DE293435C - - Google Patents

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DE293435C
DE293435C DENDAT293435D DE293435DA DE293435C DE 293435 C DE293435 C DE 293435C DE NDAT293435 D DENDAT293435 D DE NDAT293435D DE 293435D A DE293435D A DE 293435DA DE 293435 C DE293435 C DE 293435C
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Germany
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DENDAT293435D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/16Implements for after-treatment of plaster or the like before it has hardened or dried, e.g. smoothing-tools, profile trowels
    • E04F21/161Trowels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
    • E04F21/04Patterns or templates; Jointing rulers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
K. PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 293435 KLASSE 37d. GRUPPE
Die Herstellung von Preßputzverzierungen geschieht heute vorwiegend in der Weise, daß die aus biegsamem Stoffe bestehende Prägevorrichtung in die auf die Wand aufgestrichene nachgiebige, steinartig erhärtende Masse durch Bestreichen des Rückens der Präge mit Hilfe einer Spachtel hineingetrieben wird. Um eine Verschiebung der Präge während der Bearbeitung mit der Spachtel zu verhindern, ist
ίο es notwendig, daß ein zweiter Arbeiter die Präge an den beiden oberen Ecken festhält und einen Gegenzug ausübt. Abgesehen davon, daß bei dieser Arbeitsweise eine zweite Hilfskraft erforderlich ist, ist nicht zu verhindern, daß sich die Präge trotz aller Vorsicht verschiebt und dadurch an Schärfe verliert und verzerrte Prägungen entstehen. Man hat mit den verschiedensten Mitteln versucht, diese Arbeitsweise zu verbessern. Einerseits stützte man durch besondere, verstellbare Stützvorrichtungen die Präge vom Boden aus ab. Der ausgeübte Zug an der Präge ist aber erheblich und das Aufschlagen solcher Gerüste bei Treppen usw. sehr schwierig und umständlich. Klopfvorrichtungen, bei denen die Präge durch Stöße in die weiche Masse hineingetrieben wird, erfordern für ihre Handhabung ebenfalls viel Geschick und sind bei sehr feinen Mustern meist nicht verwendbar.
Andererseits hat man auch schon versucht, die Prägen durch eingeschlagene Stifte aufzuhängen. Die Prägen reißen aber an den Durchbruchstellen für die Stifte sehr leicht aus, das Anbringen von Ösen beschädigt hingegen die teuren Prägen an den Rändern.
Dabei verursacht auch ein Einrichten der Präge bei kleinen Preßstücken, bei Biegungen und Durchdringungen Schwierigkeiten. Ferner geben die eingeschlagenen Haken in der Preßputzverzierung Löcher, die unter der Zugbelastung, die auf die Präge ausgeübt wird, sehr oft erheblich größer werden und umständliche und unschöne Ausbesserungen nötig machen. Infolgedessen läßt sich das Anheften der Präge mit Hilfe von Haken und Stiften nur bei weniger wertvollen Preßputzverzierungen benutzen, und zwar besonders schon deswegen, weil bei der in solcher Weise aufgehängten Präge stets mit einem Nachgeben derselben zu rechnen ist.
Gemäß der Erfindung wird nun als Aufhängevorrichtung für die Präge eine Platte, vorteilhaft aus Metall, benutzt, die einerseits mit einer Klemmvorrichtung zum Einklemmen des Randes der Präge und andererseits mit schrägen Führungen zum schrägen Einschlagen eines harten Stiftes versehen ist; die Platte ist auf einer Leiste befestigt, die infolge ihrer Ausbildung senkrecht zur Putzfläche biegsam ist, während sie sich bei angehängter schwerer Präge nicht durchbiegt. Eine solche Leiste kann aus mehreren gleichlaufenden Drähten von länglichrundem Querschnitt gebildet werden, auf denen die mit der Klemm- und Haltevorrichtung versehene eigentliche Platte mit Hilfe von Ösen schiebbar geführt ist. Die schieberartige Führung der Platte auf der Leiste hat den Vorteil, daß das Festklemmen der Präge nebeneinander erfolgen kann, und daß die Stifte ebenfalls an solchen Stellen der

Claims (3)

  1. Wand eingeschlagen werden können, die sich den örtlichen Verhältnissen entsprechend als geeignet erweisen.
    Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. ι den Aufhänger im Blick von vorn und
    Fig. 2 im Blick von der Seite mit geschnittenem Träger.
    ίο In der Zeichnung sind a, b, c und d vier gleichlaufende Drähte von länglichrundem Querschnitt, auf denen die Platte e mit Hilfe von rückseitig angebrachten ösen schieberartig geführt wird, g ist die Präge, die mit Hilfe der Klemmvorrichtung h an der Platte e befestigt wird. Die Klemmvorrichtung h besteht aus einem Bolzen i, auf dessen Vorderseite eine Flügelmutter k sitzt, und die auf der Rückseite zwei Klemmbacken m und η besitzt, die sich gegen die Innenseite der Präge legen. 0 ist eine schräge Führung für den Stahlstift p, die durch Herausbiegen des Lappens q aus der Platte e gebildet ist. Je nach der Länge der Drähte sind eine entsprechende Anzahl der schieberartigen Platten als Abstandhalter für die Drähte zu verwenden.
    P A T E N T - A N S P R Ü C Ή Ε :
    ι. Aufhänger für die Prägen zur Herstellung von Preßputzverzierungen, gekennzeichnet durch eine an einer senkrecht zur Putzfläche biegsamen Leiste befestigte Platte (e), die mit einer Klemmvorrichtung (A) zum Einklemmen des oberen Randes der Präge und mit schrägen Führungen (0) zum Durchschlagen von Haltestiften (k) versehen ist.
  2. 2. Aufhänger für die Prägen nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste aus einer Anzahl von gleichlaufenden Drähten (a, b, c und d) mit länglichrundem Querschnitt gebildet ist.
  3. 3. Aufhänger für die Prägen nach Anspruch ι und Unteranspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (β) auf der Leiste schieberartig geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT293435D Expired DE293435C (de)

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DE293435C true DE293435C (de) 1900-01-01

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