DE29908321U1 - Einrichtung zum Befestigen eines Gasführungsrohres an und in einem Gassackgehäuse und Gassackmodul - Google Patents

Einrichtung zum Befestigen eines Gasführungsrohres an und in einem Gassackgehäuse und Gassackmodul

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Description

PRINZ & PARTNERS ····· ······
PATENTANWÄLTE Manzingerweg 7
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS D-81241 München
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS Tel. +49 89 89 69 80
10. Mai 1999
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
& Co KG
Industriestraße 20
D-73553 Alfdorf
Unser Zeichen: T 8895 DE
KI/Hc
Einrichtung zum Befestigen eines Gasführungsrohres an und in
einem Gassackgehäuse und Gassackmodul
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Befestigen eines in einen Gassack hineinragenden Gasführungsrohres an und in einem Gehäuse zur Aufnahme des Gassacks samt des Gasführungsrohres, wobei das Gehäuse miteinander verbundene Seitenwände und eine Austrittsseite aufweist, über die der Gassack beim Entfalten aus dem Gehäuse austritt.
Bei sogenannten Kopf-Seitengassäcken, auch Window-Bags genannt, werden Gasführungsrohre eingesetzt, die in das Innere des Gassacks ragen/ und eine gleichmäßige, schnelle Gaseinleitung sicherstellen sollen. Der Gassack samt Rohr ist im gefalteten Zustand in einem längs des Dachrahmens angebrachten und dem Verlauf des Dachrahmens folgenden Kunststoffgehäuse untergebracht, das üblicherweise auf seiner Austrittsseite geschlossen ist. Beim Entfalten des Gassacks wird die Austrittsseite durch den Gassack geöffnet. Der Gassack selbst bringt
beim Entfalten eine hohe Kraft auf das Gasführungsrohr auf, das dadurch verschoben werden kann.
Die Erfindung schafft eine Einrichtung zum Befestigen des Gasführungsrohrs am und im Gehäuse, die eine axiale und in Umfangsrichtung sichere Halterung des Gasführungsrohres im Gehäuse sicherstellt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist ferner so ausgebildet, daß sie den Gassackrand und insbesondere eine Verbindungsnaht oder eine Verwebung des Gassacks an seinem Rand, die auch im entfalteten Zustand am Gasführungsrohr anliegt, nicht belastet. Diese Vorteile werden bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß wenigstens zwei gegenüberliegende Abflachungen am Gasführungsrohr vorgesehen sind, die zwischen wenigstens zwei innenseitigen, gegenüberliegenden Vorsprüngen an den Seitenwänden so aufgenommen sind, daß eine Relativbewegung zwischen Gasführungsrohr und Gehäuse in axialer und in Umfangsrichtung verhindert wird. Da der im entfalteten Zustand obere Rand des Gassacks mit der Naht, dem Nahtüberstand oder der Verwebung am der Austrittsseite gegenüberliegenden oberen Ende des Gasführungsrohres anliegt und da die Vorsprünge und Abflachungen im Bereich der Seitenwände vorgesehen sind, ist die Naht, der Nahtüberstand oder die Verwebung gerade nicht zwischen Abflachung und Vorsprung geklemmt und wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung nicht zusätzlich beim Entfalten des Gassacks belastet. Weil über die Einrichtung hohe Kräfte in axialer als auch in Verdrehrichtung übertragen werden, würden diese zu einer unnötigen Zusatzbelastung des Gassacks führen.
Die Abflachungen verlaufen vorzugsweise parallel zueinander und in Richtung Austrittsseite, und das Gasführungsrohr ist vorzugsweise zwischen den Vorsprüngen geklemmt. Auch durch diese parallele Ausbildung soll verhindert werden, daß der Gassack durch die Einrichtung zusätzlich belastet wird. Die Entfaltungsrichtung in der ersten Entfaltungsphase ist nämlich bei Seiten-Gassäcken insbesondere durch die Seitenwände des Gehäuses vorgegeben, die zwischen sich einen sogenannten Schußkanal bilden. Wenn die Abflachungen parallel zu den Seitenwänden verlaufen, verlaufen sie auch parallel zur Schußrichtung. Der Gassack erfährt damit über die Abflachungen geringere Kräfte in Umfangsrichtung.
3-
Vorzugsweise sind die Abflachungen Einbuchtungen, welche durch Zusammendrücken des Gasführungsrohres gebildet sind. Ansonsten ist das Gasführungsrohr zylindrisch ausgebildet. Absätze bilden den Übergang zwischen der zylindrischen Wandung des Gasführungsrohrs und den Einbuchtungen. Die Vorsprünge an den Seitenwänden greifen in diese Einbuchtungen ein und an den gegenüberliegenden Absätzen an. Dadurch wird eine formschlüsse Verbindung in axialer Richtung geschaffen.
Um jegliches Spiel in Umfangsnchtung zwischen Gasführungsrohr und Gehäuse auszuschließen, ist das Gasführungsrohr in Umfangsnchtung geklemmt. Durch zwei axial beabstandete Vorsprünge, die einer Seitenwand zugeordnet sind, wird ferner die axiale Toleranz zwischen Gasführungsrohr und Gehäuse definiert.
Wenn die Absätze und Vorsprünge schräg zur Achse des Gasführungsrohres verlaufen, werden Kanten, an denen der Gassack gequetscht werden könnte, verhindert.
Das Gehäuse besteht gemäß der bevorzugten Ausführungsform aus Kunststoff, wobei die Vorsprünge einstückig am Gehäuse angeformt sind.
Das Gehäuse muß darüber hinaus so ausgebildet sein, daß es durch eine auf das Gasführungsrohr aufgebrachte Torsionskraft nicht aufgeweitet wird. Hierzu kann beispielsweise eine einstückig am Gehäuse angefonnte, die beiden Seitenwände miteinander verbindende Versteifungsrippe im Bereich der erfindungsgemäßen Einrichtung vorgesehen sein. Eine andere Möglichkeit wird durch eine außenseitig auf das Gehäuse aufschiebbare Klammer eröffnet, die z.B. aus Blech ist.
Die Erfindung betrifft darüber hinaus ein Seitengassack-Modul, mit einem Kopf-Seitengassack, einem sich in den Seitengassack hineinerstreckenden Gasführungsrohr und einem Gehäuse, in dem der gefaltete Seitengassack samt Gasführungsrohr untergebracht ist. Das Gehäuse und das Gasführungsrohr sind durch die erfindungsgemäße Einrichtung miteinander verbunden, wobei der Gassack zwischen Gehäuse und Gasführungsrohr geklemmt ist.
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Wie bereits erwähnt, ist beim erfindungsgemäßen Seitengassack-
Modul der im entfalteten und montierten Zustand des Moduls obere Rand des Gassacks mit einer Naht oder einer Verwebung versehen. Die Naht oder die Verwebung liegen nicht zwischen den Vorsprüngen und den Abflachungen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus der nachfolgenden Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigen:
10
Figur 1 eine Draufsicht auf ein Ende eines langgestreckten Gasführungsrohrs, mit einem Teil der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Figur 2 eine Seitenansicht des in Figur 1 gezeigten Endes des Gasführungsrohres,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines Gehäuses und des darin
befestigten, in den vorhergehenden Figuren gezeigten Gasführungsrohres mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung nach einer ersten Ausführungsform, wobei hier der Gassack mit dargestellt ist und sich somit eine Ansicht des erfindungsgemäßen Gassack-Moduls ergibt,
Figur 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV,
Figur 5 eine Perspektivansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gassack-Moduls und der erfindungsgemäßen Einrichtung, und
Figur 6 eine Perspektivansicht noch einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gassack-Moduls und der erfindungsgemäßen Einrichtung, wobei in den Figuren 3 bis 6 nur das Ende des Gassack-Moduls im Bereich der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt ist.
Figur 1 zeigt ein Ende eines langgestreckten, dem Verlauf des Dachrahmens eines Fahrzeugs angepaßten Gasführungsrohres 3. Das Gasführungsrohr 3 hat eine zylindrische Außenwand 5, die nahe des Endes aber mit Abstand von diesem zwei gegenüberliegende Einbuchtungen
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7, 9 aufweist, welche durch Zusammendrücken des Gasführungsrohres in diesem Bereich gebildet sind. In den Einbuchtungen 9, 7 sind durch das Zusammendrücken zwei parallele Abflachungen 11, 13 gebildet. Diese gehen über Absätze 15 in die zylindrische Wandung 5 über. Die Absätze 15 verlaufen schräg zur Achse A des Gasführungsrohres. Darüber hinaus sind die Übergänge der Absätze 15 einerseits zur zylindrischen Außenwand 5 und andererseits zu den Abflachungen 11, 13 abgerundet.
In Figur 3 ist ein Seitengassack-Modul dargestellt, das einen großflächigen, nur abschnittsweise dargestellten Kopf-Seitengassack (Window-Bag) 17, ein im Querschnitt U-förmiges Kunststoffgehäuse 19 und das bereits erläuterte Gasführungsrohr 3 aufweist. Das Gasführungsrohr 3 ist in das Innere des Gassacks 17 gesteckt und erstreckt sich über nahezu die gesamte Länge des Seitengassacks 17. Der Seitengassack 17 hat einen oberen Rand 21, an dem die gegenüberliegenden Seitenwände des Gassacks miteinander vernäht sind. Mit 23 ist die entsprechende Naht und mit 25 ist der sogenannte Nahtüberstand dargestellt. Das Gehäuse 19 kann sich über die gesamte Länge des Gasführungsrohres 3 erstrecken, oder es können mehrere axial kurze Gehäuse vorgesehen sein, zwischen denen keine Verbindung besteht und die in gewissen Abständen am Gasführungsrohr angebracht sind. Im Gehäuse 19 ist der gefaltete Gassack 17 samt seines Gasführungsrohrs 3 untergebracht. Das Gehäuse 19 besteht aus zwei parallelen, gegenüberliegenden Seitenwänden 31, einem die Seitenwände 31 verbindenenden, bogenförmig verlaufenden Steg 33 sowie einem dem Steg 33 gegenüberliegenden, die Austrittsseite schließenden Fortsatz 35 einer Seitenwand 31. An der Innenseite der Seitenwände sind zwei paarweise einander gegenüberliegende Vorsprünge 37 einstückig an den Seitenwänden 31 angeformt. Die Vorsprünge 37 erstrecken sich nur über den in Figur 3 oberen Bereich der Seitenwände 31. Jeder Vorsprung 37 hat eine Innenseite, die seinem gegenüberliegenden Vorsprung 37 zugewandt ist. Zwischen diesen Innenseiten der Vorsprünge 37 wird das Gasführungsrohr 3 geklemmt, indem es mit dem es umgebenden Gassack von der geöffneten Austrittsseite her zwischen die Vorsprünge 37 geschoben wird, so daß die Abflachungen 11, 13, nur durch den Gassack 17 getrennt, an den Innenseiten der Vorsprünge 37 anliegen. Das Gasführungsrohr 3 ist damit verdrehsicher in dem Gehäuse 19 aufgenommen. Die Abflachungen 11, 13 bilden zusammen mit den Vorsprüngen 37 eine Einrichtung zur
-6-
Befestigung des Gasführungsrohres 3 im Gehäuse. Um das Einführen des Gasführungsrohres 3 mit es umgebendem Gassack 17 zwischen die Vorsprünge 37 zu erleichtern, haben diese sogenannte Einführschrägen 38.
Figur 3 ist noch zu entnehmen, daß die Naht 23 mit dem Nahtüberstand 25 nicht zwischen den Innenseiten der Vorsprünge 37 und den Abflachungen 11, 13 geklemmt ist. Die gegenüberliegenden Gassackwände können im Bereich des oberen Randes 21 nicht nur durch Nähen, sondern auch durch Verweben miteinander verbunden sein. Auch in diesem Fall sollte der überstehende Rand nicht zwischen den Vorsprüngen 37 und den Abflachungen 11, 13 liegen.
Beim Entfalten des Gassacks wird der Abschnitt 35 mit seiner Seitenwand 31 nach außen geschwenkt, und der Gassack kann sich nach unten entfalten. Zwischen den beiden Seitenwänden 31 wird ein sogenannter Schußkanal gebildet, der die Entfaltungsrichtung zu Beginn des Entfaltungsvorgangs vorgibt. Bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform wäre die Entfaltungsrichtung vertikal nach unten. Die Abflachungen 11, 13 samt der parallel hierzu ausgebildeten Innenseiten der Vorsprünge 37 liegen damit in Entfaltungsrichtung.
Die zuvor bereits erläuterte Einrichtung zur Befestigung des Gasführungsrohres 3 im Gehäuse 19 dient nicht nur der Sicherung des Gasführungsrohres 3 im Gehäuse 19 in Verdrehrichtung, sondern auch der Sicherung in axialer Richtung. Dies ist Figur 4 zu entnehmen. In Figur 4 sind auch die paarweise einander gegenüberliegenden Fortsätze 37 besser zu erkennen. Die Fortsätze 37 sind im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet. Ihre dem zugehörigen Absatz 15 zugewandte Außenfläche ist der Geometrie des Absatzes angepaßt. Die beiden Vorsprünge 37 jeder Seitenwand 31 haben jedoch, auf die einander entgegengesetzten Außenflächen bezogen, einen etwas kleineren Abstand voneinander als die Absätze 15, so daß zwischen den gegenüberliegenden Absätzen ein definierter Abstand entsteht. Damit ergibt sich ein definierter axialer Verschiebeweg des Gasführungsrohres 3 im Gehäuse
19. In Figur 4 ist auch der Gassack 17 gut zu erkennen, der zwischen dem Gasführungsrohr 3 und dem Gehäuse 19 geklemmt ist. Es werden jedoch keine hohen Klemmkräfte über den Gassack 37 zwischen Gasfüh-
St·
-7-rungsrohr
3 und Gehäuse 19 übertragen.
Bei der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform ist zur Steigerung der Übersichtlichkeit der Gassack 37 weggelassen. Das hier dargestellte Gassack-Modul unterscheidet sich von dem in Figur 3 dargestellten lediglich durch eine bogenförmig verlaufende, einstückig am Kunststoffgehäuse 19 angespritzte oder angegossene Versteifungsrippe 41, die die Seitenwände 31 miteinander verbindet und nahe der Vorsprünge 37 verläuft. Vorzugsweise sind mehrere Versteifungsrippen 41 vorgesehen, die ein Auseinanderdrücken der Seitenwände 31 beim Aufbringen einer Torsionskraft auf das Gasführungsrohr 3 verhindern sollen.
Zu diesem Zweck können auch Klammern 51 aus Blech vorgesehen sein, die von außen auf das Gehäuse aufgesteckt werden, wie es in Figur 6 dargestellt ist.

Claims (12)

1. Einrichtung zum Befestigen eines in einen Gassack (17) hineinragenden Gasführungsrohres (3) an und in einem Gehäuse (19) zur Aufnahme des Gassacks (17) samt des Gasführungsrohrs (3),
wobei das Gehäuse (19) miteinander verbundene Seitenwände (31) und eine Austrittsseite aufweist, über die der Gassack (17) beim Entfalten aus dem Gehäuse (19) austritt,
gekennzeichnet durch
wenigstens zwei gegenüberliegende Abflachungen (11, 13) am Gasführungsrohr (3), die zwischen wenigstens zwei innenseitigen, gegenüberliegenden Vorsprüngen (37) an den Seitenwänden (31) so aufgenommen sind, daß eine Relativbewegung zwischen Gasführungsrohr (3) und Gehäuse (19) in axialer und in Umfangsrichtung verhindert wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflachungen (11, 13) parallel zueinander und in Richtung Austrittsseite verlaufen und daß das Gasführungsrohr (3) zwischen den Vorsprüngen (37) geklemmt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflachungen (11, 13) Einbuchtungen (7, 9) im zylindrisch ausgebildeten Gasführungsrohr (9) sind, die über Absätze (15) in die zylindrische Wandung des Rohres (9) übergehen, und daß die Vorsprünge (37) an den sich gegenüberliegenden Absätzen (15) angreifen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seitenwand (31) wenigstens zwei axial beabstandete Vorsprünge (37) vorgesehen sind, zwischen denen die Absätze (15) liegen.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Absätze (15) schräg zur Achse (A) des Gasführungsrohres (3) verlaufen.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abflachungen (11, 13) durch Zusammendrücken des Gasführungsrohres (3) gebildet sind.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (19) aus Kunststoff besteht, an dem die Vorsprünge (37) einstückig angeformt sind.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasführungsrohr (3) über die Austrittsseite in das Gehäuse (19) eingeführt werden kann und an den Vorsprüngen (37) Einführschrägen (38) vorgesehen sind.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine die Seitenwände (31) verbindende, einstückig an dem Gehäuse (19) angeformte Versteifungsrippe (41).
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf das Gehäuse (19) außenseitig aufschiebbare Klammer (51).
11. Gassack-Modul, mit
einem Kopf-Seitengassack (17),
einem sich in den Gassack (17) hineinerstreckendes Gasführungsrohr (3),
einem Gehäuse (19), in dem der gefaltete Gassack (17) samt Gasführungsrohr (3) untergebracht ist,
und mit einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
wobei der Gassack (17) zwischen dem Gehäuse (19) und dem Gasführungsrohr (3) geklemmt ist.
12. Gassack-Modul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (17) in entfaltetem Zustand einen oberen Rand (21) mit einer Naht (23) oder einer Verwebung hat und daß die Naht (23) oder die Verwebung nicht zwischen den Vorsprüngen (37) und den Abflachungen (11, 13) liegt.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2739990A1 (de) 1977-09-06 1979-03-15 Daimler Benz Ag Vorrichtung zur biegesteifen verbindung zweier teile
DE3313402A1 (de) 1982-05-07 1983-11-17 Targetti Sankey S.p.A., Firenze Kupplung zur verbindung von aneinanderstossenden staeben in gitter- und/oder gestellstrukturen

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