DE2943799C2 - Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Blockcopolymeren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Blockcopolymeren

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DE2943799C2
DE2943799C2 DE2943799A DE2943799A DE2943799C2 DE 2943799 C2 DE2943799 C2 DE 2943799C2 DE 2943799 A DE2943799 A DE 2943799A DE 2943799 A DE2943799 A DE 2943799A DE 2943799 C2 DE2943799 C2 DE 2943799C2
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Description

worin
R1 einen Alkylenrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen oder einen Phenylenrest und
R2 einen Alkylenrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen oder den Rest
-(C Hj)2O(C Hj)2- -(C Hz)2O(C Hz)2O(C Hj)2-
und
η eine Zahl von 2 bis 20 bedeuten, polymerisiert,
das dabei erhaltene, Peroxid-Bindungen aufweisende Polystyrol, gegebenenfalls zusammen mit einem Färbemittel, in Methylmethacrylat-Monomeren oder Methylmethacrylat-Vorpolymeren oder einer Mischung aus mehr als 80 Gew.-% Methylmethacrylat und weniger als 20 Gew.-% von einem oder mehreren anderen Acryl-Monomeren oder einem Prepolymeren dieser Mischung löst und
die dabei erhaltene Lösung ohne Verwendung eines Lösungsmittels einer Polymerisation in homogener Phase unterwirft.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Blockcopolymeren, die ausgezeichnete optische und mechanische Eigenschaften aufweist.
Durchscheinende oder opake Platten aus einem Polymeren der Methylmethacrylat-Reihe sind wegen ihrer guten chemischen Beständigkeit, Wetterbeständigkeit und ihrer guten elektrischen Isoliereigenschaften und ihrer glänzenden Oberfläche geeignet für die Herstellung von Beleuchtungskörpern, Firmentafeln, Elektrogeräten, mechanischen Ausrüstungen u. dgl. Derartige Platten, die auch gefärbt sein können, werden nachstehend der Einfachheit halber als »Opalplatten« bezeichnet.
Opalplatten werden bisher hergestellt aus einem Polymeren der Methylmethacrylat-Reihe unter Anwendung eines Verfahrens, bei dem eine mit einem Weichmacher gemischte Pigmentpaste und ein weißes Pigment, wie Titanoxid oder Bariumsulfat, als opak machendes Mittel, Polystyrol, niedermolekulares Polystyrol (Molekulargewicht etwa 10 000), Styrol/Methylmethacrylat-Copolymere u. dgl. in sirupartigen Vorpolymeren von Methylmethacrylat dispergiert oder gelöst werden und die dabei erhaltene Mischung in eine Form gegossen und anschließend einer Vor- und Nachpolymerisation unterworfen wird.
Bisher sind die herkömmlichen gefärbten Opalplatten aus Methylmethacrylat unter Verwendung eines Färbemittels, beispielsweise eines farbigen Pigments oder eines Farbstoffes, zusammen mit den obengenannten opakmachenden Mitteln hergestellt worden. Diese bekannten Verfahren haben jedoch folgende Nachteile:
Bei Verwendung der obengenannten Pigmentpaste als opakmachendes Mittel erhält man zwar im allgemeinen ein Endprodukt mit einem ausreichenden Opaleffekt, dessen Lichtdurchlässigkeit ist jedoch sehr gering. Wenn man dagegen uie Menge der Pigmentpaste herabsetzt, um die Lichtdurchlässigkeit des Endproduktes zu erhöhen, nimmt der Opaleffekt in unerwünschter Weise ab.
Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Opalplatten der obengenannten Art herzustellen unter Verwendung von Polymeren, wie Polystyrol, als opakmachendem Mittel. Die dabei erhaltenen Endprodukte weisen zwar zufriedenstellende Eigenschaften in bezug auf den Opaleffekt und die Lichtdurchlässigkeit auf, das im Verlaufe der Polymerisation zugesetzte Polystyrol neigt jedoch zur Aggregation, so daß ein Endprodukt mit einem unerwünschten unregelmäßigen Streifenmuster entsteht. Diese Mangel treten um so stärker in Erscheinung, je größer das Moiekuiargewichi und die Menge des ais opakmachendes Mittel eingesetzten Polymeren ist, das im Endprodukt in Form einer Mischung mit dem Methylmethacrylat-PoJymeren vorliegt.
Aus »Makromolekulare Chemie«, Band 67 (1964), Seiten 194-203, ist die Herstellung von Blockcopolymeren aus Styrol- und Methy lmethacry lat-Blöcken bekannt, bei dem das Styrol zuerst anionisch zu »lebendem Polystyrol« polymerisiert wird und danach ein Methylmethacrylat-Block anpolymerisiert wird. Dieses bekannte Verfahren ist jedoch technisch aufwendig, weil es bei Temperaturen von -78°C durchgeführt werden muß und in Gegenwart von Tetrahydrofuran als Lösungsmittel und unter Verwendung von Natriumbiphenol gearbeitet werden muß, die aus dem erhaltenen Endprodukt wieder umständlich entfernt werden müssen, und darüber hinaus
fuhrt es nicht zu Opalplatten mit der gewünschten Kombination von vorteilhaften optischen und mechanischen Eigenschaften. Darüber hinaus haben die dabei erhaltenen Endprodukte den Nachteil, daß ihre Oberflächen matt sind und beim Verformen zur Rißbildung neigen.
Aufgabe der Erfindung war es daher, durchscheinende oder opake Platten aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Blockoopolymeren auf technisch einfache Weise herzustellen, die ausgezeichnete optische und mechanische Eigenschaften besitzen und bei denen keine unerwünschten Streifenmuster auftreten.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst werden kann, daß man als opak machendes Mittel ein Peroxid-Bindungen aufweisendes Polystyrol verwendet, daß auch als Polymerisationsinitiator wirkt, wenn es dem Polymerisationssystem eines Methylmethacrylat-Monomeren zugesetzt wird. Dabei werden die Peroxid-Bindungen des Polystyrols während der Polymerisation gespalten und das Polystyrol wird mit dem Methylmethacrylat-Monomeren copolymerisiert, so daß das als opak machendes Mittel eingesetzte Polystyrol in der erhaltenen fertigen durchscheinenden oder opaken Platte an das Methylmethacrylat-Polymere chemisch gebunden ist
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Copolymeren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Styrol mit einem polymeren Peroxid vom Diacyl-Typ der allgemeinen Formel
40 O O O η
Il Il Il Il
C — Ri- C-O—R2—0-C-R1—COO-J-
α) 20
R1 einen Alkylenrest mit 1 bis 15 Kohlenstoffatomen oder einen Phenylenrest und
R2 einen Alkylenrest mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen oder den Rest
_ (Q) C(CHj)2- ^^^
und
π eine Zahl von 2 bis 20 bedeuten, polymerisiert,
das dabei erhaltene, Peroxid-Bindungen aufweisende Polystyrol, gegebenenfalls zusammen mit einem Färbemittel, in Methylmethacrylat-Monomeren oder Methylmethacrylat-Vorpolymeren oder einer Mischung aus mehr als 80 Gew.-% Methylmethacrylat und weniger als 20 Gew.-% von einem oder mehreren anderen Acryl-Monomeren oder einem Präpolymeren dieser Mischung löst und
die dabei erhaltene Lösung ohne Verwendung eines Lösungsmittels einer Polymerisation in homogener Phase unterwirft.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man durchscheinende oder opake Platten aus einem Styrol/ Methylmethacrylat-Blockcopolymeren, die nicht nur ausgezeichnete optische und mechanische Eigenschaften aufweisen, sondern auch formbeständig sind, eine glänzende Oberfläche besitzen, ohne ein unerwünschtes Streifenmuster aufzuweisen.
Das erfindungsgemäß eingesetzte, Peroxid-Bindungen aufweisende Polystyrol kann auf einfache Weise erhalten werden durch Polymerisation von monomerem Styrol unter Verwendung eines polymeren Peroxids vom Diacyl-Typ der oben angegebenen allgemeinen Formel (I) mit seinen darin enthaltenen Esterbindungen als Polymerisationsinitiator unter Anwendung eines herkömmlichen Block-, Suspensions- oder Lösungspolymerisationsverfahrens.
Die Menge des bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zu verwendenden polymeren Peroxids vom Diacyl-Typ beträgt 0,5 bis 10 Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile des Styrol-Monomeren.
Die Polymerisationstemperatur beträgt vorzugsweise 60 bis 900C und die Polymerisationsdauer liegt vorzugsweise innerhalb des Bereiches von 2 bis 6 h.
Nachstehend sind einige spezifische Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare polymere Peroxide vom Diacyl-Typ, die Esterbindungen aufweisen, angegeben, denen keine eindeutige chemische Struktur zugeordnet werden kann, da sie sowohl lineare als auch zyklische Verbindungen als auch Gemische davon umfassen. Das gilt auch für die in den weiter unten folgenden Beispielen genannten beispielhaften polymeren Peroxide vom Diacyl-Typ.
■— /"\ r\ rf-k r\ —·
Il Il Il Il
C -(CH2),- CO-(CH2)j—OC - (CH2J4-COO-+- —* π
40 0 ο Ο η
Il Il Il Il
C—(CHj)4-COCH- (CH3)-CH2- OC-(CHj)4-COO-^
65
10 15 20 25 30 35 40 45
-6
Γ°
-Ε* -ti
41 -El
-(CH2J1O
-(CH2J10
-(CH2J10
ο ο ο Ί
Il Il Il
-CO-(CH2J4-OC-(CH2J4-COO7J^
0 O O η
Il Il Il
-CO-(CH2J6-OC-(CH2J4-COO7J^
0 O .
Il Il Il
-CO-(CH2J2-O-(CH2J2-OC-(CH2J4-COO7J7^
° Ί
-COO +
ο ο οπ
Il Il Il
-CO-(CH2J2-OC-(CH2J10-COO7J7-
O 0 0 Π
Il Il Il
-CO-(CH2J2-O-(CH2J2-OC-(Ch2J1O-COO7J^
ο οο-ι
Il Il Il
-CO-(CH2)J-O-(CH2J2-O-(Ch2J2-OC-(CH2)J0-COO7J7-
—(CHJ4
(CH2J4
O O O η
(CH2J4
O ο
Il Il
(CH2J4-CO—(CH2J2-O—(CH2J2-O—(CH2J2-OC—(CH2J4
QVcoo-
CO-C H >—C(CH3J2-C H >-OC
OVcoo-
(λ = 2 bis 20)
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Peroxid-Bindungen aufweisende Polystyrol in Methylmethacrylat-Monomeren oder Methylmethacrylat-Vorpolymeren (die in Form eines Sirups vorliegen) oder in Monomermischungen, die mehr als 80 Gew.-% Methylmethacrylat und weniger als 20 Gew.-% eines oder mehrerer anderer Acrylmonomeren enthalten, oder Vorpolymeren dieser Mischungen gelöst und die dabei erhaltene Lösung wird dann einer üblichen Polymerisation in homogener Phase ohne Verwendung eines Lösungsmittels unterworfen. Insbesondere kann eine opake Platte durch ein Verfahren erhalten werden, bei dem man das Polystyrol mit Peroxidbindungen gleichmäßig in Methylmethacrylatmonomeren löst, die erhaltene Lösung einer Vorpolymerisation unterwirft, wobei ein Sirup erhalten wird, dessen Umwandlungsrate von Monomer zu Polymer in der Vorpolymerisation 10 bis 30 Gew.-% beträgt, den erhaltenen Sirup in eine Form gießt und den Sirup auf herkömmliche Weise einer Polymerisation unterwirft. Die an Polystyrol mit Peroxybindungen als opakmachendes Mittel zu verwendende Menge kann in Abhängigkeit der Opazität und der Stärke der gewünschten opaken Platte ausgewählt werden.
Gewöhnlich beträgt die zu verwendende Menge vorzugsweise 0,5 bis 20 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile an Methylmethacrylatmonomeren.
Wenn die Menge an Polystyrol mit Peroxidbindungen weniger als 0,5 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile Methylmethacrylatmonomere, beträgt, ist der Opaleifekt unzureichend.
Wenn andererseits die Menge an Polystyrol mit Peroxidbindungen über 20 Ciewichtsteile pro 100 Ciewichtsteile Methylmethacrylatmonomere beträgt, werden dadurch die Eigenschaften der opaken Platte aus dem Polymeren beeinträchtigt (gute Wetterbeständigkeit und gute chemische Beständigkeit).
Weiterhin kann die Menge an Färbemitteln, wie farbige Pigmente, Farbstoffe und dergleichen, die zusammen mit dem Polystyrol mit Peroxybindungen verwendet werden, zweckmäßigerweise in Abhängigkeit von dem verwendeten Färbemittel, der Farbstärke und dergleichen ausgewählt werden.
Im Allgemeinen beträgt die Menge an Färbemitteln vorzugsweise weniger als S Gewichtsteile, bezogen auf
100 Gewichtsteile des Methylmethacrylatmonomeren.
Die Polymerisationsbedingungen für die Vorpolymerisation oder die Polymerisation können den Bedingungen der herkömmlichen Verfahren entsprechen. Beispielsweise kann die Polymerisationstemperatur bei der Vorpolymerisation 60 bis 900C betragen, und die Polymerisationszeit etwa 1 bis 2 Stunden. Die Vorpolymerisationsbedingungen bei der homogenen Polymerisation können auch derart ausgewählt sein, daß die Polymerisa- 5 tionstemperatur 40 bis 70°C, und die Polymerisationsdauer 4 bis 10 Stunden beträgt.
Bei der Nachpolymerisation können die Polymerisationstemperatur 100 bis 1200C und die Polymerisationsdauer etwa 2 bis 6 Stunden betragen. ,'
Gemäß der vorliegenden Erfindung wirkt das als opakmachendes Mittel verwendete Polystyrol mit Peroxid- £
bindungen auch als Polymerisationsinitiator. Die Polymerisationsreaktion beginnt mit der Spaltung der Peroxy- ίο ■;
bindungen in dem Polystyrol. |J
Demzufolge werden keine anderen Polymerisationsinitiatoren benötigt. Wenn jedoch die Menge an Polysty- j|'
rol mit Peroxidbindungen gering ist (weniger als 5 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile Methylmeth- |
acrylmonomere), werden vorzugsweise, da die Polymerisationsgeschwindigkeit sonst zu gering wird, her- |:,
kömmliche Polymerisationsinitiatoren, wie Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, Azobisisobutyronitril und der- is I1
gleichen, zugesetzt. ff
Wenn gemäß der vorliegenden Erfindung die Menge an Polystyrol mit Peroxidbindungen weniger als 20 f
Gewichtsprozent, bezogen auf die Methylmethacrylatmonomere, beträgt, können zusammen mit dem Methyl- ^
methacrylat auch ein oder mehr andere Monomere der Acrylreihe wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Alkylacrylat |?
und Alkylmethacrylat, verwendet werden. Ohne Nachteil können erfindungsgemäß auch herkömmliche Füll- 20 %
mittel verwendet werden. Wie bereits erwähnt, wirkt das erfindungsgemäß als opakmachendes Mittel verwen- |f
dete Polystyrol mit Peroxidbindungen auch als Polymerisationsinitiator, und im Hinblick auf den Polymerisa- ;|
tionsmechanismus findet, einhergehend mit der Spaltung der Peroxidbindungen in den Molekülen des Polysty- f?
rols eine Blockpolymerisation mit den Methylmethacrylatmonomeren statt. ;f
Dementsprechend werden die als opakmachendes Mittel verwendeten Polystyrole mit Peroxidbindungen mit 25 if
den Methylmethacrylatmonomeren chemisch verbunden, und die erhaltenen opaken Platten unterscheiden ' ;
sich grundlegend von den herkömmlichen Platten. g
Die erfindungsgemäßen opaken Platten weisen keine auf eine etwaige Aggregation des opakmachenden Mit- |'
tels zurückzuführenden streifenförmige Muster auf, und sie haben eine glänzende Oberfläche und ausgezeich- |
nete optische und mechanische Eigenschaften. 30 |
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand verschiedener Beispiele näher erläutert. Sämtliche fiij
Angaben in Teilen und Prozenten beziehen sich auf Gewichtsteile bzw. Gewichtsprozente. |>
Herstellungsbeispiele für Polystyrol mit Peroxidbindungen. \
Herstellungsbeispiel 1
100 Teile Styrol, 8 Teile
IrO ο ο Ο η
I! I! I! I!
—I1C-(CH2J4- CO— (CH2),-OC-(CH2J4- COO-I7-
In einen wie im Beispiel 1 verwendeten Kolben wurden 100 Teile Styrol, 8 Teile OO OO
—J1
(n = 3,2) 65
und 250 Teile einer 0,5%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol gegeben, und die Mischung wurde anschließend unter Einführung von Stickstoffgas bei 75°C 3 Stunden lang einer Polymerisationsreaktion unter-
(n = 5,5) 45 ΐ
250 Teile einer 0,5%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol werden in einen mit einem Thermometer, ;|
einem Rührer und einem Rückflußkühler versehenen Vierhalskolben gegeben und die Mischung bei 75°C unter |';
Einführung von StickstofTgas 3 Stunden lang einer Polymerisationsreaktion ausgesetzt Das erhaltene Produkt -
wurde mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet, und man erhielt 102 Teile Polystyrol mit Peroxidbin- 50 ξί
düngen in Perlfonn. ?
Das erhaltene Polystyrol (nachfolgend als PO-PS (1) bezeichnet) hatte ein mittleres Molekulargewicht von %
etwa 50 000, und die Zahl der Peroxybindungen pro Molekül betrug 2,5 (Mittelwert). j;
Herstellungsbeispiel 2 f;
Il I *
C—(CH2^o-CO—(CH2CH2O)3-C—(CH2)JO-(
zogen. Das erhaltene Produkt wurde mit Wasser gewaschen und anschließend im Vakuum getrocknet. Man erhielt 98 Teile Polystyrol mit Peroxidbindungen (nachfolgend als PO-PS (2) bezeichnet).
Das erhaltene PO-PS (2) hatte ein mittleres Molekulargewicht von etwa 80 000, und die Zahl der Peroxidbindungen pro Molekül betrug 1,5 (Mittelwert).
Herstellungsbeispiel 3
In einen wie in Beispiel 1 verwendeten Kolben wurden 100 Teile Styrol, 4 Teile
COO-
(n = 3,6)
und 250 Teile einer 0,5%-igen wäßrigen Lösung von Polyvinylalkohol gegeben. Die Mischung wurde unter Einführung von Stickstoffgas 3 Stunden bei 800C einer Polymerisationsreaktion unterzogen. Das erhaltene Produkt wurde mit Wasser gewaschen und anschließend im Vakuum getrocknet. Man erhielt 104 Teile eines Polystyrols mit Peroxidbindungen (nachfolgend als PO-PS (3) bezeichnet).
Das mittlere Molekulargewicht des erhaltenen PO-PS (3) betrug etwa 45 000, und die mittlere Anzahl an Peroxidbindungen pro Molekül Polystyrol betrug 2,8.
Beispiele 1-8, Vergleichsbeispiele 1-3
In einen mit einem Thermometer, einem Rührer und einem Rückflußkühler versehenen Vierhalskolben wurden Methylmethacrylat, ein opakmachendes Mittel, ein Färbemittel und ein Polymerisationsinitiator in den in Tabelle I unten angegebenen Mischungsverhältnissen gegeben. Die Mischungen wurden dann unter Zuführung von Stickstoff 1 Stunde lang bei 75°C einer Polymerisation unterworfen und dann auf Zimmertemperatur abgekühlt. Man erhielt dabei einen Vorpolymersirup, dessen Polymerisationsumwandlungsgrad 20% betrug.
Die jeweiligen Vorpolymersirups wurden dann unter reduziertem Druck entgast, in eine Zelle eines temperierten Glases gegeben, der Stärke bzw. Dicke 3 mm betrug, und anschließend 4 Stunden lang einer Vorpolymerisation in einem auf 600C erwärmten Wasserbad unterworfen. Anschließend erfolgte eine zweistündige Nachpolymerisation in einem Luftbad bei 100°C, wobei man die jeweiligen durchscheinenden oder opaken Platten in einer Stärke von 3 mm erhielt
Tabelle I
Mischungsverhältnisse der Ausgangsmaterialien
Beispiel Methyl OüakmachendeS Mittel PS-I PS-2 St-MMA Färbemittel PBG Polymeri
methacry sations-
lat POPS PO-PS PO-PS PYHG PRH initiator
(D (2) (3)
1 2 3 4 5 6 7 8
99 95 90 95 95 95 95 95
0,2
0,03
0,03
0,03
Fortsetzung
Beispiel
Methyl-
methacry-
lat
Opakmachendes Mittel
PO-PS
(D
PO-PS PO-PS
Färbemittel PS-I PS-2 St-MMA PYHG PRH
Polymerisations- PBG initiator
Vergleichsbeispiel
1 95
2 95
3 95
4 95
5 95
6 95
0,03
0,03
PO-PS (1): Polystyrol mit Peroxidbindungen, hergestellt in Herstellungsbeispiel 1. PO-PS (2): Polystyrol mit Peroxidbindungen, hergestellt in Herstellungsbeispiel 2. PO-PS (3): Polystyrol mit Peroxidbindungen, hergestellt in Herstellungsbeispiel 3.
Polymerisationsinitiator: Lauroylperoxid. PS-I: Herkömmliches Polystyrol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 5000. PS-2: Herkömmliches Polystyrol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 10000. St-MMA: Copolymer von Styrol (St) mit Methylmethacrylat (MMA) (St/MMA = 8/2). PYHG: Gelbes Pigment. PRH: Rotes Pigment PBG: Blaues Pigment.
0,5
0,5
0,5
0,5
0,5
0,03 0,5
Die hiermit erhaltenen opaken Platten wurden hinsichtlich ihres Aussehens und hinsichtlich ihrer optischen und mechanischen Eigenschaften gemäß dem japanischen Industriestandardverfahren K-6718 untersucht und begutachtet und die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle Π dargestellt. 35
Tabelle Π Eigenschaften der durchscheinenden oder opaken Platten
Beispiel Einheitlich- Optische Eigenschaften
keit des
Produktes Lichtdurch-" Streulicht- Weißheitslässigkeit durchlässig- grad keit
Mechanische Eigenschaften Farbe
Zugfestigkeit Barcol-Härte (kg/cm2)
69,0 664 22,1 780 54 opal
60,5 58,0 31,3 770 52 opal
51,0 474 45,6 770 52 opal
59,5 57,0 30,2 770 53 opal
61,0 59,0 33,6 760 53 opal
56,0 53,5 - 760 52 gelb-opak
534 49,0 - 770 53 rot-opak
51,0 47,0 770 53 blau-opak
50
55
60
Fortsetzung
Beispiel Einheitlich- Optische Eigenschaften
keit des
Produktes Lichtdurch- Streulichtlässigkeit durchlässigkeit
Mechanische Eigenschaften Farbe
Weißheits- Zugfestigkeit Barcol-Härte grad (kg/cm2)
10 Vergleichsbeispiel 1 2 3 4 5 6
15
20
25
30
35
40
Δ Δ Δ Δ Δ
54,5 52,0 30,5 670 45
58,5 56,5 24,0 680 46
68,5 65,0 12,9 690 48
52,0 48,0 - 680 45
48,5 45,0 - 670 45
46,0 42,0 670 46
opal
opal
opal
gelb-opak
rot-opak
blau-opak
©: Keine erkennbaren streifenformigen Muster.
Δ : Geringfügiges Auftreten von streifenförmigen Mustern.
X: Streifenförmige Muster.
Aus Tabelle II ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen opaken Platten aus Methylmethacrylatpolymeren den herkömmlich opaken Platten hinsichtlich ihrer optischen und mechanischen Eigenschaften überlegen sind, , und daß die auf die Aggregation des opakmachenden Mittels zurückzuführenden streifenförmigen Muster bei den erfindungsgemäßen Platten nicht beobachtet werden konnten, da das opakmachende Mittel erfindungsgemäß durch Blockpolymerisation mit dem Methylmethacrylatpolymeren chemisch verbunden wird.
Durch einen Vergleich der erfindungsgemäß hergestellten opaken Platten mit den herkömmlichen opaken Platten bei Verwendung gleicher Mengen an opakmachendem Mittel (Beispiele 2,4 und 5, Vergleichsbeispiele 1-3) wird ersichtlich, daß die erfindungsgemäß hergestellten Platten sowohl hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit als auch des Weißheitsgrades besser sind. Die herkömmlichen Platten haben entweder eine hohe Lichtdurchlässigkeit und einen niedrigen Weißheitsgrad, oder umgekehrt, einen hohen Weißheitsgrad und eine geringere Lichtdurchlässigkeit.
Weiterhin ist aus Tabelle II ersichtlich, daß die erfindungsgemäß hergestellten Platten hinsichtlich ihrer mechanischen Eigenschaften den herkömmlichen Platten überlegen sind.
65

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methy Imethacrylat-Blockcopolymeren, dadurch gekennzeichnet, daß mac Styrol mit einem polymeren Peroxid vom Diacyl-Typ der allgemeinen Formel
    40 O 0 O η
    Il Il Il Il
    C-R,— C-O—R2—O—C-Ri—COO^- Q)
DE2943799A 1978-11-01 1979-10-30 Verfahren zur Herstellung einer durchscheinenden oder opaken Platte aus einem Styrol/Methylmethacrylat-Blockcopolymeren Expired DE2943799C2 (de)

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JP13378178A JPS5562913A (en) 1978-11-01 1978-11-01 Production of cast-polymerized methyl methacrylate milk white plate

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DE2943799A1 DE2943799A1 (de) 1980-05-14
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