DE3138751C2 - Vollweggleichrichterschaltung und eine solche verwendender Pegelmesser - Google Patents
Vollweggleichrichterschaltung und eine solche verwendender PegelmesserInfo
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Abstract
Es wird eine Vollweggleichrichterschaltung beschrieben, die einen ersten Stromzweig (106, 112) zum Führen eines Stroms entsprechend einer an einen Eingangsanschluß angelegten positiven Spannung sowie einen zweiten Stromzweig (104, 108) zum Führen eines Stroms entsprechend einer an den Eingangsanschluß angelegten negativen Spannung besitzt. Ferner ist eine Stromspiegelschaltung (110, 114, 124, 134) vorhanden, die mit dem ersten und dem zweiten Stromzweig verbunden ist und an einen dritten, einen Widerstand (126) einschließenden Stromzweig einen Strom liefert, der einem Strom entspricht, welcher durch einen der ersten und zweiten Stromzweige fließt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vollweggleichnchierschaltung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 1J sowie deren Verwendung bei einer PegelmclS-
schaltung.
Vollweggleichrichterschaltungen für Pegelmeßschaltungen
mit einem Dynamikbereich von 100 dB sind bei Rauschunterdrückungssystemen allgemein bekannt.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel eines Pegelmessers dieser Art.
Dieser Pegelmesser besitzt einen iogarilhniischen Verstärker
10 zum Empfang eines Eingangssignals über einen Widerstand. Ferner sind Verstärker 12 und 14 zum
Multiplizieren des Ausgangssignals des logarithmischen Verstärkers 10 mit +2 bzw. —2 vorgesehen. Dioden 16
und 18 sind mit ihren Anoden an die Ausgangsanschlüsse der jeweiligen Verstärker 12 und 14 angeschlossen
und mit ihren Kathoden zusammengeschaltet. Die Ausgangssignale von den Verstärkern 12 und 14, die mittels
der Dioden 16 und 18 zusammengeführt werden, werden an eine Glättungsschaltung 20 geliefert, die von
einem Kondensator und einem Widerstand gebildet wird. Hier werden diese zusammengeführten Ausgangssignale
zur Schaffung eines Gleichstromausgangssignals geglättet. Bei diesem Pegelmesser wird bei Hen Verstärkern
12 und 14 eine Offset-Spannung erzeugt, so daß die Gleichstromkomponenten der den Dioden 16 und 18
gelieferten Signale unterschiedliche Werte haben können. Sieht man von der Glättungsschaltung 20 ab, verschieben
sich die von den Dioden 16 und 18 stammenden überlagerten Ausgangssignale bei jeder Halbwelle,
wie dies in F i g. 2 gezeigt ist. Wenn dieser Offset der überlagerten Signale groß ist, dann ist auch der Fehler
im Ausgangssignal groß. Wenn ferner das Ausgangssignal mittels der Glättungsschaltung 20 geglättet wird,
dann ist dem Gleichstromausgangssignal eine starke Welligkeitskomponente überlagert. Da außerdem die
Verstärker 12 und 14 solche mit niedriger Verstärkung sind, wird es schwierig, eine Phasenverschiebung zwischen
ihrer Eingangsspannung und ihrer Ausgangsspannung zu kompensieren. Es wird daher nötig, einen Kondensator
großer Kapazität zu verwenden, um diese Phasenverschiebung zu kompensieren, was eine in integrierter
Form dusgeführte Schaltung voluminös und teuer macht.
Die DE-OS 26 31 161 und 30 10 856 beschreiben eine Vollweggleichrichterschaltung, bei der die gleichzurichtende
Eingangswechselspannung den beiden Eingängen eines aus zwei Transistoren gebildeten Differenzverstärkers
zugeführt wird, welcher als Spannungs/Strom-Umsetzer dient. Die Kollektorkreise der beiden Transistoren
dieses Differenzverstärkers können als ein erster und ein zweiter Stromzweig angesprochen werden. Hat
die Eingangsspavinung den Wert Null, dann fließt in beiden Stromzweigen ein Strom derselben Stromstärke
(Ruhestrom), wobei hier zunächst Offsetspannungen außer Betracht bleiben. Bei einem vom Wert Null abweichenden
Wert der Eingangsspannung stellt sich in einem Stromzweig die Summe, im anderen die Differenz zwischen
dem Ruhestrom und einer der Eingangsspannung entsprechenden Stromkomponente ein. Die beiden
Stromzweige sind mit den beiden Stromspiegelzweigen einer Stromspiegelschaltung verbunden. Das heißt, der
erste Stromzweig ist mit einem ersten Stromspiegelzweig und der zweite Stromzweig mit dem zweiten
Stromspiegelzweig verbunden. Da in beiden Stromspiegelzweigen definitionsgemäß ein Strom gleicher Stärke
fließt, läßt sich mittels hier nicht im einzelnen interessierender
weiterer Maßnahmen die Differenz zwischen den Strömen im ersten Stromzweig und im zweiten
Strorrizweig bilden. Der Absolutwert dieser Differenz,
entspricht dem doppelten Absolutbetrag der auf der Eingangsspannung beruhenden Stromkomponente.
Dieser Differenzstrom wird der Widerstandsanordnung in Form eines Lastwiderstandes zugeführt, an welchem
damit die gleichgerichtete Ausgangsspannung abgenommen werden kann.
Bei diesem Stand der Technik führen also beide Strorrzweige unabhängig von der Polarität des Eingangssignals
einen diesem Eingangssignal entsprechenden Strom. Das heißt es sind ständig beide Stromzweige
an der Bildung des Ausgangssignals beteiligt Auch bei
ίο diesem Stand der Technik tritt bei einem Eingangssignal
wechselnder Polarität eine Offsetspannung auf, die die Genauigkeit der Gleichrichtung beeinträchtigt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vollweggleichrichterschaltung
zu schaffen, bei der der nachteilige Effekt einer Offset-Spannung der Verstärker auf
ein Minimum reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vollweggleichrichterschaltung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 bzw. 5 gelöst.
Erfindungsgemäß ist dafür gesorgt, daß ein Strom wenigstens einer Polarität des Eingangssignals, beispielsweise
einer negativen Signalkomponente, durch den ersten Stromzweig fließt. Ein diesem Strom gleicher
Strom fließt durch einen Widerstand, an welchem sich ein Ausgangssignal entsprechend der Signalkomponente
derselben Polarität wie beschrieben abnehmen läßt. Auf diese Weise erhält man über dem Widerstand ein
Ausgangssignal, das im wesentlichen keine Offset-Spant.ung aufweist und der Signalkomponente einer Polari-
JO tat entspricht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter bezug auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild einer Pegelmeßschaltung,
J5 F i g. 2 einen Signalverlauf zur Erläuterung des schädlichen
Einflusses einer Offset-Spannung in den Verstärkern, die bei der Pegelmeßschaltung von F i g. 1 verwendet
werden,
F i g. 3 ein Schaltbild einer Pegelmeßschaltung mit eincr Vollweggleichrichterschaltung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung und
F i g. 4 ein Schaltbild einer Pegelmeßschaltung mit einer Vollweggleichrichterschaltung entsprechend einer
anderen Ausführungsform der Erfindung.
F i g. 3 ist ein Schaltbild einer Pegelmeßschaltung mit einer Vollwcggleichrichterschaltung 100 gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Diese Pegelmeßschaltung enthält einen logarithmischen Verstärker 101, der
über einen Widerstand 102 ein Eingangssignal Vwn erhält
und an die Vollweggleichrichterschaltung 100 ein Ausgangssignal log νΓ,η abgibt, das dem Logarithmus
des Eingangssignals K-m entspricht. Die Gleichrichterschaltung
100 enthält Widerstände 104 und 106, von denen jeweils ein Ende mit dem Ausgangsanschluß des
logarithmischen Verstärkers 101 verbunden ist. Das andere Ende des Widerstands 104 ist über die Emitter-Kollektor-Strecke
eines NPN-Transistors 108 und eines
PNP-Transistors 110 an einen positiven Stromquellenanschluß
VP angeschlossen. Das andere Ende des Wi-
bo derstands 106 ist über die Emitter-Kollektor-Strecken
eines PNP-Transistors 112 und eines NPN-Transistors 114 mit einem negativen Stromquellenanschluß VTV verbunden.
Die Basen der Transistoren 103 und 112 sind mit der Basis eines NPN-Transistors 116 bzw. der Basis
br> eines PN P-Transistors 118 verbunden, deren Emitter an
Masse geschaltet sind. Kollektor und Basis des Transistors 116 sind kurzgeschlossen und außerdem über eine
Konstantstromquelle 120 an den positiven Stromquel-
lenanschluß VPangelegt. Kollektor und Basis des Transistors
118 sind ebenfalls kurzgeschlossen und außerdem über eine Konstaiitstromquelle 122 mit dem negativen
Stromquellenanschluß VN verbunden. Kollektor und Basis des Transistors 110 sind kurzgeschlossen und
außerdem an die Basis eines PNP-Transistors 124 angelegt, dessen Emitter mit dem positiven Stromquellenanschluß
VP verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 124 ist über einen Widerstand 126 an Masse geschaltet
und außerdem mit der Basis eines NPN-Transistors 128
verbunden, dessen Kollektor am positiven Stromquellenanschluß Wliegt. Der Emitter des Transistors 128 ist
mit einem Ausgangsanschluß dieser Schaltung verbunden und über einen Kondensator 130 an Masse gelegt.
Der Emitter des Transistors 128 ist außerdem über einen. Widerstand 132 mit dem negativen Stromquellenanschluß
VN verbunden. Basis und Kollektor des Transistors 114 sind kurzgeschlossen und außerdem mit der
Basis eines NPN-Transistors 134 verbunden, dessen
Emitter an dem negativen Stromqucllcnanschluß VN angeschlossen ist und dessen Kollektor mit dem Kollektor
des Transistors 110 verbunden ist.
In der Pegelmeßschaltung von F i g. 3 bilden die Transistoren
110 und 124 einerseits und die Transistoren 114
und 134 andererseits jeweils eine Stromspiegelschaltung, während der Kondensator 130 und der Widerstand
132 eine Glättungsschaltung bilden. An die Stromquellenanschlüsse VP und VN sind eine positive bzw.
eine negative Gleichspannung beispielsweise gleichen Absolutwerts angelegt.
Die Funktionsweise der in F i g. 3 gezeigten Pegelmeßschaltung soll nun beschrieben werden. Es sei angenommen,
daß der logarithmische Verstärker 101 ein Ausgangssignal einer positiven Spannung V1
(= log I Vf,„|) entsprechend dem über den Widerstand
102 empfangenen Eingangssignal V,,„ abgibt. Da die Emitterspannung des NPN-Transistors 108 in diesem
Fall positiv ist, ist dieser Transistor gesperrt. Auf der anderen Seite ist der PNP-Transistor 112 leitend, da
seine Emitterspannung positiv ist. Daher fließt durch den Transistor 112 ein Strom / 1 (= V1//? 1. wobei R 1
den Widerstandswert des Widerstands 106 darstellt). Dieser Strom /1 fließt auch durch den Transistor 114.
Ein Strom /11 derselben Höhe wie der Strom / 1 fließt deshalb durch den Transistor 134. Der Strom /11 fließt
auch durch den Transistor 110, so daß ein Strom /12. der dem Strom /11 gleich ist, durch den Transistor 124
fließt. An die Basis des Transistors 128 wird daher eine durch nachfolgende Gleichung (1) gegebene Basisspannung
VB1 angelegt:
VBi
Rl
Vl
wobei R 2 den Widerstandswert des Widerstands 126 darstellt
Wenn R2 = 2 R 1 ist, dann kann die Gleichung (1) wie folgt umgeschrieben werden:
VBi = 2 Vi
wobei R 3 den Widerstandswert des Widerslands 104
darstellt), fließt dann durch den Transistor 108. Dieser Strom /2 fließt auch durch den Transistor 110, so daß
ein Strom /21, der dem Strom /2 gleich ist, durch den Transistor 124 fließt. In diesem Fall wird an die Basis des
Transistors 128 eine Bassisspannung VB 2 angelegt, die
durch die nachfolgende Gleichung (3) gegeben ist:
VBl
Rl
A3
A3
\V1\.
Wenn R 2 = 2 R 3 ist. dann kann die Gleichung (3)
wie folgt umgeschrieben werden:
VB2 = 2\V2\ = -2V2
Die Basisspannung de? Transistors 128 ist doppelt so
groß wie die Ausgangsspannung Vl (> 0) des logarithmischen Verstärkers 101.
Wenn vom logarithmischen Verstärker 101 eine negative Spannung V2 als Ausgangssignal erzeugt wird,
dann wird der Transistor 108 leitend, während der Transistor
112 gesperrt wird. Ein Strom /2 (= |V2|//?3, Die Höhe der Basisspannung des Transistors 128 ergibt
sich daher durch Multiplizieren der Höhe der Ausgangsspannung V2(< 0) des logarithmischen Verstärkers
101 mit —2.
Wenn daher bei der in F i g. 3 gezeigten Schaltung die Ausgangsspannung des logarithmischen Verstärkers
101 positiv oder negativ ist, wird an den Transistor 128
eine Spannung angelegt, die sich aus der Multiplikation dieser Ausgangsspannung mit +2 oder—2 ergibt.
Fig.4 zeigt ein Schaltbild einer Pegelmeßschaltung
mit einer Doppelweggleichrichterschaltung 150 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser
Schaltung erzeugt ein logarithmischer Verstärker 103 eine Ausgangsspannung, die das Doppelte des
Briggschen Logarithmus log ] Vt.,n| (== Kl) der Eingangsspannung
V„„ ist. Der Ausgangsanschluß des logarithmischen
Verstärkers 103 ist mit der Basis eines NPN-Transistors 152 und außerdem über einen Widerstand
156 mit dem Emitter eines NPN-Transistors 154 verbunden. Die Basis des Transistors 154 ist mit der
Basis eines NPN-Transistors 158 verbunden, dessen Emitter an Masse geschaltet ist. Kollektor und Basis des
Transistors 158 sind kurzgeschlossen und außerdem über eine Konstantstromquelle 160 an den positiven
Stromqucllenanschluß VP angeschlossen. Der Kollektor des Transistors 154 isl mit dem Kollektor eines PNP-Transistors
162 verbunden, dessen Emitter an den positiven Stromquellenanschluß VP gelegt ist. Kollektor
und Basis des Transistors 162 sind kurzgeschlossen und mit der Basis eines PNP-Transistors 164 verbunden.
dessen Emitter mit dem positiven Stromquellenanschluß VP verbunden ist. Der Kollektor des Transistors
164 ist über einen Widerstand 166 an Masse geschaltet und außerdem mit der Basis eines NPN-Transistors 168
verbunden. Der Kollektor des Transistors 168 ist mit dem Kollektor des Transistors 152 sowie mit dem positiven
Stromquellenanschluß VP verbunden. Der Emitter des Transistors 168 ist zusammen mit dem Emitter des
Transistors 152 über einen Kondensator 170 an Masse geschaltet Diese Emitter sind außerdem über einen Widerstand
172 an den negativen Stromquellenanschluß VN angeschlossen und mit dem Ausgangsanschluß verbunden.
In dieser Schaltung bilden die Transistoren 162 und
164 eine Stromspiegelschaltung, und der Kondensator 170 und der Widerstand 172 eine Glättungsschaltung.
Die Widerstände 156 und 166 haben den gleichen Widerstandswert R 4.
Wenn der logarithmische Verstärker 103 eine positive Spannung 2 VI als Ausgangssignal erzeugt, wird die
Emitterspann'ung des NPN-Transistors 154 positiv, so
daß der Transistor 154 gesperrt wird, während der Tran-
sistor 152 an seiner Basis eine positive Vorspannung
erhält. Wenn der logarithmisch^ Verstärker 103 eine negative Spannung 2 V 2 als Ausgangssignal erzeugt,
wird der Transistor 152 gesperrt und der Transistor 154 leitend. Es fließt dann ein Strom /3 (= |2 V2|//?4) ■·,
durch den Transistor 154. Dieser Strom /3 fließt auch
durch den Transistor 162, so daß ein Strom /31, der gleich dem Strom /3 ist, durch den Transistor 164 fließt.
Dieser Strom /31 fließt durch den Widerstand 166, so daß an die Basis des Transistors 168 eine Basisspannung
12 V2\ oder —2 V2 angelegt wird. Auf diese Weise
wird, abhängig davon, ob die Ausgangsspannung des logarithmischen Verstärkers 103 positiv oder negativ ist,
eine Vorspannung einer Größe, die gleich dem Absolutwert dieser Ausgangsspannung ist, wahlweise an die Basis
der Transistoren 152 und 168 angelegt.
Obwohl die Erfindung mit besonderem Bezug auf die Ausführungsformen beschrieben wurde, sind verschiedene
Abwandlungen von diesen Ausführungsbeispielen möglich. Beispielsweise wurde im Hinblick auf die
Schaltung nach Fig.4 ausgeführt, daß der Widerstand
126 einen Widerstandswert besitzt, der doppelt so groß wie der Widerstandswert eines der Widerstände 104
und 106 ist. Falls jedoch der logarithmische Verstärker 103, derein Ausgangssignal 2 log I Veil anstelle des logarithmischen
Verstärkers 101 verwendet wird oder wenn die Vollweggleichrichterschaltung 100 für andere Zwekke
verwendet werden soll, können die Widerstandswerte der Widerstände 104, 106 und 126 beispielsweise auf
den gleichen Wert gesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
45
50 U
55
60
65
Claims (11)
1. Vollweggleichrichterschaltung, umfassend
einen Eingangsanschluß, s
einen ersten und einen zweiten Stromzweig (104, 108; 106,112,114,134), die an den Eingangsanschluß
angeschlossen sind und vcn denen der eine einen Strom entsprechend der Signalkomponente der einen
Polarität eines am Eingangsanschluß anstehenden Eingangssignals führt, während der andere einen
Strom entsprechend der Signalkomponente der entgegengesetzten Polarität des Eingangssignals führt,
und
eine Widerstandsanordnung (126). die mit den Stromzweigen gekoppelt ist und einen Strom entsprechend
dem Absolutwert der Summe der Ströme in den beiden Stromzweigen fühi t,
gekennzeichnet durch eine Stromspiegelschaltung (110,124) mit einem ersten Stromspiegelzweig (110), der an den ersten und an den zweiten Stromzweig angeschlossen ist, sowie einem zweiten Stromspiegelzweig (124), der an die Widerstandsanordnung angeschlossen ist.
gekennzeichnet durch eine Stromspiegelschaltung (110,124) mit einem ersten Stromspiegelzweig (110), der an den ersten und an den zweiten Stromzweig angeschlossen ist, sowie einem zweiten Stromspiegelzweig (124), der an die Widerstandsanordnung angeschlossen ist.
2. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Stromzweig eine zweite Widerstandsanordnung (106), einen Transistor (112), dessen Emitter-Kollektor-Strecke
mit der zweiten Widerstandsanordnung (106) in Reihe geschaltet ist, und eine zweite Strom- jo
spiegelschaltung (114,134) enthält, und daß die zweite
Stromspiegelschaltung (114, 134) einen mit der zweiten Widerstandsanordnung (106) und der Emitter-Kollektor-Strecke
des Transistors (112) in Reihe geschalteten ersten Stromspiegelzweig sowie einen y,
zweiten Stromspiegelzweig aufweist, der mit dem ersten Stromspiegelzweig der ersten Stromspiegelschaltung
(110,124) verbunden ist.
3. Vollweggleichrichterschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn/.cichnet,
daß der erste Stromzweig eine dritte Widerstandsanordnung (104) und einen zweiten Transistor
(108) aufweist, dessen Emitter-Kollektor-Strccke mit der dritten Widerstandsanordnung (104) in Reihe
geschaltet ist.
4. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert
der ersten Widerstandsanordnung (126) doppelt so groß wie der der zweiten oder der dritten
Widerstandsanordnung (104,106) ist.
5. Vollweggleichrichterschaltung, umfassend
einen Eingangsanschluß,
einen Eingangsanschluß,
einen ersten und einen zweiten Stromzweig (156, 154, 162; 152), die an den Eingangsanschluß angeschlossen
sind und von denen der eine einen Strom entsprechend der Signalkomponente der einen Polarität
eines am Eingangsanschluß anstehenden Eingangssignals führt, während der andere einen Strom
entsprechend der Signalkomponente der entgegengesetzten Polarität des Eingangssignals führt, und t>o
eine erste Widerstandsanordnung (166). die mit einem der Stromzweige gekoppelt ist,
dadurch gekennzeichnet.
dadurch gekennzeichnet.
daß der zweite Stromzwcig einen ersten Transistor (152) umfaßt, dessen Basis mit dem Hingangsan- br>
schluß verbunden ist,
daß eine Stromspiegelschaltung (162, IM) mil einem
ersten und einem zweiten Stromspiegclzwcig vorgesehen
ist, von denen der erste Stromspiegelzweig mit dem ersten Stromzweig (154,156) und der zweite
Stromspiegelzweig mit der ersten Widerstandsanordnung (166) verbunden sind, um der ersten Widerstandsanordnung
(166) einen dem Strom durch den ersten Stromzweig (154,1S6) entsprechenden Strom
zuzuführen, und
daß ein zweiter Transistor (168) vorgesehen ist, dessen Basis mit der ersten Widerstandsanordnung
(166) verbunden ist und dessen Emitter-Kollektor-Strecke parallel mit derjenigen des ersten Transistors
(152) geschaltet ist.
6. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Siromzwcig eine zweite Widerstandsanordnung (156) und einen dritten Transistor (154) enthält, dessen
Emitter-Kollektor-Strecke mit der zweiten Widerstandsanordnung (156) in Reihe geschaltet ist.
7. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandswert
der ersten und der zweiten Widerstandsanordnung (166, 156) gleich ist.
8. Vollweggleichrichterschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
ihre Verwendung bei einer Pegelmeßschaltung mit einem logarithmischen Verstärker (101; 103), der an
seinem Eingang ein Eingangssignal, dessen Pegel zu messen ist, empfängt und mit seinem Ausgang an
den Eingang der Vollweggleichrichterschaltung geschallet ist. wobei die Pegelmcßschaltung ferner eine
Integrationsschaltung (130; 170) zur Integration der Ströme aufweist, die durch den ersten und den
zweiten Stromzweig der Vollweggleichrichterschaltung (100; 150) fließen.
9. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der
erste als auch der zweite Stromzweig einen Widerstand (104, 106) und einen Transistor (108, 112), dessen
Emitter-Kollektor-Strecke mit dem Widerstand (104,106) in Reihe geschaltet ist, enthalten.
10. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromspiegelschaltung
einen ersten Stromspiegel-Schal-Uingsteil
(110,124) und einen zweiten Stromspiegel-Schaltungsteil
(114, 134) aufweist, daß der erste Stromspiegel-Schaltungsteil (110, 124) einen ersten
und einen zweiten Stromspiegelzweig besitzt, der mit dem ersten Stromzweig (104, 108) bzw. der Widerstandsanordnung
(126) verbunden ist, und daß der zweite Stromspiegel-Schaltungsteil (114,134) einen
ersten und einen zweiten Stromspiegelzweig besitzt, der mit dem zweiten Stromzweig (106, 112)
bzw. dem ersten Stromspiegelzweig des ersten Stromspiegel-Schaltungsteils (110, 124) verbunden
ist.
11. Vollweggleichrichterschaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Widerstandswert der Widerstandsanordnung (104) doppelt so groß wie der Widerstandswert des Widerstands
entweder des ersten oder des zweiten Strom/.weigs(104,108; 106,112,114,134) ist.
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