DE2933840C2 - Schaltungsanordnung zur Überprüfung und Steuerung der Koeffizienten eines analogen adaptiven Entzerrers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Überprüfung und Steuerung der Koeffizienten eines analogen adaptiven EntzerrersInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und fällt
damit allgemein in das Gebiet der Entzerrung analoger Signale.
Bekanntlich müssen in Übertragungssystemen die zeitlichen Änderungen der Amplituden- und Phasencharakteristiken
eines Übertragungskanals berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck werden üblicherweise
empfängerseitig adaptive Entzerrungsschaltungen verwendet, die die durch den Kanal selbst eingeführten
Veränderungen kontinuierlich feststellen. Diese Fähigkeit der Entzerrer, ihre Amplituden- und Phasenantwort
zur Aufrechterhaltung des sowohl nach Amplitude als auch nach Phase entzerrten Übertragungskanals nachzujustieren,
wird durch unterschiedliche Vorrichtungen erhalten, die durch äußere Hilfsmittel aufgrund einer
Analyse des entzerrten Signals gesteuert werden und durch die die Entzerrer-Übertragungsfunktion geändert
wird.
Sofern die zu verarbeitenden Signale Analogsignale sind, werden analoge adaptive Transversalentzerrer
verwendet, die im wesentlichen aus folgenden Einzelschaltungen bestehen:
— einer Verzögerungsstrecke mit einer Mehrzahl von Zellen in Abhängigkeit von der Komplexität der zu
kompensierenden Phasen· Amplituden-Verzerrung;
— einer Mehrzahl von Abgriffschaltungen, die sowohl das zwischen einer Zelle und der nächster, liegende
Signal abgreifen als auch dessen Amplitude ändern, wie es durch die gerade stattfindende Entzerrung
gefordert wird;
— einer Mehrzahl von Verstärkerschaltungen, die alle
in dieser Weise verarbeiteten Signale aufaddieren.
Es sind unterschiedliche Schaltungstypen bekannt, die
das Signal von der Verzögerungsstrecke abgreifen und es mit geeigneten Koeffizienten gewichten, beispielsweise
automatisch geregelte Verstärker (sogenannte AGC-Verstärker) oder Schaltungen, die als variable
Elemente Feldeffekttransistoren (FET) verwenden.
Die Hauptnachteile, die sich durch diese Gewichtungs- und Abgriffschaltungen ergeben, sind folgende:
— bei der Verwendung von AGC-Verstärkern eine hohe Schaltungskomplexität aufgrund der erheblichen
Dynamik der für hohe Bandbreiten des zu verarbeitenden Signals durchzuführenden Verstärkungsgradänderungen
;
— bei der Verwendung von Feldeffekttransistoren jo eine Beschränkung des maximal zugelassenen
Pegels des zu verarbeitenden Signals und die praktische Unmöglichkeit, den genauen Wert der
zugeordneten Koeffizienten zu kennen.
Insbesondere ist diese letztere Eigenschaft sehr wichtig, die sich auf die genaue Kenntnis der aktuellen
Werte bezieht, die von den Gewichtungsschaltungen angenommen werden, welche den Abgriffsschaltungen
zugeordnet sind, entsprechend den von der zur Steuerung des Entzerrers dienenden zentralen Vorrichtung
kommenden Steuerparametern.
Die Kenntnis dieser tatsächlichen Werte, wie sie sich während des Signalempfangs entwickeln, erlaubt
einerseits die genaue Zurückverfolgung der Übertragungsfunktion,
so daß eine Auswertung der Änderungen der Kanalcharakteristiken möglich ist, und andererseits
die Verwendung von Korrekturalgotithmen, die den durch die gewünschte Entzerrungsweise aufgegebenen
Anforderungen besser entsprechen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Überprüfung und Steuerung
der Koeffizienten eines analogen adaptiven Entzerrers anzugeben, die bei relativer Einfachheit der Schaltungsanordnung
eine volle Kenntnis der sich während des Signalempfangs entwickelnden Schaltungsparameter
ermöglicht Diese. Aufgabe wird, ausgehend von der Schaltungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, durch die im kennzeichnenden T?il des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst, wodurch
die Schaltungsanordnung zur Überprüfung und Steuerung der Koeffizienten unter Verwendung indirekt
gesteuerter variabler Widerstände, insbesondere von Fotowiderständen, Thermistoren und Magnetowiderständen,
folgende Möglichkeiten und Vorteile ergibt:
sie erlaubt die sorgfältige Überprüfung der tatsächlichen Werte der Gewichtungskoeffizienten;
— sie stabilisiert mit hoher Präzision den Wert der Gewichtungskoeffizienten auf den zu jedem Zeitpunkt
zugeordneten Wert, wodurch auch mögliche thermische Drifterscheinungen des verwendeten
indirekt gesteuerten veränderlichen Widerstands ausgeglichen werden;
— sie verwendet als veränderliche Widerstände eine Rückkopplungsschaltung, die die Linearisierung
der Funktion der Steuerspannung zum tatsächlichen Wert der Gewichtungskoeffizienten ermöglicht;
— sie ergibt ein korrektes Verhalten hinsichtlich der Frequenz in einem Frequenzband im Bereich von
50 MHz;
— sie kann mit von der Verzögerungsstrecke abgegriffenen Signalen hoher Amplitude arbeiten;
— sie verwendet sehr einfache Schaltungen, die insofern zuverlässig und billig sind.
Indirekt gesteuerte Widerstandselemente sind z.B. 2η
zur Bestimmung einer Durchgangsfunktion an sich bekannt (US-PS 36 68 566), nämlich zur Veränderung
des Frequenzverhaltens eines abstimmbaren Filters. Es handelt sich hierbei um von einer Lichtquelle gesteuerte
Fotowiderstände, die jeweils einem Eingang eines Operationsverstärkers vorgeschaltet sind und in Abhängigkeit
von der Eingangs-Ausgangs-Phasenbeziehung des Filters entsprechend der indirekten Steuerung ihre
Widerstandswerte in gleichem Maße und gleichem Sinne erhöhen oder erniedrigen. Die indirekte Steuerung
erfolgt hierbei durch Beleuchtung der Fotowiderstände, wodurch also eine Möglichkeit einer derartigen
Steuerung an sich bekannt ist
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstände der Unteransprüche. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichung. Es
zeigt
F i g. 1 das allgemeine Schema eines analogen adaptiven Trpnsversalentzerrers,
F i g. 2 den Schaltplan einer Abgriffschaltung für die Steuerung und Überprüfung einer Gewichtungsschaltung.
Gemäß F i g. 1 ist eine Kette von π in Kaskade
geschalteten Zellen L1 nämlich Ll, L 2, ..., Li, Li+\,
Li+ 2, ..., Ln, einer analogen Verzögerungsstrecke durch ihre charakteristische Impedanz RLo abgeschlossen.
Auf einem Leiter 1 trifft ein analoges Signal ein, das entzerrt werden soll. Dem Abgreifen und Gewichten
des zu entzerrenden analogen Signals dienen einander gleiche Gewichtungsschaltungen 5, nämlich 51,52,...,
S/+1, Si+ 2,.., Sn+1, deren Zahl n+\ beträgt. Die
Operation des Gewichtens des zu entzerrenden Analogsignals, das entlang der Verzögerungsstrecke aus
den η Zellen läuft, wird aufgrund von im allgemeinen zueinander unterschiedlichen Steuersignalen durchgeführt,
die für die dargestellten Gewichtungsschaltungen 51,52,5/+1,5/+ 2 und Sn+1 über Leiter 3,4,5,6 bzw.
7 eintreffen.
Die Schaltung nach F i g. 1 enthält weiterhin einen summierenden Verstärker A, der über einen Widerstand
RFrückgekoppelt ist und die verschiedenen entlang der
Verzögerungsstrecke abgegriffenen und durch die im Entzerrer festgelegten Koeffizienten gewichteten Signale
verarbeitet Der Verstärker A kann von an sich bekanntem Aufbau sein, er muß jedoch im Frequenzband
des zu verarbeiten'iin Nutzsignals eine niedrige Eingangsimpedanz haben, um so eine korrekte Addition
der verschiedenen Signale sicherzustellen. Ausgangsseitig gibt er an einem Leiter 8 das entzerrte Signal ab.
Die Schaltung nach F i g. 1 unterscheidet sich vor. normalen analogen Transversalentzerrern, deren Betriebsweise
dem Fachmann bekannt ist, durch die spezielle Schaltungsanordnung der Gewichtungsschaltungen
S.
Die Erfindung basiert speziell auf der besonderen elektrischen Schaltungsanordnung der Gewichtungsschaltungen
5, die im folgenden unter Bezugnahme auf F i g. 2 beschrieben wird, wobei zur Entlastung der
Beschreibung speziell auf die in der Zeichnung dargestellte Zusammenschaltung der beschriebenen
Bauelemente und Baugruppen verweisen wird.
Gemäß F i g. 2 weist die einzelne Gewichtungsschaltung S vier identische Operationsverstärker A/l, M2,
M3 und M 4 von an sich bekannter Art auf, die, wie als
Beispiel angenommen wird, von einer nullpunktsymmetrischen Spannung + V und — V gespeist werden;
weiterhin vier übliche Zenerdioden Zl. Z 2, Z3 und Z4 von geeignetem Wert; zwei Dioden £>3 und £>4
beliebigen Typs; vier Niederfrequenztrar»iistoren TS1,
752, Γ53 und TS4 von bekanntem Typ; zwei Transistoren TS5 und 7"56 an sich bekannten Typs mit
hoher Grenzfrequenz; zwei übliche Potentiometer Pl und P2, sechs übliche Kondensatoren zweckmäßigen
Werts Cl, C4, C5, C6, Cl und Ci; zwei Durchführungskondensatore.n
C2 und C9; einen Elektrolytkondensator C3 von passendem Wert; und 43 elektrische
Widerstände /71, /?2, .... Ä43 von üblichem Aufbau
und passendem Wert
Die Schaltungsanordnung nach F i g. 2 umfaßt weiterhin einen üblichen Transformator Ti mit symmetrischer
Primärwicklung und symmetrischer Sekundärwicklung und einem Windungszahlverhältnis zwischen
der Primär- und jeder Sekundärseite von 1:1. Zwei weiterhin vorhandene lichtemittierende Dioden D1 und
D 2 sind mit zwei lichtempfindlichen Widerstandselementen Fl bzw. F2 gekoppelt. Die in der Zeichnung
durch die Paare Dl, Fl und D 2, F2 gestrichelt eingezeichneten Baugruppen sind Optokoppler an sich
bekannter Art, die das variable Element darstellen, die, wie noch beschrieben wird, die erforderliche Gewichtung
des zu entzerrenden Signais durchführen.
Die genaue Bestimmung der Dimen^ionierup.g der
verschiedenen Komponenten wie Widerstände, Kondensatoren usw. ist für den Fachmann kein Problem,
wenn einmal die von diesen Komponenten in der Schaltung nach Fig.2 zu übernehmende Funktion
definiert worden ist. Im folgenden wird nicht nur die logische Funktion der verschiedenen Schaltungsteile
erläutert, sondern auch eine erschöpfende Beschreibung des Betriebs der Schaltungsanordnung gegeben, wobei
zu.iäciist die verschiedenen Teile unter Bezugnahme auf
die von ihnen au^^ihrten Funktionen beschrieben
werden.
Die aus Transistoren 755 und 756, die als Emitterfolger geschaltet sind, den Widerständen Ä20,
Ä21, R 24 und Λ?7, den Kondensatoren C2, C3 und
C9 und dem Transformator Ti bestehende Stufe bildet selbst die Abgriffschältung. Diese Schaltung stellt gegen
einen mit einem Leiter 1 verbundenen Eingang eine hohe Impedanz dar. Hierdurch wird eine Störung oder
Interferenz mit dem zu entzerrenden Signal vermieden, das über die Verzögerungsstrecke LX, L 2, .... Ln
(Fi g. 1) läuft und an den Ausgangsklemmen der beiden Sekundärwicklungen des Transformators Tl in Form
zweier in gegenseitiger Phasenopposition stehender
Spannungen Vl, V2 auftritt. Die Spannungen Vl und V2 können wegen der später im ein/einen beschriebenen
Gewichtungsoperation sowohl negative als auch positive Gewichtungskoeffizienten annehmen. Die Gewichtungsschaltung
der zu entzerrenden abgegriffenen Signale Vl, V2 besteht aus einer Masche aus den
beiden Sekundärwicklungen des Transformators 7"I, den Kondensatoren C5 und Cl, den Widerstandselementen
F1 und F2 und den Kondensatoren C4 und C6.
Die vier Kondensatoren CA, C5, C6 und Cl dienen der Trennung der zu entzerrenden Signale Vl und V2vom
Gleichstrom, der an den Klemmen der Widerstandselemente Fl und F2 auftritt. Wie noch beschrieben wird,
dient dieser Gleichstrom der Überprüfungsschaltung zurr, Messen der Widerstandswerte, die von Fl und F2
angenommen werden. Für die Frequenzen des zu entzerrenden abgetasteten Signals Vl, V2 stellen
andererseits die Kondensatoren CA, C5, Cf> und Cl
Kurzschlüsse dar.
Alle Gewichtungsschaltimgen 51, 52 5n+l
(Fig. 1) weisen einen gemeinsamen Ausgangsleiter 2 auf, der an den Eingang des addierenden Verstärkers A
gelegt ist.
Die aus dem Transistor 753, der Zenerdiode Z3, der Diode DA und den Widerständen R 25, R 26. /?28 und
/?31 bestehende Stufe bildet einen Stromgenerator, der
im Widerstandselement F2 einen konstanten und bekannten Strom derart einprägt, daß es durch Lesen
des Spannungsabfalls am Widerstandselement F2 möglich ist, den tatsächlichen Wert des elektrischen
Widerstandes von F2 genau festzustellen.
Eine genau analoge Funktion, und zwar im Bezug zum Widerstandselement Fl, hat die aus dem Transistor
Γ52, der Diode D3, der Zenerdiode Z2 und den
Widerständen R 14, R 17, R 18 und R 19 bestehende
Stufe. Als Transistor Γ53 wird jedoch ein npn-Transistor und als Transistor Γ52 ein pnp-Transistor
verwendet. Aufgrund dieser Einteilung hat der im Widerstandselement Fl eingeprägte Strom ein dem
Strom durch F2 entgegengesetztes Vorzeichen.
Das aus den Widerständen Ä29 und /?30 und dem
Kondensator CS gebildete Netzwerk, das das Widerstandselement F2 überbrückt, bildet ein Tiefpaßfilter,
welches die Frequenzkomponenten des zu entzerrenden Signals aus dem Signal entfernt, das an den
Klemmen des Widerstandselements F2 als Effekt des darin vom Stromgenerator mit dem Transistor 753
injizierten Gleichstroms zur Überwachung des Spannungsabfalls in F2 auftritt. Eine identische Filterungsfunktion hinsichtlich der Frequenzkomponenten des in
bezug zum Gleichstrom an den Klemmen von Fl zu entzerrenden Signals hat die aus den Widerständen R 15
und R 16 und dem Kondensator C1 bestehende Stufe.
Der Operationsverstärker A/2 und die Widerstände R3S, R 39, RAO und RA2, der den Verstärkungsgrad
von M2 bestimmt, der in diesem Fall gleich 1 ist die
Widerstände R 36, R 37, R 41 und das Potentiometer P2 bilden zusammen eine Stufe, die an den Eingang des
Operationsverstärkers MA den Spannungsabfall anlegt der an den Klemmen des lichtempfindlichen Widerstandselements
F2 auftritt und, wie angegeben, durch den Kondensator CS und die Widerstände Λ 29 und
R 30 gefiltert worden ist Im einzelnen ermöglicht es das Potentiometer P 2, zunächst die Ausgangsspannung des
Verstärkers M2 zu steuern, bis der Wert der Sieuerspannung am Leiter 3 (Fig. 1, 2) erreicht ist in
Abhängigkeit vom Widerstandswert von F 2, der dieser Steuerspannung entsprechen muß.
Ist beispielsweise die Steuerspannung am Leiter 3 0
Volt und der Widerstandswert des Widerstandselements F2, der der Spannung 0 Volt in Abhängigkeit von
der Dimensionierung entspricht, gleich 600 Ω, und wird angenommen, daß durch F2 über den Transistor Γ53
ein Gleichstrom von 1 mA fließt, so daß also an F2 ein Spannungsabfall von 600 mV auftritt, so muß das
Potentiometer P2 so eingestellt sein, daß es bei 600 mV Eingangsspannung die Ausgangsspannung des Verstärkers
M2 an dessen Lastwiderstand R 43 wiederum auf
den Wert 0 Volt bringt, also gleich dem Wert der Steuerspannung am Leiter 3. Die Gründe für diese
Steuerung werden später bei der Erläuterung des Verstärkers A/4, der als Fehlerverstärker arbeitet,
angegeben.
Eine im Hinblick auf die Spannung an den Klemmen des Widerstandselements Fl genau analoge Operation
wird von einer Stufe durchgeführt, die aus folgenden Bauteilen besteht: aus dem Operationsverstärker A/l,
den Widerständen R 11, R 12, R 14 und RS, der seinen
Verstärkungsgrad bestimmt, der Schaltung aus den Widerständen Re, R 9 und R 10 und dem Potentiometer
Pl, das in analoger Weise der Steuerung der am Lastwiderstand Rl des Verstärkers Mi auftretenden
Ausgangsspannung von M 1 dient.
Die mit dem Fehlerverstärker A/4 verbundene Stufe bildet eine Rückkopplungsschaltung für die Steuerung
der lichiemittierenden Diode D 2, die optisch mit dem lichtempfindlichen V/iderstandselement F2 gekoppelt
ist und dessen Widerstandswert bestimmt. Diese Stufe besteht nicht nur aus dem Verstärker A/4, sondern auch
noch aus den Widerständen R 43, also dem Lastwiderstand der Stufe mit dem Verstärker M2, und /?35, die
beide den Verstärkungsgrad von A/4 bestimmen, ferner aus dem Transistor Γ54, der den Ausgangsstrom der
Stufe verstärkt, der lichtemittierenden Diode D 2 und aus der Schaltung aus den Widerständen Λ 32, /?33 und
R 34, die die Vorspannung sowohl des Transistors 77? 4 als auch der Zenerdiode Z4 bestimmen.
Die am Leiter 3 liegende Steuerspannung wird über den aus den Widerständen R 22 und Ä23 bestehenden
Spannungsteiler an den nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers A/4 angelegt, der als
Fehlerverstätker den Vorstrom der lichtemittierenden Diode D 2 so einstellt, daß das fotosensitive Widerstandselement
F2 den richtigen Wert annimmt
Die Stufe aus dem Operationsverstärker A/3, dem Transistor TSi, der Zenerdiode Zl und der aus den
Widerständen Al. R2, Λ3, RA, R5 und Rl
bestehenden Schaltung verhält sich genau analog, jedoch in bezug zur fotoemittierenden Diode D1.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung die Operation der beschriebenen Schaltung
erläutert
Am Leiter 1 (F i g. 1) liegt das zu entzerrende Signal. Es läuft durch die aus den Zellen Li, L2, ..., Ln
bestehende Verzögerungsstrecke. Unter der als Beispiel angenommenen Hypothese, daß die Schaltung nach
F i g. 2 die Abgriff- und Gewichtungsschaltung S1 nach
F i g. 1 darstellt wird das Signal vom Leiter 1 über die Emitterfolgerschaltung der Transistoren TS 5, 756 als
Spannung Vian die Primärwicklung des Transformators
Ti gelegt An den Sekundärwicklungen von Ti treten
dann zwei Signale Vl und V2 auf, die beide gleichen Betrag haben, dem Betrag nach auch dem an der
Primärwicklung Hegenden Signal Vi gleichen und zueinander entgegengesetzte Phase haben.
Die aus den beiden Sekundärwicklungen des Trans-
formators Π und den Widerstandselementen Fl und Fl zusammengesetzte Briickenschaltung ermöglicht es,
den Gewichtungskoeffizienten auf der Basis der am Leiter 3 anliegenden Steuerspannung zu bestimmen. Die
beiden Widerstandselemente FI und F2 werden in gegenläufiger Weise so gesteuert, daß auf der
Grundlage der Erfordernisse des Transversalentzerrers sowo!i/ positive als auch negative Gewichtungskoeffizienten
erhalten werden können.
Am mit dem Ausgang der Schaltung nach Fig. 2 verbundenen Leiter 2 tritt das Eingangssignal des
addierenden Verstärkers A (Fig. 1) auf, der eine sehr
niedrige Eingangsimpedanz nahe Null haben soll. Insofern ist das am Leiter 2 zum Verstärker A
übertragene Nutzsignal definiert als die algebraische Summe der beiden Signalströme /1, Il der beiden
Widerstandselemente Fi bzw. F2, wobei die folgende Beziehung gilt:
'-7Γ
Die vom summierenden Verstärker Λ ;iuf den Leiter
8 gegebene Ausgangsspannung Vu ist dann durch den folgenden Ausdruck gegeben:
Vu =|/l -
Σ1
F\
Fl
RF =
IL
FX
RF = Vi
Fl - FX
FX ■ Fl
RF
(2)
Der im vorhergehenden Ausdruck durch die Proportionalität zwischen Kwund Vidargestellte üewichtungskoeffizient
K ist durch den Ausdruck gegeben:
Fl - FX
FX ■ Fl
RF
O)
in dem die Werte der Widerstandselemente Fi und Fl
erscheinen, die durch die Überprüfungs- und Steuer- schaltung mit den Verstärkern Mi, M2, M 3 und M 4
gesteuert sind.
Wie beschrieben, werden die Werte der Widerstandselemente
Fi, F2 über die an ihren betreffenden Eingängen mit den Tiefpaßfiltern, nämlich Cl1 R 15 und
Ä16 für Mi, und CS, R29 und Ä30 für Ml,
ausgestatteten Verstärker Mi und Ml gemessen,
wobei die Tiefpaßfilter das vom Leiter 1 kommende zu entzerrende Signal in bezug zum an den Klemmen von
Fl und F2 festgestellten Gleichspannungsabfal! sperren. Durch die Messung dieser Spannung, die, wie
erwähnt, auf dem konstanten, durch die Widerstandselemente Fl und F2 fließenden, von den Transistoren TS2
bzw. TS3 eingeprägten Strom beruht, kann der genaue Wert, der von den Widerstandselementen Fl und F2
zum Zeitpunkt der Messung angenommen wird, ermittelt werden.
Die Entsprechung zwischen dem Steuerspannur.gswert auf dem Leiter 3 und dem Widerstandswert, den
Fl und F2 zur Durchführung ihrer Aufgabe annehmen müssen, ist, wie erwähnt, durch die beiden Fehlerverstärker
Λ/3 bzw. Λ/4 sichergestellt. Diese Verstärker
bestimmen in der Tat den Wert des Stroms, der durch die Dioden Di und D1 zu fließen hat, so daß die
jeweiligen Widerstandselemente Fl und F2 die gewünschten Widerstandswerte annehmen können.
Hierzu 2 Blatt Zcichnunetn
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Oberprüfung und Steuerung der Koeffizienten eines analogen adaptiven
Transversalentzerrers, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Steuerung der Koeffizienten
dienende, indirekt gesteuerte Widerstandselemente (Fi, F2) in eine Brückenschaltung (Ti,
Ft, F2) eingesetzt sind, deren Steuerung gegenläufig
erfolgt, indem die Widerstandswerte der beiden Widerstandselemente komplementär veränderbar
sind, also der Widerstandswert des einen Widerstandselements um einen gleichen Wert erhöhbar ist,
um den der Widerstandswert des anderen Widerstandselements erniedrigbar ist, und daß für die
Realzeit-Steuerung der Widerstandswerte der Widerstandselemente eine Rückkopplungsschaltung
(AiI, MX Dt; M2, M4, D2) dient, die den
Widerstandswert der Widerstandselemente stabil und in Bezug zum Wert einer Treiberspannung, die
an den Entzerrer geliefert wird (auf 3, 4, ... 7), festgelegt hält
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brückenschaltung (Ti, Ft,
F2) zur Steuerung und Oberprüfung sowohl negativer als auch positiver Koeffizienten zwei
Signale (VX, V2) von gleichem Betrag und gegenseitiger Phasenopposition eingespeist sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die indirekt gesteuerten
Widerslandselerrente (ri, F2) rein resistive
passive Elemente sind.
4. Schaltungsanordnung nacr Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die indirekt gesteuerten Widerstandselemente
(FX, F2) Fotowiderstände sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die indirekt gesteuerten Widerstandselemente
Magnetowiderstände sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die indirekt gesteuerten Widerstandselemente
Thermistoren sind.
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