DE2931945C2 - Wärmeschutzabdeckung - Google Patents

Wärmeschutzabdeckung

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    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/78Heat insulating elements
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
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    • A01G9/225Inflatable structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wärmeschutzabdeckung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine bekannte Wärmeschutzabdeckung dieser Art (DE-GM 74 22 603) weist zwei an ihren Rändern miteinander verschweißte Folienbahnen auf, die mehrere Hohlkammern enthalten. Diese Hohlkammern können untereinander verbunden und mit einer einzigen Anschlußvorrichtung versehen sein, sie können aber auch luftmäßig voneinander getrennt und jeweils mit einer separaten Anschlußvorrichtung versehen sein. Die Doppelfolie wird über einem Schwimmbad ausgerollt und auf der Wasseroberfläche ausgebreitet. Sie ist einer Luftmatratze vergleichbar, die schwimmend die gesamte Wasseroberfläche bedeckt und thermisch isoliert. Außerdem verhindert die Wärmeschutzabdeckung das Verdunsten des relativ warmen Wassers. Wenn bei der bekannten Wärmeschutzabdeckung nur eine einzige Anschlußvorrichtung vorhanden ist und alle Luftkammern untereinander verbunden sind, ist das Aufpumpen der Luftkammern zeitraubend. Zusätzlich besteht der Nachteil, daß bei Undichtigkeit einer Luftkammer das gesamte System undicht wird. Wenn jedoch mehrere luftmäßig voneinander getrennte Luftkammern vorhanden sind, müssen diese separat aufgeblasen und entleert werden. Dies hat zur Folge, daß entweder ein aufwendiges Luftverteilsystem vorhanden sein muß, oder daß die einzelnen Luftkammern nacheinander an die Luftquelle angeschlossen werden müssen, was jedoch mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wärmeschutzabdeckung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art derart weiterzubilden, daß der Aufwand für die Luftverteilung zum Aufblasen der Hohlkammern verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruch 1 gelöst
Dadurch, daß die Anschlußvorrichtungen an den einander zugewandten Seiten benachbarter Flächenelemente mit geringem gegenseitigen Abstand angeo'dnet
ίο sind, können die Anschlußvorrichtungen dieser Flächenelemente durch kurze Verbindungseinrichtungen untereinander verbunden werden, um zwei Hohlkammern hintereinander zu schalten bzw. gemeinsam mit einer Sammelleitung zu verbinden. Die einzelnen Flächenelemente bzw. Hohlkammern sind an sich voneinander unabhängig, können aber durch kurze Verbindungseinrichtungen untereinander verbunden werden. Auf diese Weise können die Flächenelemente zu miteinander gekoppelten Gruppen verbunden werden und jede Gruppe kann an eine gemeinsame Luftquelle angeschlossen werden. Dies ermöglicht eine große Zahl von Variationsmöglichkeiten und Anpassungen an eine zu bedekkende Räche mit Hilfe serienmäßig vorgefertigter und wahlweise miteinander zu kombinierender Rächenelemente. Es ist möglich, mindestens zwei der Rächenelemente luftmäßig zu einer Gruppe zu verbinden und gemeinsam an die Druckluftquelle anzuschlie3en.
Die erfindungsgemäUe Wärmeschutzabdeckung kann aus vorgefertigten Flächenelementen entsprechend der Form und Größe der zu schützenden Fläche zusammengesetzt werden, wobei es möglich ist, mit einer einfachen und übersichtlichen Luftführung die Hohlkammern der einzelnen Flächenelemente gruppenweise zusammenzuschalten bzw. die einzelnen Gruppen mit einer einfach zu verlegenden Speiseleitung an eine oder mehrere Druckluftquellen anzuschließen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen 2 bis 4 zu entnehmen.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Wärmeschutzabdeckung für ein Schwimmbad,
F i g. 2 eine Draufsicht eines Flächenelementes der Wärmeschutzabdeckung nach F i g. 1,
Fig.3 eine vergrößerte Schnittdarstellung der Einzelheit III aus Fig. 1,
Fig.4 die Verspan-aung mehrerer miteinander verbundener Flächenelemente durch mäanderförmig hindurchgefädelte Seile entsprechend einem Schnitt entlang der Linie IV-IV der F i g. 2,
F ι g. 5 eine perspektivische Darstellung des Daches eines Gewächshauses, das mit der Wärmeschutzabdekkung abgedeckt ist,
Fig.6 einen Schnitt entlang der Linie Vl-Vl der F i g. 5, und
F i g. 7 einen schematischen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 5.
Gemäß Fig. 1 besteht die Wärmeschutzabdeckung 10 aus zahlreichen gleichartigen Flächenelementen 11, die rechteckigen Grundriß haben und an ihren Längsseiten und Querseiten miteinander verbunden sind, so daß die gesamte Wärmeschutzabdeckung 10 ebenfalls rechteckigen Querschnitt hat. Im vorliegenden Fall werden zwei Reiher. 12, 13 aus Flächenelementen 11 gebildet. Die Flächenelemente jeder Reihe sind an ihren Längsseiten miteinander verbunden.
Die Flächenelemente 11 können, ähnlich wie eine Luftmatratze·, aus einem gummierten Gewebe, aus Kunststoff oder aus einem geeigneten anderen flexiblen Verbundmaterial hergestellt werden, das luftdicht ist Jedes Flächenelement besteht aus zwei gcgeneinandergesetzten Bahnen, die entlang von Verbindungsstreifen 14 und entlang der Seitenränder 15, 16 miteinander durch Schweißen, Vulkanisierea Kleben o. dgl. verbunden sind. Zwischen den Verbindungsstreifen 14 bzw. den Seitenrändern 15, 16 bilden die Bahnen Hohlkammern 17. Bei dem Flächenelement der F i g. 2 erstrecken sich die Hohlkammern 17 parallel zueinander über nahezu die gesamte Länge des Flächenelementes. Sie sind durch querlaufende Kanäle 18 in der Nähe der Seitenränder 16 bzw. in der Mitte miteinander verbunden.
An der Oberseite des F'ächenelementes befinden sich an den Seitenrändern 16 Anschlußstutzen 19. Die beiden AnschluRstutzen 19 sind in der Nähe der Ecken entlang desselben Seitenrandes 15 angeordnet, d. h. sie befinden sich an derselben Hohlkammer 17. Werden zwei Flächenelemente mit ihren Seitenrändern 16 gegeneinandergesetzt. dann werden die Anschlußstutzen 19. die flexibel sind und ggf. rechtwinklig vorgebogen sein können, in der in Fig.3 dargestellten Weise miteinander verbunden. Jeder Anschlußstutzen 13 weist an seinem Ende ein Rohrstück 20 mit Außengewinde auf, das abdichtend in das Ende des Anschlußstutzens 19 eingesetzt ist. Die beiden Rohrstücke 20 werden unter Zwischenlage eines Dichtungsringes 21 in gegenseitige Ausrichtung gebracht und auf sie wird ein Verbindungsstück 22, das zwei gegenläufige Innengewinde aufweist, aufgeschraubt. Durch Drehen des Verbindungsstückes 22 werden die Rohrstücke 20 gegeneinandergezogen, bis der Dichtungsring 21 zusammengedrückt wird und eine luftdichte Verbindung zwischen den Anschlußstutzen 19 hergestellt ist.
Die mechanische Verbindung der Flächenelemente untereinander erfolgt durch Löcher 23, die entlang der Seitenränder eines jeden Flächenelementes 11 vorgesehen sind. Die Löcher 23 zweier aneinander angrenzender Flächenelemente werden gemäß Fig.3 übereinandergesetzt und in sie wird von unten her eine Hülse 24 eingeschoben, die sich mit einem Flansch ai; der Unterseite abstützt. In die Hülse 24 wird von oben her ein Rastelement 25 aus Kunststoff eingeschoben. Das Rastelement 25 weist einen oberen Flansch 26 auf, mit dein es sich auf dem oberen Seitenrand Ib abstützt. Es besitz' ferner radial federnde Vorsprünge 27, die den Flansch der Hülse 24 hintergreifen.
Wie F i g. 3 zeigt, ist -?,n den Seitenrändern 16 jeweils eine der beiden Materialbahnen, aus denen die Flächenelemente bestehen, langer, so daß sie das Ende der anderen Materialbahn überragt und um dieses Ende herum bei 28 umgelegt und z. B. verschweißt ist. Dies dient dem Schutz der Kanter.
Außer den Löchern 23, die zur Aufnahme der Hülsen 24 bzw. der Rastelemente 25 dienen, sind entlang der Längsmittelachse eines jeden Flächenelementes 11 noch weitere Löcher 30 vorgesehen, deren Funktion aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Durch diese Löcher 30 kann eine Leine 31 hindurchgefädelt werden, um die Flächenelemente zu verspannen, so daß sie nicht fcrtge weht werden können. Die Leine 31 wird mäanderförmig durch die Wärmeschutzabdeckung hindurchgezogen, so daß sie auf der einen Hälfte eines jeden Flächenelementes oben und auf der anderen Hälfte unten 'iegl. Die Enden der Leine können ortsfest verspannt werden. Wie ;uis F i ir. 4 ersichtlich lit. haben die Hohlkammern 17 runden Querschnitt Wird die Wärmeschutzabdeckung auf eine Wasserfläche ausgelegt, dann kommt nur ein relativ kleiner Teil der Außenfläche einer jeden Hohlkammer mit dem Wasser in Berührung. Zwischen den Hohlkammern und unterhalb der Verbindungsstreifen 14 bilden sich weitere Luftkammern 32 aus.
Bei der Schwimmbadabdeckung der F i g. 1 werden die Anschlußstutzen 19 entlang einer Seite an eine Sammelleitung 33 angeschlossen, die mit eine Druckluftquel-Ie 34 verbunden ist Die als Kompressor ausgebildete Druckluftquelle 34 pumpt sämtliche Flächenelemente gleichzeitig auf, wobei gemäß F i g. 1 jeweils zwei Flächenelemente zusammengeschaltet sind. Der Anschlußstutzen 19 des der Sammelleitung 33 abgewandten FIachenelementes 11 ist jeweils mit einem (nicht dargestellten) Verschlußteil verschlossen. Zum Entleeren der Hohlkammern kann der Kompressor auf Saugbetrieb umgeschaltet werden, so daß er die in den Flächenelementen enthaltene Luft schnell absaugt. Die Wärmeschutzabdeckung kann dann zu einem kleinen Packen zusammengelegt werden.
Die F i g. 5 und 6 zeigen eine Wärmeschulzabiieckung 44 für das Dach 36 eines Gewächshauses 35. Die Flächenelemente 11 sind in gleicher Weise miteinander verbunden wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 Sie sind auf die Schrägfläche des Daches 36 aufgelegt und können sowohl zum Schutz gegen zu intensive Sonneneinstrahlung als auch als Wärmeschutz benutzt werden. Die Sammelleitung 33 verläuft entlang der unteren Dachkante und ist an die untere Reihe der Flächenelemente 11 angeschlossen, die ihrerseits die obere Reihe der Flächenelemente versorgt. Auch hier entstehen zwischen den Hohlkammern 17 unterhalb der Verbindungsstreifen 14 Luftkammern 32, die durch die Dachfläche begrenzt werden und die Wärmeisolierung verbessern.
Wie aus Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, ist die Wärmeschutzabdeckung 44 entlang des Dachfirstes mit einem Dichtungsprofil 37 abgedeckt, welches verhindert, daß die Luftkammer 32 mit ihren oberen Enden direkt ins Freie führen. In diesem Fall würden die Luftkammern 32 nä.nlich Kaminzüge bilden, durch die hindurch die Luft von unten nach oben direkt an der Dachfläche entlangströmen würde. Das Dichtungsprofil 37 besteht aus einem Gehäuse, dessen Vorderwand 38 der Kontur der Oberseite der Flächenelemente 11 angepaßt ist und somit eine etwa wellenförmig nach unten begrenzte Unterkante 39 aufweist. Das Dichtungsprofil 37, das entlang des Dachfirstes verläuft, weist eine entsprechende
so Vorderseite 38 zu jeder Dachfläche hin auf. Es ist nach oben hin durch schräge Oberwände 40 abgedeckt. Das Dichtungsprofil 37 kann zweckmäßigerweise ausgeschäumt sein, wodurch die Kammern 32 an ihren Stirnreitc.) geschlossen werden. Das Dichtungsprofil 37 kann aber auch hohl ausgebildet sein, so daß alle Kammern 32 in einen Hohlraun. hineinmünden und nicht anmittelbar mit der Umgebungsluft in Verbindung stehen.
Um die Wärrr.eschutzabdeckung 44 beiseite schieben zu können, ist innerhalb des Dichtungsprofiles 37 eint längs des Dachfirstes verlaufende Schiene 41 vorgesehen, in der Rollen 42 laufen, deren Achsen mit den Rastelementen 25 längs des oberen Randes der oberen Flächenelemente 11 verbunden sind. Auf dit.se Weise können die Flächenelemente 11. nachdem die Luft aus den
b5 Hohlkammern t7 herausgelassen worden ist, durch Verschieben längs der Dachfläche an einer Seite des Daches zusammengeschoben werden, so daß das Dach frei liegt. Zu diesem Zweck muß natürlich vorher das Dichtungs-
profil 37, das die Schiene 41 bedeckt, nicht abgenommen werden. Die Befestigung der äußeren Ränder, der die Abdeckung bildenden Flächenelemente an ortsfesten Schienen sowie die Abdeckung der Ränder der Flächenelemente durch Dichtungsprofile kann selbstverständlich auch bei ebenen Flächenabdeckungen, z. B. bei Schwimmbädern, erfolgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
to
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
85

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wärmeschutzabdeckung für zu isolierende Objekte, insbesondere für Schwimmbecken und Gebäudedächer, mit nehreren aneinandergesetzten. aus flexiblen Bahnen gebildeten und Hohlkammern enthaltenden Rächenelementen, die lose und abnehmbar auf der Oberfläche des Objektes angeordnet sind und Anschlußvorrichtungen zum Aufblasen und Entleeren aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußvorrichtungen jeweils an den einander zugewandten Seitenrändern (16) benachbarter Flächenelemente in der Weise angeordnet sind, daß sie bei zwei nebeneinanderliegenden Flächenelementen (It) mit geringem Abstand einander gegenüberliegen.
2. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußvorrichtungen als Anscblußstutzen (19) ausgebildet und entlang eines Stltsnrandes (15) des Flächenelementes (11) in der Nähe der Ecken angeordnet sind.
3. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (19) zweier Flächenelemente (11) Rohrstücke (20) aufweisen, die durch ein Verbindungsstück (22) mit gegenläufigen Gewindeabschnitte» synchron gegeneinanderbewegbar sind.
4. Wärmeschutzabdeckung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein weiterer Anschlußstutzen (39) von in einer Reihe liegenden Flächenelementen (11) mit einer Sammelleitung (33) verbunden ist, die an einf. Druck' >ftquelle (34) angeschlossen ist.
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