DE293940C - - Google Patents

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DE293940C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/0009Details relating to the conductive cores

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ ■-■- M 293940 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1913 ab.
Bei elektrischen Kabeln für sehr hohe Betriebsspannungen ist es vorteilhaft, den Durchmesser des runden Leiters sehr groß zu machen, ohne den für die Stromleitung in Betracht kommenden Leiterquerschnitt zu vergrößern. Dabei muß aber die Leiteroberfläche derartig ausgebildet sein, daß eine tunlichst hohe spezifische Durchschlagskraft des Isoliermaterials erreicht wird, es müssen besonders ίο scharfe Kanten, wie sie bei Hohlleitern aus einfachen Fassondrähten auftreten, vermieden werden. Man hat bereits versucht, diesen Zweck durch Umpressen des gewünschten Kupferquerschnittes mit einem Bleimantel oder durch Verseilen von Kupferdrähteri um einen Hanf kern oder eine .Eisendrahtspirale zu erreichen. Ferner stellte man zu diesem Zweck Hohlleiter aus Fassondrähten her oder man bewickelte Leitergebilde mit Stanniol. Aber allemal wird das gewünschte Ziel nicht erreicht. Versuche haben gezeigt, daß der mit Blei umpreßte Leiter gegenüber einem Kupferseil von gleichem Durchmesser eine bedeutend . geringere Durchschlagskraft besitzt. Bei Veras seilen von Kupferdrähten über einem Hanfkern bleibt die Kreisform nicht gewahrt,und dadurch entstehen ovale Leiterformen, die an sich die elektrische Festigkeit herabsetzen und ebenso. wirken wie ein Leiter von geringerem Durchmesser. Die Eisendrahtspirale kann zwar die kreisrunde Form des Leiters sichern, aber der Leiter wird eine höhere Selbstinduktivität erhalten, was bei Wechselstromanlagen schädlich sein kann. Bei den Fassondrähten ist die Oberfläche nicht gleichmäßig, so daß die Stärke des elektrischen Feldes an den verschiedenen Stellen des Hohlleiters sehr abweichend voneinander ist; dadurch tritt eine Herabsetzung der dielektrischen Festigkeit des Kabels ein, wie Versuche einwandfrei gezeigt haben. Ebenso ist die Stanniolbewicklung der Leiter wegen der Kanten der Streifen nachteilig. -
Um das gewünschte Ziel möglichst vollkommen zu erreichen, ist es nötig, die Oberfläche möglichst ohne schroffe Übergänge herzustellen, und hierzu eignet sich, da ein massiver Leiter aus fabrikatorischen Rücksichten nicht für große Durchmesser verwendbar ist, die geschlossene Verseilung von runden Kupferdrähten um einen runden Kern. Dabei ist dann auch noch der Vorteil erreicht, daß das gute Leitermaterial außen liegt und so für die Stromleitung bei Wechselstrom möglichst voll zur Ausnutzung kommt.
Gemäß der Erfindung soll daher die Einrichtung so getroffen werden, daß um den Kern, welcher in bekannter Weise· aus einem nicht magnetischen Metall, das billiger als Kupfer ist, besteht, und welcher möglichst kreisrunden Querschnitt hat, eine dicht aufschließende Lage von runden, massiven Kupferdrähten gelegt ist.
Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsbeispiele für den Erfindungsgegenstand dar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht der Kern 1 aus einem minderwertigen, nicht magnetischen Metall, z. B. Blei. Um
diesen massiven Kern von voller kreisrunder Querschnittsform sind die runden Leitungsdrähte 2 in einer oder auch mehreren Schichten übereinander gleichmäßig verteilt angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Abänderung getroffen, daß der Kern ι" hohl ist und eine Röhre darstellt, während das Material das gleiche ist wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Ebenso ist die Anordnung der Leitungsdrähte 2 die gleiche.
Fig. 3 stellt eine Ausführungsform nach Fig. ι dar, nur ist statt des massiven Kernes mit kreisrundem Querschnitt eine runde Litze Ί* von gleichem Material angewendet. Die Anordnung der äußeren Leitungsdrähte 2 aus gutleitendem Metall ist wieder dieselbe wie bei Fig. ί und 2.
ao Fig. 4 stellt wiederum eine Variante von Fig. 2 dar, indem das Rohr τα aus einzelnen Fassondrähten 3 nach Art der geschlossenen Armatur zusammengesetzt ist, die ein im Querschnitt starres, jedoch in der Längsrichtung biegsames Rohr bilden. Auf diesem durch die Körper 3 gebildeten Rohr τα sind die Leitungsdrähte 2 verseilt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 besteht die biegsame Röhre ia aus Fassondrähten 4 in Keilform, über denen die runden Drähte 2 verseilt sind.
In Fig. 4 und 5 kann der Kern je nach Wahl aus gut oder weniger gut leitendem Metall bestehen.
Natürlich sind die gezeichneten Querschnittsformen noch von dem Isoliermaterial umgeben, das aus Papier o. dgl. besteht.
Die Vorteile der Erfindung liegen zunächst auf elektrischem Gebiete, indem durch die Vergrößerung des Durchmessers die elektrische Beanspruchung des Isoliermaterials in den einzelnen Schichten gleichmäßiger wird und dadurch die Gesamtisolationsdicke bei gleicher dielektrischer Festigkeit als bei kleinerem Leiterdurchmesser dünner gehalten werden kann und somit der Kabeldurchmesser geringer wird. Dann ist die kreisrunde Form des Leiters gewahrt und sind Deformationen, die eine Herabsetzung der dielektrischen Festigkeit im Gefolge haben, vermieden. Ferner ist auch der Kupferquerschnitt sehr günstig für die Stromleitung ausgenutzt, da er möglichst weit vom Mittelpunkt des Leiters abliegt. Alle diese Vorteile bringen außerdem eine Verbilligung des Kabels, auf gleiche Betriebssicherheit bezogen, mit sich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrischer Leiter für Kabel für sehr hohe Betriebsspannungen, bestehend aus einem Kern aus einem nicht magnetischen Metall, welches billiger als Kupfer ist, dadurch gekennzeichnet, daß um diesen Kern von nahezu kreisrundem Querschnitt eine dicht aufschließende Lage von runden, massiven Kupferdrähten gelegt ist, so daß das Kabel bezüglich seines außen liegenden Teiles wie ein normales Kupferseil wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE293940C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0146031A3 (en) * 1983-12-01 1987-05-13 Yukitomo Isoda Electric conductor
FR2733081A1 (fr) * 1995-04-12 1996-10-18 Erico France Sarl Conducteur electrique conformable

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0146031A3 (en) * 1983-12-01 1987-05-13 Yukitomo Isoda Electric conductor
FR2733081A1 (fr) * 1995-04-12 1996-10-18 Erico France Sarl Conducteur electrique conformable

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