DE2950488A1 - Elektrische verstelleinrichtung fuer ein mechanisches organ - Google Patents

Elektrische verstelleinrichtung fuer ein mechanisches organ

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DE2950488A1
DE2950488A1 DE19792950488 DE2950488A DE2950488A1 DE 2950488 A1 DE2950488 A1 DE 2950488A1 DE 19792950488 DE19792950488 DE 19792950488 DE 2950488 A DE2950488 A DE 2950488A DE 2950488 A1 DE2950488 A1 DE 2950488A1
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electrical
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DE19792950488
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Akio Nagami
Yoshio Ueno
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members

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Description

  • BESCHREIBUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Verstell-bzw. Betätigungseinrichtung zum Verstellen bzw. Betätigen von mechanischen Organen bzw. Elementen, wie beispielsweie von Drosselventilen, Kugelventilen u. dgl.
  • Ein Drosselventil wie auch ein Kugelventil können dadurch aus einer vollständig geöffneten in eine vollständig geschlossene Position, und umgekehrt, gebracht werden, indem man den Ventilhandgriff um lediglich 90° dreht. Infolgedessen können ein Drosselventil und ein Kugelventil im Vergleich mit beispielsweise einem Absperrventil oder einem anderen Ventil, das ebenso wie das Absperrventil meherer bis mehrere zehn Umdrehungen des Ventilbetätigungshandgriffs erfordert, ziemlich leicht geöffnet und geschlossen werden.
  • Andererseits Jedoch bewirkt das schnelle Öffnen und Schließen durch eine 900-Drehung des Ventilhandgriffs in unerwünschter Weise eine abrupte Anderung der Strömungsrate und des Druckes des Strömungsmittels in der Leitung, an bzw. in der das Ventil angebracht ist. Eine solche abrupte Änderung der Strömungsrate oder des Druckes bewirkt ihrerseits ungünstige Erscheinungen, wie beispielsweise Wasserschläge in Wasserrohren.
  • Wenn ein Drosselventil oder ein Kugelventil mittels einer elektrischen Verstell- bzw. Betätigungseinrichtung betätigt wird, die einen Antriebsmotor hat, dann ist es erforderlich, ein Untersetzungsgetriebe mit einem großen Untersetzungsverhlltnis von beispielsweise 1000 bis 4000 zu verwenden, also mit einem Untersetzungsverhältnis, das etwa zwanzig- bis hundertmal so groß wie das3enige einer elektrischen Verstelleinrichtung (der Begriff "Verstelleinrichtungt wird hier abkUrzend gemeinsam fUr die Begriffe wVerstelleinrichtungw und UBetätigungsein richtung verwendet) für ein Absperrventil oder ein sphlrisches Ventil ist.
  • Das große UntersetzungsverhEltnis wird durch ein Untersetzungsgetriebe erzielt, das eine große Anzahl von Stufen hat, was natürlich große Abmessungen des Getriebekastens erfordert.
  • Die erhöhte Anzahl von Untersetzungsstufen erfordert außerdem eine erhöhte Anzahl von Wellen, welche die Zahnräder tragen.
  • Um diese Wellen in der elektrischen Verstelleinrichtung in Beziehung zu anderen Teilen, wie beispielsweise elektrischen Teilen, rationell anbringen bzw. anordnen zu können, ist es zu bevorzugen, der elektrischen Verstelleinrichtung einen rechtekkigen oder quadratischen Querschnitt zu geben. Der rechteckige oder quadratische Querschnitt macht es 3edoch außerordentlich schwierig, das Innere der Verstelleinrichtung vom Äußeren derselben abzudichten, und zwar im Vergleich mit einem kreisförmigen Querschnitt, der die Verwendung von kommerziell erhältlichen O-Ringen ermöglicht. Aus diesem Grunde war es konventionellerweise schwierig, eine perfekte explosionssichere und wasserdichte Ausführung der elektrischen Verstelleinrichtungen zu erreichen.
  • In den elektrischen Verstelleinrichtungen fUr Ventile oder ähnliche mechanische Organe ist es oft erforderlich, die Betriebsgeschwindigkeit, d.h. das Untersetzungsverhlltnis des Untersetzungsgetriebes, zu ändern. Das wird dadurch erzielt, daß man die Zahnräder von einer oder mehreren Stufen auswechselt. In einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung ist eine solche Auswechslung von Zahnrädern aus weiter unten dargelegten Gründen sehr schwierig.
  • Infolgedessen soll mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung für mechanische Organe, wie beispielsweise Drosselventile, Kugelventile u.dgl., zur Verfugung gestellt werden, die kleine Abmessungen hat und leicht herstellbar ist.
  • Weiterhin soll mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung, insbesondere eine Ventilverstelleinrichtung, geschaffen werden, die einen kreisförmigen Querschnitt hat, der ein leichtes Abdichten des Inneren der Verstelleinrichtung und eine leichte Ausbildung einer explosionssicheren Verstelleinrichtung ermöglicht.
  • Außerdem wird mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung vorgeschlagen, die eine leichte Einstellung des Betriebswinkels in Übereinstimmung mit der Ventilöffnung ermbglicht, wie beispielsweise 900, 1800, 2700 etc.
  • Darüberhinaus soll mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung zur Verfügung gestellt werden, in der der Austausch von Zahnrädern erleichtert ist, so daß man die Geschwindigkeit leicht ändern kann, und in der das Untersetzungsgetriebe eine genügende Festigkeit hat, um dem Drehmoment zu widerstehen, das durch den Motor ausgeübt wird, wenn die Ausgangswelle während des Betriebs der Verstelleinrichtung gestoppt wird.
  • Schließlich soll mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung geschaffen werden, die mit einem manuellen Betätigungssystem ausgerüstet ist.
  • Endlich wird mit der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung zur Verfügung gestellt, die die Anzeige der Ventilöffnung bzw. des Ventilöffnungsgrads auf der Verstelleinrichtung und an einer entfernten Stelle vereinfacht bzw. erleichtert.
  • Gemäß der Erfindung wird eine elektrische Verstelleinrichtung ftir ein mechanisches Organ zur Verfugung gestellt, die folgendes umfaßt: ein Gehäuse, das eine Endwand und eine Trägerwand hat, die parallel zueinander sowie im Abstand voneinander angeordnet sind; eine Zwischenwelle und eine Ausgangswelle, die sich parallel zueinander zwischen der Endwand und der TrSgerwand erstrecken und drehbar in den Wänden angebracht bzw. gelagert sind, wobei die Ausgangswelle mit dem mechanischen Organ verbindbar ist; einen Motor, der auf der Trägerwand angebracht ist und eine Welle hat; einen mehrstufigen Untersetzungsgetriebemechanismus zwischen der Welle des Motors und der Ausgangswelle zum Übertragen der Drehbewegung der Welle des Motors auf die Ausgangswelle unter Verminderung der Drehgeschwindigkeit; und wobei der mehrstufige Untersetzungsgetriebemechanisaus wenigstens drei Stufen umfaßt, von denen die erste Stufe ein kleines Zahnrad aufweist, das auf der Welle des Motors angebracht ist, und ein großes Zahnrad, das mit dem kleinen Zahnrad kämmt sowie entweder auf der Zwischenwelle oder der Ausgangswelle angebracht ist, während die übrigen Stufen 3e ein Paar von miteinander in Eingriff befindlichen bzw. bringbaren Zahnrädern von unterschiedlichem Durchmesser umfassen, die auf der Zwischenwelle bzw. der Ausgangswelle angebracht sind.
  • Wie man sieht und wie aus der Beschreibung der AusfUhrungsbeispiele noch deutlicher werden wird, kann also die erfindungsgenaue elektrische Verstelleinrichtung zwischen der Motorwelle und der Ausgangawelle lediglich eine einzige Zwischenwelle besitzen, wobei alle Zahnräder des mehrstufigen Untersetzungsgetriebes mit Ausnahme des auf der Motorwelle befestigten Zahnrads auf der'Zwischenwelle und der Ausgangswelle vorgesehen sind.
  • Die vorstehenden sowie weitere Vorteile und vorteilhafte Merkmale der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung anhand einiger besonders bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung; Fig. 2 eine schematische Schnittansicht einer elektrischen Verstelleinrichtung, die gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut ist; Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV der Fig. 2; Fig. 5 eine schematische Schnittansicht einer elektrischen Verstelleinrichtung, die gemäß einer zweiten Ausfuhrungsform der Erfindung aufgebaut ist; Fig. 6 eine Schnittansicht von Teilen der ersten und zweiten Ausführungsform in automatischer Betriebsweise; Fig. 7 eine Schnittansicht von Teilen der ersten und zweiten Ausführungsform in manueller Betriebsweise; Fig. 8 eine Schnittansicht eines Teils einer anderen Ausführungsform; Fig. 9 eine Schnittansicht eines Teils einer noch andere ren Ausführungsform; Fig. 10 eine vordere Aufrißansicht, welche die Ab es sungen einer Ausführungsform der elektrischen Verstelleinrichtung veranschaulicht; und Fig. 11 eine seitliche Aufrißansicht, welche die Abmessungen der in Fig. 10 gezeigten Verstelleinrichtung veranschaulicht.
  • Es seien nun die bevorzugten Ausführungsformen näher besehrleben; bevor das jedoch geschieht, sei zunächst nachstehend der Aufbau einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung erläutert, damit die Nachteile und Schwierigkeiten des Stands der Technik klarer ersichtlich werden und dadurch die Erfindung noch besser verständlich wird.
  • Es sei daher zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen, die eine typische konventionelle elektrische Verstelleinrichtung zul Betätigen eines Ventils zeigt, und zwar ist diese zwischen einer vollständig geöffneten und einer vollständig geschlossenen Position durch eine 900-Drehung bewegbar; das Bezugszeichen F repräsentiert ein Gehäuse, während mit M ein elektrischer Motor bezeichnet ist. Das Gehäuse F hat eine Trägerwand B1, die den Motor M trigt, sowie eine Bodenwand B2 und Seitenwände B3, die in Ublicher Weise integral bzw. einstückig mit der Bodenwand B2 ausgebildet sind.
  • Diese elektrische Verstelleinrichtung hat ein Untersetzungsgetriebe, das die Geschwindigkeit der Motorwelle Uber sechs Stufen untersetzt. Im Ergebnis wird an der Ausgangswelle eine Geschwindigkeit erzielt, die etwa 1/2000 der Geschwindigkeit der Motorwelle ist. Im einzelnen wird die Drehung der Motorwelle durch die erste Stufe, die von den miteinander kämmenden Zahnrädern ia, 2a gebildet wird, und schließlich durch die sechste Stufe, die von den miteinander kämmenden Zahnrädern If, 2f gebildet wird, auf die Ausgangswelle 3f Ubertragen. Die Ausgangswelle 3f erstreckt nich nach abwärts durch die Bodenwand B2 und Uber diese hinaus in Eingriff mit einer Ventilspindel, und zwar normalerweise durch eine Kupplung (nicht dargestellt), so daß das Ventil betätigt wird.
  • Die Zahnräder 1a, 2a der ersten Stufe haben einen Modul von 0,4 bis 1, während die Zahnräder If, 2f der sechsten Stufe einen Modul von 1 bis 3 haben. Die Zahnradbreite ist vier bis zehnmal so groß wie der Modul. Die Durchmesser der Wellen sind graduell vergrößert, derart, daß die Welle 3a der ersten Stufe den kleinsten Durchmesser und die Endwelle 3f der sechsten Stufe den größten Durchmesser hat.
  • Schalter S1 und S2, die an der Trägerwand B1 befestigt sind, werden aktiviert, wenn das Ventil in die vollständig geöffnete oder in die vollständig geschlossene Position bewegt worden ist, so daß eine weitere Ventilbetätigung durch Unterbrechung der Stromzufuhr zum Motor gestoppt wird.
  • Diese Schalter werden mittels Nocken C1, C2 aktiviert, die mittels Nabenschrauben 4, 5 an der Welle 3e befestigt sind.
  • Diese Anordnung erfordert unvermeidbar eine große Abmessung des Cetriebekastens 6, weil sechs Wellen 3a bis 3f vorhanden sind. Darüberhinaus ist es erforderlich, daß eine Kammer 7 für elektrische Teile einen großen Raum hat, damit eine gegenseitige Störung zwischen den sechs Wellen und den Gewindebohrungen für die Befestigung von elektrischen Teilen, wie beisplelsweise des Motors, Kondensatoren, Schaltern, Relais, Verdrahtungskarten bzw. -platten etc., auf der Trägerwand vermieden wird.
  • Aus diesen Gründen hatte die konventionelle elektrische Verstelleinrichtung eine große Abmessung, bezogen auf die Abmessung des zu betätigenden Ventils. Natürlich erfordert die große Abmessung der elektrischen Betätigungseinrichtung einen entsprechend groBen Installationsraum oberhalb des Ventils, was wiederum einen großen Rohrinstallati onsraum erfordert.
  • Die meisten konventionellen elektrischen Verstelleinrichtungen haben eine kastenartige Form mit einem rechteckigen oder quadratischen Querschnitt, obwohl es auch einige Ausnahmen gibt, die zylindrische Form mit einem kreisförmigen Querschnitt haben.
  • Der Grund hierfür besteht darin, daß die kastenartige Form einen größeren Freiheitsgrad für die Anordnung der sechs Wellen und der elektrischen Teile ermöglicht, und weil die zylindrische Form, die einen Durchmesser hat, der gleich der Länge der Diagonallinie der kastenartigen Form ist, einen größen Raum als die letztere Form einnimmt, so daß sie die Installation in dem beschränkten Rohrleitungsraum schwierig macht.
  • Es ist schwierig, einen abgedichteten Raum innerhalb der elektrischen Betätigungseinrichtung zu erhalten, wenn die letztere eine kastenartige Form mit rechteckigem Querschnitt hat, verglichen mit einer zylindrischen Form, die einen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Das macht es schwierig, eine explosionssichere und wasserdichte Ausbildung der elektrischen Verstelleinrichtung zu erzielen. Es ist ersichtlich, daß dann, wenn die elektrische Verstelleinrichtung eine zylindrische Form hat, die Abdichtung fUr eine genügende explosionssichere und wasserdichte Ausbildung leicht dadurch erzielbar ist, daß man kommerziell erhältliche O-Ringe verwendet.
  • Die Nocken C1 und C2 sind an der Welle 3e angebracht, die eine größere Anzahl von Umdrehungen ausführt als die Welle 3f, welche an die Ventilspindel angekoppelt ist. Es ist infolgedessen unmöglich, diese Art der elektrischen Verstelleinrichtung auf Dreiwegventile und Vlerwegventlle anzuwenden, die eine 180ob und 270°-Drehung der Ventilspindel erfordern, weil die Nocken in einem solchen Falle mehr als eine volle Umdrehung ausführen.
  • Der Grund, warum die Nocken an der Welle 3e befestig sind, ist folgender. Die tatsächliche Wellenanordnung ist nämlich nicht in linearer Weise ausgeführt, wie in Fig. 1 gezeigt ist, sondarin sie ist so ausgeführt, daß sich die Welle 3a der Motorausgangswelle Mo am nächsten befindet, während die Welle 3c von letzterer am weitesten entfernt ist, wobei die Welle 3b zwischen beiden angeordnet ist; und weiterhin ist die Wellenanordnung so, daß die nachfolgenden Wellen 3d, 3e und 3f näher an der Motorwelle Mo sind, damit die Endwelle gerade unter dem Motor oder in der Nähe des Motors M ist. Mit anderen Worten heißt das, daß die Wellenanordnung so ausgebildet ist, als ob die in Fig. 1 gezeigte lineare Anordnung an einer Linie, die sich im Zwischenbereich des Abstands zwischen den Wellen 3c und 3d befindet, zurückgefaltet wäre. Da die Welle 3f direkt unter dem Motor M oder in der Nähe des Motors M angeordnet ist, ist es ziemlich schwierig, die nocken an dieser Welle 3* anzubringen.
  • Um diese Schwierigkeit zu überwinden, ist es erforderlich, einen Getriebekasten 6 zu verwenden, der eine größere Abmessung hat, so daß die Welle 3f einen genügenden Abstand vom Motor M erhält und damit die Befestigung der Nocken an der Welle 3* ermöglicht wird. Eine andere Gegenmaßnahme besteht darin, eine andere Kammer fUr die Aufnahme der Schalter S1, S2 unterhalb des Getriebekastens 6 vorzusehen und die Nocken C1, , C2 an dem unteren Teil der Welle 3f anzubringen. Eine noch andere Lösung besteht darin, ein Zahnrad von einer Abmessung, die im wesentlichen gleich derjenigen des Zahnrads 2f ist, so anzuordnen, daß es mit dem letzteren kämmt, und die Welle dieses Zahnrads abgesetzt vom Motor M anzuordnen, so daß das Anbringen der Nocken an dieser Welle ermöglicht wird.
  • Jedoch sind alle diese Lösungen nicht zu empfehlen, weil sie den Aufbau der elektrischen Verstelleinrichtung komplizieren und die Abmessung derselben vergrößern. Zur Erfüllung verschiedenster Forderungen für die Betätigung der Ventile ist es oftmals notwendig, die Ventilverstellgeschwindigkeit zu verändert, indem man miteinander kämmende Zahnräder einer oder mehrerer Stufen austauscht. Ein solcher Austausch von Zahnrädern wird jedoch durch diese Lösungen schwierig gemacht.
  • Es wurde vorgeschlagen, die Abmessung des Getriebekastens durch Herabsetzung der Anzahl der Stufen auf tUnt oder vier zu vermindern. Diese Lösung erfordert jedoch wegen des verminderten Untersetzungsverhältnisses eine große Kapazität des Motors. Im Gegenteil ist es so, daß die Verwendung eines Motors von großem Ausgang verschiedene Schwierigkeiten mit sich bringt, wie beispielsweise Erhöhung der Kosten, Bruch von Zahnrädern durch ein Stoppen der Ausgangswelle während des Betriebs etc. Darüberhinaus erfordert die größere Abmessung des Motors einen größeren Raum der Kammer für die elektrischen Teile, wodurch wiederu die Verminderung der Abmessung der Verstelleinrichtung, wie sie durch die verminderte Anzahl von Stufen ermöglicht wird, aufgehoben wird. Außerdem wird die Ventilbetltigungsgeschwindigkeit bis auf ein solches Ausmaß erhöht, daß ein Vasserschlag in dem Rohr bewirkt wird.
  • Diese Schwierigkeiten des Standes der Technik werden durch die vorliegende Erfindung völlig überfunden, wie aus der folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung verständlich wird.
  • Die Figuren 2 bis 4 zeigen in Kombination eine erste AusfUhrungsform der Erfindung. Im einzelnen zeigt Fig. 2 eine elektrische Verstelleinrichtung der ersten Ausführungsform in einem abgewickelten Zustand wie im Falle der Fig. 1. In Fig. 2 werden zur Bezeichnung der gleichen Glieder oder Teile die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 verwendet.
  • Ein Gehäuse F hat eine zylindrische Umfangswand und eine Bodenwand B2, die an einem Ende der Umfangswand mit kleinen Schrauben 8,9 befestigt ist. Die Bezugszeichen P1, P2 und P3 bezeichnen Säulen zum Befestigen einer Trägerplatte B1 in einer konstanten Position. Eine Zwischenwelle A und eine Ausgangswelle D sind drehbar von der Bodenwand B2 und der Trägerwand B1 gehalten. Mit L1 und L2 ist der Abstand zwischen den Mitten der Zahnräder Ia, 2a der ersten Stufe bezeichnet, d.h. der Abstand zwischen den Mitten der Motorausgangswelle Mo und der Zwischenwelle A, bzw. der Abstand zwischen den Mitten der Zwischenwelle A und der Ausgangswelle D.
  • Die Ausgangswelle Mo des Motors M trägt ein kleines Zahnrad la, das mit einem großen Zahnrad 2a kämmt, welches seinerseits mittels eines Keiles oder durch Druck an einem kleinen Zahnrad Ib befestigt ist, das von der Zwischenwelle A drehbar getragen ist.
  • Das kleine Zahnrad ib befindet sich in Eingriff mit einem großen Zahnrad 2b, das an einem kleinen Zahnrad 1c befestigt ist, welches seinerseits drehbar durch die Ausgangswelle D getragen ist. Das kleine Zahnrad 1c kämmt mit einem großen Zahnrad 2c, das an der Zwischenwelle A befestigt ist. Schließlich kämmt ein kleines Zahnrad ld, das von der Zwischenwelle A getragen ist, mit einem großen Zahnrad 2d, das an der Ausgangswelle D befestigt ist. Vorausgesetzt, daß das kleine Zahnrad 1d drehbar auf der Zwischenwelle A angebracht ist, wie es bei dem kleinen Zahnrad ib der Fall ist, und daß das große Zahnrad 2c an diesem kleinen Zahnrad 2d befestigt ist, kann die Zwischenwelle A an der Trägerwand B1 und der Bodenwand B2 befestigt werden. Die Zahnräder, die auf den jeweiligen Wellen drehbar angebracht sind, werden dadurch an einer Bewegung in den Axialrichtungen gehindert, daß zusammenwirkende Stufen vorgesehen sind, die auf den Wellen sowie auf den Naben der Zahnräder vorgesehen sind.
  • Die Drehung der Motorwelle wird durch das in der vorstehend erläuterten Weise angeordnete vierstufige Untersetzungsgetriebe reduziert und mit einem erhöhten Drehmoment auf die Ausgangswelle D übertragen. Das Drehmoment wird dann durch eine geeignete Kupplung (nicht dargestellt), die als Zwischenverbindung zwischen dem Betätigungsende 10 der Ausgangswelle D und der Ventilspindel vorgesehen ist, auf die Ventilspindel (nicht dargestellt) übertragen.
  • Nocken C1 und C2 sind an dem Steuerende der Ausgangswelle D mittels Schrauben 4, 5 befestigt. Diese Nocken können Schalter S1, S2 betätigern, die mittels kleiner Schrauben, welche nicht dargestellt sind, an der Trägerwand B1 befestigt sind.
  • Alternativ ist es möglich, eine Kammer an der Unterseite des Getriebekastens 6 auszubilden und die Nocken C1, C2 am Betätigungsende 10 der Ausgangswelle D zu befestigen. In diesem Falle werden die Schalter S1, S2, die von den Nocken betätigt werden, an der Bodenwand B2 befestigt. Die Nocken C1, C2 sind eo ausgebildet, daß sie sich frei drehen können, wenn die Schrauben 4, 5 gelöst bzw. gelockert werden. Es ist infolgedessen möglich, leicht eine Einstellung in der Weise vorzunehmen, daß die Nocken die Schalter S1, S2 bei jedem gewünschten Drehwinkel des Ventils, beispielsweise 900, 1800 und 2700, betätigen. Die elektrischen Leitungsdrähte erstrecken sich durch eine Öffnung 13, die in der Trägerplatte B1 ausgebildet ist.
  • Die Figuren 3 und 4 zeigen, wie die Bestandteile der elektrischen Verstelleinrichtung von dem zylindrischen Gehäuse F aufgenommen sind, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Abmessungen.
  • In diesen Figuren, auf die nun Bezug genommen wird, ist mit E ein Kreis bezeichnet, der zu Bezugszwecken die innere Umfangsoberfläche des Gehäuses F definiert. Das Bezugszeichen Ga repräsentiert den größeren der Kopfkreise der großen Zahnräder 2a und 2c, während Gd den größeren der Kopfkreise der großen Zahnräder 2b und 2d repräsentiert. Die Abmessungen sind in Übereinstimmung mit der folgenden Prozedur gewählt und endgültig nach einem oder zwei Korrekturoperationen bestimmt worden.
  • Zunächst werden das Drehmoment und die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle D bestimmt, damit die Erfordernisse der Ventilbetätigung erfüllt werden. Dann wird die Leistung (Watt) des Motors aus den Werten des Drehmoments und der Drehgeschwindigkeit bestimmt. Daraufhin wird ein geeigneter Motor gemäß der auf diese Weise bestimmten Leistung ausgewählt. Die Abmessung des Motors liegt fest, wenn letzterer ausgewählt worden ist.
  • Nachfolgend werden die Abmessungen der Nocken C1 und C2 bestimmt, und der Abstand zwischen der Achse des Motors M und der Achse der Ausgangswelle D wird so gewählt, daß eine Störung zwischen dem Motor M und den Nocken C1* C2 während der Drehung des letzteren vermieden wird.
  • Erforderlichenfalls werden die Abmessungen von anderen Installationen bzw. Bauteilen, als es die Nocken sind, bestimmt, beispielsweise die Abmessungen eines Potentiometers, das ein elektrisches Teil ist, welches geeignet ist, eine Änderung eines elektrischen Widerstands in Übereinstimmung mit einem Drehwinkel anzuzeigen und das für eine Ferninstruktion des Ventilöffnungsgrads oder eine Rückkopplungskontroll e, als Ventilanzeiger und dergleichen benutzt wird. Das Potentiometer und die Ventilöffnungsanzeigeeinrichtung sind in Fig. 9 gezeigt.
  • Daait man ein großes Untersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern ia, ib der ersten Stufe erzielt, ist es notwendig, einen genügend großen Abstand L1 zu erhalten, so daß der Motor M unvermeidbar eine Position einnimmt, die von der Mitte des Bezugskreises E verschoben ist, d.h. eine Position dicht an dem Umfang des Gehäuses. Der Durchmesser des Bezugskreises E wird unter Berücksichtigung der obigen Tatsache bestimmt, sowie unter Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Positionen und Abmessungen der Schalter S1, S2, von Kondensatoren, Relais, Verdrahtungsanschlußkarten bzw. -platten und Verdrahtungsräumen.
  • Schließlich wird das Gesamtuntersetzungsverhältnis des Untersetzungsgetriebes aus der Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle D und der Anzahl der Umdrehungen, welche die Welle Mo des Motors M ausführt, berechnet, und das vierstufige Untersetzungsgetriebe wird in geeigneter Weise ausgebildet bzw. ausgelegt, so daß sich das berechnete Untersetzungsverhältnis ergibt. Es ist möglich, ein großes Gesamtuntersetzungsverhältnis innerhalb eines gegebenen Durchmessers des Bezugskreises E zu erzielen, indem man die Abstände L1, L2 und die Kopfkreise Ga und Gd so groß wie möglich wählt.
  • Wenn sich der Bezugskreis E als zu groß oder zu klein erweist, wird eine neue Auslegung bzw. Ausbildung vorgenommen, nachdem man den Bezugskreis E verändert hat, so daß auf diese Weise die Abmessungen optimiert werden.
  • Ein Beispiel eines vierstufigen Untersetzungsgetriebes, das die oben angegebenen dimensionellen Erfordernisse erfüllt, ist in der nachstehenden Tabelle I wiedergegeben. Die Zahnradzahnbreiten werden in Übereinstimmung mit der Leistung des Motors verändert, so daß sie in dem Bereich zwischen vier- und zehnmal so groß wie die Module fallen.
  • Tabelle I
    Stufen 1. Stufe 2. Stufe 3. Stufe 4. Stufe
    Module 0,3 0,75 0,75 1
    kleine Bezugs- 1a 7b 1c 7d
    Zahnrä- zeichen
    der
    Anzahl 10 16 16 12
    d. Zähne
    große Bezugs- 2a 2b 2c 2d
    Zahn- zeichen
    räder
    Anzahl 200 80 80 60
    d. Zähne
    Durchmes-
    ser der 60,6 61,5 61,5 62
    Kopfkrei-
    ne (mm)
    Mitte Bezugs-
    abstand zeichen L1 L2 L2 L2
    Abstände 31,5 36 36 36
    (mm)
    Das Gesamtuntersetzungsverhältnis dieses Untersetzungsgetriebes beträgt 2500. Das bedeutet, daß die Ausgangswelle in 15 Sekunden eine 900-Drehung ausführt, wenn ein Motor verwendet wird, der eine Drehgeschwindigkeit von 2500 Umdrehungen pro Minute hat. In entsprechender Weise führt die Ausgangswelle eine 900-Drehung innerhalb von 30 Sekunden aus, wenn ein Motor verwendet wird, der eine Drehgeschwindigkeit von 1250 Umdrehungen pro Minute hat. Wenn die Drehgeschwindigkeit der Ausgangswelle, die durch das in Tabelle I angegebene Untersetzungsgetriebe erzeugt wird, zu niedrig ist, ist es möglich, dadurch eine höhere Drehgeschwindigkeit zu erzielen, daß man die Zahnräder der zweiten oder dritten Stufe austauscht. Beispielsweise wird die Anzahl der Zähne des kleinen Zahnrads Ib und des großen Zahnrads 2b auf 26 bzw. 70 verändert.
  • Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, in dem das in Fig. 2 gezeigte vierstufige Getriebe durch ein dreistufiges Getriebe ersetzt ist. Obwohl nach der Darstellung der Fig. 5 der Motor M eine Position einnimmt, die unterschiedlich von derjenigen der Fig. 2 ist, weil diese Figur gemäß der Abwicklung bzw. Entwicklung der Zahnräder gezeigt ist, nimmt der Motor M tatsächlich die gleiche Position ein, wie sie in Fig.
  • 3 gezeigt ist.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind die Zahnräder 7b, 2b der zweiten Stufe, die in Fig. 2 gezeigt ist, weggelassen, und das kleine Zahnrad Ia der Motorwelle Mo ist so angeordnet, daß es mit dem großen Zahnrad 2a' in Eingriff steht, das an dem kleinen Zahnrad 1c befestigt ist, welches seinerseits drehbar an der Ausgangswelle D angebracht ist. Die Drehmomentübertragung erfolgt nämlich nicht in der Richtung nach der Zwischenwelle A hin, sondern vielmehr in der Richtung nach der Ausgangswelle D hin, und die erste Stufe ist direkt mit der dritten Stufe verbunden, indem die zweite Stufe übersprungen wird.
  • Infolgedessen hat die Beziehung zwischen den Abständen L1 und L2 beia Bestimmen der Abmessung eine gewisse Signifikanz. Der Abstand L3 hat einen Minimalwert, der durch die Abmessungen des Motors und der Nocken begrenzt ist. Jedoch ist es ziemlich vorteilhaft, daß das Zahnrad 2a' die gleiche Abmessung und Form wie das große Zahnrad 2a haben kann, wenn der Abstand L3 strikt gleich dem Abstand L1 gewählt wird. Bei der Herstellung eines großen Zahnrads 2a' wird der Durchmesser des Kopfkreises dieses Zahnrads beschränkt, um eine Störung zwischen den Zahnradzähnen desselben und der Zwischenwelle A zu vermeiden. Jedoch kann der Abstand L3 einen beträchtlich weiten Auswahlbereich haben. Wenn der Abstand L3 so gewählt wird, daß er gleich dem Abstand L1 ist, wird die Geschwindigkeit der Ausgangswelle im Vergleich mit dem ersten Ausführungsbeispiel um das Fünffache erhöht, weil die zweite Stufe weggelassen ist.
  • Das grundsätzliche Prinzip der Erfindung wurde vorstehend beschrieben. Im Rahmen der Erfindung wurden verschiedenste elektrische Verstelleinrichtungen getestet, die den verschiedensten Ventilbetriebsanforderungen gewachsen waren, und zwar einschließlich von Verstelleinrichtungen für große und kleine Drehmomente.
  • Außerdem wurden im Rahmen der Erfindung experimentell Änderungen der Ausgangsgeschwindigkeit durch Auswechseln der Zahnräder vorgenommen * Als Ergebnis hiervon wurden die folgenden Erfolge erreicht.
  • Geht man davon aus, daß der Durchmessers des Bezugskreises durch 100 repräsentiert wird, dann werden der Motor und das Uetersetzungsgetriebe rationell in dem Bezugskreis E angeordnet, wenn die Abmessung (Länger der Seite, wenn der Motor quadratisch ist), der Abstand L1, der Abstand L2 und die Durchmesser der Kopfkreise Ga, Gd in die Bereiche von 40 bis 55 bzw. 25 bis 30 bzw. 30 bis 40 bzw. 50 bis 65 fallen, und wenn das Verhältnis des Hoduls zwischen der ersten Stufe und der Endstufe zwischen 2 und 8 liegt. Es konnte außerdem bestätigt werden, daß durch die oben angegebenen Abmessungsbereiche geneigend hohe Festigkeiten der Zahnräder erzielt werden.
  • Nachstehend sei ein manuelles Betätigungssystem unter spezieller Bezugnahme auf die Figuren 6 bis 8 beschrieben. In diesen Figuren ist mit den Bezugszeichen B2 und D die Bodenwand bzw.
  • die Ausgangswelle bezeichnet. Das Betätigungsende der Ausgangswelle D ist mit dem Bezugszeichen 10 versehen. Das Bezugszeichen Y repräsentiert ein Joch bzw. einen Bügel, während ein zu betätigendes Ventil mit V bezeichnet ist. Ein oberer Flansch 14 des Bügels Y und ein unterer Flansch 15 sind an der Bodenwand B2 bzw. am Ventil F mittels Schrauben befestigt. Mit 16 ist eine Ventilspindel bezeichnet, die durch einen Sockel 17 mit der Ausgangswelle D verbunden werden kann.
  • Es sei zunächst auf Fig. 6 Bezug genommen, wonach der Sockel 17 in seinem oberen Endteil mit einer Führungsbohrung 19 versehen ist, die den im Querschnitt kreisförmigen Teil 18 des Betätigungsendes 10 (d.h. des betätigenden Endes) der Ausgangswelle D aufnehmen kann, sowie mit einer drehmomentübertragenden Bohrung 21, die so geformt ist, daß sie mit dem drehsonentübertragenden Teil 20 der Ausgangswelle D zusamenpaBt, um das von der Ausgangswelle D abgegebene Drehmoment zu übertragen.
  • Die äußere Umfangsoberfläche des Sockels 17 im mittigen Teil des letzteren ist teilweise abgeflacht, so daß sich zwei parallele Oberflächen bei 22 ergeben, die den Eingriff eines Mutter-bzw. Schraubenschlüssels mit dem Sockel ermöglichen, wenn das Ventil manuell betätigt werden soll. Am unteren Ende des Sokkels 17 ist eine quadratische Bohrung 24 ausgebildet, die den im Querschnitt quadratischen Teil 23 des Ventilschafts bzw.
  • der Ventilspindel 16 aufnehmen kann. Die quadratische Bohrung 24 geht kontinuierlich in eine Bohrung 25 huber, die auf bzw.
  • Uber ihr ausgebildet ist. Eine Feder 28, die zwischen der oberen Oberfläche 26 der Ventilspindel 16 und dem Boden der Bohrung 25 des Sockels 17 angeordnet ist, dient dazu, den Sockel 17 nach aufwärts vorzuspannen.
  • Der Zustand der elektrischen Verstelleinrichtung, wie er in Fig. 6 gezeigt ist, ermöglicht den elektrischen Antrieb des Ventils. Die Rotation oder das Drehmoment der Ausgangswelle D der elektrischen Verstelleinrichtung wird nämlich durch den gegenseitigen Eingriff des drehmomentUbertragenden Teils 20 der Ausgangswelle D und der drehmomentUbertragenden Bohrung 21 des Sockels 17 auf den Sockel 17 übertragen. Die Drehung oder das Drehmoment wird weiter von dem Sockel 17 auf die Ventilspindel 16 Ubertragen, und zwar durch die quadratische Bohrung 24 des Sockels 17 und den im Querschnitt quadratischen Teil 23 der Ventilspindel 16, so daß auf diese Weise die Ventilspindel 16 elektrisch angetrieben wird.
  • Zur manuellen Betätigung des Ventils wird ein Schraubenschlüssei in Eingriff mit den beiden parallelen Oberflächen 22 des Sockels 17 gebracht und nach abwärts gedrückt, so daß die Kraft der Feder 28 überwunden und der Sockel 17 in die in Fig.
  • 7 gezeigte Position bewegt wird. In diesem Zustand wird das Drehmoaent, das durch den Schraubenschlüssel auf den Sockel 17 ausgeübt wird, nur auf die Ventilspindel 16 jedoch nicht auf die Ausgangswelle D übertragen, so daß das Ventil V ohne Bewirkung einer Drehung der Zahnräder der elektrischen Verstelleinrichtung manuell geöffnet und geschlossen werden kann. Im einzelnen wird, wenn man den Sockel 17 nach abwärts bewegt, die drehmomentübertragende Bohrung 21 des Sockels 17 außer Eingriff mit dem drehmomentübertragenden Teil 20 der Ausgangswelle D gebracht, so daß das Drehmoment des Sockels 17 nicht auf die Ausgangswelle D übertragen wird. Jedoch nimmt die Führungsbohrung 19 al oberen Ende des Sockels 17 in diesem Zustand noch den ii Querschnitt kreisförmigen Teil 18 der Ausgangswelle D auf, so daß diese Ausgangswelle wirksam als Führung oder Halterung für den Sockel 17 dient, wenn letzterer manuell mittels des Schraubenschlüssels gedreht wird. Die Abwärtsbewegung des Sockels 17 wird durch die obere Endoberfläche 26 der Ventilspindel 16 beschränkt, da diese in Anlage mit einem Schulterteil 29 gelangt, das am unteren Ende des Sockels 17 zwischen der quadratischen Bohrung 24 und der oberen Bohrung 25 ausgebildet ist.
  • Venn der Sockel 17 mittels des Schraubenschlüssels während des Niederdrückens des letzteren zur Überwindung der Kraft der Feder 28 gedreht wird, dann wird das Drehmoment, das auf den Sokkel 17 ausgeUbt wird, nicht auf die Ausgangswelle D Ubertragen, sondern auf die Ventilspindel 16, und zwar durch den Eingriff zwischen der quadratischen Bohrung 24 im unteren Ende des Sokkels 17 und dem quadratischen Teil 23 der Ventilspindel 16, so daß das Ventil manuell betätigt wird. Nach der manuellen Betätigung wird der Sockel 17 durch die Einstellkraft der Feder 28 nach aufwärts gedrückt. Jedoch wird der Sockel 17 nicht direkt in die in Fig. 6 gezeigte Position zurückgestellt* da die untere Endoberfläche 30 der Ausgangswelle D an dem Schulterteil 31 zwischen der Führungsbohrung 19 und der Drehübertragungsbohrung 21 des Sockels 17 zur Anlage gelangt.
  • Um den Sockel 17 wieder in die Position zur automatischen Ventilbetätigung einzustellen, wird der Sockel 17 manuell gedreht, bis die Drehmomenttibertragungsbohrung 21 des Sockels 17 in WinkelUbereinstimmung mit dem Drehmomentubertragungsteil 20 der Ausgangswelle D gelangt. Wenn die Drehmomentübertragungsbohrung 21 und der Drehmomentübertragungsteil 20 winkelmäßig Ubereinstimmen bzw. fluchten, kann sich der Sockel 17 durch die Kraft der Feder 28 so weit nach aufwärts bewegen, daß die Drehmomentübertragungsbohrung 21 und der Drehmomentübertragungsteil 20 in Eingriff miteinander gebracht werden, so daß eine Drehmomentübertragung fUr die automatische Ventilbetätigung ermöglicht wird.
  • Als alternative Maßnahme ist es möglich, die elektrische Verstelleinrichtung anzutreiben, eo daß die Ausgangswelle D so weit verdreht wird, bis die vorstehend winkelmäßige Fluchtung erreicht ist. Dann wird der Sockel 17 nach aufwärts durch die Kraft der Feder 28 zurückgebracht, wenn die winkelmäßige Fluchtung zwischen dem Drehmomentübertragungsteil 20 und der Drehmomentübertragungsbohrung 21 erreicht ist, so daß der DrehmomentUbertragungszustand augenblicklich wiederhergestellt wird.
  • Fig. 8 zeigt ein anderes Beispiel eines manuellen Betätigungssystems, das sich von dem in den Figuren 6 und 7 gezeigten unterscheidet. In diesem Beispiel ist eine Mihrungsbohrung 32 in dem Bügel Y ausgebildet, welche den im Querschnitt kreisförmigen Teil 33 des Sockels 17 aufnimmt. Die Art und Weise der Betätigung ist in diesem Beispiel im wesentlichen identisch mit derjenigen des in den Figuren 6 und 7 gezeigten Beispiels. Jedoch ermöglicht es dieses Ausführungsbeispiel, die Länge des betätigenden Endteils 10 der Ausgangswelle D der elektrischen Verstelleinrichtung zu vermindern. Das hat seinerseits verschieden. Vorteile. Beispielsweise wird die Herstellung der Ausgangswelle beträchtlich erleichtert. Darüberhinaus wird, da der Abstand zwischen dem Ventil V und der elektrischen Verstelleinrichtung, d.h. der Abstand zwischen dem oberen und unteren Flansch 4 und 15 des Bügels, vermindert werden kann, die Höhe der elektrischen Ventilanordnung einschließlich der elektrischen Verstelleinrichtung, d.h. die Höhe zwischen dem oberen Ende der elektrischen Verstelleinrichtung zur Mitte der Fluidströnung in dem Ventil, beträchtlich herabgesetzt.
  • Das manuelle Betätigungssystem, das den Sockel 17 umfaßt, kann ohne irgendwelche Abwandlungen der elektrischen Verstelleinrichtung der Figur 2, die kein manuelles Betätigungssysten hat, hergestellt werden, obwohl eine leichte Abwandlung des Sockels, wie er ursprünglich für die Übertragung des Drehmoments verwendet wird, notwendig ist. Dieses manuelle Betätigungssystem ist ziemlich vorteilhaft gegenüber einer elektrischen Verstelleinrichtung mit manuellem Betätigungshandgriff, das weiter unten in Verbindung mit Fig. 9 beschrieben wird, und zwar im Hinblick auf die Herstellung des elektrischen Ventils. Dieses manuelle Betätigungssystem, das den Sockel 17 umfaßt, ist jedoch nur für Ventile kleiner Abmessungen geeignet, die kein großes Ventilbetätigungsdrehmoment erfordern, da die manuelle Kraft, die auf den Sockel 17 ausgeübt werden kann, beschränkt ist. In den elektrischen Ventilen kleiner Abmessungen nimmt die elektrische Verstelleinrichtung einen beträchtlich großen Raum der Abmessung des Ventils ein. Es ist infolgedessen ziemlich vorteilhaft, daß den Sockel 17 aufweisende manuelle Betätigungssystene zur VerfU-gung zu haben, ohne daß eine Abwandlung der in Fig. 2 gezeigten elektrischen Verstelleinrichtung erforderlich ist, weil die Abmessungen des elektrischen Ventils als Ganzes durch das Vorsehen dieses manuellen Betätigungssystems nicht erhöht werden.
  • Das manuelle Betätigungssystem, in dem der Sockel 17 verwendet wird, kann eine große Vielzahl von Modifizierungen aufweisen.
  • Beispielsweise kann der quadratische Teil 23 der Ventilspindel so abgewandelt werden, daß er einen ovalen Querschnitt hat, oder er kann durch einen Keil, einen Splint, eine Verzahnung, einen Vorsprung o.dgl. ersetzt werden. In eine. solchen Falle wird die quadratische Bohrung 24 des Sockels entsprechend abgewandelt. Es ist außerdem möglich, die Bohrung 25 in Sockel 17 wegzulassen und stattdessen eine Bohrung zur Aufnahme der Feder 28 in dem quadratischen Teil 23 der Ventilspindol 16 auazubilden.
  • In diesen Falle wirkt die Feder 28 zwischen dem Boden der Bohrung, die in der Ventilspindel ausgebildet ist, und den Boden der quadratischen Bohrung 24, die in dem unteren Ende des Sokkels 17 ausgebildet ist.
  • Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, die auch mit einer manuellen Betätigungsfunktion ausgebildet ist.
  • Eine Handgriffwelle 35, die einen Handgriff 34 besitzt, erstreckt sich durch das Gehäuse F und über dieses hinaus. Die Handgriffwelle 35 ist drehbar und axial relativ zu den G.hluse F bewegbar. Die Anordnung ist so, daß der Handgriff 34 und die Handgriffwelle 35 in der in Fig. 9 gezeigten Position bleiben, wenn nicht eine gewisse Druckkraft auf den Handgriff 34 ausgettbt wird. Mit 36 ist ein Anschlag bezeichnet, der die Bewegung des Handgriffs 34 nach oben begrenzt, während mit 37 eine Kupp lung bezeichnet ist, die an den unteren Ende der Handgriftwelle 35 angebracht ist. Eine manuell betätigbare Welle 38 ist koaxial zur Handgriffwelle 35 angeordnet und wird durch die Trägerwand B1 und die Bodenwand B2 so gehalten, daß sie sich frei drehen und in der vertikalen Richtung bewegen kann. Eine Kupplung 39, die an der manuell betätigbaren Welle 38 angebracht ist, kann mit der vorerwähnten Kupplung 37 in Eingriff gebracht werden. Ein großen Zahnrad 2b1, das drehbar von der Ausgangswelle D getragen ist, kämmt mit dem Zahnrad 1b, während ein Zahnrad 2b2 der gleichen Abmessung wie das Zahnrad 2b1 an dem kleinen Zahnrad 1c befestigt ist. Ein manuell betätigbares Zahnrad 40 ist mit beiden großen Zahnrädern 2b1 und 2b2 in Eingriff und an der manuell betätigbaren Welle 38 befestigt. Das manuell betätigbare Zahnrad 40 wirkt so, daß es das Drehmoment von dem großen Zahnrad 2b1 auf das große Zahnrad 2b2 während der automatischen Ventilbetätigung durch den Motor M überträgt. Dieses Zahnrad 40 befindet sich jedoch während der manuellen Ventilbetätigung, die durch den Handgriff 34 ausgeführt wird, nicht in Eingriff mit dem großen Zahnrad 2b1, sondern es ist nur mit dem großen Zahnrad 2b2 in Eingriff, so daß verhindert wird, daß das manuell ausgeübte Drehmoment zur Motorseite hin übertragen wird.
  • Mit 41 ist eine Feder bezeichnet, die in einem leicht zusammengedrückten Zustand zwischen der Bodenwand B2 und dem manuell betätigbaren Zahnrad 40 angeordnet ist, so daß sie die manuell betätigbare Welle 38 elastisch nach aufwärts drückt. Diese Aufwärtsbewegung der manuell betätigbaren Welle 38 wird durch einen Anschlag 42 begrenzt. Die positionsmäßige Beziehung zwischen der Motorwelle Mo und der Zwischenwelle A sowie der Ausgangswelle D und der hemmende Zustand zwischen den Zahnrädern 1a und 2a, Ic und 2c sowie zwischen den Zahnrädern 1d und 2d sind identisch mit denjenigen, die in Fig. 2 gezeigt sind. Mit S3 ist ein Sicherheitsschalter bezeichnet, mit den die Stromzufuhr zum Motor X vor der manuellen Ventilbetätigung unterbrochen werden kann, und dieser Schalter ist durch eine geeignete Befestigungsvorrichtung stationär an der Trägerwand B1 befestigt.
  • Das Umschalten der Betriebsweise aus der automatischen in die manuelle Betriebsweise geschieht durch Niederdrücken des Handgriffs 34. Wenn eine nach abwärtsgerichtete manuelle Kraft von einen gewissen Niveau auf den Handgriff 34 ausgeübt wird, dann aktiviert die Kupplung 37 den Sicherheitsschalter S3, so daß letzterer die Stromzufuhr zum Motor M unterbricht. Eine weitere Abwärtsbewegung bewirkt, daß das untere Ende der manuell betätigbaren Welle 38 Uber die Kupplungen 37, 39 in Anlage an die Bodenwand B2 gebracht wird. In diesem Zustand befinden sich die Kupplungen 37 und 38 in Eingriff miteinander, Bo daß sie eine Übertragung des Drehmoments vom Handgriff 34 auf die manuell betätigbare Welle 38 ermöglichen. Gleichzeitig befindet sich das manuell betätigbare Zahnrad 40 außer Eingriff mit dem größeren Zahnrad 2b1, so daß der Motor M und die damit verbundenen Zahnräder isoliert bzw. abgetrennt sind. Das Ventil kann durch Drehen des Handgriffs 34 manuell betätigt werden. Die Drehung der manuell betätigbaren Welle 38 wird nämlich durch das Getriebe auf die Ausgangswelle D übertragen.
  • Zum Zurückschalten der elektrischen Verstelleinrichtung in die automatische Betriebsweise wird der Handgriff 34 nach aufwärts gezogen, bis die Kupplung 37 in Kontakt mit dem Anschlag 36 gelangt. Dann wird die manuell betätigbare Welle 38 (durch die Feder 41) nach aufwärts gedrUckt, so daß sie ihre ursprüngliche Position wieder einnimmt, und gleichzeitig wird der Schalter S3 zurückgestellt, so daß er wieder eine Stromversorgung des Motors M zuläßt.
  • Infolgedessen wird in diesem Ausführungsbeispiel die manuelle Betriebsweise durch die großen Zahnräder 2b1 und 2b2 ermöglicht, die in ihrer Kombination die das große Zahnrad 2b der zweiten Stufe des in Fig. 2 gezeigten Untersetzungsgetriebes wirken. Wie man ohne weiteres erkennen kann, ist die manuelle Betätigung auch dadurch möglich, daß das große Zahnrad 2a der ersten Stufe oder das große Zahnrad 2c der dritten Stufe von zwei gesonderten Zahnrädern gebildet werden. Genauer gesagt wird, wenn das manuelle Betätigungssystem so aufgebaut wird, daß man das große Zahnrad 2a der ersten Stufe unterteilt, ein beträchtlich großes Untersetzungsverhältnis zwischen dem Handgriff und der Ausgangswelle D erzielt, so daß das Ventil durch eine verminderte manuelle Kraft betätigt werden kann, obwohl die Anzahl der Drehungen des Handgriffs erhöht wird. Diese Anordnung ist daher geeignet, in Kombination mit einem Ventil großer Abmessungen verwendet zu werden, das ein großes Ventilbetätigungsdrehmoment erfordert. Im Gegensatz zu den obigen Ausführungen wird, wenn das manuelle Betätigungasystem in der Weise aufgebaut wird, daß man das große Zahnrad 2c der dritten Stufe unterteilt, das Untersetzungsverhältnis vermindert, wodurch eine schnelle Ventilbewegung ermöglicht wird, die allerdings ein vergleichsweise großes manuelles Drehmoment erfordert. Diese Anordnung ist daher geeignet, in Komblnation mit eine. Ventil kleiner Abmessungen verwendet zu werden. In entsprechender Weise kann das großes Zahnrad 2a' der ersten Stufe und das große Zahnrad 2c der zweiten Stufe in dem in Fig. 5 gezeigten Getriebe zum Zwecke der Ermöglichung einer manuellen Betätigung des Ventils unterteilt werden.
  • Nachstehend sei eine Anordnung zur Fernanzeige der Öffnung des Ventils unter Bezugnahme auf Fig. 9 beschrieben. Allgemein erfolgt der Antrieb des elektrischen Ventils von einer Stelle her, die von.dei Ventil entfernt ist. Es ist daher erforderlich, eine geeignete Einrichtung zum Übertragen der Ventilöffnung bzw. der Anzeige des Öffnungszustands des Ventils an eine entfernte Stelle vorzusehen. Üblicherweise wird als Vbertragungseinrichtung ein Potentiometer verwendet, das ein elektrischon Teil ist, welches einen elektrischen Widerstand besitzt, der in Übereinstinung mit dem Drehwinkel veränderlich ist. In der elektrischen Verstelleinrichtung, die in Fig. 9 gezeigt ist, ist ein Potentiometer 43 stationär an der Trägerwand B2 mittels eines geeigneten Befestigungsteils befestigt. Außerdem ist eine mit den Bezugszeichen 44 versehene Kupplung vorgesehen, durch die das Kontrollende 11 der Ausgangswelle D mit der Welle 45 des Potentiometers 43 verbunden ist. In dieser Anordnung wird die Ventilöffnung, d.h. der Drehwinkel der Ausgangswelle D, durch die Kupplung 44 auf das Potentiometer 43 übertragen und in letzterem in einen elektrischen Widerstandswert umgewandelt, so daß dieser bzw. der Öffnungsgrad des Ventils an die entfernte Stelle Uebertragen werden kann.
  • Die Manipulation des Handgriffs zum Zwecke der manuellen Betätigung des Ventils muß ausgeführt werden1 während man die Position oder Öffnung des Ventils beobachtet. Es hat sich jedoch oft herausgestellt, daß die Ventilspindel hinter dem Auskleidungs- bzw. Verschalungsmaterial verborgen ist, wodurch eine visuelle Überprüfung schwierig gemacht wird. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, einen geeigneten Ventilötrnungsanzeiger in einer geeigneten Position in der Nähe des Handgriffs vorzusehen. Das Bezugszeichen 46 ist eine. Zeiger zugeordnet, der an der Welle 45 des Potentiometers 43 angebracht ist, während mit 47 eine Skala bezeichnet ist, die die Ventildrrnung anzeigt. Ein Sichtfenster 48, das aus einem transparenten Material, wie beispielsweise Kunststoff oder Glas, hergestellt ist, ist an einer Bohrung 49 angebracht, die in dem Teil des GebOusos F ausgebildet ist, an dem eine leichte Beobachtung des Zeigers 46 möglich ist. Der Ventilöffnungsgrad, der durch das Potentiometer angezeigt wird, und die Ventilanzeige durch das Zusammenwirken des Zeigers und der Skala können unabhängig voneinander oder in Verbindung miteinander benutzt werden.
  • Das Potentiometer 43, der Zeiger 46 und die Skalenplatte 47 haben vorzugsweise kleine Abmessungen, da dio Abmessungen dieser Bestandteile den in Fig. 2 gezeigten Abstand L3 beträchtlicb beeinflussen, so daß durch die vorerwähnten kleinen Abmessungen die Abmessungen der elektrischen Verstelleinrichtung vermindert werden.
  • Nachstehend sei näher erläutert, in welcher Weise die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung für den Aufbau von explosionssicheren elektrischen Ventilen geeignet ist. Es gibt mehrere Typen oder Klassen der Explosionssicherheit. Jedoch besteht das allgemeine Erfordernis darin, daß dann, wenn ein entflammbares Gas, das in den Raum in der elektrischen Verstelleinrichtung eindringt, durch Funken, wie sie beispielsweise durch den Betrieb der Schalter S,, S2 erzeugt werden, ontzUndet und zur Explosion gebracht wird, das in der Umgebung befindliche entflammbare Gas kein Feuer fängt, welches sich aus' dem Inneren der elektrischen Verstelleinrichtung fortpflanzt.
  • Unter diesem Gesichtspunkt gibt es eine Regel, wonach die elektrische Verstelleinrichtung einen Druckwiderstand haben muß, der hoch genug ist, daß sie dem Innendruck des explosiven Brennens des Gases widersteht und daß die Verbindungsteile kleine Abstände und große Länge (Dichtungsspalt) haben sollen, so daß die Fortpflanzung der Flamme auf die Außenseite der elektrischen Verstelleinrichtung verhindert wird.
  • Das zylindrische Gehäuse der elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung weist naturgemäß einen größeren Druckwiderstand auf als eine konventionelle elektrische Verstelleinrichtung, die ein Gehause hat, welches einen rechteckigen Querschnitt besitzt. Darüberhinaus weist das Gehäuse der elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung einen großen Widerstand gegen inneren Druck auf, weil der Durchmesser genU-gend klein ist. Außerdem ist der Explosionsdruck nicht so hoch, weil das Volumen des Gehäuses klein ist. Infolgedessen besitzt die elektrische Verstelleinrichtung, die ein zylindrisches Gehäute hat, einen hervorragenden Widerstand gegen den Explosionsdruck.
  • Was nun den Abdichtungsspalt anbetrifft, so ist es außerordentlich schwierig, ein konventionelles Gehäuse* das einen rechteckigen Querschnitt hat, mit minimalisierten Spalten an den Verbindungsstellen zusammenzubauen. Im einzelnen können die Abdichtungen zwischen dem Gehäuse F und der Trägerwand B1 sowie zwischen dem Gehäuse F und der Seitenwand B3 in einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung mittels Flanschen erzielt werden. Das ist jedoch wegen eines starken bzw. großen Vorrpringens der Flansche nicht zu bevorzugen. Im Gegensatz zu der vorstehenden kann in der elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung die Bodenwand B2 einfach an dem Gehäuse F angebracht bzw. in das Gehäuse F eingesetzt werden* so daß das Zusammenbauen des Gehäuses beträchtlich erleichter wird. Darüberhinaus kann der Umfangsteil der Bodenwand B2 nach aufwärts verlängert bzw. langgestreckt ausgebildet werden, soweit das zur Erzielung einer größeren Länge des Abdichtungsspalts erforderlich ist. Außerdem ermöglicht es die zylindrische Form des Gehäuses, kommerziell verfügbare O-Ringe in einer Ringnut 52 zu verwenden, wodurch das Eindringen von Regenwasser und anderen Fremdstoffen wirksam verhindert wird.
  • Schließlich sei erläutert, inwiefern die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung kleine Abmessungen hat und leicht herstellbar ist.
  • Was die Abmessungen der elektrischen Verstelleinrichtungen anbetrifft, sei hier angenommen, daß zum Vergleich eine konventionelle elektrische Verstelleinrichtung die gleiche Kapazität wie diejenige nach der Erfindung hat und daß das Getriebe dieser Verstelleinrichtung von vier Stufen von miteinander kämmenden Zahnrädern gebildet wird, wobei jede Stufe eine unabhängige Welle hat. Die Figuren 10 und 11 sind eine Vorder-Aufrißansicht und eine Seiten-Aufrißansicht einer solchen konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung. Wie man aus diesen Figuren ersieht, hat diese konventionelle elektrische Verstelleinrichtung einen rechteckigen horizontalen Querschnitt. Es sei außerdem hier angenommen, daß eine elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung so ausgebildet ist, daß sie ebenfalls einen rechteckigen Querschnitt besitzt.
  • Hinsichtlich der Abmessungen ist zu bemerken, daß der Abstand L1 als gleich dem Abstand L2 angesehen wird, da die Abstände L1 und L2 in Tabelle 1 einander im wesentlichen gleich sind.
  • Da der Radius des großen Zahnrads bis zum Umfangsende der Zähne kleiner als L2 ist, sei angenommen, daß der Abstand zwischen der Mitte des großen Zahnrads und dem Gehäuse F oder der Seitenwand B3 gleich L2 ist. Darüberhinaus wird angenommen, daß die vorspringende Länge des Flansches in der konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung 0,5 L2 beträgt.
  • Die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung hat die Abmessungen Ln und Wn, während die konventionelle elektrische Verstelleinrichtung die Abmessungen Lo und Wo hat, wie aus den Figuren 10 und 11 ersichtlich ist.
  • Infolgedessen sind die Verhältnisse der Abmessungen der elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung zu denjenigen der konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung wie folgt: Ln/Lo 1 4/7 s 0,57 (längere Seite), Wn/Wo 1 2/3 1 0,67 an der kürzeren Seite und (4 x 2)/(7 x 3) - 0,38 (Fläche).
  • Berechnet man nun die Abmessungen einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung auf der Basis eines zylindrischen Gehäuses, wie es in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, dann erfordert die konventionelle elektrische Verstelleinrichtung einen Gehäusedurchmesser von 5 L2, während die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung einen Gehäusedurchmesser erfordert, der äußerstenfalls nur 3,3 L2 beträgt. Infolgedessen hat eine elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung einen Durchmesser und eine Fläche, die nur 66 % und 44 X desjenigen bzw. derjenigen einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung beträgt.
  • Der obige Vergleich wurde in der Annahme durchgeführt, daß das Getriebe vier Stufen besitzt. Jedoch werden die Abmessungen der elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung selbst dann nicht wesentlich erhöht, wenn die Anzahl der Stufen auf sechs erhöht wird, weil die Zahnräder der ersten Stufe genügend klein ausgebildet werden können. Im Ergebnis werden daher bei einer tatsächlichen elektrischen Verstelleinrichtung die Abmessungen gegenüber den hier in der Beschreibung angegebenen Abmessungen weiter vermindert.
  • Hinsichtlich der Höhe der Verstelleinrichtung gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen den oben erläuterten Beispielen einer konventionellen elektrischen Verstelleinrichtung und liner elektrischen Verstelleinrichtung nach der Erfindung. Jedoch ist eine konventionelle elektrische Verstelleinrichtung in der Praxis Ublicherweise mit einer Kammer versehen, die an der unteren Seite des Getriebekastens angebracht ist und dazu dient, die Schalter aufzunehmen sowie die Nocken, die am unteren Teil der Ausgangswelle angebracht sind. Im Vergleich mit konventionellen elektrischen Verstelleinrichtungen, die solche Zusätze haben, wird mittels der Erfindung eine Verminderung der Gesamthöhe um 25 % erzielt.
  • Die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung läßt sich aus den nachstehend angegebenen Gründen viel einfacher heratellen. Zunächst ist die Anzahl der Getriebezahnräder, die in dem in Fig. 1 gezeigten Getriebe zwölf beträgt, auf acht vermindert. Die Anzahl der Wellen ist von sechs auf zwei herabgesetzt. Selbst im Falle der in Fig. 10 gezeigten Getriebeanordnung ist die Anzahl der Wellen von vier auf zwei herabgesetzt. Weiter haben die Bestandteile, wie das Gehäuse, die Trägerwand, die Bodenwand etc., verminderte Abmessungen und vereinfachte Konfigurationen, so daß sie unter minimalem Materialverbrauch und mittels einfacher Verarbeitung hergestellt werden können. Außerdem kann der Zusammenbau dadurch erleichtert werden, daß man die Teile in der entsprechenden Reihenfolge auf der Bodenwand des Gehäuses anordnet und montiert. Der Zusammenbau wird insbesondere aufgrund der Installation aller elektrischen Teile auf der Trägerwand erleichtert. Weiterhin kann eine Änderung bzw. ein Austausch von Zahnrädern zum Verändern der Betätigungsgeschwindigkeit gemäß den Wünschen des Benutzers leicht vorgenommen werden.
  • Darüberhinaus läßt sich leicht ein explosionssicherer Aufbau erreichen. Im Ergebnis kann der explosionssichere Aufbau durch eine einfache Abwandlung der elektrischen Verstelleinrichtung, die keinen explosionssicheren Aufbau besitzt, erzielt werden, so daß die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung für die Massenproduktion geeignet ist.
  • Wie beschrieben wurde, wird gemäß der Erfindung eine elektrische Verstelleinrichtung von kleinen Abmessungen zur Verfügung gestellt, die sich leicht herstellen läßt. Außerdem ermöglicht die zylindrische Form eine leichte Abwandlung zum Erzielen einer genügenden Explosionssicherheit und einer Dichtheit der Abdichtung. Außerdem kann die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung direkt bei Ventilen angewandt werden, die eine Winkelversetzung bzw. einen Drehwinkel von 1800, 2700 etc.
  • erfordert. Es sei weiter darauf hingewiesen, daß der Austausch oder das Ändern der Zahnräder erleichtert ist, so daß es möglich ist, die Betriebsgeschwindigkeit der Ausgangswelle leicht und in einfacher Weise zu ändern. Schließlich kann die elektrische Verstelleinrichtung nach der Erfindung leicht so modifiziert werden, daß sie die Ventilöffnung bzw. den Ventilöffnungsgrad anzeigt und daß das Ventil manuell betätigbar ist.
  • Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine elektrische Betätigungs- bzw. Verstelleinrichtung für ein mechanisches Organ bzw. Element zur Verfügung gestellt, die ein Gehäuse aufweist, das eine zylindrische Umfangswand sowie eine Endwand an seinem Ende und eine Trägerwand, die zwischen den Enden der Umfangswand angeordnet ist und sich parallel sowie im Abstand zu der Endwand erstreckt, aufweist. Ein Motor mit einer Welle ist auf der Trägerwand montiert. Eine einzige Zwischenwelle und eine einzige Ausgangswelle erstrecken sich parallel zueinander zwischen der Trägerwand und der Endwand und sind drehbar in den Wänden montiert bzw. gelagert, wobei die Ausgangswelle mit dem mechanischen Organ bzw. Element verbindbar ist. Ein mehrstufiger Untersetzungsgetriebemechanismus ist vorgesehen, der wenigstens drei Stufen aufweist. Die erste der Stufen umfaßt ein kleines Zahnrad, das auf der Welle des Motors angebracht ist, und ein mit dem kleinen Zahnrad kämmendes großes Zahnrad, das auf der Zwischenwelle oder der Ausgangswelle angebracht ist.
  • Jede der übrigen Stufen umfaßt ein Paar miteinander in Eingriff bringbare bzw. befindliche Zahnräder, die im Durchmesser unterschiedlich und auf der Zwischenwelle bzw. der Ausgangswelle angebracht sind.
  • Ende der Beschreibung1 Leerseite

Claims (10)

  1. Elektrische Verstelleinrichtung für ein mechanisches Organ PATENTANSPRÜCHE 1. Elektrische Verstelleinrichtung für ein mechanisches rgan, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß sie folgendes umfaßt: ein Gehäuse (F), das eine Endwand (B2) und eine Trägerwand (B7) hat, die parallel zueinander sowie im Abstand voneinander angeordnet sind; eine Zwischenwelle (A) und eine Ausgangswelle (D), die sich parallel zueinander zwischen der Endwand (B2) und der Trägerwand (B1) erstrecken und drehbar in diesen Wanden (B1,B2) montiert bzw. gelagert sind, wobei die Ausgangswelle (D) mit dem mechanischen Organ (V) verbindbar ist; einen Motor (M), der auf der Trägerwand (B1) montiert bzw. angebracht ist und eine Welle (Mo) hat; einen mehrstufigen Untersetzungsgetri ebemechani smus zwischen der Welle (Mo) des Motors (M) und der Ausgangswelle (D) zur Übertragung der Drehbewegung der Welle (Mo) des Motors (M) auf die Ausgangswelle (D) unter Verminderung der Drehgeschwindigkeit; und wobei der mehrstufige Untersetzungsgetriebemechanismus wenigstens drei Stufen aufweist und eine erste dieser Stufen ein kleines Zahnrad (1a) umfaßt, das auf der Welle (Mo) des Motors (M) angebracht ist, und ein großes Zahnrad (2a,2a'), das mit dem kleinen Zahnrad (7a) kämmt und entweder auf der Zwischenwelle (A) oder der Ausgangswelle (D) angebracht ist; wobei 3ede der Ubrigen Stufen ein Paar von miteinander in Eingriff befindliche bzw.
    bringbare Zahnräder (lb,2b;?c,2c;?d,2d) hat, die im Durchmesser unterschiedlich und auf der Zwischenwelle (A) bzw.
    der Ausgangswelle (D) angebracht sind.
  2. 2. Elektrische Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der mehrstufige Untersetzungsgetriebemechanismus drei Stufen umfaßt.
  3. 3. Elektrische Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der mehrstufige Untersetzungsgetriebemechanismus vier Stufen umfaßt.
  4. 4. Elektrische Verstelleinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n.e t , daß die Ausgangswelle (D) eine Verlängerung (11) hat, die entfernt von der Endwand (B2) durch die Trägerwand (B1) und über dieselbe hinaus vorsteht, wobei die Verstelleinrichtung weiter wenigstens einen Schalter (SlrSp) umfaßt, der auf der Trigerwand (B1) montiert ist und bei Betätigung den Motor (M) abschaltet, sowie wenigstens eine Nocke (C1,C2),-dio auf der Verlingerung (11) der Ausgangswelle (D) montiert und mit dem Schalter (81 S2) zur Betätigung desselben in Eingriff bringbar ist.
  5. 5. Elektrische Verstelleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch g c k o n n z e 1 c h n e t , daß das mechanische Organ ein Ventilteil (V) ist, wobei die Verstelleinrichtung weiter eine Vorrichtung (43-49) umfaßt, die auf der Verlängerung (11) der Ausgangswelle (D) montiert ist und den öffnungsgrad des Ventilteils (V) bzw. des Ventils anzeigt.
  6. 6. Elektrische Verstelleinrichtung nach einem der AnsprU-che 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das mechanische Organ eine Ventilspindel ist und die Ausgangswelle (D) ein Drehübertragungsende (10) hat, das sich entgegengesetzt der Verlängerung (11) befindet, wobei die elektrische Verstelleinrichtung weiterhin folgendes umfaßt ein Sockelteil (17), das ein erstes und zweites Ende aufweist eine Bohrung (21), die entweder in dem ersten Ende des Sockelteiln (17) oder in dem Drehübertragungsende (10) der Ausgangswelle (n) vorgesehen ist, so daß sie das andere dieser beiden Teile, nämlich entweder das erste Ende des Sockelteils (17) oder das Drehübertragungsende (10) der Ausgangswelle (D), aufnimmt und in Eingriff damit tritt, so daß sich die Ausgangswelle (D) und das Sockelteil (17) ohne Relativbewegung zwischen beiden zusammen drehen können; eine Bohrung (24), die entweder in dem zweiten Ende des Sockelteils (17) oder in der Ventilspindel (16) ausgebildet ist und das andere dieser beiden Teile, nämlich die Ventilspindel (16) oder das zweite Ende des Sockelteils (17), aufnlost und in Eingriff damit tritt, so daß sich der Sockel (17) und die Ventilspindel (16) ohne Relativbewegung zwischen beiden zusammen drehen können; eine Feder (28), die zwischen dem Sockelteil (17) und der Ventilspindel (16) angeordnet ist und das Sockelteil (17) nach der Ausgangswelle (D) zu drUckt; wobei das DrehUbertragungsende (10) der Ausgangswelle (D) außer Eingriff mit de. ersten Ende des Sockelteils (17) ist, wenn letzteres gegen die Wirkung der Feder (28) von dem Drehübertragungsende (10) der Ausgangswelle (D) wegbewegt wird bzw.
    worden ist; und wobei das Sockelteil (17) einen flachen äußeren Oberflächenteil (22) zwischen seinen Enden hat, der zum Drehen des Sockelteils (17) verwendbar ist.
  7. 7. Elektrische Verstelleinrichtung nach einem der AnsprU-che 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das große Zahnrad (2b) der bzw. einer Stufe mit Ausnahme der letzten Stufe zwei groBe Zahnräder (2b1,2b2) umfaßt, wobei eines dieser beiden großen Zahnräder (2b1,2b2) mit dem damit verbundenen kleinen Zahnrad (1b) kämmt und die Verstelleinrichtung weiter folgendes umfaßt: eine manuell betätigbare Welle (38), die sich zwischen der Trägerwand (B1) und der Endwand (B2) parallel zur Ausgangswelle (D) erstreckt und axial bewegbar sowie in diesen Wänden (B1,32) drehbar angebracht bzw. gelagert ist; ein kleines Zahnrad (40), das auf der manuell betätigbaren Welle (38) montiert ist und mit den beiden großen Zahnrädern (2b1,2b2), welche die Stufe umfaßt, ausgenommen die letzte Stufe, kämmt; und wobei durch die Axialbewegung der manuell betätigbaren Welle (38) das kleine Zahnrad (40) auf der manuell betätigbaren Welle (38) außer Eingriff mit dem einen großen Zahnrad (2b1) gebracht wird, während der Eingriff des kleinen Zahnrads (40) auf der manuell betätigbaren Welle (38) mit dem anderen großen Zahnrad (2b2) aufrechterhalten wird, so daß die Ausgangswelle (D) manuell gedreht werden kann.
  8. 8. Elektrische Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ausgangswelle (D) eine Verlängerung (11) hat, die entfernt von der Endwand (B2) durch die Trägerwand (B1) hindurch und über diese hinaus vorsteht, wobei die Verstelleinrichtung weiter wenigstens einen Schalter (S1,S2) umfaßt, der auf der Trägerwand (B1) montiert ist und bei der Betätigung den Motor (M) abschaltet, sowie wenigstens eine Nocke (C1,C2), die auf der Verlängerung (11) der Ausgangswelle (D) angebracht und mit dem Schalter (S1,S2) zur Betätigung desselben in Eingriff bringbar ist.
  9. 9. Elektrische Verstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse (F) eine im wesentlichen zylindrische Umfangswand aufweist, die eine Achse besitzt, welche im wesentlichen senkrecht zu der Endwand (B2) und zu der Trägerwand (B1) ist.
  10. 10. Elektrische Verstelleinrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Gehäuse (F) eine im wesentlichen zylindrische Umfangswand aufweist, die eine Achse hat, welche im wesentlichen senkrecht zu der Endwand (B2) und der Trägerwand (B1) ist.
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