DE299545C - - Google Patents

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DE299545C
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coils
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movable
induction
self
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/005Inductances without magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Gefahr des Durchschlagen? bei Starkstrom-Variometern, wie sie bei Sendern für drahtlose Nachrichtenübermittlung verwendet wrden, zu verringern, hat man be-
'5 kanntlich das Variometer in einzelne Spulen unterteilt und diese in axialer Richtung angeordnet. Bei diesen Apparaten tritt in der einen Grenzlage, nämlich dann, wenn die Spulen auseinandergeklappt sind, eine Selbstinduktion auf, die der Summe der Selbstinduktion der einzelnen Spulen entspricht; in der anderen Lage dagegen, d. h. wenn die Spulen sich decken, werden sich die Felder zweier zusammen wirkender Spulen subtrahieren. Eine Addition der Felder läßt sich . unter Beibehaltung der subtraktiven Wirkung bei diesen Variometern in der einen Grenzlage nicht erreichen. Um das Variationsbereich zu vergrößern, hat man versucht, durch inein-
ao ander drehbare Spulen sowohl eine additive als auch eine subtraktive Wirkung herbeizuführen. Diese Variometer haben aber den Nachteil, daß sie leicht durchlagen, weil Windungen mit hohem Potential in nächster Nach barschaft liegen, und sind außerdem für viele Zwecke wegen der hohen Kapazität der festen Windungen gegenüber den beweglichen unbrauchbar. Um eine additive und subtraktive Wirkung der festen und beweglichen Spulen zwecks Erzielung eines großen Variationsbereiches zu ermöglichen und gleichzeitig · die Durchschlaggefahr, also die Spannung zwischen den einzelnen Spulen und die Kapazität zu vermindern, werden gemäß der Erfindung sowohl die feststehenden als auch die bewegliehen Spulen in eine Ebene gelegt und beide Ebenen parallel zueinander angeordnet, wobei die feststehenden Spulen mit den beweglichen wechselweise hintereinander geschaltet werden und die Spulen jeder Ebene in ihrer Reihenfolge wechselnden Windungssinn erhalten.
Fig. ι zeigt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens die schematische Darstellung eines Variometers mit vier feststehenden und ebensoviel beweglichen Spulen. Der Deutlichkeit halber sind die einzelnen Spulen unverhältnismäßig weit voneinander entfernt gezeichnet. Fig. 2 gibt eine Darstellung desselben Ausführungsbeispiels, bei dem die feststehenden Spulen mit 1, 3, 5, 7 und die drehbaren Spulen mit 2, 4, 6, 8 bezeichnet sind. Die einzelnen Spulen, feststehende wie drehbare, besitzen der besseren Raumausnutzung halber die Form von Zylinderausschnitten, und die einzelnen Windungen sind axial nebeneinander angeordnet. Die Pfeile geben den Wicklungssinn der Spulen an, und es geht aus der Zeichnung hervor, daß der Wicklungssinn derart ist, daß in der einen Grenzstellung, d. h. wenn Spule 2 auf 1, 4 auf 3, 6 auf 5, 8 auf 7 liegt, die Felder der Spulen sich subtrahieren, wobei die Selbstinduktion ein Minimum wird, während sich in der anderen Grenzstellung, d. h. wenn Spule 2 auf 3, 4 auf 5, 6 auf 7, 8 auf 1 liegt, die Felder gegenseitig addieren, wobei die Selbstinduktion ein Maxi-
mum wird. Durch die axiale Anordnung der Windungen auf den Spulen ist erreicht, daß immer bei der Stellung der größten Selbstinduktion das Wicklungsende einer von den sich deckenden Spulen mit dem Wicklungsanfang der anderen verbunden ist, so daß der Spannungsunterschied dieser beiden Spulen im äußersten Falle nur den Wert der Spannung einer Windung erreicht. Hierdurch ist die
ίο Entfernung der festen von der drehbaren Spule lediglich durch die mechanische Ausführung begrenzt, so daß die größtmögliche Variation der Selbstinduktion erreicht werden kann. Die schädliche Kapazität der Spulen zueinander wird hierbei praktisch gleich Null.
Die Anzahl der verwendeten Spulen kann
selbstverständlich beliebig sein, wichtig ist nur, daß die Zahl der festen und drehbaren Spulen gleich und ihre Selbstinduktion gleich oder annähernd gleich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Starkstrom-Variometer für elektrische Schwingungen mit einem System feststehender und drehbarer Spulen von je gleicher Anzahl, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die feststehenden als auch die beweglichen Spulen (1, 3, 5, 7 bzw. 2, 4, 6, 8) in einer Ebene liegen und beide Ebenen parallel zueinander angeordnet sind, wobei die feststehenden Spulen mit den beweglichen wechselweise hintereinander geschaltet werden und die Spulen jeder Ebene in ihrer Reihenfolge wechselnden Windungssinn erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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