DE295702C - - Google Patents

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DE295702C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 295702 KLASSE 86 c. GRUPPE
Schützenwächter für mechanische Webstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1915 ab.
Die bekannt gewordenen Schützenwächter für Webstühle mit Stechereinrichtung werden fast ausnahmslos von der Ladenbewegung in solcher Weise betätigt, daß der Ausstecher auf ein am Webstuhl befestigtes Gleitstück aufläuft und ersteren von der betreffenden Ausstellnase abhebt. Abgesehen von der raschen Abnutzung und Unsicherheit in der Wirkung haben diese Einrichtungen den Nachteil, daß die Einstellung des Schützenschlages für zeitigeres oder späteres Abschießen des Schützens das Gleitstück neuerdings auch entsprechend eingestellt werden muß, damit der Ausstecher ruhig arbeitet. Weiterhin sind diese Einrichtungen ganz unbrauchbar für solche Stühle, bei denen der Stecher sich schon wieder in normaler Lage befinden muß, um als Schützenwächter zu dienen, wenn die Lade eben aus ihrer tiefsten Stellung den Rückgang beginnt. Die vorliegende Einrichtung ist unabhängig vom Ladengang; sie wirkt gleichzeitig mit der Schützenschlagbewegung in solcher Weise, daß der Ausstecher durch Stecherwelle und Fühlerhebel gleich zu Beginn des Schlages von der Schützenbremszunge abgehoben wird und mit dem Rückgang der Schlagbewegung auch die Steclierwelle in die ursprüngliche Stellung kommt, gleichgültig ob die Lade noch in Bewegung ist oder sich in Ruhe befindet.
Fig. ι und 3 zeigen diese Einrichtung ν ο r , Fig. 2 und 4 (mit eingelaufenem Schützen), Fig. 5 (mit auf der Ladenbahn befindlichem Schützen) nach erfolgtem Schützenschlag.
Die Einrichtung ist folgende: L -
An dem durch den Zug α (Fig. 1 und 2) mit der Schützenschlagbewegung in Verbindung stehenden Schlagsektor b greift im Punkt c der federnde Zug d an. ■Der-Aufhängepunkt des federnden Zuges d befindet sich im Punkt e des Hebels f, welcher fest auf der Ausstecherwelle g sitzt. Letztere trägt den Ausstecher i und ist an der Lade η gelagert.
Mit dem durch die Schlagbewegung nach der Pfeilrichtung bewegten Schlagsektor b wird durch den Holzzug 0 der Schützen in Bewegung gesetzt. Zu gleicher Zeit zieht der Schlagsektor b durch den federnden Zug d den Hebel f und dreht die Ausstecherwelle g, somit den Ausstecher i so tief herab, daß letzterer auf den bekannten Anschlag m auf dem Lager der Ausstecherwelle zu liegen kommt (Fig. 2), vom Fühlerhebelfe schon abgehoben und der Schützen vom Drück der Ausstecherwelle befreit ist. Bei weiterem Vorschwingen des Schlagsektors b in der Pfeilrichtung bis in seine tiefste Lage dehnt sich der federnde Zug d als Spiralfeder entsprechend weit aus. Nach erfolgtem Schlag kehrt der Schlagsektor 0 in seine Anfangsstellung (Fig. 1) zurück, wobei der Ausstecher i vom Anschlag sich wieder entfernt und in solche normale Stellung tritt, daß er bei Nichteintreffen des Schützens in den Kasten den Stuhl abstellen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 6s
    Schützenwächter für mechanische Webstühle mit Stechereinrichtung, welche unab-
    hängig vom Ladengang dadurch gleichzeitig mit der Schützenschlagbewegung (ab c) wirkt, daß die Stecherwelle (g) gleich zu Beginn des Schlages von der Schützen(/) abgehoben wird und mit
    bremszunge
    dem Rückgang der Schlagbewegung (al· c) auch die Stecherwelle (g) in die ursprüngliche Stellung kommt, gleichgültig ob die Lade (n) noch in Bewegung ist oder sich in Ruhe befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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