DE294334C - - Google Patents

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DE294334C
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coal
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/30Fuel charging devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- J\S 294334 KLASSE 24 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Einebnen des Brennstoffes in Gasgeneratoren mit sich drehendem Schacht, wie solche namentlich zur Erzeugung des zur Beheizung von metallurgischen öfen dienenden Gases verwendet werden. Das Einebnen erfolgt gemäß der Erfindung durch einen drehbar gelagerten Schürarm, der durch sein Eigengewicht auf die Oberfläche der Kohle drückt, und zwar mit solchem Druck, daß diese eingeebnet wird, wenn er über die Brennstoffoberfläche hinweggeht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in den Fig. ι und 2 dargestellt,
X5 in denen Fig. ι ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 2, und Fig. 2 eine Draufsicht auf denjenigen Teil des Gaserzeugers der Fig. 1 ist, der durch die gebrochene Linie x-x angegeben ist.
α bezeichnet den feststehenden oberen Teil der Gaserzeugungskammer, der durch die feststehenden Träger b unterstützt wird. Der untere Teil der Gaserzeugungskammer wird durch eine Wand c begrenzt, deren oberer
a5 Teil in Fig. 1 angegeben ist. Diese Wand c kann mittels eines Zahnkranzes d und eines angetriebenen Stirnrades e gedreht werden. Die Wand c schließt ein Bett f von glühender Kohle ein, die in üblicher Weise auf dem Rost ruht. Die Verbrennung der Kohle wird durch einen Luftstrom oder durch Luft und Dampf aufrechterhalten, der an dem Boden der Gaserzeugungskammer eingeführt wird. Das erzeugte Gas wird durch ein Rohr g in der Deckplatte h abgeleitet. Der frische Brennstoff wird durch eine durch einen Deckel i abgeschlossene Öffnung der Deckplatte h eingeführt. Die Fuge zwischen der Wandung a und der drehbaren Wand c der Gaserzeugungskammer wird durch einen Wasserverschluß abgedichtet, der aus einem in der Wand α befestigten Flansch j besteht, der seinerseits in eine ringförmige Wasserkammer k eintaucht. Die Deckplatte h besitzt eine Öffnung I, die durch lotrechte Wände m umgeben wird, welche zusammen mit einem Deckel η eine mit der Gaserzeugungskammer in Verbindung stehende Kammer 0 bilden. Außerhalb der Wände der Kammer 0 und in einer Linie liegend befinden sich die Lager p und q für die hohlen Zapfen r und s. Die beiden Zapfen r und s werden innerhalb der Kammer 0 durchFlansche t verbunden, ihr Hohlraum aber durch die Platte u getrennt. Von jedem Zapfen erstreckt sich ein Rohr υ und w nach unten, und die freien Enden dieser Rohre sind durch ein Querrohr χ miteinander verbunden. Der hohle Zapfen s ist mit einer Wasserzuleitung verbunden, so daß das zugeführte Wasser durch die Rohre w, χ und υ strömt und durch den hohlen Zapfen r abgeleitet werden kann. Hierdurch wird eine wirksame Wasserkühlung aufrechterhalten. An dem Zapfen s sitzt ein Arm y mit einem Gegengewicht z. Die Schwing- ' bewegung des Armes y wird durch einstellbare Vorsprünge i, 1 der Platte 2 begrenzt. Das Kohlenbett t wird somit gleichmäßig stark gehalten, indem das Querrohr χ auf der Kohlenfläche aufruht, wobei die Schwingrohre υ
.und w schräg liegen.
Das Rohr χ befindet
sich in der Normallage zwischen der Mitte und dem Umfang der Gaserzeugungskammer und im wesentlichen in radialer Richtung. Sowie Kohle nach der Gaserzeugungskammer eingebracht wird, wird diese in der Richtung des Pfeiles (s. Fig. 2) gedreht, und das Rohr χ drückt mit genügender Kraft auf die Kohlenoberfläche, mit der Wirkung, daß diese eingeebnet und die in Haufen zugeführte Kohle ausgebreitet wird, so daß die tieferen Stellen ausgefüllt werden. Sowie die Dicke des Kohlenbettes zunimmt, wird das Rohr χ angehoben, indem die Zapfen r und s in ihren Lagern ausschwingen. Der wirksame Druck auf die Kohlenoberfläche kann durch das Gegengewicht ζ eingestellt werden, indem dieses längs des Armes y verschoben und durch die Schraube 4 festgestellt wird.
Zwecks Vornahme von Ausbesserungen kann der Schürarm nach Entfernen des Deckels u aus der Kammer 0 bequem herausgenommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Brennstoff-Einebnungsvorrichtung für umlaufende Gaserzeuger, gekennzeichnet durch ' einen auf dem Kohlenbett in schräger Lage aufruhenden Schürarm, der um eine zur Kohlenoberfläche im wesentlichen parallele Achse eine Schwingbewegung ausführen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT294334D Active DE294334C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974644C (de) * 1950-12-19 1961-03-16 Demag Ag Gaserzeuger fuer backende Steinkohle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974644C (de) * 1950-12-19 1961-03-16 Demag Ag Gaserzeuger fuer backende Steinkohle

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