DE2943547C2 - Nockenwellenanordnung zum Rücksetzen von Druckhämmern in einem Typentrommeldrucker - Google Patents

Nockenwellenanordnung zum Rücksetzen von Druckhämmern in einem Typentrommeldrucker

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DE2943547C2
DE2943547C2 DE2943547A DE2943547A DE2943547C2 DE 2943547 C2 DE2943547 C2 DE 2943547C2 DE 2943547 A DE2943547 A DE 2943547A DE 2943547 A DE2943547 A DE 2943547A DE 2943547 C2 DE2943547 C2 DE 2943547C2
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Takayuki Chofu Iwao
Takemitsu Machida Tokio/Tokyo Ono
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Mitsumi Electric Co Ltd
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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    • B41J9/16Means for cocking or resetting hammers
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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J9/00Hammer-impression mechanisms
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Description

darf führt auch zu einer gewichtsinäßig leichteren Konstruktion.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll im folgenden an Hand von Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigt
F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer Hammerbank und einer mit der Hammerbank zusammenarbeitenden Nockenwelle des Ausführungsbeispiels und
F i g. 3 eine vergrößerte seitliche Teilansicht zur Erläuterung der mechanischen Beziehung zwischen der Drehstellung der Nockenwelle und den Druckhämmern bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel.
Die allgemeine Konstruktion eines Ausführungsbeispiels der Erfindung wird in Verbindung mit F i g. 1 und 2 beschrieben.
Ein Typentrommeldrucker 60 weist eine drehbare Typentrommel 11 auf, die in der Richtung eines eingezeichneten Pfeils mit einer bestimmten Drehzahl um eine Querwelle 116 herum angetrieben wird. Auf der zylindrischen Umfangsoberfläche der Typentrommel 11 sind Typen in Spalten angeordnet Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zehn Spalten in Form von fünf Sätzen vorgesehen, wobei die beiden Spalten jedes Satzes zueinander um eine Teilung in der Umfangsrichtung der Typentrommel 11 versetzt sind. Alle Typen der Typentrommel 11 werden von einer Farbwalze 13 mit Druckfarbe versorgt Die Farbwalze 13 wird parallel gegen die Typentrommel 11 gedrückt, und sie dreht sich zusammen mit der Typentrommel.
Der Drucker 60 weist eine Hammberbank 14 (F i g. 2) auf, die eine kammförmige Blattfeder 15, ein horizontal ausgerichtetes Basisteil 16 und zehn Druckhämmer 17 für die zehn Typenspalten hat Die einzelnen Zähne der Blattfeder ?5 bilden zehn Hammerfedern 15a für die zehn Typenspalten. Der Rücken der Blattfeder 15 ist im Basisteil 16 eingebettet. Die Hämmer 17 sind auf den freien Enden der Hammerfedern 15a befestigt. Jeder Hammer 17 weist eine Anschiagfläche 17a, einen als Nockenfolger dienenden konvex gewölbten Abschnitt 17b zum Rücksetzen und eine als Verricgelungsglied dienende Ausnehmung 17c/mit einer vorstehenden Verriegelungskante zum Einrasten auf. Aus F i g. 1 geht hervor, daß die Hammerbank 14 so angeordnet ist, daß die Anschlagflächen 17a der Hammer 17 den jeweils zugeordneten Typenspalten der Typentrommel 11 bei der jeweiligen Druckstelle Ua in einem Abstand gegenüberstehen.
Über den Hämmern 17 befindet sich eine walzenförmige Nockenwelkjnanordnung 61, die sich um eine Querachse drehen kann. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Nockcnwellenanordnung 61 so ausgestaltet, daß sie entsprechend der Drehbewegung der Typentrommel U umläuft, und zwar um eine halbe Umdrehung bei jeder Drehung der Typentrommel 11 um einen Winkel, der dem Typenabstand in Umfangsrichtung auf der Typentrommel 11 entspricht.
Die Nockenwellenanordnung 61 ist längs ihrer Achsenrichtung mit insgesamt fünf nebeneinanderliegenden Sätzen von Nockenabschnitten ausgerüstet, wobei jedem der Sätze zwei Typenspalten zugeordnet sind. Diese Nockenabschnitte einhalten jeweils ein Paar diametral einander gegenüberliegender Ausnehmungen 18a und 186 bzw. 18c und 18d Die Ausnehmungen 18a, 18b, 18c und 18c/ in den br ilen Nockenabschnitten jedes Satzes sind winkelmäßig um 90° gegeneinander versetzt Zwischen den Ausnehmungen 18a und ISb bzw. zwischen den Ausnehmungen 18c und 18c? befinden sich jeweils Verriegelungssektoren 19/4 und 19fl bzw. 19C und 19D, die zumindest stellenweise in gleitende Berührung mit den gewölbten Abschnitten 176 der zugehörigen Hämmer 17 kommen, wodurch die Hammer 17 von den Verriegelungssektoren in eine Nichtdruckposition gebracht werden. In dieser Nichtdruckposition befindet
ίο sich die zugehörige Hammerfeder 15a jenseits ihres neutralen Federpunktes und ist bei der Darstellung nach der F i g. 1 nach rechts gebogen. Alle Ausnehmungen 18a bis ISd weisen einen konkaven Freigabesektor 20a auf, der zur Ausführung des Druckvorganges eine Drehbewegung des entsprechenden Hammers 17 zuläßt Weiterhin weisen alle Ausnehmungen I82 bis 18c/einen Rücksetzsektor 20b auf, der den Verriegelungssektor 19/4, 19ß, 19C oder 19D und den die Drehbewegung zulassenden konkaven FreigabeseV_>jr 20s stufenlos und glatt miteinander verbindet
Eine Verriegelungseinrichtung 21 arbeitet mit der Nockenwellenanordnung 61 zusammen und enthält eine gezahnte Blattfeder 23 mit insgesamt fünf Zähnen in Form vm L-förmigen Blattfederstücken 22 für die zehn Typenspalten, wobei zwei Spalten jeweils einen Satz bilden. Weiterhin enthält die Verriegelungseinrichtung
21 ein Basisteil 24, in das der Rücken der gezahnten Blattfeder 23 eingebettet ist. Schließlich sind noch Sperr- oder Fangvorrichtungen an Form von Nasen 25 und 26 aus Kunstharz an allen Blattfederstücken 22 angebracht. Die Sperrnase 25 ist an einem Abschnitt 22a an einer solchen Stelle befestigt, daß sie um den Fuß des Abschnitts 22a an der Verbindungsstelle mit dem Basisteil 24 elastisch drehbar ist. Die Sperrnase 26 ist auf einem Federabschnitt 22crelativ geringer Federkraft an einer solchen Stelle angebracht, daß sie um die Verbindungsstelle zwischen dem Federabschnitt 22c und der Sperrnase 25 elastisch drehbar ist. Das Blattfederstück
22 besteht somit aus zwei Federabschnitten 22a und 22c, die einstückig miteinander ausgebildet sind und von der Seite gesehen eine L-förmige Gestalt haben. Es ist allerdings auch möglich, für die Federabsctinitte 22a und 22c separate Bauteile zu verwenden.
Alle Federabschnitte 22c sind mit einem Anker 31 ausgerüstet. Eine Fang- oder Sperrkante 25a jeder der Nasen 25 greift entsprechend der Darstellung nach der F i g. 1 in die Ausnehmungen 17c/der zugehörigen Hammer 17 von jeweils zwei Spalten ein und hält dabei die Hämmer 17 der beiden Spalten in der Nichtdruckposition. Dies gehschieht in Zusammenarbeit mit dem peripheren Verriegelungssektor 19/4,19ß, 19Coder 19Dder ftockenwellenanordnung 61. Eine Fang- oder Sperrkante 26a jeder Nase 26 steht bei dem in Fig-1 gezeigten Betriebszustand konvex ausgebildeten Entsperrleisten 37a bis 37c/einer Entsperrnockenwelle 37 in einem Abstand gegenüber. Wenn der konvex gewölbte Abschnitt 17£> jedes Hammer 17 in gleitender Berührung mit dem peripheren Verriegelungssektor 19/4, 195, 19C oder 19D der Nockenwellenanordnung 61 steht, befindet sich ein Spalt mit einer Abmessung X zwischen dec Kante der Ausnehmung 17c/ und der Kante 25a der in Sperroder Fangstellung befindlichen Nase 25.
Ein Freigabernec'/anismus enthält die Enlsperrnokkenwelle 37 und eine Elektromagnetbank mil. einer L-förmigen Stützplatte 33 aus Metallblech und fünf Elektromagneten 34. Einer der Elektromagneten 34 ist jeweils zwei Spalten bzw. einem Spaltensatz zugeordnet. Die Elektromagneten 34 sir.d an der Stützplatte 33 fest
angebracht. Die Stützplatte 33 ist ihrerseits am Basisteil 24 befestigt. Das Außenende eines Eisenkerns 36 in jedem Elektromagneten 34 steht in einem Abstand dem jeweils zugeordneten Anker 31 gegenüber.
Die vier Entsperrleisten 37a bis 37c/ erstrecken sich auf dem Umfang der Entsperrnockenwelle 37 in axialer Richtung und haben gleiche Winkelabstände voneinander, wie es aus F i g. 1 hervorgeht. Die Entsperrnockenwelle 37 läuft synchron mit der Nockenwellenanordnung 61 um.
Druckpapier 38 wird intermittierend zeilenweise zwischen der Typentrommel 11 und den Hämmern 17 mit Hilfe zweier, in der Fig.! dargestellter Papicrvorschubrollen 39 und 40 nach oben geschoben.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbcispicl ist jeweils einer der Elektromagneten 34 den Hämmern 17 von zwei Tynensnalten zugeordnet und veranlaßt, daß die beiden Hämmer aufeinanderfolgend Druckvorgänge zu Zeitpunkten ausführen, die gegeneinander versetzt sind. Auf diese Weise kann man die Spitzen des elektrischen Energieverbrauchs aller Magnete 34 um die Hälfte reduzieren. Die für die elektromagnetische Steuerschaltung benötigten Komponenten sind daher weniger kostenaufwendig und kommen mit einer geringeren Leistung aus.
Im folgenden soll die allgemeine Arbeitsweise des oben beschriebenen Druckers 60 erläutert werden.
Zunächst wird ein nicht dargestellter Motor gestartet, und der beschriebene Drucker 60 sowie eine als Block gezeigte Steuerschaltung 101 werden synchronisiert. Wenn eine gewünschte Type in einer gewünschten Spalte der Typentrommel 11 ihre Druckposition 11a erreicht, wird dies in an sich bekannter Weise erfaßt. Zu diesem Zweck ist ein Detektor 102 zum Erfassen eines Zeitsignals, das in Abhängigkeit von der Drehung oder Drehstellung der Typentrommel 11 auftritt, und ein Detektor 103 zum Erfassen eines Rücksetzsignals vorgesehen, das in Abhängigkeit von der Drehung oder Drehstellung der Nockenwellenanordnung 61 auftritt. Die resultierenden Detektionssignale der beiden Detektoren 102 und 103 werden von der Steuerschaltung 101 gelesen, die aufgrund von Signalen arbeitet, die als externe Signale von einer Eingabevorrichtung 104 eingegeben werden, um demjenigen Elektromagneten Strom zuzuführen, der der oben erwähnten gewünschten Spalte zugeordnet ist.
Die Folge davon ist, daß der zugeordnete Anker 31 gegen die Kraft des Federabschnitts 22c vom Eisenkern 36 angezogen wird, wobei sich der Anker 31 um seinen Berührungspunkt mit der Vorderkante der Stützplatte 33 dreht Der Anker 31 berührt dann im allgemeinen die vorderen Enden der Stützplatte 33 und des Eisenkerns 36. Der Anker 31. der Eisenkern 36 und die Stützplatte 33 bilden zusammen einen magnetischen Kreis, der sofort mit der Erregung des Elektromagneten eine große magnetische Kraft erzeugt, die somit bereits vorhanden ist, bevor der Anker 31 angezogen ist und mit dem Eisenkern in Berührung steht Aus diesem Grunde werden der Anker 31 und die Sperrnase 26 sehr schnell, jedoch stabil bei der Darstellung nach F i g. 1 nach rechts bewegt Die Fangkante 26a gelangt somit sehr schnell in die Umlaufbahn der Entsperrleise 37a der Entsperrnockenwelle 37. Die in der genannten Drehoder Umlaufbahn der Entsperrleiste 37a befindliche Fangnase 26 wird von dem magnetischen Kreis in stabiler Weise in diesem Zustand gehalten, so daß der nachfolgende Angriffvorgang durch die Entsperrnockcnwel-Ie 37 glatt vonstatten geht.
Die Entsperrnockenwelle 37 dreht sich in der Richtung des eingezeichneten Pfeils, so daß nicht viel später die Entsperrleiste 37a die Kangkante 26a berührt und an ihr angreift. Die Folge davon ist. daß die Fangnase 26 nach unten bewegt wird. Während dieses Vorgangs läuft dann die Entsperrlcistc 37a schräg nach unten weg, so daß die Fangnase 26 schließlich wieder freigegeben wird. Vorher erreicht sie jedoch unter dem Einfluß der Trägheit eine maximale Tieflage.
Die Verschiebung der Fangnase 26 und des Ankers 31 nach unten wird bei der Darstellung nach der F i g. I von einer Abwärtsbewegung der Sperrnase 25 begleitet. Diese Abwärtsbewegung erfolgt gegen die Kraft des Blattfcderstücks 22. Die Abwärtsbewegung dauert an, bis die Nase 25 eine Position erreicht, die in der F i g. 1 durch eine mit zwei Punkten versehene gestrichelte Linie anBfvjpijtpt 151 Dabei wird Hie Verriegelung an Hen Ausnehmungen 17c/der Hämmer 17 für die beiden Spalten aufgehoben. Die beiden Hammer 17 befinden sich jedoch noch in einem Zustand, bei dem sie sich nicht drehen können, da ihre gewölbten Abschnitte i7b in gleitender Berührung mit den entsprechenden peripheren Vcrriegelungssektoren 19/4. 195. 19Cund 19D der Nockenwellenanordnung 61 bestehen.
Wenn bich dann die Nockenwellenanordnung 61 geringfügig '?* der Richtung des in der Fig. 1 eingezeichneten Pfeils gedreht hat, erreicht der gewölbte Abschnitt 17ί> desjenigen der beiden Hämmer 17, der von den beiden oben erwähnten Spalten der gewünschten Spalte zugeordnet ist, den eine Drehbewegung zulassenden Freigabesektor 20a der Ausnehmung 18a (oder Wb), so daß unter der Einwirkung der Federkraft der zugehörigen Hammerfeder 15a der betreffende Hammer 17 bei der Darstellung nach der F i g. 1 nach links in eine Position springt, die durch eine mit zwei Punkten versehene strichpunktierte Linie eingezeichnet ist. Die Anschlagfläche 17a des Hammers 17 drückt daher das Druckpapier 38 gegen die gewünschte Type an der Druckposition 11a der Typentrommel 11. Auf diese
Weise wird der gewünschte Druckvorgang vollzogen.
Zur Zeit des Anschlags des Hammers 17 hat sich die Hammerfeder 15a über den neutralen Federpunkt hinausbewegt und ist, wie es der Fig. 1 entnommen werden kann, nach links gebogen. Aus diesem Grunde wird der Hammer 17 durch die Federkraft der Hammerfeder 15a veranlaßt, eine Rückkehrbewegung zu beginnen, d. h. bei der Darstellung der F i g. 1 eine Bewegung nach rechts. Es wird wieder der neutrale Federpunkt durchlaufen. Gleichzeitig wird der gewölbte Abschnitt :7b
so vom Rücksetzsektor 2Of) der Nockenwellenanordrung
Oi Cl laut UHu aül uSn naCiiiCig£nucn pSnpuCrCn τ CiTiS-
gelungsabschnitt 19Λ, 195, 19Coder 19D gedreht. Somit wird der Hammer 17 zurück in seine Ausgangsposition gebracht
Andererseits wird die Erregerstromzufuhr zu dem oben erwähnten Elektromagneten 34 während der durch die Entsperrnockenwelle 37 bewirkten Abwärtsbewegung der Nasen 26 und 25 und des Ankers 31 unterbrochen. Während sich die Entsperrnockenwelle 37 dreht, wird die Fangnase 26 des Federabschnitts 22c von der Entsperrleiste 37a der Entsperrnockenwelle 37 freigegeben. Angesichts der Massenträgheit bewegt sich dann die Nase 26 noch um ein geringes Stück weiter nach unten. Danach wird das Blattfederstück 22 durch die relativ große Federkraft des Federabschnitts 22a veranlaßt sich sehr schnell zusammen mit der ersten Nase 25 nach oben zu bewegen. Die Folge davon ist, daß die Fangkante 25a in die Ausnehmung 17c/ des Harn-
niers 17 der gewünschten Spulte eingreift, und /war in einem Zustand, bei dem der oben erwähnte Spalt X vorhanden ist und der betreffende Hammer 17 nach Ausführung des Druckvorganges in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht worden ist.
N'ichdem die Fangnase 26 vor der Entsperrleiste 37a der Hatspcrrnockenwelle 37 freigegeben ist, bewegt sich die Nase 26 in Anbetracht der schnellen Drehbewegung des Federabschnitts 22a nach oben und führt zusammen mit dem Anker 31 angesichts der kleinen Federkraft des Federabschnitts 22c bei der Darstellung nach der F i g. t eine Bewegung nach links aus. Somit verbleibt die Fangnase 26 nicht in der Umlaufbahn der nachfolgenden Entsperrleiste 37c/. Es besteht daher keine Möglichkeit für einen fehlerhaften Betrieb. Damit ist der Druckvorgang von einem der beiden Hämmer 17 der beiden Spalten, die dem oben erwähnten Elektromagneten 34 zugeordnet sind, beendet.
Danach wird in genau der gleichen Weise der Elektromagnet 34 erneut erregt, und der andere Hammer 17 führt in der anderen Spalte des Druckpapiers 38 in Wechselbeziehung mit der anderen Ausnehmung 186 (oder 18<#der Nockenwellenanordnung 61 den Druckvorgang der anderen gewünschten Type aus.
Während sich die Typentrommel 11 um eine Umdrehung dreht, führen die Nockenwellenanordnung 18 und die Entsperrnockenwelle 37 acht Umdrehungen aus, wobei die Druckvorgänge in den beiden oben erwähnten Spalten zu Ende gebracht werden. Während dieser Zeit werden auch die anderen vier Elektromagneten 34 in ähnlicher Weise erregt, und die diesen Elektromagneten zugeordneten Hämmer 17 nehmen ihre Druckvorgänge vor. Damit sind die Druckvorgänge für alle Spalten beendet. Das Druckpapier 38 wird jetzt von den Vorschubrollen 39 und 40 um einen Zeilenabstand nach oben bewegt. Damit wird die nächste Zeile in die Druckposition 1 Ie gebracht Selbst wenn für den Fall, daß ein Elektromagnet 34 aufeinanderfolgend kontinuierlich für zwei Spalten in Betrieb gesetzt wird, das gerade betätigte Blattfederstück 22 noch nicht ganz zurückgekehrt ist, hat dies keine nachteiligen Auswirkungen auf den Druckvorgang für die nachfolgende andere Spalte.
Im folgenden soll zur Beschreibung der speziellen Konstruktion und Arbeitsweise des Druckers 60 auch F i g. 3 herangezogen werden. Wird bei dem beschriebenen Drucker 60 der konvex gewölbte Abschnitt 176 des Hammers 17 veranlaßt, aufgrund der Drehbewegung der noch im einzelnen zu beschreibenden Nockenwellenanordnung 61 eine Hin- und Herbewegung über eine Strecke (U- V)(F i g. 3) auszuführen, ist der Bereich des Drehwinkels des Hammers 17 relativ klein. Die Abmessurg X des Spaltes zwischen der Ausnehmung YId und der Kante 25a ändert sich über eine bestimmte Distanz, d. h. von Null bis (U- VJl Der Bereich, über den sich die Federkraft der Hammerfeder 15a ändert, ist ebenfalls klein. In Verbindung mit der Tatsache, daß der konvex gewölbte Abschnitt 176 einem noch zu erläuternden Abschnitt 61c kleineren Durchmessers des Verriegelungssektors 19Λ, 19S. 19C oder 19£> während eines großen Teils einer Umdrehung der Nockenwellenanordnung 61 mit einem Abstand gegenübersteht, bedeutet dies, daß sowohl der Geräuschpegel als auch der Strom niedriger sind, den man sonst für den Motor benötigt
Die Nockenwellenanordnung 61 ist in F i g. 3 im einzelnen dargestellt Wie man sieht, weist die Nockenwellenanordnung 61 nahe beim Ende jedes peripheren Verricgelungssektors 19/4,19Ä, 19Coder 19D einen entla-
stendun Übergang 196 zum Freigabesektor 20a auf. Die vier peripheren Verriegelungssektoren 19/4, 19£, 19C und 19D, die gleiche Winkelabstände voneinander haben, werden gestaltsmäßig durch vier aufeinanderfolgende Abschnitte definiert, nämlich einen Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers und geringer Breite in Unifangsrichtung, einen Führungsabschnitt 61 b, dessen Radius fortlaufend abnimmt, den bereits erwähnten Umfangsabschnitt 61c kleineren Durchmessers und einen Führungsabschnitt 61c/, dessen Radius fortlaufend zunimmt und der sich zum nachfolgenden Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers erstreckt. Der Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers ist in radialer Richtung gegenüber dem Umfangsabschnitt 61c kleineren Durchmessers um eine radiale Strecke Uversetzt.
Die in F i g. 3 über einen Winkelbereich T mit voll ausgezogenen Linien eingezeichneten Führungsabschnitte 61c/sind zum Zwecke der nachfolgenden Erläuterung lediglich gedachte Abschnitte, die gemäß der Erfindung durch Abschnitte mit einer anderen, noch zu beschreibenden Kontur ersetzt sind.
Der Hammer 17 wird von der Nase 25 in einer solchen Weise erfaßt, der der konvex gewölbte Abschnitt 176 des Hammers 17 dem Umfangsabschnitt 61c kleine ren Durchmessers beispielsweise des peripheren Ver riegelungssektors 19/4 der Nockenwelienanordnung 61 unter Aufrechterhaltung eines Abstands vom Betrag V gegenüberliegt. Dabei ist V kleiner als U, d. h. V < U, und beträgt etwa 0,05 mm bis 02 mm. In diesem Zustand nimmt die Abmessung X des Spalts zwischen der Ausnehmung 17c/und der Kante 25a den Wert Null an.
Der Hammer 17 ist oberhalb des Basisteils 16 in einer solchen Weise unterstützt, daß im neutralen Zustand der Blattfeder 15 die Anschlagfläche 17a nahezu in Be rührung mit der Oberfläche der zugeordneten Type auf dem Umfang der Typentrommel 11 ist, wie es aus der F i g. 1 hervorgeht Wenn daher der Hammer 17 um die Strecke V von der Nockenwellenanordnung 61 entfernt ist, ist die Blattfeder 15 bei der Darstellung nach diese!
Figur nach rechts gebogen.
Die Fangkantc 26a der Fangnase 26 ist in einer Ausnehmung 16a des Basisteiles 16 untergebracht und steht in Berührung mit einer Anschlagfläche 166. In diesem Zustand steht die Kante 26a in einem Abstand den Em sperrleislen 37a bis 37c/der Entsperrnockenwelle 37 ge genüber.
Im folgenden sollen weitere Einzelheiten der Arbeitsweise des Druckers 60 erläutert werden. Wenn der Elektromagnet 34 erregt ist, wird der zugeordnete Anker 31
so vom Eisenkern 36 angezogen und führt bei der Darstellung nach F i g. 1 eine Drehbewegung nach rechts aus. Der auf diese Weise gedrehte Anker 31 wird dann von der Entsperrnockenwelle 37 nach unten gezogen. Die Nase 25 bewegt sich ebenfalls nach unten, so daß die Ausnehmung 17c/ aus ihrem verriegelten oder gesperrten Zustand entlassen wird.
Während dieses Vorganges nimmt, der Hammer 17 die folgenden Zustände ein. Aufgrund der Drehbewegung der Nockenwellenanordnung 6Ii wird der konvex gewölbte Abschnitt 176 des für eine gewünschte Type ausgewählten Hammers 17 zweier benachbarter Hammer 17 eines Satzes von dem sich nähernden Führungsabschnitt 61c/erfaßt und stoßfrei auf den nachfolgenden Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers gebracht In diesem Zustand wird der spezifische kleine Spalt (X = U — VJ1 zeitweise zwischen der Ausnehmung YId' und der Fangkante 25a ausgebildet. Die Strecke oder die Abmessung X dieses Spalts stellt sicher, daß, wenn
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der eine Hammer 17 des Satzes in die Ausnehmung 18c/ eintritt und einen Druckvorgang ausführt, der andere Hammer 17 entsprechend der Ausbildung des Verriegelungssektors 19/4 zur Verriegelung mit der Nase 25 veranlaßt wird. Der andere Hammer 17 wird dabei mit Hilfe seines konvex gewölbten Abschnitts 176 vom Übergang 196 ds: folgenden Ausnehmung 18a so geführt, daß er allmählich nach innen wandert, bis es zu einer Berührung zwischen der Ausnehmung Md und der Nase 25 kommt. Diese Berührung wird angesichts des Übergangs 196 stoß- und geräuschfrei ausgeführt.
In diesem Augenblick wird wieder gegebenenfalls das Drucksignal geliefert, das die Verriegelung zwischen der Ausnehmung 17c/ und der Fangkante 25a freigibt. Wenn sich dann die Nockenwellenanordnung 61 in der Richtung des in der F i g. 3 eingezeichneten Pfeils um ein geringes Stück weitergedreht hat, stellt sich der eine Drehbewegung zulassende Freigabesektor 20a der Ausnehmung 18a dem konvex gewölbten Abschnitt 176 des Hammers 17 für die gewünschte Type gegenüber. Der Hammer 17 führt daher angesichts der Federkraft der umgebogenen Hammerfeder 15a bei der Darstellung nach der Fig. 1 eine Drehbewegung nach rechts aus. Der Hammer 17 gelangt dann in die Position, die in der Fig. 1 durch eine mit zwei Punkten versehene strichpunktierte Linie dargestellt ist. Die Hammerfeder 15a nimmt dabei ihren neutralen Zustand ein. Die Anschlagfläche 17a des Hammers 17 schlägt gegen die gewünschte Type bei der Druckposition 1 la auf dem Umfang der Typentrommel 11. Auf diese Weise wird der gewünschte Druckvorgang vollzogen.
Aufgrund des Anschlags der Anschlagfläche 17a auf der Type springt der Hammer 17 zurück und beginnt bei der Darstellung nach der Fig. 1 mit seiner Drehung nach rechts. Der konvex gewölbte Abschnitt 176 springt daher ebenfalls zurück und wird vom Rücksetzsektor 206 der Ausnehmung 18a in der Nockenwellenanordnung 61 erfaßt und zu einer solchen Position geführt, daß er auf den nachfolgenden peripheren Verricgelungssektor 19ß gelangt. Auf diese Weise wird der Hammer 17 in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht.
Bei der oben erläuterten Betriebsweise einer Sequenz der Nockenwellenanordnung 6i kommt jeder Hammer 17 nur mit dem am weitesten außen liegenden Umfangsabschnitt 61a, der von geringer Breite ist. und mit einem Teil der Führungsabschnitte 616 und 61c/in Berührung. Während der übrigen Betriebszeit, die einen beträchtlichen Teil einer Sequenz einnimmt, steht der Hammer 17 mit einem Abstand dem Umfangsabschnitt 61c kleineren Durchmessers gegenüber. Somit treten an der Nokkenanordnung 61 geringe Reibungskräfte auf. Man benötigt daher eine kleinere Kraft, um die Nockenwellenanordnung 61 zu drehen. Der Nennstrom des Motors kann daher beträchtlich herabgesetzt werden.
Bei einer praktischen Anwendung kann der Motorstrom für den Drucker 60 etwa 250 mA betragen. Diesem Wert stehen etwa 400 mA bei Druckern gegenüber, die Umfangsabschnitte 61c kleineren Durchmessers nicht haben.
Von den Druckhämmern J 7 für mehrere Typen, beispielsweise Ziffern, wird der Druckhammer 17. der den Druckvorgang beendet hat, vom Rücksetzsektor 206 auf den Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers geführt Der andere Druckhammer 17, der keinen Druckvorgang vornimmt, wird vom Führungsabschnitt 61c/gefühlt und gelangt auf diese Weise auf den Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers. Die konvex gewölbten Abschnitte 176 der Hämmer 17 aller Ziffern gelangen somit b<?i Anwendung der gedachten Führungsabschnitte 61 d gleichzeitig auf die Umfangsabschnitte 61a größten Durchmessers. Dies ist unerwünscht, da der Strom des Motors, der die Nockenwellenanordnung 61 antreibt, vorübergehend einen Spitzenwert erreicht. Um dieses Problem zu lösen, ist nach der Erfindung die Kontur jedes Führungsabschnitts 61c/ der Nockenwellenanordnung 61 durch eine Kontur ersetzt, die in die F i g. 3 mit einer zweipunktierten Strichlinie eingezeichnet ist. Dementsprechend sind anstelle der Führungsabschnitte 61c/ Führungsabschnitte I05a bis 105c/ vorgesehen, die in bezug aufeinander gleiche Konturlinien haben und sich aus Führungsabschnitten 106a, die über einen Winkelbereich P verlaufen, und Umfangsabschnitten 1066 größten Durchmessers, die über einen Winkelbereich Q verlaufen, zusammensetzen. Die Umfangsabschnitie 1066 größten Durchmessers sind im wesentlichen Verlängerungen der Abschnitte 6t a größten Durchmessers.
Bei der Nockcnwellcnanordnung 61 mit den Führungsabschnitten 105a bis 105c/ wird der Hammer 17, der in der Nichtdruckposition gehalten wird, vom Führungsabschnitt 106a erfaßt und geführt, und er läuft dann auf den Umfangsabschnitt 1066 größten Durchmessers, bevor der Hammer 17, der einen Druckvorgang ausgeführt hat, auf den Umfangsabschnitt 61a größten Durchmessers läuft. Das bedeutet, daß zwischen dem Hammer 17, der einen Druckvorgang ausgeführt hat. und dem anderen Hammer 17, der keinen Druckvorgang ausgeführt hat, eine zeitliche Verzögerung hinsichtlich des Zeitpunktes besteht, zu dem die Hämmer auf die ihnen zugeordneten Umfangsabschnitte 6ta größten Durchmessers reiten. Mit einer solchen Anordnung ist es möglich, die Spitzen im elektrischen Strom abzubauen und ein annehmbares Betriebsverhaltcn zu erreichen.
Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Sät/e aus je zwei Spalten und zwei Nokkenabschnitten vorgesehen. DiesesVerhältnis soll keine Einschränkungen darstellen. So kann beispielsweise ein Satz auch drei oder noch mehr Spalten und Nockenabschnitte enthalten.
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Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 Patentansprüche:
1. Nockenwellenanordnung zum Rücksetzen von Druckhämmern einer Druckhammerbank in einem Typentrommeldrucker, mit einer Typentrommel, die mehrere Typenspalten aufweist, die zueinander um eine Teilung in Umfangsrichtung versetzt sind, und mit Druckhämmern die durch Federkraft zum Anschlag auf die Typentrommel bewegt werden, nach erfolgtem Anschlag durch einen Nockenfolger und to ein Verriegelungsglied, welche beide am Druckhammer ausgebildet sind, in eine elektromagnetisch lösbare Verriegelungseinrichtung geführt und so in Nichtdruckposition gehalten werden, wobei die Nockenwelle entsprechend der Drehbewegung der Typentrommel umläuft und in Achsrichtung einen Satz oder mehrere nebeneinanderliegende Sätze von Nockenabschnitten aufweist, von denen jeder Nockenabschnitt wenigstens eine Sektorgruppe aufweist, die einen Verriegelungssektor, einen Freiga- besektor, in welchen der Nockenfolger eines Druckhammers frei einfallen kann, und einen Rücksetzsektor umfaßt, und wobei die Verriegelungssektoren in den Nockenabschnitten jedes Satzes gegeneinander winkelmäßig versetzt sind und yro Satz von Nokkenabschnitten die Verriegelungseinrichtung durch einen gemeinsamen Elektromagneten betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Nockenabschnitt jedes aus wenigstens zwei Nokkenabschnitten (18a, 19 B, 18Z), 19-4 und 18c, 19C, 18c/, 19/7/ bestehenden Satzes (iia bis 18c/, 19-4 bis
am Verriegeliingsseictor (19-4, 19ß, 19C oder ein Abschnitt (6IaJ größten L .tirchmessers und ein weiterer Abschnitt (61 c) kleineren Durchmessers vorgesehen sind, wobei der kleinere Durchmesser so bemessen ist, daß der Nockenfolger (17b) jedes verriegelten Druckhammers (17) den weiteren Abschnitt (61 ς} nicht berührt (Abstand V), daß der Rücksetzsektor (20b) zum Verriegeln des Verriegelungsglieds (YId) in der Verriegelungseinrichtung to (21,25) zunächst für einen kurzen Bogen in den Abschnitt (6IaJ größten Durchmessers und danach auf den Abschnitt (6IcJ kleineren Durchmessers übergeht, und daß ein erneutes Ansteigen auf den größten Durchmesser in einem kleinen Winkelbereich (Q)voT dem Punkt erfolgt, an dem der Rücksetzsektor (20b) des benachbarten Nockenabschnitts (18c, 19C, 18c/, 19Doder 18a, 19ß, 18i>, 19-4; im selben Satz ebenfalls seinen Abschnitt (6IaJ größten Durchmessers erreicht.
2. Nockcnwellenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungssektor (19-4,19ß, 19C 19Dj jedes Nockenabschnittes einen Übergang (19b) zum Freigabesektor (20a) aufweist, de«· in Richtung auf die Mitte der Nockenwelle allmählich so weit absinkt, daß sich das Verriegelung.·»· glied (YJc) jedes verriegelten Druckhammers (17) an die Verriegelungseinrichtung (21,25) spielfrei anlegt.
3. Noekenwelienanördnung nach Anspruch I oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenabschnitte mehrere Seklorgruppen (20a, 20Λ, 19-4; 20.·;. 2Qb, 195 oder 20a, 20Z>, 19C, 20a, 20b. 19DJ aufweisen, die in Umfangsrichtung der Nockenwelle gleiche Winkelabstände zueinander aufweisen, wobei bei einem Satz von Nockenabschnitten die Sektorgruppen so angeordnet sind, daß jeweils nur ein Druckhammer (17) zum Anschlag gebracht werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Nockenwellenanordnung zum Rücksetzen von Druckhämmern einer Druckhammerbank in einem Typentrommeldrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Nockenwellenanordnung ist aus der DE-AS 23 22 285 bekannt Dort sind mehrere nebeneinanderliegende Sätze aus jeweils drei nebeneinancsrliegenden Nockenabschnitten mit jeweils einer Sektorgruppe aus einem Verriegelungssektor, einem Freigabesektor und einem Rücksetzsektor. vorgesehen. Die drei Nockenabschnitte jedes Satzes sind gegeneinander um 120" versetzt, und pro Satz aus jeweils drei Nockenabschnitten ist eine durch einen gemeinsamen Elektromagneten betätigbare Verriegelungseinrichtung für die den drei Nockenabschnitten des Satzes zugeordneten drei Druckhämmern vorgesehen. Angesichts der winkelmäßigen Versetzung der drei Nockenabschnitte jedes Satzes kann bei ausgelöster Verriegelungseinrichtung jeweils nur einer der drei zugeordneten Druckhammer in den ihm zugeordneten Freigabesektor eintreten und zum Anschlag gebracht werden.
Bei dieser bekannten Nockenwellenanordnung haben die sich jeweils zwischen dem Rücksetzsektor und dem Freigabesektor erstreckenden Verriegelungssektoren aller Nockenabschnittc über ihren gesamten Winkelerstreckungsbereich stets denselben Durchmesser. Dies bedeutet, daß die Druckhammer mit ihrem Nockenfolger selbst im durch die Verriegelungseinrichtung verriegelten Zustand über die gesamte Umfangsoberfläche der Verriegelungssektoren schleifen. Dieser Umstand ist nicht nur mit erhöhtem Geräusch und Verschleiß verbunden, sondern erfordert auch angesichts der durch die Hämmer ausgeübten Reibungskraft eine höhere Antriebsenergie für die Nockenwellenanordnung.
Aus der DE-AS 12 47 712 ist für Druckeinrichtungen eine Druckhammersteuerung bekannt, bei der die einem Druckhammer zugeordnete umlaufende Nocke einen spiralförmigen Außenumfang hat, der zum Verriegeln des Hammers einen Überhub erzeugt Zum weiteren Stand der Technik wird noch auf die DE-OS 22 34 702 verwiesen, aus der es ebenfalls bekannt ist, vor dem Verriegeln eines Druckhammers mit einem Überhub zu arbeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Nokkenwellenanordnung der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß die zu ihrem Antrieb benötigte elektrische Leistung gering ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs I gelöst. Diese Lösung besteht im Prinzip aus zwei sich unterstützenden Maßnahmen, nämlich daß zum einen die Druckhämmer benachbarter Nockenabschnitte innerhalb eines Satzes nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt auf den Abschnitt größten Durchmessers des Verriegelungssektors geführt werden und daß zum anderen durch die Vorsehung des weiteren Abschnitts kleineren Durchmessers verriegelte Druckhämmer über einen großen Winkelbereich in einem Abstand vom Verriegelungssektor gehalten werden. Durch diese Maßnahmen wird nicht nur die zum Antrieb der Nockcnwellenanordnung erforderliche Durchschnittsleistung,sondern auch die aufzubringende momentane Spitzenleistung vermindert Darüber hinaus treten geringere Reibungsgeräusche auf. Die nach der Erfindung ausgebildete Nockcnwellenanordnung bietet daher besondere Vorteile in Verbindung mit Druckern, deren elektrische Leistung gering sein soll oder die mit Batterien oder Rnergie/cllen betrieben werden sollen. Der geringere elektrische Leistungsbc-
DE2943547A 1979-01-25 1979-10-27 Nockenwellenanordnung zum Rücksetzen von Druckhämmern in einem Typentrommeldrucker Expired DE2943547C2 (de)

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DE2943547A1 (de) 1980-07-31
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