DE295302C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
- B23P15/06—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass piston rings from one piece
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Kolbendichtungsringen mit überlapptem Verschluß.
Bisher wurden solche Kolbenringe vorerst mit einem etwas größeren Durchmesser gedreht
als die Bohrung des Zylinders, für den sie bestimmt waren. Hierauf wurde zur Bildung
des überlappten Schlusses der Ring geschlitzt und das entsprechende Material an
ίο dieser Schlitzstelle entfernt; der Umfang des
gedrehten Ringes war gewöhnlich. um den Wert α (Fig. i) der Länge des auszusägenden
Schlußlappens größer. Hierauf wurde der Ring zusammengespannt, bis die Schlußlappen aufeinander
zu liegen kamen. Ein derart hergestellter Ring besitzt aber keine genaue Kreisform,
er ist eher oval, so daß er den Zylinder nicht vollkommen abschließt und nicht genau
dichtet.
Ein solcher Ring übt auf die Zylinderwandung einen ungleichmäßig verteilten Druck
aus und ist einem schnellen Verschleiß ausgesetzt.
Aus diesem Grunde wenden andere zur Herstellung von Kolbenringen mit Lappenschluß
folgendes Verfahren an:
Der Ring wird so abgedreht, daß er genau in den Zylinder paßt, und die Schlußfuge wird
derart eingesägt (Fig. 2), daß der Durchmesser des Ringes durch sie nur verschwindend wenig
verändert wird.
Durch dieses Verfahren bleibt somit ein der Stärke des Sägeblattes entsprechender freier
Raum b, der durch eine auf dem einen Schlußlappen genietete kleine Platte c (Fig. 3) ausgefüllt
wird.
Hierauf hämmert mail die Innenfläche des Ringes, welcher sich öffnet und die erforderliche
Federung erhält, um auf die Zylinderwandung einen gleichmäßigen Druck auszuüben.
Derart hergestellte Ringe besitzen aber den Nachteil, wenig widerstandsfähig zu sein und
schnell unbrauchbar zu werden, da infolge der sehr kleinen Oberfläche des Schlußlappens, der
auf diese genieteten Platte und der Niete der Ring sehr zerbrechlich wird und die Herstellung
verwickelt und kostspielig ist.
Um diese Nachteile zu beseitigen und einen praktischen, genau passenden Ring auf billige
Weise herstellen zu können, wird zweckmäßig wie folgt vorgegangen:
1. Der auf einen etwas größeren Durchmesser als die Bohrung des Zylinders, für den
er bestimmt ist, gedrehte Ring wird so auseinandergeschnitten, daß im geschlossenen Zustände
seine Enden sich überlappen (Fig. 4); der Ring ist hier offen veranschaulicht.
2. Die Außenfläche des Ringes wird gehämmert, bis er sich zu einem Kreise schließt,
so daß seine Schlußlappen sich aufeinanderlegen. Durch Abdrehen wird dann sein Durchmesser
genau auf den der Zylinderbohrung ge-
Jl
bracht (Fig. 5); in diesem Zustande besitzt der Ring keine Federung.
3. Durch Hämmern der Innenfläche wird der Ring wieder geöffnet, und zwar nimmt die
Hämmerung gegen die Enden des Ringes allmählich ab (Fig. 6).
Der nach diesem Verfahren hergestellte Ring besitzt somit gleiche Stärke am ganzen Umfang,
eine außerordentliche Federung und einen' gleichmäßig nach auswärts ausgeübten Druck.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zur Herstellung von gehämmerten Kolbenringen mit überlapptem Schluß, nach welchem zuerst der Kolbenring in größerem Durchmesser als notwendig gedreht und dann aus diesem Ring ein Segment ausgeschnitten wird, um die Enden des Ringes für die Überlappung bearbeiten zu können, dadurch gekennzeichnet, daß der so vorbereitete Ring auf seinem äußeren Umfang gleichmäßig so lange gehämmert wird, bis sich die gelappten Enden genau übereinanderschließen, ohne daß der Ring in dieser geschlossenen Lage eine Spannung erhält, hierauf der äußere Umfang des Ringes auf den genauen Durchmesser des Zylinders abgedreht und schließlich der Ring durch Hämmern des inneren Umfanges gespannt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295302C true DE295302C (de) |
Family
ID=549792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295302D Active DE295302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295302C (de) |
-
0
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