DE2934865C2 - Schrämwalze - Google Patents
SchrämwalzeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/06—Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
- E21C25/10—Rods; Drums
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Description
Zum Stande der Technik .zählen sogenannte eingängige oder mehrgängige SchrämwaLr :n für Gewinnungsmaschinen des untertägigen Grubenbetriebes. Derartige Schrämwalzen bestehen üblicherweise aus einem
zylindrischen, rohrförmigen Gehäuse, auf dem ein schraubenlinienartig verlaufender Wendel oder Flügel
angeordnet, z. B. angeschweißt, ist In gleichmäßigen
Abständen sind an der Außenseite des Wendeis oder der Wendel Meißelhalter befestigt, in denen Schrämwerkzeuge angeordnet sind. Die dem Abbaustoß zugekehrte
Stirnseite des rohrförmigen Grundkörpers ist durch eine Stirnplatte verschlossen. Das am Abbaustoß
hereingewonnene Mineral wird durch den Wendel oder die Wendel vom Abbaustoß nach dem Prinzip der
Förderschnecke wegtransportiert und in der Regel einem Strebförderer zugeführt. In der Praxis hat sich
gezeigt, daß die dem Abbaustoß abgekehrte Seite der Wendel, also die dem Förderer o.dgl. zugekehrte
Wandung der Wendel im auslaufenden Endbereich derselben, einem außerordentlich starken Verschleiß
unterworfen ist. Die Folge davon ist, daß dieser Bereich der Wendel schon nach relativ kurzer Betriebsdauer
regelrecht dünngeschliffen ist, so daß die betreffende Schrämwalze ausgebaut, nach Übertage transportiert
und von hier aus an das Herstellerwerk gesandt werden muß, wo der verschlissene Teil der Wendel am
Austragende in der Regel durch Auftragsschweißung verdickt, also ausgebessert werden muD. Diese Arbeiten
bedingen erhebliche Stillstandszeiten im Streb durch das Ausbauen der eigentlich nur an einem gewissen
Bereich verschlissenen Schrämwalze und den Einbau einer neuen Schrämwalze, wobei die Transportkosten
der zu reparierenden Schrämwalze von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind, ganz abgesehen
davon, daß immer mindestens eine Schrämwalze in Reserve gehalten werden muß, um beim Verschleiß
einer Schrämwalze den Austausch möglichst unverzüglich vornehmen zu können,
Durch die DE^AS 22 2J 540 ist es yorbekannt, die
Schrämwalzen-Wendel (Mitnehmerleiste) als austauschfähiges Verschleißteil auszubilden. Die Aus
tauschfähigkeit der Mitnehmerleiste soll bei diesem Stand der Technik allerdings in erster Linie zur
Durchmesserveränderung der Walze djentsi, ohne letztere ausbauen zu müssen, jedoch wird in der
ίο genannten Druckschrift auch ausgeführt, daß an ein
Auswechseln beschädigter Leistenteile gedacht ist
Aufgabe
oder der Wendel, der der Abförderseite zugekehrt ist,
an Ort und Stelle bei Verschleiß problemlos repariert
werden kann, ohne einen Ausbau oder Austausch der
betreffenden Schrämwalze vornehmen zu müssen.
Lösung
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst
Bei Verschleiß des endseitigen Oberflächenbereichs von Wendeln braucht bei Verwirklichung der Erfindung
lediglich das entsprechend dünn geschliffene austausch
fähige Verschleißteil gegen ein neues ausgetauscht zu
werden, was rasch vonstatten gehen kann. Ein Ausbau der Schrämwalze ist nicht erforderlich. Auch entfallen
Transportkosten der Schrämwalze nach Obertage und zum Herstellerwerk. Entsprechend gering sind die
J5 Stillstandszeiten im Streb, was sich kostengünstig
auswirkt Schließlich ist es nicht mehr unbedingt erforderlich, eine Ersatzschrämwalze nur zum Zwecke
des Austausch einer am Austragende verschlissenen Schrämwalze bereitzuhalten. Vielmehr genügt es, wenn
leicht und problemlos zu transponierende Verschleißteile in den untertägigen Werkstätten auf Lager
gehalten werden.
Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 wird eine gute Anpassung des Verschleißteiles an die Form der Wendel
erreicht. Durch die sektorenähnliche Gestaltung über einen begrenzten Winkelbereich wird auch nur der
Oberflächenbereich der Wendeloberfläche als austauschfähiges Verschleißteil erfaßt, der tatsächlich nach
den Ergebnissen der Praxis am gefährdetsten ist.
Wird eine Ausführungsform nach Anspruch 3 gewählt, so lassen sich die Verschleißteile nach Lösen
einiger weniger Schrauben auswechseln.
Durch die Ausbildung des Verschleißteils aus Panzerstahl o.dgl. wird eine entsprechend hohe
Widerstandsfähigkeit und damit eine relativ lange Lebensdauer erreicht
In der Zeichnung ist die Erfindung — teils ω schematisch — an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 eine Schrämwalze in perspektivischer Darstellung, ohne Schrämwerkzeuge;
Fig.2 eine teilweise Seitenansicht auf den einem nicht dargestellten Fördermittel zugekehrten Endbereich eines Wendeis der aus F i g. I ersichtlichen
Schrämwalze und
Fig, Z
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein zylindrischer Rohrkörper einer Schrämwalze bezeichnet. Bei der
dargestellten Ausführungsform ist die Schrämwalze eingängig ausgebildet, daß heißt auf dem zylindrischen
Rohrkörper 1 ist nur ein spiralförmig bzw, nach Art einer Schraubenlinie verlaufender Wendel 2 angeordnet
Dieser Wendel 2 ist aus einem hochkant auf dem Rohrkörper 1 geschweißtem Blech gebildet. Der
Wendel 2 ist auf seinem äußeren Umfang mit in ίο gleichmäßigen Abständen zueinander angeordneten
Meißelhaltern 3 versehen, die mit dem Wendel 2 durch Schweißnähte fest verbunden sind. In den Meißelhaltern
3 sind nach außen hervorragende, nicht dargestellte Schrämmeißel, auch Picken genannt, angeordnet
Das Bezugszeichen 4 bezeichnet einen Abschlußdekkel,
wähitnd 5 einen als Ring ausgebildeten konischen Abschlußkörper darstellt, der ebenfalls an seinem
Umfang mit mehreren Meißelhaltern 6 zur Aufnahme nicht dargestellter Picken versehen ist
Auf der Abförderseite 7, an der sich normalerweise ein geeignetes Fördermittel, z. B. ein Kratzerförderer,
befindet läuft die Wendel 2 aus. Auf ihrer der Abförderseite zugekehrten Seite weist die Wendel 2 in
ihrem Endbereich ein austauschbares Verschleißteil 8 auf, das durch mehrere Schrauben 9 mit dem Wendel 2
lösbar verbunden ist Die Köpfe der Schrauben 9 sind in Senkbohrungen angeordnet und ragen weder über die
äußere Seitenwand der Wendel 2 noch über die der Abförderseite 7 zugekehrte Seitenwand des Verschleißteiles
8 hervor.
Die Fig,2 läßt deutlich erkennen, daß das Verschleißteil
8 etwa sektorenförmig ausgebildet ist und sich über den Winkel « erstreckt und bei dieser
Ausführungsform durch insgesamt vier Schrauben 9 an der Wendel 2 befestigt ist
Das Bezugszeichen 10 bezeichnet die Endkante der Wendel Z
Die in der Beschreibung und in den Patentansprüchen beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung
wesentlich sein.
Bezugszeichenlistü
Rohrkörper
Rohrkörper
Wendel
Meißelhalter
Abschlußdeckel
konischer Abschlußkörper
Meißelhalter
Abförderseite, Abtransportseite,
Förderseite
8 Verschleißteil
9 Schraube
10 Endkante
10 Endkante
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schrämwalze für eine Gewinnungsmaschine des
Bergbaues mit wenigstens einer schraubenlinienartig um einen zylindrischen Grundkörper verlaufenden und mit Schrämwerkzeugen bestückten Wendel,
die in radialer Richtung vom Grundkörper absteht und auswechselbare Teile aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wendel (2) auf ihrer der Abtransport- bzw. Förderseite (7) zugekehrten
Wandung mindestens auf einem Teil ihrer Oberfläche mit einem austauschfähigen Verschleißteil (8)
versehen ist
2. Schrämwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißteil (8) sektorenähnlich ausgebildet ist und sich von der äußeren
Endkante (10) der Wendel (2) in deren Umfangsrichtung über »inen Winkel (&) von etwa 10 bis 45 Grad,
vorzugsweise 8 bis 30 Grad, erstreckt.
3. Schrämwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißteil (8) durch
beidseitig in Senkbohrungen angeordnete Schrauben (9) gehalten ist
4. Schrämwalze nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschleißteil (8) aus einem geeigneten Panzerstahl
oder aus Keramik, z. B. aus Zirkonoxyd, besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792934865 DE2934865C2 (de) | 1979-08-29 | 1979-08-29 | Schrämwalze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792934865 DE2934865C2 (de) | 1979-08-29 | 1979-08-29 | Schrämwalze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2934865A1 DE2934865A1 (de) | 1981-03-12 |
| DE2934865C2 true DE2934865C2 (de) | 1981-10-01 |
Family
ID=6079544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792934865 Expired DE2934865C2 (de) | 1979-08-29 | 1979-08-29 | Schrämwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2934865C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2221540C3 (de) * | 1972-05-03 | 1975-12-04 | Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum | Mitnehmerleiste fur Schramwalzen |
-
1979
- 1979-08-29 DE DE19792934865 patent/DE2934865C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2934865A1 (de) | 1981-03-12 |
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