DE293170C - - Google Patents

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DE293170C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00—Details
    • F24D19/10—Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1003—Arrangement or mounting of control or safety devices for steam heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Dampfluftheizungen tritt der Übelstand auf, daß bei unregelmäßiger Dampfentnahme leicht ein Überkochen des Kessels stattfindet, welches jedesmal mit erheblichen Dampfverlusten verbunden ist. Bei Dampfluftheizungen handelt es sich meistens um die Speisung weniger und großer Einheiten von Heizkörpern (Wärmeaustauscher) durch Dampf, so daß durch das Abstellen auch nur einer
ίο Einheit ein unzulässiges Steigen des Druckes im Kessel gewöhnlich stattfindet. Die Regelung der Heizungsdampfkessel auf Maximaldruck findet bisher so statt, daß eine durch den Kesseldruck betätigte Regelvorrichtung auf ein Abschlußorgan in den Luftwegen der Feuerung einwirkt und bei eintretendem Höchstdruck durch Luftabschluß das Feuer dämpft. Diese Einrichtung hat sich als nicht ausreichend erwiesen, da die Abstellung des Dampfverbrauches plötzlich eintritt, die Dämpfung des Feuers unter dem Kessel aber naturgemäß nur allmählich erfolgen kann. Durch die Erfindung wird nun der Kesseldruck nicht nur durch ein Dämpfen des Feuers, sondern gleichzeitig auch durch eine selbsttätig erfolgende außerordentliche Dampfentnahme so lange beeinflußt, bis eine nachhaltige Dämpfung des Feuers erreicht ist. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsforrhen des Erfindungsgedankens dargestellt, α ist der Dampferzeuger, c ein in einem Gehäuse eingeschlossener Heizkörper; b ist die Dampfzuleitung zum Heizkörper, g die Kondenswasserrückleitung vom Heizkörper zum Kessel. Ein Gebläse d fördert, soweit die Anlage nicht mit natürlichem Auftrieb arbeitet, die Luft durch die Leitung e, über den Heizkörper c, nach f in die Rohrleitung h, wo sie erwärmt als Heizmittel zum Austritt kommt. Wird die Heizung eines Raumes dadurch abgestellt, daß die Luftleitung h abgesperrt oder stark gedrosselt wird, so tritt wegen mangelnder Dampfentnahme ein unzulässig hoher Druck im Kessel ein. Um diesen zu verhüten, ist an die Frischdampfleitung b die Regelvorrichtung k angeschlossen, in welcher der Dampf, wie das gezeichnete Beispiel zeigt, auf eine Membrane wirkt, die den Druck auf einen Hebel m mit Gewichtsbelastung ft überträgt. Das Gewicht ft gestattet, den gewünschten Maximaldruck durch Verlängerung des Hebelarmes einzustellen. Wird durch Abstellung des Gebläses oder durch Abschluß der Warmluftaustrittsöffnungen in den beheizten Räumen der Heizkörper außer Betrieb gesetzt, so steigt der Kesseldruck bis zu der an der Regelvorrichtung eingestellten Grenze. Dann fängt die Membrane im Regeler an, sich zu heben und diejenigen Organe einzuschalten, die eine vorübergehende Luftströmung und damit eine Erhöhung der Dampfentnahme bewirken. Nach Fig. 1 wird durch den Regler eine Klappe r unmittelbar hinter dem Heizkörper geöffnet und hierdurch erreicht, daß die Widerstände der Rohrleitung h ausgeschaltet werden und die Warmluft durch die Klappe r
unmittelbar entweichen kann. Bei eingeschaltetem Ventilator tritt eine Erhöhung der Luftgeschwindigkeit am Heizkörper und damit eine Erhöhung der Wärmeabgabe desselben ein. Bei abgestelltem Ventilator wird durch den natürlichen Auftrieb der Luft in der Umkleidung des Heizkörpers eine Luftströmung und damit ebenfalls eine Wärmeentziehung und Dampfentnahme erreicht. In Fig. 2 ist eine Luftauslaßklappe q in einem Schlot t vorgesehen. Der Schlot hat den Zweck, den natürlichen Auftrieb der Warmluft, welcher von der Höhe desselben abhängig ist, zu unterstützen. Die linke Seite von Fig. 2 stellt eine Ausführung zur Erhöhung der Umlauf zahl und der Leistung des Gebläses dar. Die Regelvorrichtung k wirkt auf einen Umlaufregler z, durch welchen die Umlaufzahl des Antriebsmotors beeinflußt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: -
1. Vorrichtung zur Regelung des Kesseldruckes bei Dampf luftheizungen, bei denen eine durch den Kesseldruck beeinflußte Regelvorrichtung den Luftzutritt zur Feuerung regelt, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übersteigen des zulässigen Kesseldruckes mittels eines vom Dampfdruck beeinflußten Reglers (k) so lange ein Kondensation des Dampfes bewirkender Hilfsluftstrom über den Heizkörper (c) geführt wird, bis eine Dämpfung des Feuers infolge Dämpfung des Luftzutrittes eingetreten ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Regler (k) die Freigabe einer Austrittsöffnung für den Hilfsluftstrom hinter dem Heizkörper bewirkt wird. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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