DE2928201C2 - - Google Patents

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DE2928201C2
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DE2928201A
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Giancarlo Remonato
Fulvio Arzignano Vicenza It Remonato
Beniamino San Bonifacio Verona It Remonato
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/58Drying
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • F26B15/12Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
    • F26B15/18Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of materials being carried by endless belts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/20Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine mehrstufige kontinuier­ lich arbeitende Trockenanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Diese Anlage arbeitet mit einer Gegenstrom-Luft­ strömung und Regelung sowie Einstellung der Betriebstempera­ tur in jeder Stufe und Regelung der Feuchtigkeit der aus­ tretenden Luft sowie einer kontinuierlichen Regelung des Austauschs und der Rückgewinnung von Wärme. Eine solche An­ ordnung ist besonders empfehlenswert zum Trocknen gegerbter Felle und insbesondere zum Trocknen der Felle nach dem Ver­ messen oder Klotzen (padding), jedoch können die Grundgedanken der Erfindung mit Vorteil auch bei der Trocknung anderer Güter ange­ wendet werden, d. h. sowohl durch Verdampfen von der Ober­ fläche als auch durch Diffusion von den tieferen Lagen.
Eine Vorrichtung dieser Art ist z. B. durch die DE-PS 5 05 017 bekannt.
Hauptaufgabe der Erfindung ist, einen optimalen Wärmewirkungsgrad des Trocknungsvor­ gangs zu erhalten und gleichzeitig optimale Umgebungsbedingungen zu erzielen, sowohl hinsichtlich der Temperatur als auch des Feuchtigkeits­ gehalts.
Ferner gehört es zur Aufgabe der Erfindung, eine Anlage zu entwickeln, bei welcher die selbsttätige Regelung, der das zu trocknende Gut während der Behandlung unterzogen wird, so einfach wie möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Im folgenden wird eine be­ sondere Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen beispielsweise näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht im Aufriß der Trockenanlage in einer besonderen Ausführungsform mit drei aufeinanderfolgend angeordneten Stufen bei einer Gesamtluftrückführung innerhalb jeder Stufe;
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei welcher jedoch Luft voll aus jeder Stufe zur nächsten strömen kann,
Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 der gleichen Trockenanlage.
Die in den Zeichnungen beispielsweise dargestellte Ausführungsform besitzt ein Förder­ band 1 (Fig. 1 und 2), das beispielsweise durch eine Anordnung paralleler Nylonstränge gebildet wird, die durch Antriebs­ trommeln und Lagertrommeln getragen werden, welche dazu dienen das zu trocknende Gut, beispielsweise gegerbte Felle, längs der durch die Pfeile angegebenen Richtung zu fördern.
Die Anlage wird durch Trocknungsstufen gebildet, die allgemein mit A, B und C bezeichnet sind.
Jede Stufe umfaßt zwei Abschnitte, nämlich einen Sammelring 2, der am besten in Fig. 3 ersichtlich ist, zur Belieferung des Einlasses eines Absaugers 3, der durch einen Eloektromotor 4 angetrieben wird. Der zweite Abschnitt der Stufe umfaßt eine Haube 5, einen Heizsatz 6, der beispiels­ weise durch eine Anordnung von Rippenrohren zusammengesetzt ist, die in Schlangen angeordnet sind und durch welche ein Heizmedium, wie Wasserdampf, Warmwasser, Diathermieöl od. dgl. hindurchströmt, einen Satz Filtergehäuse 7, einen Satz Gitter 8, durch welche die Luft über die ganze Oberfläche des zu trocknenden Gutes verteilt wird, einen Satz Siebe 9 und ein Verteilergehäuse 10, das in der Praxis die Saugleitung des Absaugers 3 ist.
Die gleichen äquivalenten Teile jeder Stufe sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet und jeder Sammel­ ring 2 steht über zwei Drosselorgane 11 und 12 mit dem Gehäuse 10 der nächstvorangehenden Stufe bzw. mit der Stufe in Ver­ bindung, welcher der Absauger 3 zugeordnet ist. Der Sammel­ ring 2 der ersten Stufe A hat, da es keine nächstvorangehende Stufe gibt, kein Drosselorgan 12 und steht stattdessen mit einer Leitung 16 in Verbindung, welche Luft aus der Atmosphäre ansaugt, wie nachfolgend näher erläutert wird.
Die letzte Stufe C hat in ihrem stromabwärts liegen­ den Teil eine zusätzliche Absaugeinrichtung, die allgemein mit D bezeichnet ist und die der durch den Absauger 3, 4 und dessen Einlaßsammelring 2 zusammengesetzten Einheit, wie sie in jeder der vorerwähnten Stufen A, B und C vorgesehen ist, voll ent­ spricht.
Der Auslaß der Einheit D (Fig. 2) kann vorteilhaft durch eine Leitung 14 mit einem herkömmlichen Wärmeaustauscher 15 und dem Einlaßrohr 16 zum Sammelring 2 der Anfangsstufe A der Anordnung verbunden werden, um zumindest eine teilweise Rückgewinnung der für den Betrieb der Anlage erforderlichen Wärme zu erzielen.
Die Arbeitsweise der Anordnung ergibt sich aus dem vorangehenden sowie aus den Zeichnungen.
In Fig. 1 ist die Anordnung mit gechlossenen Drosselorganen 12 und offenen Drosselorganen 11 in jeder Stufe A, B und C gezeigt und es findet ein innerer Luftumlauf statt, wobei die Luft gegen das vom Band 1 getragene Gut gleitet und dann durch den Absauger 3 wieder abgesaugt, bei 6 und 7 erwärmt und gefiltert und dann zu dem jeweiligen Gehäuse 10 und Sammelring 2 zum Wiederumlauf strömt. Die Einheit D ist dabei nicht in Betrieb.
Fig. 2 zeigt die Anordnung bei geschlossenen Drossel­ organen 11 und offenen Drosselorganen 12. In diesem Falle wird jeder Absauger 3 einer Stufe mit Luft gespeist, die aus dem Gehäuse 10 der nächstvorangehenden Stufe angesaugt wird, mit Ausnahme natürlich der Stufe A, die Luft aus der Atmosphäre entnimmt.
Die Einheit D saugt Luft aus der Stufe C an.
In diesem Falle wird ein Luftumlauf herbeigeführt, der einen Strom erzeugt, der durch die ganze Anordnung von einem Ende zum anderen im Gegenstrom zu dem auf dem Förderband 1 geförderten Gut strömt.
Nachdem diese beiden Grenzbedingungen des Betriebs erklärt worden sind, lassen sich die Zwischenzustände des eigentlichen Betriebs leicht erkennen. Wenn die Drosselorgane 11 sowie die Drosselorgane 12 teilweise geöffnet werden, werden gleichzeitig zwei Ströme in Umlauf gesetzt: nämlich einer ist ein innerer Umlauf innerhalb jeder Stufe, während der andere ein Umlauf in der Längsrichtung von einem Ende zum anderen durch die gesamte Anbordnung von jeder Stufe zur nächstfolgenden ist.
Der Wiederumlauf innerhalb einer Stufe verursacht eine starke Zunahme der Feuchtigkeit der Luft, welche das zu trocknende Gut bestreicht, und eine gleichzeitige Erwärmung.
Es ist daher zweckmäßig, auf die Strömungsgeschwin­ digkeit der Längsströmung einzuwirken, wenn sie durch das Öffnen der Drosselorgane 12 entsteht, um die Zunahme der Feuchtigkeit durch Einleiten weniger feuchter Luft von außen zu begrenzen.
Der relative Grad der Öffnungen der Drosselorgane 11 und 12 kann dadurch mit Leichtigkeit automatisch gemacht werden, daß die Betätigungen Meßfühlern für Feuchtigkeit und/ oder Temperatur in einer oder mehreren Stufen unterworfen werden.
Bei dem Aufbau der Anordnung läßt sich beispielsweise feststellen, daß es lediglich erforderlich ist, einen Feuchtigkeitsmeßfühler in der Stufe C zu verwenden, um das Öffnen der Drosselorgane 12 und das Drosseln der Drossel­ organe 11 zu bewirken, um die Feuchtigkeit auf einem gewählten Wert zu halten. Es können auch andere einfache Einstellungs­ arten verwendet werden, die lediglich auf der Temperatur­ auslesung beruhen und ferner mit der Einstellung sowohl der Temperatur als auch der Feuchtigkeit in jeder Stufe kombiniert sind.
Das Gut wird zuverlässig und ständig beim Trocknen der Wirkung von Luft ausgesetzt, deren Feuchtig­ keitsgehalt und Temperatur allmählich abnehmen, wobei die Vorteile sowohl vom Gesichtspunkt der Qualität des gutes als auch des Wirkungsgrades der Anordnung offensichtlich sind. Natürlich kann das sehr feuchte Gut in der Stufe C hohen Temperaturen zum raschen Entfernen des Imprägnierfluids unterzogen werden, während das weniger feuchte Gut der Stufe A der Wirkung kühlerer Luft unterzogen wird, die je­ doch einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt hat, so daß eine rasche, jedoch gelinde Trocknungswirkung erzielt werden kann.
Der Austritt von Luft mit einen hohen Wassergehalt, der im allgemeinen naher der Sättigung liegt ist nur in der letzten Stufe C vorgesehen. Dies beschränkt das Volumen der abgeleiteten Luft und der Vorteil ist offensichtlich hin­ sichtlich der Einsaprung von Wärme gegenüber dem Ausblasen großer Luftvolumen, wie es der Fall sein würde, wenn Luft aus jeder Stufe gesondert abgeleitet würde, mit einer entsprechend geringeren durchschnittlichen Wasserlast in der Luft je Volumeneinheit.
Ein vermindertes ausgestoßenes Luftvolumen ermög­ licht, falls erforderlich, eine biliegere Reinigungsbehandlung der abgeleiteten Luft und erleichtert den Einbau des bei 15 angegebenen Wärmeaustauschers.
Wie erwähnt soll die vorangehend näher erläuterte Ausführungsform nur als Beispiel dienen, da viele Abänderungen hinsichtlich der Zahl der Stufen und der besonderen Gestaltung jeder derselben vorgenommen werden können. Wesentlich ist nur ein Luftumlauf von einer Stufe zur nächsten, unabhängig von der Form und Anordnung der Bestand­ teile.

Claims (4)

1. Mehrstufige kontinuierlich arbeitende Trockenanlage mit einem Förderer für das zu trocknende Gut, der sich in Aufeinanderfolge entlang mehrerer durch Kammern gebildete Stufen bewegt, in denen jeweils eine Einrichtung zur Beheizung und für den Umlauf von Luft vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen, die mit Drosselorganen (11, 12) versehen sind, eine Verbindung zwischen jeder Kammer und den nächst benachbarten Kammern herstellen, um Luft, die aus einer Kammer in die nächstvoran­ gehende Kammer in der Förderrichtung des Förderers (1) zu fördern, wobei die erste (A) und die letzte Kammer (C) mit der Außenseite bzw. mit den Einlaß- und Auslaßleitungen für die Luft verbunden sind.
2. Trockenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für den Luftumlauf einen Absauger (3) umfaßt, der Luft ober­ halb des Förderers einleitet, indem er Luft unterhalb des Förderers (1) aus einem Sammelring (2) entnimmt, wobei die Einlaßseite des Absaugers in der ersten Stufe durch Drossel­ organe sowohl mit der Außenluft als auch mit der Sammelleitung der ersten Stufe verbunden ist und in den nachfolgenden Stufen sowohl mit dem Sammelring der vorangehenden Stufe als auch mit dem Sammelring der betreffenden Stufe.
3. Trockenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stufe A, B, C eine Kammer aufweist, durch welche ein Förderer läuft und oberhalb welchem die Heizeinrichtung (6) ange­ ordnet ist, durch welche die dem Förderer (1) zugeführte Luft strömt und darunter vom Sammelring (2) abgezogen wird, welcher Sammelring mit der Saugseite des Absaugers (3) durch einen der Kammer benachbarten Kanal in Verbindung steht, die mit diesem ausgefluchtet ist und einen Durchlaß für den Förderer (1) aufweist.
4. Trockenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saug- und Absaugkanäle miteinander durch einen Wärmeaustauscher (15) zum Wärmeaustausch zwischen den durch die erwähnten Kanäle strömenden Fluids verbunden sind.
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