DE29903409U1 - Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem - Google Patents

Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem

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DE29903409U1
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    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
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    • B60R2021/23576Sewing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

PRINZ &
• ·
PATENTANWÄLTE Manzingerweg 7
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS D-81241 München
EUROPEANTRADEMARKATTORNEYS Tel. +49 89 89 69 80
25. Februar 1999
TRW Occupant Restraint Systems GmbH
& Co. KG
Industriestraße 20
D-73553 Alfdorf
5
Unser Zeichen: T 8820 DE
St/Hc
Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem
15
Die Erfindung betrifft einen Seitenaufprall-Gassack für ein
Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit zwei einander gegenüberliegenden
Wänden, die stellenweise miteinander durch Nähte verbunden sind, um
die Dicke des Gassacks im entfalteten Zustand zu begrenzen.
Ein solcher Seitenaufprall-Gassack kann sich im entfalteten Zustand beispielsweise von der &Agr;-Säule bis zur C-Säule eines Fahrzeugs erstrecken, um den gesamten Bereich der Seitenscheiben des Fahrzeugs abzudecken. Auf diese Weise wird eine Schutzwirkung bei einem Seitenaufprall bereitgestellt.
Da zwischen den Seitenscheiben des Fahrzeugs und den Fahrzeuginsassen nur ein begrenzter Raum zur Verfugung steht, muß die Dicke des Gassacks im entfalteten Zustand durch Nähte begrenzt werden, welche die beiden Wände des Gassacks miteinander verbinden. Zu diesem Zweck wurden bisher üblicherweise langgestreckte Nähte verwendet, die parallel zueinander angeordnet waren, so daß nebeneinanderliegende
Kammern gebildet wurden. Um Spannungskonzentrationen an den Enden der linienförmigen Nähte zu vermeiden, können dort beispielsweise tropfenförmige Endstücke vorgesehen sein.
Nachteilig bei allen diesen Nähten ist, daß sie die Durchschlagfestigkeit des Gassacks, also den Widerstand gegen eine direkte Berührung zwischen dem Fahrzeuginsassen und einem auf der anderen Seite des Gassacks befindlichen Gegenstand, stark herabsetzen. Im Extremfall, wenn beispielsweise das Fahrzeug mit entfaltetem Gassack gegen einen Pfosten prallt, der in das Fahrzeug genau im Bereich einer Naht eindringt, ist praktisch keine Schutzwirkung des Gassacks verfügbar, da im Bereich der Naht kein Gaspolster zwischen den beiden Wänden des Gassacks wirkt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, einen Gassack zu schaffen, dessen Durchschlagfestigkeit bei den verschiedensten Aufprallsituationen optimal ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Seitenaufprall-Gassack der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß ein Großteil der Nähte in sich geschlossen ist und der durch eine solche geschlossene Naht gebildete Abnäher in jeder Richtung annähernd denselben Durchmesser hat. Anders ausgedrückt werden anstelle der aus dem Stand der Technik bekannten, langgestreckten Nähte nun viele kleine Abnäher verwendet, die jeweils eine in sich geschlossene Form haben, beispielsweise die Gestalt eines Kreises oder eines Vielecks. Somit weist der Gassack keine größeren, zusammenhängenden Bereiche auf, in denen die Durchschlagfestigkeit verringert ist. Selbst wenn im oben genannten Extremfall des Aufpralls auf einen Pfosten dieser den Gassack im Bereich eines Abnähers trifft, bleibt die Schutzwirkung des Gassacks in vollem Umfang erhalten, da oberhalb und unterhalb des entsprechenden Abnähers das Gaspolster zwischen den beiden Wänden des Gassacks vorhanden ist. Der Gassack kann also den Fahrzeuginsassen nach wie vor über einen großen Flächenbereich abstützen und zurückhalten. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich bei der Verwendung einer Vielzahl von kleinen Abnähern, die einen Durchmesser im Bereich zwischen 20 und 60 mm, vorzugsweise etwa 30 mm, haben, eine Verringerung der insgesamt erforderlichen Nahtlänge ergibt. Auf diese Weise lassen sich
-3-
Kosteneinsparungen durch verringerte Arbeitszeit und durch verringerten Materialaufwand erzielen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigen:
10
- Figur 1 in einer abgeschnittenen Seitenansicht einen erfindungsgemäßen Gassack; und
- Figur 2 den Gassack von Figur 1 entlang der Ebene II-II von Figur 1.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Gassack 10 zu sehen, der aus zwei einander gegenüberliegenden Wänden 12, 14 besteht. Diese sind einstückig miteinander ausgeführt und am unteren Ende durch eine Naht 16 miteinander verbunden.
Damit der Gassack im entfalteten Zustand, in welchem der zwischen den beiden Wänden 12, 14 abgeschlossene Raum mit Druckgas beaufschlagt wird, eine konstruktiv gewünschte Dicke nicht überschreitet, sind über die Wände verstreut eine Vielzahl von Abnähern 18 vorgesehen. Jeder Abnäher ist durch eine Naht gebildet, mit der die beiden Wände 12, 14 an dieser Stelle miteinander verbunden sind. Die entsprechende Naht ist jeweils geschlossen, so daß jede Abnäher einen bestimmten Flächenbereich umschließt. Die Abnäher können kreisförmig sein oder die Form eines Vielecks haben. Somit hat jeder Abnäher unabhängig von der Richtung, in der gemessen wird, annähernd denselben Durchmesser.
Der Durchmesser der Abnäher ist so gewählt, daß sich der bestmögliche Kompromiß aus einer Vielzahl von Parametern ergibt. Werden die Abnäher sehr klein, ergeben sich an der Naht hohe Spannungen, wenn der Gassack entfaltet ist. Ferner ist zu berücksichtigen, daß sehr kleine Abnäher schwierig herzustellen sind. Wird dagegen die Größe der Abnäher erhöht, erhöht sich der Anteil der Flächenbereiche am Gassack,
-4-
bei denen die Durchschlagfestigkeit beeinträchtigt ist. Als guter Kompromiß haben sich Abnäher mit einem Durchmesser von rund 30 mm herausgestellt.

Claims (5)

  1. PRINZ & PARTNER'
    PATENTANWÄLTE Manzingerweg 7
    EUROPEANPATENTATTORNEYS D-81241 München
    EUROPEANTRADEMARKATTORNEYS Tel. +49 89 89 69 80
    25. Februar 1999
    TRW Occupant Restraint Systems GmbH
    & Co. KG
    Industriestraße 20
    D-73553 Alfdorf
    Unser Zeichen: T 8820 DE
    St/St
    Schutzansprüche
    1. Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzcuginsassen-Rückhaltesystem, mit zwei einander gegenüberliegenden Wänden (12, 14), die stellenweise miteinander durch Nähte (18) verbunden sind, um die Dicke des Gassacks (10) im entfalteten Zustand zu begrenzen,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Großteil der Nähte (18) in sich geschlossen ist und der durch eine solche geschlossene Naht gebildete Abnäher (18) in jeder Richtung annähernd denselben Durchmesser hat.
  2. 2. Seitenaufprall-Gassack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnäher (18) eine kreisförmige Gestalt hat.
  3. 3. Seitenaufprall-Gassack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnäher (18) die Gestalt eines Vielecks hat.
  4. 4. Seitenaufprall-Gassack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnäher (18) einen Durchmesser zwischen etwa 20 mm und etwa 60 mm hat.
  5. 5. Seitenaufprall-Gassack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abnäher (18) einen Durchmesser von maximal etwa 30 mm hat.
DE29903409U 1999-02-25 1999-02-25 Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem Expired - Lifetime DE29903409U1 (de)

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DE29903409U Expired - Lifetime DE29903409U1 (de) 1999-02-25 1999-02-25 Seitenaufprall-Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem

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DE29919574U1 (de) 1998-11-09 2000-03-02 Trw Repa Gmbh Gasack mit Fangmittel
US6220625B1 (en) 2000-01-03 2001-04-24 Trw Vehicle Safety Systems Inc. Inflatable side curtain
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WO2009008350A1 (ja) 2007-07-11 2009-01-15 Asahi Kasei Engineering Corporation カーテンバッグ
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DE19622225A1 (de) 1995-06-01 1996-12-19 Trw Vehicle Safety Systems Airbag mit Haltemitteln

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R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

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