DE29805087U1 - Treppenrenovierungselement - Google Patents
TreppenrenovierungselementInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
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- E04F11/104—Treads
- E04F11/16—Surfaces thereof; Protecting means for edges or corners thereof
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Description
»J I I I . * I I'm*'
Wilfried Weiß
Dorfstraße 57
04808 Thallwitz-Nischwitz
Dorfstraße 57
04808 Thallwitz-Nischwitz
Treppenrenovierungselement
Beschreibung
Beschreibung
Die Erfindung wird im Bauwesen angewendet und gelangt im Zuge der Sanierung von hölzernen und steinernen
Treppen zum Einsatz.
Hölzerne oder steinerne Treppen, die in Gebäuden anzutreffen sind, die bereits vor mehreren Jahrzehnten
errichtet wurden, weisen in der Regel eine bauliche Beschaffenheit auf, die zwar den momentanen Anforderungen
noch gerecht wird, deren Trittstufen jedoch eine beträchtliche gegenständliche und optische Abnutzung
zeigen.
Soweit nun derartige Treppen durch Neukonstruktionen ersetzt werden, so ist dies mit beträchtlichen materiellen
und finanziellen Aufwendungen verbunden. So ist beispielsweise schon der Abriß einer vorhandenen
Treppe sehr aufwendig, da die der Treppe als Stütze dienende Bausubstanz dabei erfahrungsgemäß in
Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb werden dementsprechende
Ausbesserungen und Reparaturen unerläßlich, bevor eine neue Treppe eingebaut werden kann.
Für die Hausbewohner ist der Einbau einer neuen Treppe darüber hinaus mit Belästigungen durch
Schmutz und Staub sowie mit einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit verbunden. Nicht selten ist danach
sogar eine malermäßige Instandsetzung der von den Baumaßnahmen betroffenen Räumlichkeiten erforderlieh.
Weiterhin muß die alte Treppe fachgerecht entsorgt werden, was wiederum mit diversen Transport- und
Deponiekosten verbunden ist.
Immer häufiger gewinnen deshalb Verfahren zur Sanierung noch funktionsfähiger Holz- und Steintreppen an
Bedeutung, bei denen die einzelnen Bauelemente der vorhandenen Treppe verkleidet werden, indem die einer
starken Abnutzung ausgesetzten Treppenelemente insbesondere
die Trittstufen - mit zusätzlichen Ergänzungselementen versehen werden.
Dies geschieht meist in der Weise, daß konstruktionsmäßig
aufeinander abgestimmte Einzelteile eines Treppenrenovierungssystems baukastenartig in der Art
einer Verblendung an der zu renovierenden Treppe an-
gebracht werden. Besondere Bedeutung kommt dabei der die Vorderkante der Trittstufe überdeckenden Leiste
zu.
Der Nachteil aller bisher bekannt gewordenen Treppenrenovierungssysteme
besteht nun darin, daß in der Regel in Ergänzung zu der die Treppenstufenkante
überdeckenden Leiste weitere Bauelemente benötigt werden, um die als Verblendung für die Tritt- und
die Stellstufe fungierenden Flächenelemente geschickt
miteinander zu verbinden. In den meisten Fällen wird mindestens ein weiteres, die Funktion
einer Zierleiste ausübendes Element erforderlich,
welches den metallischen Charakter der Verbindungsleiste zurückdrängt, indem dessen Sichtfläche dem
optischen Erscheinungsbild der Verkleidungselemente nachempfunden ist.
Ein weiterer Nachteil der bereits bekannten metallischen Verbindungsleisten besteht dajrin, daß das die
Treppenstufenkante überdeckende Metallprofil in der
Regel zu eng gehalten ist, so daß - insbesondere bei besonders stark abgenutzten Treppenstufen - die
längs einer jeden Treppenstufe bestehenden Höhendifferenzen
oftmals nicht ausgeglichen werden können. Soweit bekannte Treppenrenovierungssysteme auf metallische
Verkleidungselemente völlig verzichten, so haben diese wiederum den Nachteil, daß diese insbesondere
im Kantenbereich stark bruchgefährdet sind und sich schneller abnutzen.
Ziel der Erfindung ist es daher, eine metallische Profilleiste zu entwickeln, die einzig und allein
die Funktion eines Verbindungselementes zwischen den die Trittstufe und die Stellstufe der Treppe verdekkenden
Verkleidungselementen ausübt, die jedoch gleichzeitig das optisch ungewünschte, metallische
Erscheinungsbild weitgehend vermeidet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß für zu renovierende Holz- oder Steintreppen eine im
Prinzip U-förmige Leichtmetallprofilleiste entwikkelt
wurde, die im Bereich des Aufeinandertreffens
der Trittstufe und der Stellstufe in der Weise angeordnet ist, daß deren waagerecht verlaufende
Schenkel die Vorderkante der Trittstufe umschließen, wobei ein nach obenhin in den U-förmigen Teil übergehendes
Winkelprofil - mit diesem zusammen ebenfalls die Form eines U ergebend - das Verkleidungselement
der Trittsufe umschließt und eine nach unten weisende Abwinkelung im oberen Bereich der Fläche
der Stellstufe anliegt.
Der die Funktion einer Blende einnehmende Steg der U-förmigen Leiste ist an seiner Außenseite mit einer
extrem flachen Vertiefung versehen, in die ein vorzugsweise aus einem Kunstoff bestehender, flexibler
Streifen eingelegt ist, dessen nach außen weisende Seite mit einer das Material der Verkleidungselemente
imitierenden Oberfläche versehen ist.
• * · &iacgr; &Igr; ·* Ii *&iacgr;·*
-4-
Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß die obere,
schmale, als Trittkante fungierende Seite der derart ausgebildeten Profilleiste mit längs verlaufenden,
rillenförmigen Prägungen versehen ist.
5
Nachfolgend soll die Erfindung nun anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert werden.
Dabei zeigt Fig.l den Querschnitt der erfindungsgemäßen
Profilleiste aus Leichtmetall im Maßstab 1:1. Fig.2 zeigt die erfindungsgemäße Profilleiste im Zusammenwirken
mit den Verkleidungselementen der Tritt- und der Stellstufe einer zu renovierenden
Treppe.
Im einzelnen zeigt Fig.l die aus einem zusammenhängenden Körper bestehnede Profilleiste, welche im
einzelnen aus dem im Prinzip ein U darstellenden Grundkörper 1 gebildet wird, dessen Lage durch einen
jeweils oben und unten waagerecht angeordneten Schenkel 2 bzw.3 bestimmt wird. Der die Verbindung
zu den Schenkeln 2,3 herstellende Steg 4 ist leicht gewölbt und weist eine extrem flache Vertiefung 10
auf, in die eine dünne Folie 5 aus Kunststoff eingelegt bzw. eingeklebt ist. Die nach außen weisende
Seite 6 der Folie 5 ist dabei mit einer das Material der Verkleidungselemente 12,13 der Tritt- und der
Stellstufe 14,15 immitierenden Oberfläche versehen. Nach oben hin ist der Grundkörper 1 durch einen L-förmigen
Steg 7 erweitert, der seinerseits längs seiner oberen, die Trittkante bildenden Fläche 8 mit
mehreren rillenförmigen Einarbeitungen 9 versehen
ist.
Nach untenhin ist der Grundkörper 1 vertikal abgewinkelt 11.
Fig. 2 zeigt im einzelnen die Profilleiste 1, welche die abgenutzte Trittstufe 14 sowie die Stellstufe 15
einer zu sanierenden Treppe überdeckt, wobei die Vorderkante des als Trittfläche fungierenden Ver-5kleidungselementes
12 in die obere Nut der Profilleiste 1 eingreift. Das die Stellstufe 15 überdekkende
Verkleidungselement 13 überdeckt dabei gleichzeitig
den unteren Teil der Profilleiste und ist mittels Schrauben 18 an der Stellstufe 15 befestigt.
Durch Einbringen eines speziellen Klebstoffes 16 in die obere Nut der Profilleiste 1 ergibt sich die erforderliche
feste Verbindung zu dem die Trittfläche bildenden Verkleidungselement 12. Der sich zwischen
der Profilleiste 1 und der Trittstufe 14 der zu sanierenden Treppe ergebende Hohlraum,ist dabei mittels
Schaum 17 ausgefüllt.
Claims (1)
- SchutzansprücheTreppenrenovierungselement in Form einer vorzugsweise aus Leichtmetall bestehenden Profilschiene, d a durch gekennzeichnet, daß dieses einen im Prinzip U-förmigen, zur Seite hin offenen Grundkörper (1) aufweist, wobei dessen Schenkel (2,3) die Vorderkante der Trittstufe (14) der zu sanierenden Treppe umschließen, daß weiterhin ein nach obenhin in denselben übergehendes, längs seines langen Schenkels eine Riffelung (9) aufweisendes Winkelprofil (7) - mit dem Grundkörper (1) zusammen ebenfalls die Form eines zur Seite hin offenen U ergebend das Verkleidungselement (12) der Trittstufe (14) umschließt und daß eine nach unten weisende Abwinkelung (11) im oberen Bereich der Stellstufe (15) anliegt, wobei der Steg (4) des U-förmigen Grundkörpers (1) an seiner Außenseite mit einer extrem flachen Vertiefung (10) versehen ist, in die ein vorzugsweise aus einem Kunststoff bestehender, flexibler, folienartiger Streifen (5) eingelegt ist, dessen nach außen weisende Seite (6) mit einer das Material der Sichtflächen der Verkleidungselemente (12,13) imitierenden Oberfläche versehen ist.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805087U DE29805087U1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Treppenrenovierungselement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29805087U DE29805087U1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Treppenrenovierungselement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29805087U1 true DE29805087U1 (de) | 1998-06-18 |
Family
ID=8054510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29805087U Expired - Lifetime DE29805087U1 (de) | 1998-03-20 | 1998-03-20 | Treppenrenovierungselement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29805087U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1808544A3 (de) * | 2006-01-16 | 2008-07-30 | Weiss, Harald | Bausatz zur Renovierung abgenutzter Treppenstufen |
-
1998
- 1998-03-20 DE DE29805087U patent/DE29805087U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1808544A3 (de) * | 2006-01-16 | 2008-07-30 | Weiss, Harald | Bausatz zur Renovierung abgenutzter Treppenstufen |
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