DE298087C - - Google Patents

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DE298087C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B30/00Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
    • F42B30/04Rifle grenades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Hohlgex schoß, das von einem massiven Schießstock abgefeuert wird. Die Neuheit der Einrichtung besteht darin, daß die Treibladung fm das Hohlgeschoß in Form einer Infanteriegewehrpatrone im Hohlgeschoß selbst gelagert ist.
Bisher war es bekannt, Hohlgeschosse von einem hohlen oder massiven Schießstock abzufeuern, wobei die Treibladung stets im Sichießstock vorgesehen war.
Es gab auch Geschosse (Gewehrgranaten), die durch eine Gewehrpatrone zum Abfeuern gelangten. Die Patrone war hierbei im Gewehrschloß untergebracht und die Fortbewegung der Granate erfolgte durch das vorgeschossene Projektil. Es handelte sich also hierbei darum, die im Kleingeschoß angesammelte Energie auf das Hohlgeschoß zu übertragen. Letzteres soll beim Erfindungsgegenstand nicht geschehen, sondern das Gewehrgeschoß ist, falls die Patrone ein solches überhaupt hat, so angeordnet, daß es lediglich die Zündung der Sprengladung einleitet. Dadurch, daß die Patrone im Hohlgeschoß selbst gelagert ist, wird ein besonderer Verschlußmechanismus überflüssig. Ferner ist keine Hülsenauswerfyorrichtung nötig, und auf die verbleibenden Rückstände der Patrone braucht keine Rücksicht genommen zu werden. Des weiteren wird die Herstellung besonderer Treibladungen erspart, da die vorhandene Infanteriemunition, Jagdpatronen usw. ohne weiteres verwendet werden können.
. Die anliegende Zeichnung veranschaulicht
die Bauart des Geschosses in zwei Ausführungsbeispielen.
■Wie Fig. ι erkennen läßt, ist in das hohle Geschoß α eine vollständige Gewehrpatrone c bekannter Art eingesetzt, und zwar so, daß das Patronenlager b nur einen gewissen Teil der Länge der Patrone c umfaßt, wobei für das Geschoß eine konische Bohrung vorgesehen ist, die einesteils die Geschoßspitze nur um ein geringes Maß vortreten läßt, andererseits für das Geschoß einen Dichtungssitz bildet, so daß die Treibgase nicht in dem Zünder e hineinschlagen können.
Durch die Lagerung der Patronenhülse derart, daß sie nur mit der vorderen Hälfte in einem enganschließenden Raum sitzt, muß die Hülse schon bei mäßigem Druck aufreißen. Die Bemessung des Spielraums für das hintere Ende ist von der Beschaffenheit des Pulvers abhängig und bildet mit dem Inhalt der Patrone den anfänglichen Verbrennungsraum, wodurch eine kurze und gedrängte Bauart des Patronenlagers erreicht wird.
Vor dem Geschoß d ist ein Zündhütchen e eingesetzt, durch dessen Entzündung ein Brennzünder oder eine sogenannte Initialzündung1 eines beliebigen Zünders betätigt wird.
Beim Schuß, der dadurch erfolgt, daß durch einen Schlagbolzen/ im massiven oder auch hohlen Schießstock g das Zündhütchen den Gewehrpatrone c angestochen .wird, tritt nun folgendes ein:
Durch den Gasdruck reißt die Patronenhülse c auf, oder sie wird, am Ende ihres gegebenenfalls scharfkantigen Lagers b abgeris-
sen. Die Pulvergase treten nach hinten und treiben die Granate vom Stock g ab. Inzwischen ist das Geschoß d, in diesem Falle ein Spitzgeschoß, durch den Gasdruck- auf das Zündhütchen e des Hohlgeschoßzünders gestoßen und hat dadurch den Zünder in Tätigkeit gesetzt, so daß die beabsichtigte Wirkung des Abfeuerns und späteren Krepierens des Hohlgeschosses α erreicht ist.
ίο Die Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht der Bauart des beschriebenen Geschosses nur mit dem Unterschied, daß hier das Geschoß der Gewehrpatrone fehlt. In diesem· Falle schlägt ein Strahl der von der Patronenhülse c entweichenden Pulvergase auf das Zündhütchen e, drückt es zusammen und leitet so die Zündung ein.

Claims (4)

  1. P ATENT-Ansprüche :
    i. Hohlgeschoß, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone nur mit einem bestimmten Stück ihres Vorderteils in einem enganschließenden Lager liegt, mit dem übrigen hinteren Ende aber frei liegt, so daß sie dort schon bei mäßigem Druck aufreißt.
  2. 2. Hohlgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des engen Patronenlagers scharfkantig ist, so daß die Patronenhülse an dieser Stelle durch den Gasdruck abgeschnitten wird.
  3. 3. Hohlgeschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewehrgeschoß beim Schuß in an sich bekannter Weise ein Zündhütchen ansticht, wodurch ein Initialzünder oder ein Zeitzünder in Tätigkeit gesetzt wird.
  4. 4. Hohlgeschoß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Ge- wehrgeschoß in einer konischen Bohrung befindet, die einesteils die Geschoßspitze nur so viel vortreten läßt, als zum Anstechen des Zündhütchens erforderlich ist, andernteils für das Gewehrgeschoß einen Dichtungssitz bildet, so daß die Treibgase nicht in den Zünder hineinschlagen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.·
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2436961A1 (fr) * 1978-09-22 1980-04-18 Sarmac Sa Grenade a fusil explosive

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2436961A1 (fr) * 1978-09-22 1980-04-18 Sarmac Sa Grenade a fusil explosive

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