können auch die notwendigen optischen Teile,
das Okular k u. dgl. angeordnet sein. In dem obersten Rohr ist das. Objektiv m und die
entsprechende verstellbare Prismen vorrichtung η
vorgesehen. Der Auszug des Mastes . erfolgt zweckmäßig durch eine Schraubenspindel 0,
welche mit Hilfe von Winkelrädern p durch eine Kurbel q angetrieben wird. Je nach Anzahl
der Mastrohre reihen sich an die Schraubenspindel mehrere teleskopisch übereinander schiebbare
Rohre an, welche mit Mutterteilen versehen sind, um von der unteren Spindel 0
aus verschoben werden zu können.
In ähnlicher Weise wie die Spindelanordnung für den Auszug des Mastes kann auch ein Getriebe,
zur Bewegung des Objektiv-Prismas angebracht werden.
Bei den bekanntgewordenen Mastfernrohren ähnlicher Bauart wurde die Auszugspindel in
der Richtung der Sehachse χ vor oder hinter der Mastmittelachse angeordnet, wodurch gewisse
Nachteile entstehen. Es hat sich nämlich ergeben, daß beim Ausschieben des unten
befestigten Mastes infolge des seitlichen Angriffes der Spindel eine geringe Vor- oder
Rückwärtsneigung des' Mastoberteils und der optischen Achse y entsteht, so daß die Sehachse χ
nach oben oder unten hin in ihrer Richtung eine Ablenkung erfährt, welche mit zunehmender
Sehweite wächst und für die Beobachtung äußerst störend wirkt. Bei jeder Vergrößerung
oder Verminderung der Sehweite wird daher die Neueinrichtung des Gesichtsfeldes durch
Einstellung des Spiegelprismas erforderlich.
Gemäß der Erfindung wird die nachteilige Wirkung der durch den Zug oder Druck der
Auszugspindel erzeugten Verschiebung des Mastoberteiles vermieden, indem die Spindel
zur Richtung der vom Objektiv m ausgehenden Sehachse χ derart angeordnet ist, daß eine
vom Spindelmittel zur Mastmittelachse in wagrechter Ebene gezogene Verbindungslinie
annähernd^oder vollständig rechtwinklig zur
Sehachse χ steht. Die Spindel liegt also seitlich zur Mastachse z. B. gemäß Fig. 3 und die
an und für sich unvermeidliche geringe Neigung
des Mastoberteils erfolgt gleichfalls seitlich. In diesem Falle ergibt die Neigung keine nach
teilige Wirkung in bezug auf die Beobachtung, da die Sehachse χ ihre Richtung nicht ändert,
sondern lediglich um einen geringfügigen Betrag nach rechts oder links verlegt wird.
Das Mastfernrohr ist ferner so ausgebildet, daß die optischen Teile zusammen mit der
Auszugspindel und andere etwa nötige Getriebeteile im Innern des Mastes angeordnet sind,
wie der vergrößerte Querschnitt des Mastes in Fig. 4 erkennen läßt. In derselben sitzen die
optischen Teile exzentrisch im Mast, so daß für Schraubenspindeln o. dgl/ Getriebe r noch genügend
Platz vorhanden ist. Der Mast ist in diesem Falle so auf seiner Grundplatte
angeordnet, daß seine Drehung um die optische Achse y stattfinden kann. Das Zahnräderpaar
g, f, welches zur Drehung des Mastes vorzusehen ist, erscheint in der Figur in punktierten
Linien. Die optischen Teile und die Triebspindeln r für den Mast können durch
eine in den Maströhren sitzende Wand s getrennt werden, wobei die Wand so angeordnet
sein kann, daß sie sich- ähnlich wie die Wandungen der Teleskoprohre mit ihren Einzelteilen
übereinanderschiebt und so einen gegen Eintritt von öl, Feuchtigkeit usw. dichten
Abschluß zum Schutz des optischen Systems bietet.
Claims (3)
1. Mastfernrohr mit Spindelauszug, da- ■ durch gekennzeichnet, daß die zum Auszug
dienende Spindel o. dgl. (0) zur Richtung der vom Objektiv (m) führenden Sehachse (x)
seitlich angeordnet ist, derart, daß eine vom Spindelmittel. zur Mastmittelachse
innerhalb einer wagrechten Ebene gezogenen Verbindungslinie annähernd oder vollständig ^0
rechtwinklig zur Sehachse (x) steht.
2. Mastfernrohr nach Anspruch 1, mit im Mastinnern angeordneter Auszugspindel,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den optischen Teilen und den Getriebeteilen
eine schützende Wandung (s) angeordnet ist.
3. Mastfernrohr nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die im Mastinnern angebrachte Wandung aus einzelnen Teilen besteht, die sich nach Art der ^0
Teleskopröhrenwandungen beim Zusammenschieben des Mastes übereinanderschieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299644C true DE299644C (de) |
Family
ID=553722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299644D Active DE299644C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299644C (de) |
-
0
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