DE293548C - - Google Patents

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DE293548C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/08Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for decompression, e.g. during starting; for changing compression ratio

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293548 KLASSE 46«. GRUPPEl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1914 ab.
Um beim Anlassen kalter Verbrennungskraftmaschinen schnell auf Zündungsbetrieb übergehen zu können, pflegt man vor dem Ingangsetzen durch die Kühlräume der Maschine ein warmes Mittel zu leiten, durch das die den Verbrennungsraum begrenzenden Wandungen erwärmt werden. Als warme Mittel kommen bislang zur Hauptsache Dampf oder heißes Wasser in Frage, die von einer fremden
ίο Energiequelle, z. B. einem besonders beheizten Kessel, entnommen werden.
Gemäß der Erfindung soll nun diese besondere Energiequelle dadurch entbehrlich gemacht werden, daß man in der Verbrennungskraftmaschinenanlage einen Behälter vorsieht, der während des Verbrennungsbetriebes mit heißem Kühlwasser gefüllt wird, das dann vor dem Anlassen der Maschine zu deren Anwärmung dient. Der Behälter besitzt Wandungen aus wärmeundurchlässigem bzw. schlecht wärmeleitendem Material, damit das heiße Wasser während der Betriebspausen keine Abkühlung erfährt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Fig. 2 zeigt Einzelheiten.
α ist eine Verbrennungskraftmaschine, deren Welle unmittelbar eine Kühlwasser-Zahnradpumpe b antreibt. Die Druckleitung c dieser Pumpe führt einerseits zu dem Kolben d, andererseits zu den Kühlräumen des Zylindermantels und Deckels. Die Abflußrohre e, f stehen je mit Hahngehäusen g in Verbindung, an die Kühlwasserablaufrohre h und zu einem hoch aufgestellten Behälter * führende Steigleitungen / angeschlossen sind. Der Behälter i besitzt Wandungen aus schlecht bzw. nicht wärmeleitendem Material. Er ist mit einem Ventil k versehen, durch das Luft eindringen bzw. entweichen kann, wenn der Behälter gefüllt oder entleert wird.
Die Entleerung erfolgt durch das in der Nähe des Bodens mündende Rohr m, das, wie Fig. 2 zeigt, durch den Hahn η abgesperrt (I), mit dem zur Druckleitung c führenden Rohr 0 (II) oder mit der Abflußleitung ft (III) verbunden werden kann. Des weiteren kann der Hahn η auch die Rohre 0 und ft miteinander verbinden (IV).
Die Leitung ft geht von dem oberen Teil des Behälters i aus. Sie dient als Sicherheitsvorrichtung gegen übermäßiges Ansteigen des Wasserspiegels, wenn die selbsttätige Vorrichtung zum Abschalten des Wasserzuflusses versagen sollte. Diese selbsttätige Vorrichtung besteht aus einem Schwimmer q, der bei einem bestimmten Wasserstande einen elektrischen Kontakt schließt, wodurch eine Magnetspule erregt wird, die einen mit den Hähnen g verbundenen und zu deren Umstellung dienenden Anker s anzieht.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Befindet sich die Maschine im normalen Betriebe, dann wird durch die Pumpe b Kühlwasser in die Kühlräume der Maschine gedrückt. Das erwärmte Abwasser gelangt in die Rohre e, f und bei der gezeichneten Stellung der Hähne g durch die Steigleitungen / in den Behälter i. Ist in demselben der Wasserspiegel bis zu der vorgeschriebenen Höhe gestiegen, dann schließt der Schwimmer q den Kontakt r, wodurch die Hähne g plötzlich so umgestellt werden, daß
die Rohre e, f mit den Abflußleitungen h in Verbindung kommen. Bei dieser Wasserführung arbeitet nun die Maschine bis zu ihrem Stillsetzen.
Soll die Maschine vor dem Anlassen durch das heiße Wasser des Behälters erwärmt werden, dann dreht man den Hahn η aus der Stellung I in die Stellung II. Das Wasser fließt nun durch die Rohre m, ο in die Druckleitung c der Pumpe und von dort in die Maschine, von wo es nach Durchfließen der Rohre e, f in die Abflußleitungen h gelangt. Letztere stehen nämlich noch mit den Leitungen e, f in Verbindung, weil die Hähne g bei fallendem Wasserspiegel im Behälter i ihre Stellung nicht verändern. Bei genügender Anwärmung der Maschine bzw. nach Entleerung des Behälters i sperrt man die Leitung m ab, so daß beim Ingangsetzen der Maschine nur das von der Pumpe b geförderte Wasser der Maschine zufließt. Soll während des Betriebes der Behälter aufgefüllt werden, dann stellt man die Hähne g mittels des Handhebels t in die gezeichnete Stellung um.
Will man die Kühlwasserräume der Maschine beispielsweise wegen Frostgefahr entleeren, dann bringt man den Hahn η in die Stellung IV. Hat der Hahn die Stellung III inne, dann kann das Wasser des Behälters i frei abfließen, ύ bezeichnen Hähne zur Regelung des Wasserdurchflusses durch die Kühlräume von Kolben und Zylinder bzw. Deckel.
Statt der elektrischen Steuerung kann eine mechanische, statt der Zahnradpumpe eine Kolbenpumpe verwendet werden.
Die Anwärmung der Maschine kann auch bei ihrem Ingangsetzen erfolgen, wenn während der Durchleitung des heißen Wassers durch die Kühlräume die Nutzförderung der Pumpe unterbrochen wird.
Ist die Maschine mit einem von Kühlschlangen durchsetzten Lademittelaufnehmer versehen, dann wird man das heiße Wasser gegebenenfalls auch durch die Kühlschlangen leiten. Wenn es die Verhältnisse gestatten, kann man das heiße Wasser statt durch alle Kühlräume der Maschine durch nur einen Teil derselben fließen lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anwärmen von Verbrennungskraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen mit schlecht wärmeleitenden bzw. wärmeundurchlässigen Wandungen versehenen Behälter, der während bzw. bei Beendigung des Betriebes der Maschine mit abfließendem, erhitztem Kühlwasser aufgefüllt wird, das vor Wiederaufnahme des Betriebes durch die Kühlräume der Maschine geleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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