DE297340C - - Google Patents

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DE297340C
DE297340C DENDAT297340D DE297340DA DE297340C DE 297340 C DE297340 C DE 297340C DE NDAT297340 D DENDAT297340 D DE NDAT297340D DE 297340D A DE297340D A DE 297340DA DE 297340 C DE297340 C DE 297340C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D15/00Adaptations of machines or engines for special use; Combinations of engines with devices driven thereby
    • F01D15/02Adaptations for driving vehicles, e.g. locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES ...A
PATENTAMT.
zugeführt wird.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Turbi'nenanlagen. für Schiffsbetrieb, bei denen der Abdampf einer oder mehrerer ?.. B. zum Betriebe der Lichtmaschine o. dgl. dienenden Hüfsdampfturbinen einer Stufe der Hauptantriebsturbinc zugeführt wird; sie soll die Mög- ■1. lichkeit schaffen, die, Haupt tür bine aus der Marschfahrt auf Rückwärtsfahrt oder volle Fahrt voraus zu schalten, ohne daß dabei m ίο den Hilfsturbinen ein zu hoher Gegendruck auftritt. Dieser Zweck wird im wesentlichen,· dadurch erreicht, daß mittels eines Dampfumschaltorganes der Abdampf der Hilfsturbinen beim Übergange der Hauptturbine aus der Marschfahrt in Rückwärtsfahrt oder volle Fahrt voraus selbsttätig zum Kondensator geleitet wird. '■'·'..
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform veran- > schaulicht, und. zwar zeigt
Fig. ι eine aus einer Haupt- und einer ■\ Hilfsturbine bestehende Turbinenanläge nebst, den zugehörigen Dampfleitungen und Schaltorganen, zum Teil in Ansicht, zum Teil im Schnitt, : . .
Fig. 2 einen Schnitt durch den zur Einführung des Abdampfes in die Häuptturbine dienenden Stutzen in größerem Maßstabe bei einer anderen Stellung der Teile als in Fig. 1. Ά ist das Gehäuse der Hauptantriebsturbine, das die Turbinentrommeln für Vor- und Rückwärtsgang enthält; B, C und D sind die Frisclfdumpfzuführungsofgane für die Rückwärtsfahrt, Marschfahrt und größe Fahrt.'
Die Abdampfleitung G der die Hilfsmaschine E antreibenden Hilfsturbine F ist an ein Schaltorgari H (Fig. 1 und 2) angeschlossen, dessen doppelsitzig ausgebildetes Ventil N, je nach- ' dem es seine obere Stellung (Fig. 2) oder seine untere Stellung (Fig. 1) einnimmt, den Abdampf entweder durch den Stutzen K in eine Stufe der Hauptturbine A oder durch den Stutzen L in das in den Kondensator mündende Rohr M überzuführen gestattet." Zu diesem Zwecke steht das Ventil N' unter dem Einflüsse zweier auf der Ventilspindel S sitzender Kolben P und R, von denen der letztere (R) größeren Durchmesser besitzt als P. Der Räum oberhalb des größeren Kolbens R steht dureb eine Leitung T mit der Frischdampfzuleitungsstelle B für Rückwärtsfahrt und" durch eine Leitung U mit der Frischdampfzuleitungsstelle D für große Vorwärtsfahrt in Verbindung, während der Raum unterhalb des kleineren Kolbens P durch eine Leitung V an die Frischdampfzuleitungssteile C für Marschfahrt angeschlossen ist. In die Leitungen T und U ist .je ein Rückschlagventil i1 und w1 eingebaut.
Eine engere Rohrleitung W verbindet den zwischen den beiden Kolben P und 72 liegen- 60-den Raum mit dem zum Kondensator führenden Hauptabdampfrohre M und dient dazu, durch Abführen des an den Kolben vorbeiströmenden Leckdampfes diesen Raum spannungslos zu halten. , ■· ■'
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. '
Bei Marschfahrt ist das Frischdampfventil
(Z. Auflage, ausgegeben am 15. April igig.1
für Rückwärtsfahrt B und dasjenige D für große Fahrt voraus geschlossen. Infolgedessen stehen die Leitungen T und U nicht unter Druck. Die an das geöffnete Marschventil C angeschlossene Leitung F dagegen steht unter dem Drucke des Frisehdampfes, der somit auch auf die untere Fläche des kleineren Kolbens P einwirken kann und das Ventil N nach oben in die in Fig. 2 dargestellte Lage überführt. Hierbei wird die nach dem Kondensator führende Leitung L abgeschlossen, und der von der Hilfsturbine F durch die Leitung G kommende Abdampf wird durch das Schaltorgan H, N in die Hauptturbine übergeführt.
Da hierbei der in der Hauptturbine arbeitende Dampf an der Einführungsstelle des Abdampfes der Hilfsmaschine (also beim Schaltorgäne H, N) eine Spannung von nur etwa 0,5 bis 0,7 Atm. abs. besitzt, so ist es möglich, den Abdampf der Hilfsmaschinen an dieser Stelle der Hauptturbine zuzuführen, ohne die Leistung der Hilfsturbinen wesentlich zu verändern.
Beim Übergange von der Marschfahrt zu großer Fahrt voraus erhält die Leitung U und damit auch die obere Fläche des Kolbens R Druck. Da die Fläche des oberen Kolbens R größer ist als diejenige des unteren Kolbens P, so wird — einerlei ob das Frischdampfventil C.
für Marschfahrt vorher geschlossen worden ist oder nicht — das Ventil N nach unten in die aus Fig. ι ersichtliche Lage übergeführt, bei der der Abdampf der Hilfsturbine unmittelbar in den Kondensator strömt. Hierdurch wird verhütet, daß die Hilfsturbine gegen zu hohen Gegendruck arbeiten muß und in ihrer Leistung beeinträchtigt wird.
Das in die Leitung T eingebaute Rückschlagventil V- verhindert, daß der Frischdampf bei großer Fahrt voraus in die Rückwärtsturbine überströmt.
Beim Übergange auf Rückwärtsfahrt, bei der die Leitungen Γ und U unter Vakuum, dagegen die Leitung T unter dem Frischdampfdrucke stehen, verharrt das Ventil Λτ in seiner unteren Lage (Fig. 1). Das in die Leitung U eingeschaltete'Rückschlagventil ·»' verhütet in diesem Falle das Überströmen von Frischdampf in die Vorwärtsturbine.
Es ist nicht unbedingt erforderlich,'daß der Abdampf der Hilfsturbine beim .Abschalten von der Zwischenstufe der ■ Hauptturbino in den Kondensator geführt Wird, er könnte vielmehr auch außenbords geleitet werden.
«A ... ' ■

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    z., Schiffsturbinenanlage,ν bei welcher der Abdampf einer oder mehrerer Hilfsturbinen bei kleiner Fahrt oder Marschfahrt der Hauptturbine einer Stufe der Haupttur- ; bine zugeführt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Dampfumschaltorgans (H, N), das beim Übergänge der Hauptturbine aus .der Marschfahrt in Rückwärtsfahrt oder volle Fahrt voraus die selbst-· tätige Umschaltung des Abdampfes der Hilfsturbinen in den Kondensator bewirkt.
  2. 2. Schiffsturbinenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,; daß das Dampfumschaltorgan (H, N) unter dem Einflüsse eines Differentialkolbens (P, R) steht, dessen kleinere Kolbenfläche mit der Frischdampfzuleitung (C) für Marschfahrt und dessen größere Kolbenfläche mit den Frischdampfzuleitungen (B und D) für Rückwärtsfahrt und volle Fahrt voraus in Verbindung steht.
  3. 3. Schiffsturbinenanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der nach der größeren Kolbenfläche des Differentialkolbens führenden Dampfzuleitungen (7' U) ein Rückschlagventil (/' bzw. ti1) eingebaut ist, welches das · Cberströmen des Dampfes aus der Vorwärts- in die Rückwärtsturbine oder um-
    . gekehrt vorhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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