DE29517841U1 - Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung - Google Patents
Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden GebäudeöffnungInfo
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Description
1. Dr. Steffen Schemmann, Borgfelder Deich 14a, 28357 Bremen
2. Volkmar Wagschal, Moorhauser Landstraße 41, 28865 Lilienthal
Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung, mit
einem in die Gebäudeöffnung einzusetzenden, wasserundurchlässigen,
im wesentlichen plattenförmigen Mittelteil, dessen Stirnseitenkontur der Innenkontur der Gebäudeöffnung
entspricht, und an dessen abzudichtenden Stirnseiten ein ausdehnbares Dichtelement angeordnet ist, dessen Außenseite
beim Verschließen der Gebäudeöffnung mittels einer Druckeinrichtung mit der Innenfläche der Gebäudeöffnung in
dichtenden Eingriff zu bringen ist.
Die zunehmende Anzahl von Hochwasseruberschwemmungen hat
gezeigt, daß bei ufernaher Bebauung trotz umfangreicher
2727
Bremen:
Hollerallee 32, D-28209 Bremen
Postf. IO 71 27, D-28071 Bremen
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Telex 244 95Sbopatd
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BOEHMERT & BOEHMERT, NORDEMANN.ww» PARTNER
Hochwasserschutzmaßnahmen nach wie vor die Gefahr schwerwiegender Gebäude- und Inventarschäden durch eindringendes
Wasser besteht. Das Wasser tritt im allgemeinen durch unzureichend verschließ- und abdichtbare Gebäudeöffnungen,
wie Türen und Fenster, ein und führt meist erhebliche Mengen Schmutz mit sich.
Es sind daher Verschließvorrichtungen zum Einsetzen in Gebäudeöffnungen bekannt geworden, welche aus einer Verschlußplatte
bestehen, entlang deren Umfang ein ausdehnbares Dichtelement wie ein Gummischlauch vorgesehen ist.
Die Vorrichtungen weisen jedoch diverse Nachteile auf und bieten somit keine zufriedenstellende Lösung an.
So ist aus der GB 22 36 344 eine Vorrichtung bekannt, bei
der ein Rahmen ortsfest an der die Gebäudeöffnung umgebenden Wand mittels Schrauben od.dgl. fixiert wird und zur
Aufnahme der aus der Verschlußplatte und dem Schlauch bestehenden, eigentlichen Verschließvorrichtung dient. Der
Rahmen und die Verschlußplatte weisen jeweils abgerundete Ecken auf, wodurch ein Abquetschen des Schlauches vermieden
wird. Der Schlauch wird mittels Druckluft aufgeblasen und gewährleistet die Dichtigkeit zwischen dem Rahmen und
der Verschlußplatte. Als nachteilig erweist sich jedoch dabei, daß neben der Dichtfläche zwischen der Verschlußplatte
und dem Rahmen eine weitere Dichtfläche zwischen dem Rahmen und der Gebäudewand gegen das Eindringen von
Wasser abzudichten ist, wodurch das Abdichten der Gebäudeöffnung insgesamt erschwert wird. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß vor dem Einsetzen der eigentlichen Verschließvorrichtung zunächst der ortsfeste Rahmen an der
&Bgr;&Ogr;&Egr;&EEgr;&Mgr;&Egr;&Kgr;&Ggr; & BOEHMJSRT, NORDEMANN, wnö PARTNER
Gebäudewand befestigt werden muß, was den Montageaufwand
erhöht. Einen einmal installierten Rahmen fortwährend an der Gebäudewand verbleiben zu lassen, ist aus optischen
bzw. ästhetischen Gesichtspunkten unerwünscht, da die Vorrichtungen lediglich in größeren Zeitabständen bei Hochwasser
vorübergehend zum Einsatz kommen.
Aus der US 37 96 010 ist eine ähnliche Vorrichtung bekannt, bei der die Verschlußplatte ebenfalls in einen
ortsfest in der Gebäudeöffnung installierten Rahmen eingesetzt und mittels Verschlußbolzen mechanisch gehalten
wird. Der Zwischenraum zwischen dem Rahmen und der Verschlußplatte wird durch einen aufblasbaren Schlauch abgedichtet,
wobei Metalleinsätze mit einem bogenförmigen Abschnitt in die Ecken des Rahmens eingesetzt werden, so daß
auch hier der Rahmen ebenso wie die Abdichtplatte abgerundete Ecken zur sanften Umlenkung des Schlauches aufweisen.
Auch diese Vorrichtung weist jedoch die Nachteile einer zusätzlichen Dichtfläche sowie eines erhöhten Montageaufwandes
auf.
In der DE-GM 88 04 447.5 ist eine Verschließvorrichtung offenbart, die keinen ortsfest installierten Rahmen aufweist,
sondern direkt in die Gebäudeöffnung eingesetzt wird, wobei die entlang des Umfangs der Verschlußplatte
angeordnete schlauchartige Dichtung mittels Druckluft zum Fixieren und Abdichten aufgeblasen wird. Da sich die
aufgeblasene Dichtung jedoch nicht vollständig bzw. lükkenlos an die rechtwinkligen Ecken üblicher Gebäudeöffnungen
anschmiegen kann, werden die Ecken mit separaten keilartigen Dichtelementen ausgerüstet. Es hat sich jedoch
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gezeigt, daß das genaue Plazieren derartiger keilförmiger Dichtelemente insbesondere in den oberen Ecken der Gebäudeöffnungen
problematisch ist, so daß sich Undichtigkeiten nicht vermeiden lassen. Zudem gewährleistet die mit ihrer
Außenseite gegen die Gebäudeöffnung gedruckte (Gummi-)Dichtung
bei dem im allgemeinen rauhen und insbesondere durch Fugen, Mulden oder Konturen unebenen Mauerwerk keine
ausreichende Dichtigkeit.
Die in der G 94 02 224.0 offenbarte Verschließvorrichtung stellt demgegenüber insoweit eine Verbesserung dar, als
daß bei dieser die Außenseite der Dichtung mit einem weichen, elastischen Dichtungsmaterial wie Moosgummi od.dgl.
versehen ist, was sich als wirksame Maßnahme zur Erzielung einer verbesserten Dichtigkeit erwiesen hat. Auch hier
werden jedoch keine zufriedenstellenden Lösungen zur Verbesserung der Dichtwirkung in den problematischen Eckbereichen
von Gebäudeöffnungen vorgeschlagen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, bei welcher
in den Eckbereichen von Gebäudeöffnungen die erforderliche Dichtigkeit ohne zusätzliche separate Dichtelemente
gewährleistet ist, wobei das ausdehnbare Dichtelement mit möglichst geringem Aufwand kostengünstig herzustellen
sein soll.
Die Lösung der Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtelement so geformt ist, daß es bereits in seinem nicht ausgedehnten Zustand über seine gesamte
Länge, also einschließlich der Eckbereiche, eine
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Außenkontur aufweist, die der Innenkontur der Gebäudeöffnung entspricht, so daß also bei in die Gebäudeöffnung
eingesetzter, aber noch nicht abgedichteter Verschließvorrichtung, der Abstand der Außenseite des noch ungedehnten
Dichtelementes zur Innenfläche der Gebäudeöffnung an allen Stellen gleich groß ist.
Als wesentlicher Vorteil erweist sich dabei, daß das Dichtelement in seinem ausgedehnten Zustand zur Anpassung
an die Gebäudeöffnung weder abgeschnürt noch abgequetscht wird, sondern sich an jeder Stelle verschleißfrei an die
Innenfläche der Gebäudeöffnung dichtend anlegt. Aufgrund
dessen liegt auch in den Ecken der Gebäudeöffnung, die ggf. bei dreieckigen Fenstern auch spitzwinklig sein können,
stets der Druck des Dehnelementes unmittelbar an der Innenfläche der Gebäudeöffnung bzw. ggf. an einer Dichtungsmaterialauflage
an, wodurch eine äußerst wirksame Dichtwirkung erzielt wird.
Bevorzugt besteht das Dichtelement aus einem elastischen Schlauch aus mehreren Schlauchabschnitten, die jeweils
zwischen zwei Ecken des Mittelteils verlaufen, wobei zwei einander benachbarte Schlauchabschnitte an ihren einander
zugekehrten Enden entsprechend dem Eckwinkel auf Gehrung geschnitten und miteinander verbunden sind.
Es ist des weiteren bevorzugt, daß die Schlauchabschnitte eine konstante Wandstärke aufweisen, so daß kostengünstige
herkömmliche (Gummi-)Schläuche eingesetzt werden können und keine teuren Spezialschläuche notwendig sind.
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— &ogr; ~
Höchst bevorzugt sind die Schlauchabschnitte an ihrer Außenseite
mit einer weichen, elastischen Dichtungsmaterialauflage aus Moosgummi od.dgl. mit durchgehend konstanter
Dicke versehen, so daß auch hierfür kostengünstige Meterware verwendet werden kann.
Es ist des weiteren zweckmäßig, daß die Vorrichtung einen an der äußeren Seitenfläche des Mittelteils flanschartig
nach außen vorstehenden Anschlag aufweist, wobei der Anschlag bevorzugt aus mehreren mit gegenseitigem Abstand
angeordneten Zungen besteht, wodurch nicht nur ein definiertes Einsetzen bzw. eine Positionierung der Vorrichtung
ermöglicht wird, sondern zugleich auch die Dichtung von Stoßkräften durch z.B. schwimmende Gegenstände völlig entlastet
ist.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung
;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II
in Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf ein Aus-
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führungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dichtelementes; und
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf ein alternatives Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Dichtelementes.
Fig. 1 zeigt eine Gebäudewand 1 mit einer darin befindlichen Gebäudeöffnung, die vier rechtwinklige Ecken 2 aufweist
und deren (Innen-)Kontur mit 3 dargestellt ist. Die Gebäudeöffnung ist mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
abgedichtet bzw. verschlossen, welche im wesentlichen aus einem plattenförmigen Mittelteil 4 mit vier Ecken 4a-4d,
einem ausdehnbaren Dichtelement 5 sowie einer Dichtungsmaterialauflage 6 besteht. Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel
weist zudem drei flanschartig nach außen vorstehenden Zungen 7 auf, welche nach dem Einsetzen der
Vorrichtung mit ihrer Innenseite 7a an der die Gebäudeöffnung umgebenden Außenseite der Gebäudewand 1 anliegen einen
Anschlag bilden.
Fig. 2 zeigt die Verschließvorrichtung sowie die daran anschließende Mauerecke im Schnitt. Das plattenförmige
Mittelteil 4 weist entlang seines gesamten Umfangs eine im Querschnitt U-förmige Nut 8 auf, die alternativ auch dreieckförmig
oder in einer anderen geeigneten Form ausgebildet sein könnte. Das Mittelteil 4 ist so dimensioniert,
daß sich die Verschließvorrichtung leicht von außen in die Gebäudeöffnung 3 ohne Klemmen einführen läßt und ein
gleichmäßiger Zwischenraum zwischen der Kontur bzw. den Stirnseiten 9 des Mittelteils 4 und der Innenfläche 10 der
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Gebäudeöffnung vorliegt. Die Zungen 7 stehen über der Kontur
3 der Gebäudeöffnung vor, um beim Einsetzen der Verschließvorrichtung
einen Anschlag zu bilden und so auch Laien ein definiertes Einsetzen bzw. Positionieren ohne
Verkanten zu ermöglichen.
Das Material des Mittelteils 4 ist grundsätzlich beliebig, sofern es den Anforderungen nach Wasserundurchlässigkeit
und mechanischer Stabilität genügt. Im Hinblick auf ein bequemes Handling sollte es ein geringes Gewicht aufweisen
und könnte z.B. aus einem Verbundmaterial mit einem (Schaum-)Kunststoffkern und einer beidseitigen Hartkunststoff-
oder Leichtmetallbeschichtung bestehen.
Das vollständig um das Mittelteil 4 verlaufende, ausdehnbare Dichtelement 5 ist in der Nut 8 vorgesehen und besteht
aus einem pneumatisch ausdehnbaren (Gummi-)Schlauch. Sofern in einer alternativen Ausgestaltung keine Nut 8
vorgesehen ist, kann das Dichtelement 5 auch auf den Stirnseiten 9 des Mittelteils 4 liegend angeordnet sein.
Das Dichtelement 5 ist dabei so geformt, daß es bereits im nicht ausgedehnten Zustand über seine gesamte Länge eine
Außenkontur aufweist, die der Kontur 3 der Gebäudeöffnung
entspricht. Die Außenseite 11 des Schlauches 5 ist mit einer weichen und elastischen Dichtungsmaterialauflage 6 aus
Moosgummi versehen, deren Dicke über die ganze Länge konstant ist. Das Innere des Schlauches 5 läßt sich über ein
gestrichelt dargestelltes Ventil 12 mit einer Druckluftquelle verbinden, wobei sich der Schlauch 5 beim Zuführen
von Druckluft einerseits gegen die drei Innenwände der Nut 8, d.h. die beiden gegenüberliegenden Seitenbereiche sowie
&Bgr;&Ogr;&Egr;&EEgr;&Mgr;&Egr;&Kgr;&Ggr; & BOEHMERT, N,£>RI>EMAN^tiND PARTNER
den Nutgrund, anlegt und andererseits seine Außenseite 11 bzw. das elastisch verformbare Moosgummi 6 gegen den der
Nut 8 gegenüberliegenden Abschnitt der Innenfläche 10 der Gebäudeöffnung andrückt. Die Moosgummiauflage 6 gewährleistet
dabei eine gute Dichtwirkung gegenüber der meist rauhen Maueroberfläche, die, wie sich gezeigt hat, mit herkömmlichen
Schlauchmaterialien (Gummi, PVC etc.) nicht zu erreichen ist.
Wie Fig. 3 zeigt, besteht der Schlauch 5 aus vier Schlauchabschnitten 5a-5d, die an ihren einander zugekehrten
Enden jeweils entsprechend dem Eckwinkel &agr; (hier: 90°) auf Gehrung, hier in einem 45° Winkel, abgeschnitten und
durch Vulkanisieren od.dgl. verbunden sind. Der Schlauch 5 liegt daher im ausgedehnten Zustand auch in den Ecken 2
genau an der Innenfläche 10 der Gebäudeöffnung an und gewährleistet
so auch dort eine ausreichende Dichtigkeit. Etwaige Unebenheiten des Mauerwerks werden somit auch in
den Ecken 2 durch die elastische Moosgummiauflage 6 ausgeglichen,
da auch dort der Druck des Schlauches 5 unmittelbar anliegt.
Fig. 4 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Dichtelementes 5, das zur Anpassung an die Form einer
dreieckigen Gebäudeöffnung aus drei Schlauchabschnitten 5a-5c besteht, deren einander zugekehrten Enden wiederum
jeweils entsprechend dem Eckwinkel &agr; (hier: 60°) der Gebäudeöffnung schräg abgeschnitten und durch Vulkanisieren
verbunden sind. Auf diese Weise schmiegt sich der Schlauch 5 im ausgedehnten Zustand auch an derart spitzwinklig ausgebildete
Ecken 2 von Gebäudeöffnungen lückenlos an, wobei
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die Mo &ogr; s gummi auf lage 6 durch den Druck, des Schlauches 5
wiederum gegen die Innenfläche 10 der Gebäudeöffnung gedrückt wird und eine ausreichende Dichtigkeit gewährleistet.
Alternativ lassen sich die einzelnen Schlauchabschnitte 5a-5d auch durch Verkleben miteinander verbinden, wobei
hierbei die jeweils überlappenden Enden der Schlauchabschnitte zweckmäßigerweise bspw. durch Aufrauhen so verdünnt
werden, daß im Überlappungsbereich lediglich eine geringfügige Verdickung des Schlauches 5 auftritt.
Da der beschriebene Ausdehn- und Andrückvorgang an jeder Stelle der Kontur bzw. der Stirnseiten 9 des plattenförmigen
Mittelteils 4 in gleicher Weise erfolgt, befindet sich die Verschließvorrichtung nach dem "Aufpumpen" auf den
erforderlichen Druck in einer selbsttätig gehaltenen Lage, wobei größere äußere Stoßkräfte durch Wellenschlag oder
schwimmende Gegenstände durch die ggf., jedoch nicht notwendigerweise,
vorgesehenen, flanschartig nach außen über den Rand 13 des Mittelteils 4 vorstehenden Zungen 7 aufgefangen
werden. Die Zuncjen 7 müssen nicht notwendigerweise separat ausgebildet sein, sondern können alternativ auch
als ein einziges, über den gesamten Umfang der äußeren
Seitenfläche 14 des plattenförmigen Mittelteils 4 nach außen vorstehendes, rahmenartiges Seitenteil ausgebildet
sein. Die Zungen 7 können mit der äußeren Seitenfläche 14 des Mittelteils 4 einstückig ausgebildet sein, oder durch
Schweißen oder mittels Schrauben od.dgl. daran befestigt werden.
• ·
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Alternativ könnte das Positionieren der Verschließvorrichtung auch mittels Bolzen erfolgen, die an der äußeren Seitenfläche
14 des Mittelteils 4 verschiebbar angebracht sind und nach dem Ensetzen der Vorrichtung in in der Innenfläche
10 der Gebäudeöffnung vorgesehene Löcher eingeschoben werden.
In bestimmten Anwendungsfällen kann es ausreichend sein,
eine Gebäudeöffnung nur bis zu einer bestimmten Höhe zu verschließen, wenn bspw. der obere Teil der Fenster- oder
Türöffnung deutlich über dem höchsten zu erwartenden Wasserstand hinausreicht, so daß der nichtverschlossene Bereich
noch ein Durchgreifen oder insbesondere bei Türen einen Durchtritt ermöglichen soll. In einem solchen Fall
wird der obere Abschnitt 5d des Schlauches 5 aus Fig. 1 und 3 nicht benötigt, so daß letzterer nur aus den
Schlauchabschnitten 5a-5c besteht, wobei jeweils die oberen Enden der Schlauchabschnitte 5a und 5c durch Verkleben
oder Vulkanisieren od.dgl. -auf einfache Weise abzuschließen
sind.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann ein weiterer, redundanter Schlauch 5 vorgesehen sein, der bei einem Ausfall
(Druckverlust) des ersten Schlauchs zum Einsatz kommt.
BOEHMERT & BDEHMERJi NQRDEMANN und PARTNER
S 4056
1 Gebäudewand
2 Ecken (von 1)
3 Kontur
4 plattenförmiges Mittelteil 4a-4d Ecken (von 4)
5 ausdehnbares Dichtelement/Schlauch 5a-5d Schlauchabschnitt
6 Dichtungsmaterialauflage
7 Zunge
7a Innenseite
8 Nut
9 Stirnseite (von 4)
10 Innenfläche (der Gebäudeöffnung)
11 Außenseite (von 5)
12 Ventil
13 Rand (von 4)
14 äußere Seitenfläche (von 4)
&agr; Eckwinkel (von 3, 4)
Claims (10)
1. Dr. Steffen Schemmann, Borgfelder Deich 14a, 283 57 Bremen
2. Volkmar Wagschal, Mioorhauser Landstraße 41, 28865
Lilienthal
Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung
Ansprüche
1. Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung, mit einem in die Gebäudeöffnung
einzusetzenden, wasserundurchlässigen, im wesentlichen plattenförmigen Mittelteil, dessen Stirnseitenkontur
der Innenkontur der Gebäudeöffnung entspricht, und an
dessen abzudichtenden Stirnseiten ein ausdehnbares Dichtelement angeordnet ist, dessen Außenseite beim Verschließen
der Gebäudeöffnung mittels einer Druckeinrichtung mit der Innenfläche der Gebäudeöffnung in dichtenden
Eingriff zu bringen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement (5) so geformt ist, daß es bereits in seinem
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Bremen:
Hollerallee 32, D-28209 Bremen
Postf. 10 71 27, D-28071 Bremen
Postf. 10 71 27, D-28071 Bremen
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Telefax (04 21)3 49 17 68
Telex Z«958bopatd
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D-80801 München
D-80801 München
&Tgr;»1&egr;&eegr;&Oacgr;&eegr;^(&9)34 74sb
ifefaj . ifCfliSf 3,4 70 p
ifefaj . ifCfliSf 3,4 70 p
Leipzig:
Philipp-Rosenthal-Straße 21
D-04103 Leipzig
D-04103 Leipzig
* ireie* &iacgr;«&eegr; (03 il) 9 60 2S}7
Düsseldorf:
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BOEHMERT & 5PEHWER3; NQRDBMANN und PARTNER
nicht ausgedehnten Zustand, über seine gesamte Länge eine
Außenkontur aufweist, die der Innenkontur (3) der Gebäudeöffnung entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem aus einem elastischen
Schlauch bestehenden bzw. einen solchen aufweisenden Dichtelement, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlauch aus mehreren Schlauchabschnitten (5a-5d) besteht, die jeweils zwischen zwei Ecken (4a-4d) des Mittelteils
(4) verlaufen, wobei zwei einander benachbarte Schlauchabschnitte (z.B. 5a, 5b) an ihren einander zugekehrten
Enden entsprechend dem Eckwinkel (&agr;) auf Gehrung geschnitten und miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlauchabschnitte (5a-5d) miteinander verklebt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchabschnitte (5a-5d) bei einem aus Gummi
bestehenden Schlauchmaterial durch Vulkanisieren miteinander verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchabschnitte (5a-5d) eine konstante Wandstärke aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlauchabschnitte (5a-5d) an ihrer Außenseite (11) mit einer weichen, elastischen
Dichtungsmaterialauflagge (6) aus Moosgummi
BOEHMERT & BPEKMEKi; NCCRDEMA5W und PARTNER
od.dgl. mit durchgehend konstanter Dicke versehen sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung pneumatisch oder hydraulisch arbeitet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinrichtung fest am Mittelteil (4) der Vorrichtung
installiert ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche mit einem an der äußeren Seitenfläche des Mittelteils flanschartig nach außen vorstehenden Anschlag,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag aus mehreren mit gegenseitigem Abstand angeordneten Zungen (7) besteht.
10. Vorrichtung nach einem .oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem
rechteckigen Mittelteil (4) das Dichtelement (5) wenigstens entlang dreier Stirnseiten (9) verläuft.
rechteckigen Mittelteil (4) das Dichtelement (5) wenigstens entlang dreier Stirnseiten (9) verläuft.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29517841U Expired - Lifetime DE29517841U1 (de) | 1995-11-10 | 1995-11-10 | Vorrichtung zum wasserdichten Verschließen einer Ecken aufweisenden Gebäudeöffnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29517841U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2785014A1 (fr) * | 1998-10-22 | 2000-04-28 | Syneo | Dispositif d'obturation d'une ouverture menagee dans un mur, en particulier, pour la lutte contre les inondations |
| DE202011004936U1 (de) | 2011-04-06 | 2011-06-09 | Grebhan, Boris, 67065 | Hochwasser Schutzvorrichtung |
-
1995
- 1995-11-10 DE DE29517841U patent/DE29517841U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2785014A1 (fr) * | 1998-10-22 | 2000-04-28 | Syneo | Dispositif d'obturation d'une ouverture menagee dans un mur, en particulier, pour la lutte contre les inondations |
| DE202011004936U1 (de) | 2011-04-06 | 2011-06-09 | Grebhan, Boris, 67065 | Hochwasser Schutzvorrichtung |
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