DE2952076C2 - Schwenkbarer Kosmetikspiegel - Google Patents

Schwenkbarer Kosmetikspiegel

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DE2952076C2
DE2952076C2 DE19792952076 DE2952076A DE2952076C2 DE 2952076 C2 DE2952076 C2 DE 2952076C2 DE 19792952076 DE19792952076 DE 19792952076 DE 2952076 A DE2952076 A DE 2952076A DE 2952076 C2 DE2952076 C2 DE 2952076C2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D42/00Hand, pocket, or shaving mirrors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G1/00Mirrors; Picture frames or the like, e.g. provided with heating, lighting or ventilating means
    • A47G1/16Devices for hanging or supporting pictures, mirrors, or the like
    • A47G1/24Appliances for adjusting pictures, mirrors, or the like, into a desired position, especially inclined

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  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

1.1 Das Drehgelenk (5) beinhaltet einen gesonder- ;1 ten und einstückig ausgebildeten Drehverbinder (10),
1.2 der Drehverbinder (10) ist auf seinem Umfang mit zwei zueinander parallelen, voneinander beabstandeten Ringnuten (10a, iOb) versehen, -"
13 Halteann (6) und Spiegelträger (2) sind zweischalig ausgebildet, wobei die Trennebene zwischen den beiden Schalen etwa durch die Schwenkachse (9) verläuft bzw. die Schwenkachse (9) beinhaltet und ->
1.4 an die Teilschalen (21, 22; 61, 62) von Haltearmen (6) und Spicgelträger (2) sind die kreisringsegmentförmigen Wandteile (29; 69) angeformt, die in miteinander verbundenem Zustand der beiden Halbschalen sich etwa zu !" einer Ringscheibe ergänzen und die Dreh-Führung vow Haltearm (6) und Spiegelträger (2) gegenüber dem Drehver*inder(10) bilden.
2. Kosmetikspiegel nach Anspruch 1, dadurch '"' gekennzeichnet, daß der Drehverbinder (10) als Hülse (11) mit drei zueinander planparallelen, über den Außendurchmesser der Hülse (11) radial nach außen überstehenden sowie die Ringnuten (10a, iOb) begrenzenden Flanschscheiben (12, 13, 14) gestaltet '" ist.
3. Kosmetikspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Spiegelträger (2) und Halteann (6) im Bereich des Drehverbinders (10) mit ringförmigen, in den Umfangsbereich der mittleren 4> Flanschscheibe (13) hineinstehenden und diesen teilweise abdeckenden Ansätzen (28; 68) versehen sind.
4. Kosmetikspiegel nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der '" Flanschscheiben (12, 13, 14) nahezu gleich dem Innendurchmesser der ringförmigen Ansätze (28; 68) ist.
5. Kosmetikspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des " Drehgelenkes (5) zwischen den einander zugekehrten Flächen des Spiegelträgers (2) und des Haltearmes (6) ein Spalt (18) von zwischen 0.05 bis 0,3 mm verbleibt.
6. Kosmetikspiegel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltbreite 0,1 mm beträgt.
7. Kosmetikspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegelträger (2) und der Haltearm (6) aus Polystyrol sowie der Drehverbinder (10) aus Polyamid gefertigt sind.
8. Kosmetikspiegel nach einem der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (6) etwa sichelförmig ausgebildet ist und daß die Drehachse des Drehverbinders (10) vom freien Ende (17) des Haltearmes unter einem Winkel von etwa 45° zur Basisfläche (7) hin geneigt verläuft.
9. Kosmetikspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilschalen (21, 22; 61, 62) von Spiegelträger (2) und Haltearm (6) im wesentlichen symmetrisch gestaltet sind.
10. Kosmetikspiege! nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilschalen (21, 22) des Spiegelträgers (2) im Querschnitt J-förmig gestaltet sind, daß die in der Symmetrieebene des Spiegelträgers liegende Verbindung der beiden Teilschalen als Verblattung (23) der längeren Schenkel (24) derTe<lschalen ausgebildet ist und daß der kürzere Schenkel (25) an dem zu haltenden Spiegel (3,4) anliegt
11. Kosmetikspiegel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Teilschalen (21, 22) des Spiegelträgers (2) je ein Planspiegel (3) und ein Vergrößerungsspiegel (4) eingelegt ist, zwischen deren Außenkanten ein Abstandsstück (26) liegt.
12. Kosmetikspiegel nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilschalen (61, 62) des Haltearmes (6) zwischen dem Bereich des Drehgelenkes (5) und dem Basisteil (8) im Querschnitt U-förmig gestaltet sind und daß die in der Symmetrieebene des Halttarmes liegende Verbindung der beiden Teilschalen (61, 62) als Verblattung von deren beiden jeweiligen Schenkeln (64) ausgebildet ist.
Die Erfindung geht aus von einem schwenkbaren Kosmetikspiegel entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein Kosmetikspiegel der gattungsbildenden Art ist beispielsweise aus der DE-OS 23 23 039 bekannt, die einen Spiegel zeigt, der wahlweise jls Hand-, Wandbzw. Standspiegel verwendbar ist. Für die Verwendung als Handspiegel muß hier der eigentliche Spiegelträger mittels eines Handgriffs aus dem Basisteil herausgenommen werden; dieser Notwendigkeit trägt die Ausbildung des Drehgelenkes Rechnung. Das lotrecht nach oben weisende Ende des Basisteiles ist mit einer tiefen Ausnehmung versehen, die nach oben offen und an der Basis rund ausgebildet ist. In diese Ausnehmung wird der Handspiegel um seine im eingebauten Zustand waagerecht verlaufende Schwenkachse drehbar eingesetzt. Der spiegelseitige Endabschnitt des Handgriffes ist im Querschnitt rund und weist eine tiefe umlaufende Nut auf. Als Gegenstück zur Nut ist eine Ausnehmung mit einem umlaufenden Wulst versehen und es wird beim Einsetzen des Handspiegels die Nut über den Wulst geschoben. Damit der Spiegelträger samt Handgriff sich bei der Verwendung als Stand- oder Wandspiegel nicht voneinander lösen, ist eine federnde Verrastung erforderlich. Bei der Schönheitspflege läßt sich ein häufiger Übergang von der Stand- zur Handanwendung des Spiegels und umgekehrt nicht vermeiden. Die Notwendigkeit des Trennens der Spiegelteile ist daher nicht nur störend, sondern gefährdet auch auf Dauer das Gelenk. Ein Abrieb im Gelenk schien bisher unvermeidbar. Zumindest das Basisteil ist einstückig ausgebildet, was eine komplizierte und kostspielige Preßform voraussetzt.
Bei billigeren Massenerzeugnissen ist die Haltevor-
richtung vielfach aus Metalldraht gefertigt. Zwischen Spiegelträger und Haltevorrichtung sind im allgemeinen zwei in der waagerechten Schwenkachse diametral am Rahmen gegenüberliegende einfache Zapfenlager üblich. Auch eine parallelogrammähnliche Anordnung von insgesamt vier solcher Zapfenlager ist bekanntgeworden. Beispielsweise zeigt das DE-GM 19 44 019 einen Kosmetikspiegel fürs Bad, bei dem ein plastiküberzogener Spiegel schwenkbar an leicht gebogenen Plastikbügeln mit Drahtkern oder an rostfreien Metallbügeln befestigt ist. Eine Variante dieses bekannten Spiegels sieht auch die Befestigung an einem V-förmig gebogenen Bügel vor. wobei zwischen dem ausgerundeten Winkel des V und dem eigentlichen Spiegel ein einziges Schwenkgelenk vorkommt. Das Gelenk dieses offensichtlich als kurzlebiges Massenerzeugnis gedachten Spiegels dürfte daher sehr bald nicht mehr selbsthemmend sein und damit eine sinnvolle Verwendung des Spiegels verunmöglichen.
Allgemein bekannt ist es ferner, in einen rahmenartigen Spiegelträger zwei Spiegel einzulegen, von denen einer ein Planspiegel und der andere ein Vergrößerungsspiegel sein kann. Durch eine Schwenk-ing um 180° läßt sich der jeweils gewünschte Spiegel ins Gesichtsfeld bringen.
Eine Erweiterung des Anwendungsbereiches war ferner durch die aus US-PS 23 68 959 ersichtliche kardanische Aufhängung solcher Spiegel beabsichtigt. Hierbei ist der eigentliche Spiegehräger mittels zweier Zapfenlager gegenüber einem etwa halbkreisförmigen Haltearm verschwenkbar, der selbst gegenüber der Basisplatte um ein weiteres Gelenk verschwenkbar ist. Die beiden Schwenkachsen stehen nicht ganz senkrecht zueinander und es nimmt eine der beiden Schwenkachsen einen spitzen Winkel gegenüber der Basisfläche ein. Jedes Zapfengelenk besteht aus einer Kugel, aus der in der betreffenden Schwenkachse liegende, aber in entgegengesetzte Richtungen weisende Zapfen hervorragen, die in je eine Bohrung im Haltearm bzw. im Spiegelträger ragen. Eine evtl. im Neuzustand vorhandene Selbsthemmung wird sich nach einigem Gebrauch verschlechtern. Das weitere Gelenk beinhaltet eine Schraube, die eine Bohrung im Haltearm durchsetzt; hier läßt sich die Selbsthemmung durch entsprechendes Anziehen einer auf der Schraube befindlichen Flügelmutter erzielen. Bei diesem nicht für Handgebrauch gedachten Spiegel sind zum Erzielen .der kardanischen Beweglichkeit drei Gelenke erforderlich.
Mit einem einzigen, kugelartigen Gelenk kommt ein aus der GB-PS 6 84 189 bekannter Standspiegel aus. Hier trägt ein Fußteil am Ende eines lotrecht hochragenden Armes ein klauenartiges Halteteii, das ein kugelförmiges, am unteren Ende des zu haltenden kreisförmigen Spiegels befestigtes Gegenstück umfaßt. Der Spiegel ist durch dieses Gelenk nach beiden Seiten um je 90° neigbar und ferner so drehbar, daß entweder ein Flachspiegel oder ein Vergrößerungsspiegel zum Benutzer hinweist. Das bekannte Gelenk ist vornehmlich für Metallbauweise geeignet. Ein Versuch, ein derartiges Gelenk beispielsweise aus Styrol-Polymeri- ' säten zu fertigen, wie sie an sich für Spiegelträger und Basisteil solcher Kosmetikspiegel gut geeignet sind, ist /um Scheitern verurteilt, weil je nach der gewählten Passung nach kurzer Gebrauchszeit das Gelenk infolge »Fressens« zerstört oder die erforderliche Selbsthem- ' miing verlieren würde.
Der Gebrauchswert von universell verwendbaren Kosmetikspiegeln. die zwar ;ils Massenerzeugnis hergestellt werden, aber doch einem gehobenen Genre zuzurechnen sind, hängt u. a. weitgehend davon ab, daß sie auch im Handgebrauch griffgünstig liegen sowie daß ihre Gelenke auf Dauer selbsthemmend und verschleißfrei sind. Aus der Sicht des Benutzers ist der Gebrauchswert ferner durch einen günstigen Erstehungspreis bestimmt, was für den Hersteller den Zwang zu niedrigen Herstellungskosten bedeutet Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, zur Verbesserung des Gebrauchswertes eines universell verwendbaren Kosmetikspiegels des gehobenen Genres das Drehgelenk so auszubilden, daß es weitgehend verschleißfrei arbeitet und zugleich die Selbsthemmung auf Dauer erhalten bleibt und daß der Spiegel im
> Hinblick auf die an das Drehgelenk gestellten Forderungen mit geringem Aufwand herstellbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1. Hierdurch wird zunächst eine Gebrauchswerterhöhung
' durch besonders sichere Führung der Spiegelteile über das eine Drehgelenk in allen Richtungen erreicht.
Bei der an sich bekannten zwu^chaligen sowie weitgehend symmetrischen Ausbildung von Haltearm und Spiegehräger ermöglicht der als gesondertes
■ einstückiges Teil ausgebildete Drehverbinder -iine besonders vorteilhafte Fertigmontage. Hierbei füllen die beicLn hier jeweils als kreisringsegmentartige Wandteile ausgebildeten und miteinander verbundenen Schalenhälften die Ringnuten bildenden Zwischenräume zwischen den jeweiligen Flanschscheiben aus. Dadurch ist mit diesem Gelenk die erwähnte sichere Führung in allen Richtungen möglich. Dies ist gerade bei einer einseitigen Spiegelhalter-Lagerung von besonderer Wichtigkeit.
Außerdem bewirkt das formschlüssige Einliegen der Hälften von Spiegelträger und Haltearm in den Ringnuten des nach Anspruch 2 gestalteten Drehverbinders zwischen den Flanschscheiben den für eine Drehhemmung in der jeweiligen Drehstellung notwe:n-
■ digen Reibungsschluß.
Der Anspruch 3 beinhaltet besonders vorteilhafte gestalterische Einzelheiten des Drehgelenkes. Um beispielsweise die notwendige Selbsthemmung ;:u erzielen, sind die Nuten zwischen den drei Ringflanschen des Drehverbinders hinsichtlich ihrer B-eite so dimensioniert, daß sie unter einer gewisi^r· Vorspannung die kreisringsegmentartigen Innenflansche von Rahmen und Ständer zwischen sich »einklemmen«.
Daß ferner gemäß Anspruch 3 Ständer und Rahmen im Bereich des Drehverbinders auf ihren einander zugewandten Außenseiten je einen ringförmigen Absatz aufweisen, trägt zur Fertigungsverbilfigung bei. Dadurch kann der mittlere Ringflansch des Drehverbinders die spritztechnisch vorteilhafte und zugleich notwendige Breite aufweisen, ohne daß die Teiifuge zwischen Rahmen und Ständer in diesem Bereich wjit aufklafft. Die Teilfuge ist vielmehr auf einen optisch unbedeutenden Abstand reduziert, so daß der mittlere, in der Teilfuge liegende Ringkragen des Drehverbinders von außen nicht mehr sichtbar ist.
Auch das gemäß Anspruch 4 erzielte radiale Überstehmaß der Kragen des Drehverbinders ist in Verbindung mit den Maßnahmen nach den Ansprüchen 1—3 von Bedeutung. Auf diese Weise werden gerade bei einseitiger Spiegellagerung auftretende Kipp- bzw. Deforma'ionskräfte mit relativ langem Hebelarm abgefangen bzw. abgestützt.
In den Ansprüchen 5 und 6 sind Maße für
Reduzierung der reilfuge /wim.-Ih.-h Hallearni um! Spiegcltrager angegeben, wodurch der mittlere, in der leilfuge hegende Ringkragen dos Drelueioinders von außen rl ic hi sichtbar ist.
Durch die Maßnahme iuich Anspruch 7 wird eine l.ang/cil-Seibslhemmung gewährleiste;.ohne daß uner wünschte Abmit/ungserseheinungen auftreten.
Die Maßnahme nach Anspruchs luhii besonders /u einer Verbesserung des Gebrauchswertes, weil der eigentliche Spiegel in einem ein/igen Gelenk \chuenk b;ir iin dem Hallearm »aufgehängt« ist. Abgesehen von einer nicht unerheblichen Kostenersparnis ist dieses ein/ige Lager in vorteilhafter Weise durch die schräg nach unten geneigte Achsenlage weniger beansprucht. Im Falle eines unbeabsichtigten Anstoßens an den Spiegel gibt der sichelartig ausgebildete llallearni elastisch etwas nach und mindert dadurch die StoUbeaiispruchung auf den eigentlichen l.agerbereich.
Die Ansprüche 9—12 haben insbesondere die Ge-
/um Inhalt.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiele·· ί nachfolgender Beschreibung und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
[ ι g. I den vollständigen Kosmetikspiegcl in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 einen Schnitt gemäß ll-!l in F i g. I durch den Rahmen des Spiegelträgers mit eingelegten Spiegeln sowie mit angedeutetem Distanzstück.
F i g. i den birnenförmigen Fuß des Haltearmes samt Grundplatte vor dem Zusammenbau, in perspektivischer Darstellung.
F i g. 3a die Verblattung zwischen Basisteil und Grundplatte im Schnitt als Einzelheit ll!a-lll.i gemäß F ι g. I.
F i g. 4 die wesentlichen Teile des Drehgelenkes als Einzelheit IV-IV gemäß F i g. 1 in perspektivischer Darstellung.
F i g. 4a die Teilschalen zum Spiegelträger und zum Haltearm mit eingelegtem Drehverbinder.
F ι g. 4b das Drehgelenk gemäß F i g. 4a. jedoch in etwas vergrößerter Darstellung sowie um 45C gesenkt.
Fiel zeigt den fertig montierten schwenkbaren Kosmetikspiegel 1 in perspektivischer Darstellung. Die wesentlichen Teile dieses Spiegels sind der eigentliche Spiegelträger 2. in dem rahmenartig mindestens ein Spiegel 3 gehaltert ist. Zweckmäßigerweise finden jedoch zwei Spiegel mit voneinander wegweisenden .Sichtflächen Anwendung: in diesem Falle kann wenigstens einer dieser Spiegel ein Vergrößerungsspiegel 4 sein. Der Spiegelträger 2 ist über ein einziges Drehgelenk 5 an dt.m von einem Basisteil 8 wegweisenden Ende 17 eines etwa sichelförmigen Haltearmes 6 schwenkbar gelagert.
Die »halb hängende« Befestigung der im Spiegelträger gehalterten Spiegel unter einem etwa um 45° zur Basisfläche 7 hin geneigten Winkel mittels des einzigen Drehgelenkes 5 hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen. Mit einer der Vertikalen zumindest nahekommenden Lage der Schwenkachse würde man den < üblichen Anforderungen der Benutzer von solchen Spiegeln nicht gerecht werden. Bei einer waagerechten Lage der Schwenkachse 9 wäre das Drehgelenk 5 durch das aufzunehmende Moment erheblich stärker belastet Aus dem gleichen Grunde wäre auch eine Verkürzung r des sichelförmigen Haltearmes 6 entsprechend etwa einem Zentriwinkel von beispielsweise 90° nicht zweckmäßig. Die aus F i g. 1 ersichtliche Formgestalt de·- I laltearnies b erbringt den /usal/licheii \Urteil, da 1.1 nicht aiis/iiM'hheßeiHle IV.tiispnichiingen lulolgc von uiihoahsichliglem Auslösen an den Spiegellrager durch el,istische Verformung des ll.iltearmes β ohne Gefahr dung des Bereiches bein) Drehgelenk 5 nachgiebig aufgefangen werden.
Sowohl tier Spiegeltriigcr 2 .ils auch tier Hallearm b sind /■.'· fisch, ihi; ausgciiihrt und bestehen aus den Teilschalen 21. 22; hl, fi2. Diese /weischalige Ausbildung erbringt den besonderen Vorteil, daß es /ur l'ertigmontage des Spiegels lediglich erforderlich ist, die beiden Spiegel ? und 4 unter Zwischenfügen eines Abstandsstückes 26 in die hinten liegende l'eilschale 21 einzulegen, sodann diese l'eilschale 21 mit einer Teilschale 61 des llaltearmes durch Einlegen eines Drehverbinders 10 zu verbinden. Schließlich werden die vorderen Teilschalen 22 /um Spiegelträger 2 und die vordere Teilschale 62 /um Hallearm 6 lediglich auf die unten liegenden Teilschalen 21 b/w. 61 »aufgedeckeil«. Durch diese i" kür/cst*Ji' Zeit dnrchyiifiihrenden Maßnahmen ist der Spiegel vollständig montiert.
Die Teilschalen 21,22 des .Spiegelträgers 2 sind — wie aus F i g. 2 hervorgeht — im Querschnitt J-förniig gestaltet. Hierbei liegen /wischen den kürzeren Schenkeln 25 der Teilschalen der bzw. die Spiegel 3 bzw. 4; gegebenenfalls hält das Abstandsstück 26 sowie ein nicht dargestelltes elastisches Abstandsstück die Spiegel a.if Distanz. Die längeren Schenkel 24 der Teilschalen 21 bzw. 22 ϊ-cnnen an sich auf eine beliebige bekannte Weise miteinander verbunden sein. Als besonders vorteilhaft im Hinblick auf die geschilderte. Arbeitszeit sparende Montage hat sich jec'och die in F i g. 2 ebenfalls dargestellte Verblaitung 23 erwiesen. Damit die Verbindung unlösbar wird, genügt es. auf das jeweilige gerade Blatt 23' am Ende des längeren Schenkels 24 etwas Kleber zu geben, bevor die Teile zusammengefügt werden. Der gleiche Effekt wäre beispielsweise auch durch Verschweißen erzielbar.
Zweckmäßigerweise liegt die Teilebene der beiden Teilschalen 21, 22 in der Symmetrie-Ebene, die der Sichtfläche des Spiegels 3 parallel ist.
in analoger Weise sind die Teilschalen 61, 62 des Haltearmes 6 miteinander verbunden. Unterschiedlich ist jedoch die Ausbildung des Bereiches zwischen dem Drehgelenk 5 und dem Basisteil 8. das hier im Querschnitt U-förmig gestaltet ist. Hieraus ergibt sich, was jedoch nicht speziell gezeichnet wurde, daß beide Schenkel 64 jeweils durch Verblattung 63 miteinander verbunden sind. F i g. 4b zeigt ein gerades Blatt 63'. das ein nicht gezeichnetes innenliegendes Blatt am Gegenstück überdeckt.
Wie insbesondere aus F i g. 3 hervorgeht, weis, das Basisteil 8 im Grundriß angenähert Birnenform auf. Aus fertigungstechnischen Gründen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, entsprechend der Basisfläche 7 zwischen die beiden Teilschalen 61,62 eine gesonderte Grundplatte 65 einzubläuen. Einzelheiten über diese Verbindung sind F i g. 3a zu entnehmen. Außerdem sind hier Abstandnoppen 66 dargestellt, die nicht nur bei der Montage sehr zweckmäßig sind, sondern auch eine zusätzliche Verstärkung des Basisteiles 8 bewirken. Die Grundplatte 65 weist zweckmäßigerweise noch Befestigup.gsöffnungen 67 auf, die es ermöglichen, den Spiegel gegebenenfalls in einer Wand aufzuhängen. Abgesehen von dieser Befestigungsart erlaubt es die Gestaltung des Basisteiles 8. den Spiegel auch auf einer Tischplatte o. dgl. sicher aufzustellen; schließlich ist diese Form des Basisteiles 8 griffgünstig, was es dem Benutzer erlaubt.
den Spiegel bei (icbr.iiu Ii bequem in der I Lind zu halten.
Den Fig.-t. 4.ι und -lh is! die \ushikltinj_- des Drehgelenkes 5 /wischen dem Spiegeln'.iger 2 und dem llalteann 6 /u entnehmen. Wie bereits erwähnt, lsi in ■die /ü \erbmdep.den l'eüe ein Drein erhinder 10 eingelegt, der .ils Hülse Il mit drei zueinander pl.inparallelen. iiber den Atißeudiirchmesser der lliiise 1 I raiii·"1 naeh außen ·ιΙνι stehenden Flanschscheibe!! 12, Ii, 14 gestaltet lsi. In die Zwischenräume zwischen jeweils zwei benachbarten I lansehscheihen 12, 1 ) bzw. 1 5, 14. (.lie Ringnuten 10.7 und IO/i darstellen, ragen kreisnngsegmcntformige W.indteile 29, 69. die den Teilschalen 21, 22 b/w. 61, 62 \on Spiegeln·.iger 2 bzw. I lalteann () /ugehören.
liei der Gestaltung des Drehgelenkes 5 wurde insbesondere darauf geachtet. daU — wie es spritzteehniseh erwünscht ist — überall möglichst einheitliche Wandstarken beibehalten werden. Diese Wandstärke kann h(MS"niiikwi*isf im Hrri'irh von 1 mm lit^tMi
Der eigentliche Gelenklager ist — wie erwähnt — eine Hülse Il mit den drei zueinander planparallelen, über ilen I lülsendiirchmesser radial nach außen überstehenden Hansehscheiben 12. 13, 14. Die beiden /wischenraiime zwischen jeweils zwei benachbarten llansehseheiben 12. 13 bzw. 13, 14 dienen zur Aufnahme des Spiegelträgers 2 bzw. des Haltearmes 6.
Infolge der zweischaligen Ausbildung von Haltearm 6 und Spiegelträger 2 erfolgt die Feriigmontage lediglich durch das gegenseitige Verbinden der beiden Spiegelträger- und Hallearmschalen. Dabei füllen die beiden mitein:1 der verbundenen Schalenhälften die /wischenraiime zwischen den jeweiligen Flanschscheiben 12 bis 14 aus. wodurch eine sichere Führung in allen Richtungen möglich ist. Als eigentliche Auflagefläche!!
sind die kreisnngsegmentlörmigen \\anuleiie 24. 64 an den Ceilschalen 21,22 bzw.61,62 vorgesehen.
Fine vorteilhafte Fin/elheii besteht ferner darin, dal.) sowohl der Spiegellrager 2 als auch der 1 lallearm 6 im Bereich des Drehverbinders 10 mit ringförmigen •\ns.itzen 28 bzw.68 versehen sind.
Um die Beanspruchungen innerhalb des Drehgelenkes ϊ verhältnismäßig klein zu halten, ist der Durchmesser der llansehseheiben 12, 13, 14 nahezu gleich dem Durchmesser der ringförmigen Ansätze 28,
68 gewählt. Im konkreten Fall ist der erwähnte Durchmesser der Flanschscheiben lediglich um die Wandstärke der ringförmigen Ansätze kleiner als deren •\ußendurchmesser.
Ferner sind die Wandstärken tier flanschscheibe!! 12, 13, 14 und die Wandstärken der Kreisringsegmente 29,
69 an den Teilschalen 21, 22 bzw. 61, 62 so gewählt, daß zwischen den einander zugekehrten !"lachen des Drehgelenkes ein Spalt 18 in der Größenordnung etwa von 0 I mm offenbleibt. Damit ist also insbesondere die Flanschscheibe 13. deren Stärke etwas von derjenigen der Scheiben 12 und 14 abweichen kann, für das Auge nicht sichtbar. Insbesondere wird damit aber verhindert, daß die aus Polystyrol gefertigten Teile des Spiegelträgers 2 und des Haltearmes 6 aneinander reiben. Wird der Drehverbinder 10 aus Polyamid vorgesehen, reibt durch die vorgesehene Maßnahme lediglich Polystyrol auf Polyamid, was ohne Beschädigung bz.w. Deformierung erfolgt.
Um das gewünschte Maß des Spaltes 18 und gleichzeitig die spritztechnisch günstige Stärke der kreisringsegmentförmigen Wandteile 29, 69 einhalten zu können, kann hier ein leichter Versatz, der Wandflächen zweckmäßig sein, wodurch Kragen 27 entstehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1 Patentansprüche:
1. Schwenkbarer Kosmetikspiegel, der wahlweise an einer Wand befestigbar oder auf eine Fläche aufstellbar ist, bestehend aus einem Spiegelträger ' zur Aufnahme von wenigstens einem Spiegel, aus einem Haltearm mit Basisteil sowie aus einem Drehgelenk mit vorzugsweise gegenüber der Basisfläche geneigter Schwenkachse, wobei das Drehgelenk wenigstens ein in einer Ringnut gleitbar !" geführtes kreisringsegmentartiges Wandteii aufweist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE19792952076 1979-12-22 1979-12-22 Schwenkbarer Kosmetikspiegel Expired DE2952076C2 (de)

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